Leserstimmen zu
Kalte See

Hendrik Berg

Ein Fall für Theo Krumme (5)

(7)
(6)
(0)
(0)
(0)
€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Eine Tote in den Dünen von Föhr. Mitten in der Hochsaison treibt ein Serienmörder sein Unwesen auf der idyllischen Insel und versetzt die Bewohner und die Touristen in Angst. Kommissar Krumme hat alle Hände damit zu tun nicht nur den Mörder zu finden, sondern auch die Polizisten vor Ort im Zaum zu halten und die Einheimischen davon zu überzeugen, dass er als "Auswärtiger" eine Chance verdient hat. Während Krumme sich auf die Suche nach dem Täter macht, macht dieser weiterhin die Insel unsicher und hat nur ein Ziel: die Zeugin, welche im Koma liegt, unschädlich zu machen. „Kalte See“ ist der fünfte Fall von Kommissar Krumme und mein Erster. Das hat aber überhaupt nicht gestört und man muss die vorherigen Bände nicht gelesen haben. Die Geschichte um einen Mörder der Frauen am Strand erwürgt strotzt nur so vor Spannung, vor allem weil man sie abwechselnd aus der Sicht des Polizisten, der Opfer und des Mörders erlebt. Erschreckend welche seelischen Abgründe sich auftun... Ich habe es (fast) in einem Rutsch gelesen und kann es guten Gewissens allen Krimi Fans weiterempfehlen!

Lesen Sie weiter

#wasichüberdasbuchdenke Die ist der 5. Fall von Theo und seinen Kollegen. Wie immer eine spannende und unterhaltsame Kriminalgeschichte mit Theo und seinen Kollegen. Ich bin ja ein großer Fan von Hendrik Berg und habe bis jetzt auch alle Bücher gelesen. Nur wenige Kriminalautoren schreiben für mich die Geschichten so lebendig und unterhaltsam, dass ich nicht das Gefühl bekomme, es schon 100x gelesen zu haben. ✨✨✨ #wieichdascoverfinde Das Cover ist düster aber auch anziehend. Es lässt den Leser darauf hindeuten, dass die Geschichte etwas düsterster werden könnte. Das Dinge geschehen werden, die wir nicht vorausschauend sehen und dass wir mit allem rechnen müssen – besonders mit dem erwartendem. ✨✨✨ #wiesagtmirderschreibstilzu Wie immer anziehend und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen 😉 ✨✨✨ #wiesinddieprotagonisten Theo Krumme ist wie immer Theo. Unterhaltsam und manchmal auch etwas launisch. Wobei das nicht negativ ist, ich kenne Theo nicht anders und ich finde ihn so wie er ist, einfach nur super. Seine Kollegin Pat ist auch super. Sie hat ihren ganz eigenen Stil und ich freue mich immer von den beiden zu lesen. Ein weiterer Charakter ist Harke, ein Freund von Theo. Wie er ist und was man über ihn denken kann, dass müsst ihr selbst rausfinden. ✨✨✨ #fazit Wie immer ein spannender Kriminalroman der mehr gibt, als der Leser am Anfang glauben mag.

