Leserstimmen zu
Zitronensommer

Cathy Bramley

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In die Geschichte bin ich wahnsinnig schnell und leicht eingestiegen. Die Charaktere Rosie und vor allem ihre Nonna habe ich direkt ins Herz geschlossen. Dies lag wahrscheinlich besonders daran, dass ich mit Italien grundsätzlich viele viele positive Familienurlaube assoziiere. Außerdem habe ich diesen Sommer selbst angefangen ein bisschen italienisch zu lernen. Zu guter letzt bin ich selbst ein absolutes "Oma-Kind"! Zu meiner Nonna pflege ich eine wahnsinnig enge, intensive Beziehung und ganz besonders damit hat mich die Geschichte so gecatcht. Ich habe Marie (Nonna) geliebt! Jeden Satz, den sie mit ihrem italienischen Akzent ausspricht habe ich ins Herz geschlossen! Das Lemon Tree Café, welches von ihr geführt wird, konnte ich mir bildlich vorstellen, es ist auch der Dreh- und Angelpunkt über das gesamte Buch hinweg. Ich habe Zitronensommer während meines Sommerurlaubs gelesen, es hat mich gut unterhalten und hat durch seine fluffige, leichte Art sehr gut als Urlaubslektüre gepasst. Man musste sich nicht anstrengen und konnte das Buch auch bei Bedarf schnell zur Seite legen. Ich bin persönlich im Urlaub eher der Lese-Typ für solche Bücher. Was mir allerdings einen leicht "bitteren" Beigeschmack gegeben hat, ist die Vielzahl an Handlungssträngen. Ständig passieren wieder Dinge, die mit dem roten Faden der Geschichte recht wenig zu tun haben. Manchmal kam ich nicht ganz mit, was eigentlich gerade wieder wichtig ist und um wen es eigentlich geht. Ein bisschen überladen für meinen Geschmack! Das Buch hätte ruhig ein paar Seiten kürzer sein dürfen - und dass wäre auch problemlos möglich gewesen, wenn man die eine oder andere Sache weggelassen hätte. Alle Handlungen, die mit der Familiengeschichte, Rosanna, Nonna und der Vergangenheit in Italien zusammenhängen habe ich genossen. Die Reise, die die Leben von Nonna und Rosie auf den Kopf stellen, mochte ich besonders. Es war alles sehr schön beschrieben, was den Schreibstil positiv auffallen lässt.

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Zitronensommer ist mein zweites Buch der Autorin und es hat mir wieder sehr gefallen, denn es passt wunderbar zum Sommer und verbreitet Liebe, ein tolles Feeling und war einfach reizend. Rosie hat einen tollen Job, aber ist nicht glücklich dort, denn sie hat immer wieder mit Sexismus zu tun. Als es wieder um ein bearbeitetes Foto geht, hat sie die Schnauze voll und geht. So landet sie in dem Café ihrer Oma, welches den Namen Lemon Tree Café hat. Rosies Geschichte hat mir echt gut gefallen, denn der Autorin ist es sehr gut gelungen, diese sehr vielfältig zu gestalten. Eingeteilt wird diese in vier Teile. Man erfährt als Leser um die Probleme im Café und wie Rosie helfen will, aber eigentlich ist sie auf der Suche nach neuer Arbeit. Als Leser lernt man auch noch die restliche Familie kennen, darunter ihre Schwester, ihre Mutter und ihr Vater. In der Handlungen gibt es immer wieder Überraschungen und so habe ich mich wirklich nie gelangweilt. Die ganzen Ereignisse wurden sehr detailliert beschrieben, sodass ich als Leser noch mehr mit Rosie mitgelebt habe. Die Reise von ihr nach Italien hat so einiges an Fernweh bei mir aktiviert und das Buch hat so wirklich gut zum Sommer gepasst. Schön war übrigens auch, dass trotz der ganzen Probleme die Liebe nicht zu kurz kommt. Die Charaktere waren absolut reizend. Besonders gefallen hat mir Rose, die zu ihren Werten steht und sich hier nicht verbiegen lässt. Dies finde ich einen tollen Aspekt, denn es ist ja nicht mehr normal sowas. Sie war mir sympathisch und sie machte einen wirklich netten Eindruck. Ihre Taten konnte ich nachvollziehen. Die Nebencharaktere empfand ich ebenso als wirklich gelungen. Egal, ob jetzt ihre Familie oder vielleicht doch jemand der anderen Personen. Die Autorin zeigt hier sehr vielschichtige Charaktere, sodass es durchwegs interessant mit diesen war. Der Schreibstil war sehr schön flüssig zu lesen und ich habe mich während des ganzen Lesens sehr wohlgefühlt. Das Buch hat ja knapp 600 Seiten, aber es gab so schöne Details und auch das Flair der Reise, dass die Geschichte wunderbar zu lesen war. Der Handlung konnte man gut folgen und es war alles richtig gut verständlich. Das Cover gefällt mir. Es verspricht ein gute Launebuch, was ich sehr mag. Fazit: Tolles Buch. Emotionen, tolles Flair und ein Geheimnis. Kann ich absolut weiterempfehlen. 5 von 5 Sterne

