Leserstimmen zu
Die 15. Täuschung

James Patterson

Women's Murder Club (15)

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Die 15. Täuschung – James Patterson Ist die Zielgruppe von Krimi und Thrillern nicht eigentlich „männliches“ Hoheitsgebiet und gibt es Reihen, die schon seit Jahren, die sogenannte „Mimi“ nicht ohne einen Krimi einschlafen lässt?! Alles nur Vorurteile – gemordet wird in der Literatur immer und auch ganz klar, die weibliche Leserschaft hat das „Morden“ salonfähig gemacht, bzw. wird hier ebenso viel, wie auch bei anderen Genre zugegriffen. Im Verlage Limes – ist der 15. Band einer großartigen Thriller-Reihe veröffentlicht worden: „Die 15. Täuschung“ von James Patterson. Damit gehen die vier Freundinnen und Mitglieder des „Women’s Murder Club“ in ihr nächstes berufliches/privates Thriller-Abenteuer. Apropos Mitglieder – die da wären: Kriminalbeamtin Lindsay, Gerichtsmedizinerin Claire, Staatsanwältin Jill und Journalistin Cindy. Der amerikanische Bestsellerautor, hat mit dieser Reihe sehr großen nationalen, wie auch internationalen Erfolg. Strategisch und taktisch lässt er das Ermittlerquartett hochspannende Verbrechen aufklären und lädt ganz selbstverständlich das Privatleben der vier Ladys in die Handlung ein. Voila – Privat- und Berufsleben kriminell gut kombiniert. Und auch wenn es der 15. Band ist – gehört dieser zu den stärksten der gesamt erschienen Reihe. Im Mittelpunkt steht diesmal Lindsay Boxer – die getäuscht wurde und sich anscheinend auch schwer in ihrem Mann getäuscht hat. Vertuschungen, Lügen, Halbwahrheiten – passiert wenn man es auf Ermittlungsebene mit der CIA zu tun bekommt – aber muss es denn ausgerechnet der Herzallerliebste Joe sein!? Detective Lindsay Boxer ist privat so glücklich wie nie. Doch nachdem in einem Luxushotel in San Francisco mehrere Menschen brutal ermordet werden, gerät ihr Leben aus der Bahn. Laut Überwachungsvideo hielt sich eine attraktive blonde Frau am Tatort auf. Sie scheint Verbindungen zur CIA zu haben und ist spurlos verschwunden. Dann stürzt ein Flugzeugunglück die Stadt ins Chaos, und plötzlich ist auch Lindsays Ehemann Joe nicht mehr auffindbar. Je tiefer Lindsay forscht, desto mehr wächst in ihr der Verdacht, dass Joe und die blonde Fremde sich kennen. Welche dunklen Geheimnisse verbirgt ihr Ehemann womöglich vor ihr? (Verlagsinfo) Geteiltes Leid, ist halbes Leid – und so spielen die Freundinnen neben Trosteinsätzen auch bei den Ermittlungen eine große Rolle – gerade Claire hat in wahrsten Sinne des Wortes auf dem Sektionstisch alle Hände voll zu tun. Die beiden letzteren Freundinnen spielen in diesem 15. Fall eine eher sehr nebensächliche Rolle. „Die 15. Täuschung“ ist hochspannend – sehr kurzweilige Unterhaltung, die charakterliche Tiefe vermissen lässt, aber durch kurze, inhaltlich komplexe Kapitel, die erzählerische Atmosphäre hervorhebt. Unterhaltungswert also großartig. James Patterson ist sowieso kein Autor, der es inhaltlich mit überflüssigen Fakten und Figuren übertreibt. Das war und ist und wird es auch wahrscheinlich immer sein – nicht sein Stil. Die Reihe um die vier Ermittlerinnen des - Women’s Murder Club ist ganz klar und konsequent auf die weibliche Leserschaft ausgerichtet. Sicherlich mit Erfolg – aber auch wir Männer können an dieser Reihe ihre Unterhaltung finden. Der Band ist in sich abgeschlossen – jedenfalls von der kriminalistischen Perspektive. Die private wird sich auch wieder einrenken und im nächsten Band – wird irgendwer die nächsten, üblichen Probleme mit dem Ehemann, dem Ex-Partner, dem Kind usw. haben – Garantiert. Diese Reihe ist auch eine der wenigen, die nicht langweilig werden. Die Charaktere entwickeln sich weiter – beruflich wie auch privat, es kommen immer „neue“ und „alte“ Protagonisten auf die Bühne – für Abwechslung ist also absolut gesorgt. Allerdings würde es dramaturgisch der Reihe gut tun, einer der Ermittlerinnen über die Klinge springen zu lassen. Das klingt brutal ja – aber würde der Reihe eine völlig neue Perspektive und ein paar mehr literarische Pferdestärken geben. Fazit „Die 15. Täuschung“ ist alles – aber keine Enttäuschung. Toll in Szene gesetzt. Die CIA kommt nicht gut weg – also auch realistisch. Perfekte, kurzweilige Unterhaltung, die hält was sie verspricht. Absolut empfehlenswert. Michael Sterzik