Lesen Sie weiter

Als die Cafehausbesizerin Maja am Strand von Föhr erdrosselt wird, gibt es eine Zeugin. Doch die junge Kim kann sich an nichts erinnern, da der Täter auch sie überwältigt hatte, doch im Gegensatz zu Maja hatte Kim noch Glück, denn bevor der Täter sein Werk vollenden konnte, musste er fliehen. Kommissar Krumme und seine Kollegin Patricia ermitteln auf Föhr, zusammen mit der örtlichen Polizei. Obwohl diese schnell einen Verdächtigten präsentieren kann, ist Krumme nicht von dessen Schuld überzeugt. Pat und er glauben vielmehr, dass Majas Tod nicht der erste des Täters ist, sie haben eine Reihe von ungeklärten Kriminalfällen ausgegraben, die ins Schema des Täters passen. Wird der Täter auf der Insel noch einmal zuschlagen? Kann er vorher gefasst werden? Und was ist mit Kim? Ist sie auch in Gefahr? Obwohl ich nicht alle Krimis der Reihe um Kommissar Krumme kenne, stellt dies kein Problem beim Verständnis dar. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen, allein Krummes Privatleben wird chronologisch erzählt, wenn man es in der richtigen Reihenfolge liest. Ein Einstieg ist aber jederzeit möglich, auch die privaten Angelegenheit bilden eigene Einheiten und man kommt gut hinein. Mir gefällt vor allem der spannende und humorvolle Erzählstil Hendriks Berg, seine Hauptfigur mit allen Ecken und Kanten und dennoch mit dem Herz am richtigten Fleck. Aber auch das etwas Übersinnliche im Roman mit der Figur Harke, der weniger spricht, aber dennoch übernatürliche Ahnungen hat, gibt der Geschichte einen gewissen Pfiff. Zudem sind die Ortsbeschreibungen so anschaulich, dass man sich direkt nach Föhr versetzt fühlt. "Kalte See ist ein Nordsee-Krimi, den man einmal angefangen, schnell lesen kann. Der Spannungsbogen wird gut gehalten und wird auch durch Kapitel aus Sicht des Täters erhöht. Auch wenn man als Leser dadurch schnell weiß, wer er ist, aber man bekommt durch diese Kapitel einen Einblick in dessen Gedanken, sein Seelenleben und erlebt die Handlungen durch seine Augen mit. Ein Wettlauf zwischen Täter und Kommissar in einer ansonsten ruhigen Ferienidylle, dies hat Hendrik Berg spannend, abwechslungsreich und lebensecht erzählt. Da bekommt man Lust auf Meer/mehr!

Lesen Sie weiter

Kalte See ist ein Nordsee-Krimi von Hendrik Berg und der fünfte Fall für Kommissar Krumme, 2019 erschienen im Goldmann Verlag. Auf der Nordseeinsel Föhr ist Hochsaison und das Veranstaltungshighlight "Föhr on fire" soll wieder viele Menschen anlocken und begeistern. Als am Strand die erdrosselte Leiche einer jungen Frau gefunden wird, fordert man Kommissar Krumme und seine junge Assistentin Pat aus Husum zur Verstärkung der Polizei an. Sie sollen möglichst unbemerkt von der Öffentlichkeit ermitteln, um die Urlauber nicht in Panik zu versetzen. Bei den näheren Untersuchungen finden sich ähnliche Fälle und es sieht so aus, als ob hier ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Mit diesem Krimi ist man sofort gefangen im Inselfeeling Föhrs und auch die Ermittlungen gestalten sich nach einem beschaulichen Start wieder recht umfangreich, interessant und sehr fesselnd. In die aktuelle Handlung baut Hendrik Berg immer wieder Einblicke aus dem Leben und den Gedanken des Täters ein, was der Geschichte ein besonderes Spannungsmoment verleiht. Man fragt sich dabei, was diesen Menschen zu seinen Taten bewegt und welche psychischen Probleme ihn belasten. Nach und nach taucht man immer tiefer in die Untersuchungen ein, der sehr flüssige Schreibstil und die bildhaft genauen Dialoge setzen den Leser genauesten in Kenntnis und begleiten dabei sehr nah die Ermittler. Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, sie erscheinen authentisch und haben mit ihren Ecken und Kanten sehr lebendige Züge. Natürlich gibt es bei Krumme auch wieder Einblicke in sein Privatleben mit Marianne und dank seinem Hund Watson hat man immer wieder Spaß. Außerdem hat mir die Segeltörn-Aktion gut gefallen und man sieht mal wieder, was Männer alles behaupten, um ihrer Lieblingsfrau zu gefallen. Dieser Krimi lässt in die kranke Seele eines Serientäters blicken, vermittelt Urlaubsflair und fesselt mit einer interessanten Ermittlung und vielen Befragungen. Es ist das passende Buch für den Strandkorb, um sich angemessen fesseln und unterhalten zu lassen. Krumme ist schon ein ganz besonderer Fall!

