Leserstimmen zu
Mord im Felsenmeer

Ranka Nikolić

Sandra Horvat (3)

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Inhalt Der dritte Fall von Sandra Horvat – und dabei wird es verzwickter denn je. Eines Morgens wird Nika Vukelic an der Felsenbucht von der eigentlich so idyllischen Urlaubsinsel Krk gefunden. Erst sieht es so aus, als sei die Frau möglichweise gesürzt, als sie auf dem Weg zu ihrem allmorgendlichen Schwimmen im Meer war. Doch dann wird schnell klar: Es handelt sich hier um Mord. Doch was hat der Mann der Toten damit zu tun und was steckt dahinter, dass das Opfer verbitterten Streit mit den Nachbarn hatte? Sandra Horvat und ihr Team beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf Intrigen, die langsam Licht ins Dunkel von Krk bringen. Meinung Ein ganz besonders starker Kontrast bietet sich hier. Denn wer die Buchten Kroatiens kennt und wer weiß, wie wunderschön es dort ist, kann und mag sich kaum vorstellen, wie es ist, dort plötzlich eine Leiche zu finden. Der dritter Fall aus Ranka Nikolics Feder hat mit einem verzwickten Anfang begonnen, hat den Scheinwerfer direkt sehr augenscheinlich in eine bestimmte Richtung gelenkt und den Leser so zwischen Wissen und Unglauben schwanken lassen. Das machte für mich bis zum Ende diesen Kriminalroman aus. Ich hatte so einige Verdächtige, manche waren mir erst zu offensichtlich und dann doch perfekt für das Täterprofil in meinem Kopf, bei anderen hielt sich mein Verdacht nur sehr kurz. Wie dem auch sei, ich habe wirklich viel mitgerätselt und wurde das ein oder andere Mal deutlich hinter’s Licht geführt. Dramaturgisch fand ich das Buch wieder klasse. Ebenfalls so gut gefallen wie immer hat mir der sagenhafte Humor in diesem Buch, der immer wieder meinen Geschmack trifft. Ich denke, das ist einer der Kerngründe, aus denen ich ein solcher Fan der Krimireihe rund um Sandra Horvat bin. Und natürlich, weil ich die Inspektorin so unfassbar sympathisch finde. Ich finde ihre Rolle toll, mag es sehr, dass sie sich so fabelhaft durchsetzen kann. Manchmal würde ich mir gerne eine Scheibe von ihr abschneiden. Und gleichzeitig macht es sie sympathisch, weil sie dennoch auch mal an sich zweifelt, sich Gedanken macht und dadurch einfach unheimlich menschlich wirkt. Ich finde diesen Charakter großartig. Das sich anbahnende Hingezogen-Fühlen zwischen ihr und Danijel hat auch in diesem Roman wieder Platz (ich spoilere damit nicht, denn das ist schon in den Klappentexten ersichtlich 😉 ). Ich finde, dass das den Fall sehr auffrischt. Und auch das Privatleben aller anderen Figuren kommt nicht zu kurz, macht alle Charaktere sehr sympathisch und lockert ungemein auf. Wie immer mag ich auch diesmal wieder betonen, wie wunderbar ich die Atmosphäre im Buch finde. Ich mag das Land einfach sehr gerne, mag die Mentalität und die Menschen, und sehe das auch ganz arg zwischen den Zeilen dieses Buches. Tolles Land gepaart mit einem spannenden Kriminalfall – was will man eigentlich mehr? Fazit Alles in allem also wirklich wieder spannend, sympathisch und voller Urlaubs-Feeling! Ich mag die Reihe sehr, auch der dritte Band konnte mich wieder absolut überzeugen! 5 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥♥

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Kroatien – das steht für viele mittlerweile für Urlaub, Sonne und kristallklares Wasser. Doch in „Mord im Felsenmeer“ widmet sich Autorin Ranka Nikolić erneut der düsteren Seite der Idylle – und lässt eine Frauenleiche am Strand der traumhaft schönen Insel Krk auftauchen. Also begeben sich Inspektorin Sandra Horvat und ihr Team auf die Insel, um den Täter zu finden. Dabei stellen sie fest, dass das Opfer ziemlich unbeliebt war. Es gibt mehr als einen Verdächtigen – und so können die Leser miträtseln. Entspannte Lektüre für laue Sommerabende.

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Ein weiterer Krimi um die Ermittlerin Sandra Horvath und ihr etwas sonderliches Team. Sie haben einen verzwickten Fall zu lösen in dem nichts ist, wie es scheint: Liebe zu Kroatien Man spürt beim Lesen die Liebe zu Kroatien und - in diesem Fall - die spezielle Denkweise von Insulanern. Die scheint von außerhalb kommenden Zuwanderern grundsätzlich sehr zugeknöpft zu sein. Man wartet erst Mal ab. Zugezogene haben es generell nicht leicht, ob in Städten, auf dem Land und auf Inseln ist alles noch spezieller. Dafür halten die Insulaner in der Regel eng zusammen. In diesem Krimi wird dieses Verhalten entsprechend beschrieben und es erleichtert die Arbeit der Kommissare keineswegs. Zumal sich spezielle Arten von Liebe herauskristallisieren; fall- und teambezogen. Das macht manches auch noch prickelnd, wenn auch anders als gedacht. Wie bei den beiden Vorgängern dieser kleinen Serie musste ich häufig schmunzeln und habe mit gerätselt. Erst am Ende klärt sich alles überraschend auf. Solide aufgebauter Krimi mit sehr, sehr gut beschriebenen Typen! Schmöker :-)

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