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"Zitronensommer" ist nun das zweite Buch, das ich der Autorin Cathy Bramley gelesen habe. Das zauberhafte Cover verspricht schon einen luftig, leichten Sommerroman. Ein Sommer der nach Zitronen duftet, denn Zitronenbäumchen sthen vor dem Cafe von Rosies Nonna und die verströmen einfach einen betörenden Duft. Und genau hierher verschlägt es Rosie, als sie ihren gut bezahlten Job in einer Werbeagentur kündigt. Doch ganz schnell wird dieses zauberhafte Cafe Rosies Lebensmittelpunkt. Sie will auf nichts mehr verzichten. Sie genießte den Duft der leckeren Biscottis und die freundlichen Gäste bereichern ihren Alltag. Und dann wird auch Gabriel zu einem wichtigen Bestenteil ihres Lebens. Doch plötzlich wird Rosies Glück von einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit überschattet ..... Man fühlt sich im Cafe der Nonna von Anfang an wohl. Hier ist das italienische Lebensgefühl und die Leichtigkeit förmlich zu spüren. Außerdem lernen wir nur liebenswerte Menschen kennen, also ein absoluter Wohlfühlort. Wir dürfen Rosie ein ganzes Stück auf ihrem Lebensweg begleiten. Und für mich hat sie das einzig richtige getan, als sie ihren Job in dieser Werbeagentur aufgegeben hat. Dafür habe ich sie bewundert. Gerne hätte ich Nonna in ihrem Cafe besucht und einige ihrer Köstlichkeiten probiert (leider vermisse ich im Anhang einige Rezepte). Und dann gibt es da noch ein Geheimnis zu entdecken, das mich wirklich überrascht hat. Eine tiefsinnige Geschichte, die mich auch zum Nachdenken gebracht hat und die mich auch überrascht hat. Eine wirklich nette Unterhaltungslektüre, für mich eine Idee zu lang. Es zieht sich einfach beim Lesen und aufgrund des Klapptextes hatte ich eine etwas andere Geschichte erwartet. Deshalb nur 4 Sterne.

