Leserstimmen zu
Unter der Haut

Naomi Alderman, A.L. Kennedy, Philip Kerr, Thomas Lynch

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In diesem Buch begibt man sich auf eine literarische Reise durch den menschlichen Körper. 15 zeitgenössische Schriftsteller haben sich jeweils mit einem Körperteil oder Organ des Körpers in Form eines Textes oder Essays gewidmet. 🌸Die Texte sind, dadurch, dass die Schriftsteller auf unterschiedliche Weise an das Thema herangehen, sehr verschieden. Es gibt wissenschaftlichere, aber auch Texte in denen weiter ausgeholt wird. Diese Mischung ist sehr angenehm und beim Lesen wird es so nie langweilig. Dabei haben mir durchweg alle Texte sehr gut gefallen und natürlich gab es auch hier, wie in den meisten Büchern mit unterschiedlichen Texten, Essays, die mir besser gefallen haben, als andere. Es ist aber auch hoch interessant, da man unglaublich viel Neues erfährt. Unter den thematisierten Organen sind, sowohl die geläufigen und bekannten Organe, aber auch manche, die eher unbekannter sind, wie zum Beispiel die Gallenblase. 🌸Schön ist noch, dass jedes Organ zu Beginn des Kapitels mit einem Bild in schwarz-weiß vorgestellt wird. . 🌸Ein sehr schönes Buch, bei dem man nach dem Lesen das Gefühl hat mehr über den menschlichen Körper zu wissen.

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‚Unter der Haut – Eine literarische Reise durch unseren Körper‘ ist eine Essay-Sammlung mit Beiträgen 15 verschiedener zeitgenössischer Schriftsteller*innen. Sie berichten über ihre persönlichen Erlebnisse und Empfindungen, die sie mit ihrem jeweiligen Organsystem verbinden. Dabei unterscheiden sich die Beiträge grundlegend in Art des Aufbaus und der Intention: Während manche Essays sehr wissenschaftlich erklärend gehalten sind, begleitet von einer persönlichen Anekdote, wird in anderen über die Wortherkunft und literarische Entwicklung sinniert. Gerade diese Mischung macht das Buch unglaublich lesenswert und aufregend – und lässt einen nach der Lektüre mit einem ganz anderen Körpergefühl und Blick auf sich selbst und sein Innerstes zurück. Darüber hinaus ist das Buch sehr liebevoll mit einleitenden Schaubilder gestaltet. Besonders gut gefallen haben mir die Essays von Naomi Alderman zum Verdauungstrakt, von Mark Ravenhill zum Blinddarm und von William Fiennes über den Darm. Insgesamt ist ‚Unter der Haut‘ eine zauberhafte Essaysammlung, die einen ganz neuen Blick auf sich selbst erlaubt und fordert.

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