Leserstimmen zu
Ich bin nicht dein

Anne Frasier

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Meine Zusammenfassung: Es ist bereits einige Monate her, dass Detective Jude Fontaine es geschafft hat, sich aus den Fängen ihres Entführers zu befreien, ihn zu töten und sogar den Drahtzieher hinter ihrer Entführung dingfest zu machen. Doch die Alpträume sind ihr geblieben und sie kommen fast jede Nacht zu ihr zurück. Dass sie nachts im Schlaf schreit, ist ihrem Nachbarn Elliot bereits aufgefallen. Ein Besen dient dazu, mit einem oder mehreren Stößen gegen die Decke, Jude zu wecken, damit das Schreien endet. Er empfindet Mitleid mit ihr und versucht, sich mit ihr anzufreunden. Doch nach drei Jahren in Gefangenschaft, ist Jude nicht gerade an sozialen Bekanntschaften interessiert und von Natur aus misstrauisch Fremden gegenüber. Jegliche Versuche seinerseits sich ihr anzunähern prallen an ihr ab. Außerdem hat sie ein ungutes Gefühl, was diesen Typen betrifft. Sie glaubt ihm nicht, dass er lediglich ein Fotografie-Student ist. Doch um sich mehr Gedanken darüber zu machen, hat sie keine Zeit. Es scheint, als sei ein neuer Massenmörder in der Stadt, der wahllos irgendwelchen Menschen an öffentlichen Orten die Kehlen aufschlitzt. Zuletzt 3 Menschen in einem Kinosaal mitten in einer Vorstellung. Sie und ihr Partner Uriah scheinen jedoch keinen erheblichen Zusammenhang zwischen den Morden feststellen zu können. Die Opfer stehen in keinerlei Verbindung, die Tatorte verbindet lediglich, dass sie öffentlich sind und die Methoden scheinen auch immer wieder anders zu sein. Die beiden stehen vor einem Rätsel, bis ein ziemlich verwirrter, alter Mathematikprofessor bei ihnen auftaucht und glaubt, den Fall gelöst zu haben. Er behauptet, dass hinter den ganzen Morden, eine mathematische Formel steckt, anhand derer sie erfahren können, wie viele Opfer es als nächstes geben wird: Die Fibonacci-Folge. Im Kinosaal waren es drei Tote, demnach müssten es beim nächsten Mal 5 Tote sein. Doch das ergibt für die beiden Detectives keinen Sinn. Sie müssen jedoch sehr schnell feststellen, dass sie sich geirrt haben, als die nächsten Toten gefunden werden; fünf an der Zahl. Wenn der alte Professor Recht behält, heißt das, dass es beim nächsten Mal acht Tote geben wird. Sie müssen den Täter, oder vielleicht die Täter, so schnell wie möglich finden. Doch als sich ein weiterer Massmord ereignet und sich die Theorie damit wieder einmal beweist, passiert ein folgenschwerer Fehler, ein Opfer überlebt. Doch es bleibt ihnen nicht viel Zeit. Den Täter fehlt ihr achtes Opfer und sie werden nicht ruhen, bis sie ihr Ziel erreicht haben … Meine Meinung: Ziemlich spannend. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich auch den Vorgänger dazu gelesen und regelrecht verschlungen habe. Die Geschichte um Detective Jude Fontaine ist einfach nur einnehmend. Auch so in diesem Buch. Faszinieren fand ich tatsächlich, die ganzen Morde um die Fibonacci-Folge zu konstruieren. Das ist irgendwie ziemlich weit hergeholt und dann auch wieder nicht. Ich muss zugeben, ich habe vor diesem Buch tatsächlich erst einmal von dieser mathematischen Formel gehört und das auch nur durch Zufall, als eines morgens im Fernsehen mal wieder eine Dokumentation über die Natur und ihre Tier- und Pflanzen zu sehen war, in der das Wachstum dieser mit der Fibonacci-Formel erklärt wurde. Dies hat mich ziemlich fasziniert und ich kann es bis heute nicht ganz begreifen, so unglaublich fand ich es. Als ich dann noch gelesen habe, dass es auch in diesem Buch darum ging, war meine Neugier geweckt. Außerdem fand ich es ziemlich spannend, wie Jude sich weiterentwickelt hat, nach all dem was sie erlebt hat. Sie wird komplett auf die Probe gestellt und ihre Fähigkeiten, gemeinsam mit ihrem Partner, aufs Härteste getestet. Es war unglaublich spannend, diese Geschichte zu verfolgen und auch sie habe ich wieder einmal verschlungen. Daher kann ich es nur jedem empfehlen, sich selbst in diesen Thriller zu stürzen. Was mich noch am meisten freut ist, dass das Ende mir gefühlt den Hinweis gegeben hat, dass es noch nicht zu Ende ist und wir sehr bald noch mehr über jemanden erfahren werden. Der nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat, die doch ziemlich wichtig war … Aber mehr darf ich an dieser Stelle leider nicht verraten. Ich kann nur sagen, lest es selbst und ihr werdet wissen, was ich meine. Mein Fazit: Mathematik war noch nie so spannend. 5 von 5 Sternen.