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Rosie wirft ihren Job in einer Werbeagentur hin, als sie gegen ihre Prinzipien verstoßen und an der Figur eines Models "Verbesserungen" auf einem Foto vornehmen soll. Sie lebt im kleinen Dorf Barnaby in einem Cottage. Dort lebt auch ihre Familie und ihre Großmutter "Nonna" Maria betreibt dort das Lemon Tree Café, in dem Rosie dann aushilft. Nonna Maria hat italienische Wurzeln, die sich auch im Café mit den Zitronenbäumen widerspiegeln. Rosie findet Gefallen an ihrer Tätigkeit im Café und daran, ihre Fmilie um sich zu haben. Da ist Schwester Lia mit ihrem Mann und Sohn, Rosies Eltern und natürlich die bereits 75-jährige Nonna Maria. Rosies Mutter möchte schon lange, dass die Nonna kürzer tritt oder gar in den Ruhestand geht. So ist sie erfreut, dass Rosie im Café mitarbeitet. Da kehrt der junge Witwer Gabe, den Rosie von früher kennt, mit seinem kleinen Sohn zurück ins Dorf und Rosie frischt die alte Freundschaft auf. Rosie lehnt ein lukratives Jobangebot ab und entschließt sich im Dorf und im Café zu bleiben. Dieser wunderbare Sommerroman hat mich wirklich überrascht, denn es ist mehr als nur eine leichte Geschichte. In vier Teilen erzählt die Autorin eine Familien- und Liebesgeschichte, die mit ihren Themen und auch Tiefgang überzeugt. Es geschieht wirklich viel, das das Leben einiger Menschen grundlegend ändert. Da geht es um Missbrauch, alte und neue Trauer, Freundschaft und Zusammenhalt. Eine Kette von Garten- und Wohnmärkten eröffnet eine neue Filiale im Dorf und bedroht damit die Existenz der kleinen Geschäfte im Ort. Rosies Fähigkeiten im Bereich Marketing und Social Media sind hilfreich und das ganze Dorf hält zusammen und wehrt sich. Die Haupt-Protagonistinnen sind sicher Rosie und Nonna Maria, aber auch die anderen Dorfbewohner und Rosies Familie spielen eine Rolle und haben alle ihre kleinen Geschichten. Und so entwickelt sich ein großes Ganzes, das abwechslungsreich und unterhaltsam ist. Besonders gut gefallen hat mir Nonna Maria mit ihrem italienischen Charme. Die Autorin bzw. Übersetzerin verleihen ihr eine tolle Sprache mit italienischem Akzent, die mich begeistert und auch oft amüsiert hat. Nonna Maria ist eine gute Seele, herzlich, liebevoll und verbirgt vor allen ein Geheimnis. Eine Reise nach Italien, bei der Rosie sie begleitet, verändert nicht nur ihr sondern auch Rosies Leben. Denn auch Rosie trägt ein Geheimnis mit sich herum, das sie noch nicht verarbeitet hat. Diese Geschichte sprüht nur so von Ereignissen, berührenden und humorvollen Momenten. Der mitreißende und lebendige Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf, weder bei mir noch bei den Protagonisten. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen und ich konnte tief in die Geschichte versinken und das Geschehen beobachten und miterleben. "Zitronensommer" ist eine wunderbare Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte. Sie hat mich begeistert und überzeugt, weil sie frisch und modern ist, nachdenkliche Momente mit Tiefgang hat und sehr unterhaltsam ist. Eine perfekte Geschichte für eine schöne sommerliche Auszeit mit dem Duft von Zitronen und anderen Köstlichkeiten in der Nase! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Passend zu den bislang heißesten Tagen des Jahres habe ich mir dieses schönen Sommerroman mit in den Garten genommen. Das Buch liest sich wie der Klappentext – locker flockig von der Hand mit vielen kleineren Ausschmückungen und einem Happy End. Somit bietet dieses Geschichte einfach alles, was ich mir von einem sommerlichen Buch erwarte.IMG_6010 Die Charaktere habe ich als mäßig interessant und ein wenig oberflächlich empfunden – den Eindruck habe ich allerdings häufig bei dieser Art von Romanen – das soll somit jetzt nicht als Kritik gelten. Diese Bücher leben einfach durch ihre Atmosphäre und meinen Wunsch, jetzt auch an diesem Ort zu sein. Die Geschichten selbst bieten häufig keine großen Überraschungen und Wendungen – so auch in diesem Fall. Das angekündigte Geheimnis aus Rosies Vergangenheit hat mich nicht besonders zufrieden gestellt. Warum auch immer – ich hatte mir darunter etwas anderes vorgestellt – das wird der nächste Leser vielleicht ganz anders sehen. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit „Ein Sommer voller Himeereis“ gelesen und das Buch hat mich aufgrund der geschaffenen Atmosphäre einfach mehr begeistert. Die Geschichten selbst weisen stellenweise sogar Parallelen auf (Eiscafé und Café, Liebesgeschichte). Der große Unterschied liegt für mich in der Art und Weise mein Kopfkino anwerfen zu können. Vielleicht hätte meine Bewertung etwas anders ausgesehen, wenn ich das andere Buch vorher nicht gelesen hätte. Somit gehört „Zitronensommer“ für mich in die Kategorie: Empfehlenswerte, leichte Sommerlektüre – muss ich aber nicht unbedingt ein 2. Mal lesen. Fernab jeder Wertung, aber ich möchte es denoch erwähnen. Bei diesem Buch war ich mir sicher, dass 1-2 Rezepte enthalten sind. Leider hat man darauf verzichtet. Für Leser, die gern mal Rezepte aus Bücher zubereiten sehr schade, da sich hier natürlich sehr viel um Speisen jeglicher Art dreht. Fazit: Eine locker-leichte Sommerlektüre, die man bedenkenlos empfehlen kann. Ein klassisches Strandbuch, welches auch mal kleine Unaufmerksamkeiten oder Ablenkungen beim Lesen verzeiht.

