Leserstimmen zu
Das kalte Reich des Silbers

Naomi Novik

(19)
(12)
(10)
(6)
(0)
€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

Naja...

Von: kreativ_welten

03.06.2019

Das Buch war mit leider zu langatmig, sodass ich mich leider durch die Geschichte hindurchquälen musste. Die Protagonistinnen sind stark und ich habe sie sehr gemocht, der Schreibstil ist aber gewöhnungsbedürftig. Die Stimmung eines Märchen kommt zwar auf, dennoch fehlt der Spannungsbogen komplett. Sehr schade, ich hätte es gerne gemocht! Ausführliche Rezension: https://www.instagram.com/p/ByM0FwzozYV/

Lesen Sie weiter

Das Cover finde ich absolut großartig und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich richtig gespannt auf das Buch. Leider hielt es dann aber nicht das, was ich erwartet hatte. Der Einstieg ins Buch fiel mir schon sehr schwer. Alles wirkt so trüb und hat mich irgendwie runtergezogen. Hinzu kommt, dass ich keine Verbindung zu Mirjem aufbauen konnte und sie mir einfach nur kalt rüber kam. Wirr wurde es dann, als immer mehr Frauen über ihr Leben berichteten und es noch nicht mal über den jeweiligen Kapitel gekennzeichnet wurde. Da alle aus der Ich- Perspektive geschrieben sind, hat das meine Lesefreude doch stark eingeschränkt. Man musste immer erstmal ein wenig rätseln, um wen es denn gerade geht. Leider konnte mich die Story ebenfalls nicht richtig packen. Sie startet sehr langsam und es zog sich ewig, bis mal etwas Spannung aufkam. Dann fand ich es eigentlich ganz gut. Aber gerade als die Begeisterung aufkommen wollte, flachte die Spannung wieder ab und es plätscherte gemächlich vor sich hin. Da war es natürlich auch nicht hilfreich, dass das Buch 576 Seiten hat und alles recht kleingeschrieben ist. Ich war stellenweise echt frustriert. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Für mich war das Buch kalt, langatmig und die Stimmung war sehr düster. Stellenweise war ich echt frustiert. Ab und an kam mal etwas Spannung auf. Aber das hat es leider auch nicht mehr rausgerissen. Schade, es war so vielversprechend… 2 von 5 Punkten

Lesen Sie weiter

Ich hatte mich so wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, seit ich das Cover und den KT gesehen hatte. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich rechnete mit einer Geschichte, ähnlich Das Reich der sieben Höfe. Allerdings musste ich schon auf den ersten Seiten feststellen, dass ich zu viel erwartet hatte. Aber natürlich muss man ja auch erstmal die ganzen Charaktere und ihre jeweiligen Lebensumstände kennenlernen. Das zog sich allerdings zäh wie Kaugummi durch die ersten zwei Drittel. Ich überlegte schon, das Buch zur Seite zu legen und zu einem späteren Zeitpunkt weiterzulesen. Aber ich hielt durch. Auch wenn der ständige Perspektivwechsel und die mangelnde Spannung wirklich anstrengend waren. Die wechselnden Sichtweisen von bestimmt fünf Protagonisten waren zwar mit einer Schneeflocke gekennzeichnet, aber ich musste mich erstmal orientieren, welcher Charakter gerade an der Reihe ist. Das empfand ich als sehr nervend. Auch die düstere und gefühlskalte Atmosphäre drückten irgendwann auf meine Stimmung und der Lesespaß war getrübt. Zum Ende hin wird es zwar endlich spannend und der Abschluss der Geschichte gefiel mir auch ganz gut, aber leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Protagonisten waren allesamt sehr ausführlich und tiefgründig beschrieben. Doch leider konnte ich nicht zu einem eine emotionale Bindung herstellen und das fand ich sehr schade. Über die Staryk erfährt man ziemlich spät nähere Details, was mich ziemlich enttäuscht hat. Hier hätte ich mir schon früher Einzelheiten gewünscht. Deshalb blieben sie für mich eher blasse und undurchschaubare Charaktere. Der Schreibstil ist für mich ein weiterer Kritikpunkt. Manche Sätze sind so kurz und einfach gehalten, andere wiederum verschachtelt und kompliziert. Ich empfand den Schreibstil, gepaart mit den vielen unübersichtlichen Perspektivwechseln, als sehr holprig und mühsam. Fazit Lange hat mich kein Buch mehr, auf das ich mich so sehr gefreut hatte, so enttäuscht wie Das kalte Reich des Silbers. Die ersten beiden Drittel empfand ich als sehr langatmig. Der ständige, unübersichtliche Perspektivwechsel und der Schreibstil waren für mich sehr anstrengend und der Lesespaß blieb auf der Strecke. Auch wenn ich die Grundidee der Geschichte wirklich toll finde, so hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Deshalb ist Das kalte Reich des Silbers für mich eine Geschmackssache.