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Ein Thriller der einen eiskalt erwischt. Mich hat es sofort in die Geschichte gezogen, trotz dass ich den Vorband nicht kannte. Jude ist ein Detective wie man sie nicht antrifft. Anders wie herkömmlich, liest sie die Täter. Ich hätte mich gefreut wenn die Autorin da noch etwas intensiver eingegangen wäre und dafür das Privatleben von Jude etwas abgekürzt hätte. Nichtsdestotrotz ist es eine mehr als spannende Geschichte, die mich von Anfang bis Ende nicht losgelassen hat. Man tappt wirklich bis zum Ende im Dunkeln und kann nichts vorhersehen. Die Autorin hat Wendungen eingebaut mit denen man absolut nicht rechnet. Das erhöht die Spannung meines Erachtens zusätzlich. Die Autorin hat wirklich alles sehr gut ausgearbeitet, Durlach rund recherchiert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und volle 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Schon Band 1 der Reihe um Jude Fontaine hat mich sehr begeistert, umso mehr hab ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Der Einstieg gelang mir sofort wieder sehr gut und ohne große Rückblicke , war ich sofort wieder vom Geschehen gefesselt. Anne Frasier hat eine leichte und einnehmende Art zu schreiben, so daß ich viel zu schnell wieder durch war. Obwohl eine Mordserie im Fokus der Handlung steht, so hatte ich das Gefühl, Judes Privatleben überdecke dies teilweise etwas. Was ansich nicht schlimm ist, denn Jude ist anders als die übrigen Detectives. Sie ist bereits drei Jahre lang durch die Hölle gegangen. Und gerade dieser Aspekt scheint ihr Leben auch zu beeinflussen. Aber nicht nur ihr eigenes. Sie hat sich verändert. Stiller, in sich gekehrter, aber auch aufmerksamer. Sie liest die Täter und im Laufe der Handlung wird klar, wie gut sie darin ist. Unbedingt erwähnen möchte ich auch Judes Partner Uriah, der zu einem wichtigen Halt wird und der auch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Die Autorin hat die einzelnen Charaktere sehr gut ausgearbeitet und dadurch gewannen sie für mich auch an Leben und Tiefe. Besonders eine Person hatte es mir angetan. Es war faszinierend und abstoßend zugleich. Man fühlt die Angst, das Entsetzen und Adrenalin. Kann sich aber nicht dagegen wehren. Es ist interessant zu beobachten, wie weit manche Menschen gehen und zugleich kann man nicht fassen, wie abgebrüht und bösartig sie teilweise sind. Definitiv ist hier nichts wie es scheint. Nicht mal ansatzweise . Das Blut gefriert förmlich in den Adern, bei dem was sich hier herauskristallisiert. Hinter jeder Person steckt eine Geschichte, was hier sehr gut zum Ausdruck kommt. Verbunden mit einigen Geheimnissen erhöht dies immens die Spannung. Überwiegend erfährt man Judes Perspektive, aber auch andere Sichtweisen kommen hier zum Zuge. Was es sehr abwechslungsreich macht. Die Atmosphäre war dabei sehr drückend und unheilvoll. Man hat förmlich das Gefühl, das Grauen sehen zu kommen und das hat es im Endeffekt für mich auch so genial gemacht. Nichts aber auch gar nichts war für mich durchschaubar. Besonders die Charaktere waren große Fragezeichen. Leider verlor sich die Autorin immer wieder in Details bezüglich Judes Privatleben , wodurch sich leider ein paar Längen einschlichen. Der Fall selbst war total interessant und faszinierend zu beobachten. Perfide , abgründig und voller Kalkül. Es schlug einen Weg ein, den ich nie erwartet hätte und der mich absolut schockiert hat. Das schlimme daran, ich hab mit jedem einzelnen mitgefühlt. Ich spürte die Angst und den Schmerz. Auch wenn die Protagonisten noch so unsympathisch waren, ich konnte mich trotzdem in sie hineinversetzen und es bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Ohne Frage ist es sehr brutal. Blutig und mit einer Spur Besessenheit behaftet. Dieses Hochgefühl, die Macht ist nahezu greifbar und bringt die unterschiedlichsten Dinge zum Vorschein. Aber besonders psychologisch gesehen, war es sehr gut ausgearbeitet. Die Hintergründe werden durchleuchtet, was nicht kalt lässt und einiges erklärt. Schlussendlich hat die Autorin einen absolut genialen und vielschichtigen zweiten Band der Reihe um Jude Fontaine geschaffen. Sehr gut ausgearbeitet und durchstrukturiert. Ein Thriller der von Wendungen lebt, das einem die Ohren schlackern. Ich bin begeistert und möchte unbedingt mehr davon. Fazit: Schon Band 1 fand ich richtig toll. Band 2 konnte mich absolut begeistern und mitreißen. Ein Thriller in dem Zahlen und Wendungen eine sehr große Rolle spielen. Perfide, abgründig und voller Dunkelheit. Jude ist eine Protagonistin, die sich absolut abhebt und zu begeistern versteht. Ich möchte unbedingt mehr davon.

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