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Passend zum heißen Sommer, der uns derzeit fest im Griff hat, ist im Heyne Verlag der Roman „Zitronensommer“ erschienen – mit ganz vielen Zitronenbäumen, italienischem Flair, Familiengefühl und „amore“ :-) Rosie arbeitet erfolgreich in einer Werbeagentur und stößt immer wieder auf diskriminierende Kollegen bzw. Vorgesetzte. Da ihr Gerechtigkeit wichtig ist, wirft sie kurzerhand das Handtuch, als sie einem attraktivem Model noch dünnere Beine photoshoppen soll und kehrt in ihr kleines Cottage im beschaulichen Dorf Barnaby zurück. Dort lebt auch ihre Familie und ihre italienische Oma „Nonna“ betreibt hier das Lemon Tree Cafe. Nun beginnt in 4 Teilen ein sehr unterhaltsamer Roman rund um Rosie, ihre Schwester Lia, Großmutter Nonna und noch vielen mehr... ihr Vater überrascht die ganze Familie, ihre Mutter vertieft sich immer mehr in caritative Hilfsorgas, der kleine Junge Noah tritt ins Rosies Leben und das Garden Warehouse bedroht die Existenz der kleinen Läden im Dorf. Eine Reise nach Italien verändert Rosies Leben und es wartet ein neuer Job in einer interessanten Werbeagentur... Ja, es passiert wirklich viel auf den über 570 Seiten und es macht sehr viel Spaß, den Roman zu lesen. Hintergründig und modern zeigt sich die Geschichte „'Bist du verrückt?' fragte ich erschüttert. 'Du bist wunderschön. Deine Kurven hast du dir verdient: dein Körper sieht so aus, weil er ein Wunder hervorgebracht hat! Du hast ziemliches Glück, weißt du?'“ …. „Ich war vielleicht die Schwester mit der Karriere, aber Lia hatte Familie....“ (Ausschnitt S. 47, Mitte) rund um Familie und Freunde, die gegen den großen Gartenshop-Giganten zu Felde ziehen und so ihr Leben verändern. Während des Lesens kam immer wieder der Wunsch nach dem Duft der Zitronenbäume auf... psst – ich habe mir auch einen für die Terrasse zugelegt ;) - und die Autorin schaffte es immer wieder, mich so in ihre Geschichte einzubeziehen, dass diese wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief. Es fiel mir schwer, zwischendurch das Buch einmal beiseite zu legen... ein gutes Zeichen :-) Familienzusammenhalt – Steh zu dir selbst – Vertraue auf deine Fähigkeiten – Schenkt das Leben dir Zitronen, mache einen Zitronenkuchen oder Limonade daraus – Alles wird gut... all dies fällt mir spontan als Motto ein, wenn ich nun an diesen wunderbaren Roman zurückdenke, den ich gerne noch einmal lesen werde. Ein Roman für das Urlaubsgepäck, für die Auszeit auf der Terrasse oder am Schwimmbadrand – mit einem Cover, welches wunderbar zur Geschichte passt, nicht überladen wirkt und so frisch wirkt, dass man in der Buchhandlung einfach zugreifen muss ;) Ich habs getan und nicht bereut!

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