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Wir starten direkt in die Szenerie rein in der Allison Muller (die Blonde Schönheit) hautnah den Mord an Michael Chan mitbekommt. Die Detectives Lindsay Boxer und Richie Conklin werden zu diesem neuen Fall im Luxushotel Four Seasons gerufen. Zudem werden in der Suite nebenan zwei Leichen gefunden. Da Michael Chan unter falschem Namen eingecheckt hat, tappen die Ermittler erst mal im Dunkeln. Die bis dahin für die Ermittler unbekannte Blonde ist und bleibt verschwunden und unauffindbar. Patterson-typisch sind die Kapitel recht kurz gehalten, mit jeweils spannendem Ende, so dass man immer weiter lesen muss. Natürlich begleiten wir Lindsay Boxer durch ihren Alltag, in dem sie sich mit ihren besten Freundinnen trifft, die sich „Club der Ermittlerinnen“/ „Woman‘s Murder Club“ nennen. Bestehend aus Dr. Claire Washburn (Leiterin der Gerichtsmedizin), Yuki Castellano (Rechtsanwältin - die mit Jackson Brady (Lindsay‘s Vorgesetztem) verheiratet ist), Cindy Thomas (Journalistin - die mit Lindsay‘s Kollegen Richie Conklin verlobt ist) und Lindsay Boxer selbst. Wie sie mit dem Fall zurecht kommen muss und ihre kleine Familie mit ihrem Ehemann Joe, Tochter im Kleinkindalter und Hund eine große Rolle spielen, da ihre Familie ihr ein und alles und ihr Ruhepol ist. Es geht rasch voran, sie finden den Namen des ersten Toten heraus und auch den Namen der Blonden Unbekannten. Joe wird immer wieder auf verschiedenen Aufnahmen von Überwachungskameras gesichtet. Was hat Joe mit all dem zu tun? Bevor Lindsay mit ihm sprechen kann, verschwindet auch er spurlos. Ein grauenhaftes Szenario ereignet sich, als ein Passagierflugzeug explodiert und sich die Trümmerteile und Leichen in einem riesigen Umkreis verteilen. Der Name eines der Opfer deckt sich mit dem Namen eines der Opfer vom Four Seasons Hotel. Was hat das nun wieder zu bedeuten? Ein weiterer Mord geschieht, Joe bleibt weiterhin spurlos verschwunden und Lindsay erfährt von einer Quelle aus Joe‘s Vergangenheit ein paar sehr interessante und wichtige Informationen, die Lindsay bisher nicht einmal von ihm wusste. Joe wird ihr immer fremder, wer ist er wirklich? Und warum gibt er kein Lebenszeichen von sich? Lindsay gerät gleich zwei Mal hintereinander in Lebensgefahr und wird von vier vermummten Asiaten auf offener Straße überfallen und zusammengeschlagen. Es gibt dramatische Wendungen und so langsam bekommt man einen Überblick welches Zahnrädchen in das andere übergreift, wer wie mit drin steckt und dann werden erste Details was den Mord im Four Seasons betrifft bekannt, mit einem Knaller den ich hier ohne zu spoilern nicht verraten kann. Diesmal fand ich die Auflösung recht einfach gehalten, der Text ist leicht und flüssig zu lesen und die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten. Wieder ein typisch guter, spannender Patterson, dessen Protagonisten ich über die 15 Bücher der Reihe immer mehr liebgewonnen habe.

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Lindsay Boxer glaubt ihren Augen nicht zu trauen: auf einem Überwachungsvideo erkennt sie ihren Mann Joe Molinari. Dieser ist schon seit Tagen verschwunden, was hat er zu verbergen? Warum meldet er sich nicht bei seiner Familie? Gleichzeitig hat Lindsay einen schweren Fall zu lösen: einen Vierfachmord in einem Hotel. Hat Joe etwas mit dem Mord zu tun? Lindsay weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Endlich wieder ein Fall für den Womens Murder Club! Leider kommen die anderen 3 Frauen dieses Mal ein wenig zu kurz, Lindsays Fall überschattet alles. Doch der Fall hat es ja auch in sich. Lindsay gerät mehr als einmal in Todesgefahr und auch das Geheimnis um den doppelten Michael Chang hält die Spannung sehr hoch. Mir war es dieses Mal auch etwas zu viel Privatleben rund um Lindsays Tochter. Ständig ruft sie die Babysitterin an, um ihr mitzuteilen, dass sie sich verspätet. Irgendwann fand ich das nur noch lästig. Aber sonst hing ich wieder gebannt an den Zeilen. Ich mag Pattersons Schreibweise einfach sehr gerne. Schnörkellos, auf den Punkt, aber immer überraschend und spannend. Wer kann auch ahnen, was hier hinter der Tat steckt? Denn einfach zu lösen ist dieser Fall ja nicht. Und zugegeben: ich fand es fast ein wenig zu hoch gesteckt, was da alles ans Tageslicht kam. Auch Molinaris Beteiligung an dem Ganzen – da bin ich gespannt, ob und wie Patterson im 16. Fall dann darauf weiter aufbaut. Fazit: wieder ein super Pageturner aus der Feder meines Lieblingsschriftstellers.

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