Lesen Sie weiter

Eine wahnsinnig tolle Idee, die leider in den Schnee gesetzt wurde xD Der Grundgedanke der Autorin hat wahnsinnig viel Potential. Das Reich des kalten Silbers hätte ein wunderbares Märchen werden können, doch irgendwie hat sie es versemmelt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was das ganze schon mal recht anstrengend macht. Leider sind die Sichten so erzählt, das man am Anfang einfach keine Ahnung hat, wer das denn nun ist. Das war ziemlich nervig, um ehrlich zu sein. Da die Geschichte von Mirjem aber sehr interessant war, habe ich mich weiter durchgekämpft. Aber es wurde nicht wirklich besser. Erst ganz zum Ende hin wird es richtig spannend, der Rest ist eigentlich ziemlich ... naja nicht langweilig, aber auch nicht sonderlich aufregend. Die meisten Sichtweisen könnte man theoretisch sogar überspringen ohne das man viel verpasst. Knapp 600 Seiten sind für diese Geschichte ein wenig übertrieben, ich denke wenn man das ganze ein wenig zusammengefasst hätte, wäre die Story auch spannender gewesen. Es zieht sich teilweise wirklich sehr. Und dann gibt es da noch eine Sache, die ich nicht wirklich verstanden habe. In der Geschichte spielt die Religiöse Zugehörigkeit scheinbar eine wichtige Rolle - zumindest denkt man das als Leser weil es immer mal wieder erwähnt wird. Aber dann hat man wieder das Gefühl das die Autorin dieses Detail wie Streusel über einen Kuchen verteilt hat. Hier ein wenig, dort ein wenig. Es ist irgendwie ohne Hand und Fuß. Da sie es teilweise so besonders hervorhebt, hätte ich mir da bisschen mehr gewünscht, einen tieferen Sinn, eine besondere Bedeutung... Alles in allem war die Geschichte interessant, aber ich hatte mir weit mehr erwartet, vor allem bei der dicke des Buches. Für mich war es jedenfalls kein Buch das ich nochmals lesen werde, und wirklich empfehlen kann ich es euch auch nicht. Aber wie immer, das ist meine persönliche Meinung und wenn euch das Buch anspricht, lasst euch von meinen Worten nicht abschrecken ;)

Lesen Sie weiter

Irgendwie hat es für mich hinten und vorne nicht gepasst. Es hat mich zwar gefesselt, weil ich dachte, bzw. mir erhoffte das BALD "etwas" kommt - aber ich wurde leider nur enttäuscht. Ich war wirklich das erste mal in meinen leben ein bisschen auf mich angefressen das ich das Buch die ganze Nacht durchgesuchtet habe, und dafür auf meinen Schlaf verzichtet habe. Es war für mich einfach nicht Rund. Kompliziert und Anstrengend. Bedrückend und Verwirrend. Die Idee war gut... die Umsetzung für mich leider nicht wirklich gelungen. Wahrscheinlich wird es jemanden besser gefallen der etwas besser mit dem Schreibstil und Erzählstil klar kommt. Für mich gibts daher GANZ knappe 2 von 5 Masken

Lesen Sie weiter

Warum wollte ich es lesen? Märchen sprechen mich immer wieder an und auch das wunderschöne Cover tat sein übriges. Da viele von der Autorin schwärmen, wollte ich auch endlich ein Buch von ihr lesen. Wie war es? Cover: Das Cover ist ein absoluter Traum und passt wirklich perfekt zur Geschichte. Das junge Mädchen könnte Mirjem in ihrem verschneiten Dorf sein. Die Story: Zusammen mit Mirjem lernen wir das harte Leben eines Pfandleihers kennen, der zu gütig ist, um das Geld wieder einzutreiben. So nimmt das junge Mädchen die Geschäfte ihres Vaters selbst in die Hand. Von nun an müssen sie weder Hunger leider noch frieren. Aber Mirjem macht ihre Sache zu gut und sie wird eiskalt. Der König der Staryk wird auf sie aufmerksam. Sie soll für das unheimliche Wesen Silber zu Gold machen, denn diese Eigenschaft hat sich herumgesprochen. Schafft sie es nicht, wird sie sterben. Schreibstil: Mit dem Schreibstil von Naomi Novik bin ich leider so gar nicht warm geworden. Es waren mir einfach zu viele Wiederholungen und Beschreibungen. Ein kleiner Alptraum für mich.. Meine Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch und eine neue Märchenadaption gefreut. Da ich bisher viel Gutes über die Autorin gehört habe, mich aber ihre anderen Bücher nicht angesprochen haben, wollte ich es endlich wagen. Aber ich hätte lieber die Finger von den Buch lassen sollen. Die erste Hälfte gefiel mir wirklich gut. Nur die Wiederholungen störten mich. Da dachte ich, dass es bestimmt besser werden würde. Mirjem ist ein strebsames und starkes Mädchen. Sie hat im Gegensatz zu ihrem Vater ein Händchen für Geld und scheint die geborene Pfandleiherin zu sein. Auf die anderen Charaktere möchte ich nicht weiter eingehen, um euch nicht zu spoilern. Leider wurden die für mich unnötigen Wiederholungen immer mehr und auch die Beschreibungen erschienen mir endlos. Dadurch wurde mir schon ein Großteil der Lesefreude genommen. Auch die Übergänge waren für mich eine kleine Herausforderungen. Es kamen neue Charaktere hinzu, was prinzipiell kein Problem ist, aber es wäre ganz schön zu wissen um wen es denn jetzt geht. Nicht jeder neue Abschnitt braucht eine Überschrift, ich möchte aber auch nicht raten oder einige Seiten später erfahren wer die neue Person ist. Die Staryk sind ein kaltes und altes Volk, dass schon einen gewissen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Eine Welt aus Eis und Schnee, die ich selbst gerne erkunden möchte. Aber das reicht nicht aus, um nicht zu überzeugen. Der Handlungsverlauf ging in eine Richtung, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Da hatte ich mit der Umsetzung so meine Probleme. Wie ihr seht, bin ich generell nicht mit dem Buch warm geworden. Das war für mich leider ein absoluter Fehlgriff und ich werde kein weiteres Buch der Autorin mehr probieren. Diese Erfahrung hat mir gereicht. Abschließend: Insgesamt muss ich sagen, dass Das kalte Reich des Silbers mich absolut nicht in seinen Bann ziehen konnte. Die Idee finde ich immer noch toll, aber der Schreibstil konnte mich so gar nicht kriegen.

Lesen Sie weiter