Lesen Sie weiter

Während des Veranstaltungshighlight „Föhr on fire“ vor der Tür steht passiert ein Mord auf der Insel. Es wird eine Leiche angespült und dann auch noch eine schwer Verletzte die den Mord beobachtet hat. Kommissar Krumme und Kollege Pat fahren zum Fundort und fangen die Ermittlungen an aber so diskret wie möglich. Während der Ermittlungen kommt nun raus das es vergleichsweise Fälle in anderen Urlaubsorten gab. Langsam wird Kommissar Krumme klar hier ist ein Serienmörder unterwegs. Auch gibt es immer mal wieder Einblicke in die Psyche des Täters. So dass man auch erkennt der Mörder ist noch lange nicht fertig mit Morden. Da kann man nur hoffen das Krumme und Pat dem Mörder schnell auf die Spur kommt. Aber nicht nur das Krumme den Fall nun lösen muss so hat er auch im Privaten noch was zu klären den die Beziehung zu Marianne ist auch gerade nicht die Beste und auch da ist er nicht gerade unschuldig dran. Das Buch liest sich super flüssig und ich muss sagen ich mag den Kommissar Krumme total er ist nicht Aal glatt er hat seine ecken und kanten und ist nicht gerade einfach aber genau das macht ihn so sympathisch. Auch muss ich sagen ich bin sehr gut in alle Personen reingekommen obwohl es eben schon Band 5 ist. Was mich total gefesselt hat war das ich als Leser mehr weiß als der Kommissar Krumme und man möchte doch dann einfach in das Buch rufen was er machen soll. Schafft es der Kommissar Krumme und Pat den Mörder schnell zu finden oder gibt es noch viel mehr Opfer?

Lesen Sie weiter

Das Cover verströmt ein düsteres Bild. Ein Leuchtturm ragt aus den Dünen hervor. Das Wasser läuft langsam an den Strand, der voller Strandkörbe steht. Ein paar Möwen fliegen am letzten hellen Fleck des Himmels bevor alles dunkel zu werden scheint. Für Theo Krumme ist es der 5. Fall. Für mich ist es der dritte, da ich die ersten zwei Bücher bisher noch nicht gelesen habe. Diesmal verschlägt es den Husumer Kriminalkommissar mit seiner Kollegin Pat Reichel auf die Insel Föhr. Bei der Fahrt mit der MS Schleswig Holstein von Dagebüll nach Wyk wird bei mir Sehnsucht geweckt. Zu gerne wäre ich mit den Ermittlern auf die Nordsee Insel gefahren. Hendrik Berg beschreibt die Überfahrt sehr schön. Auch die Begrüßung der Beamten auf der Insel kann ich mir bildlich vor Augen führen. Nicht nur kommen die zwei vom Festland, das ja so weit weg ist. Nein, der Kommissar ist auch noch ein Zugezogener aus der Großstadt Berlin. Da ist Skepsis bei der hiesigen Inselpolizei natürlich vorprogrammiert. Ich mag diese Klischees, sie sind ein fester Bestandteil meiner Kindheit. Mit kurzen Blenden in die Vergangenheit habe ich als Leser geringfügig mehr Ahnung als die Ermittler vor Ort. So weiß ich ziemlich schnell, dass ein Serienkiller an Urlaubsorten sein Unwesen treibt. Durch die Sprünge in der Zeit wird die Spannung gut aufgebaut. Als Leser möchte ich wissen, wie die Ermittler zu meiner Erkenntnis kommen. Die Mordszenen werden detailliert beschrieben. Man kann nahezu die Panik in den Augen der Opfer erkennen. So wird das Grauen vor dem Serienkiller noch unterstützt. Theo Krumme und Pat waren mir sofort wieder vertraut. Ich finde die zwei zusammen ein kauziges Ermittlerduo. Der Hauptkommissar wird immer mehr zu einem richtigen Nordfriesen und seine junge Kollegin ist der neumodische Gegenpart dazu. Das Privatleben von Krumme kommt diesmal auch nicht zu kurz. Ich musste beim Lesen immer wieder daran denken, wie wichtig doch Kommunikation ist. Die besten Szenen des Lebens entstehen, wenn Kommunikation einfach nicht vorhanden ist. Ich finde es immer wieder amüsant. Als Leser habe ich das Gefühl eingreifen zu müssen. Doch als Außenstehender sind mir die Hände gebunden. Ich muss akzeptieren, dass manche Menschen einfach nicht miteinander reden. Für mich war es ein unterhaltsamer Krimi, der meine Sehnsucht nach der Heimat für einen Moment gestillt hat. Es ist ein schöner Nordseekrimi, den man gut am Strand lesen kann. Durch die passende Geräuschkulisse kann der Gruselfaktor an der ein oder anderen Stelle bestimmt unterstützt werden. Ich habe den Kriminalroman verschlungen und bin gespannt auf den nächsten Fall von Theo Krumme.

Lesen Sie weiter

Nordseekrimi vom Feinsten und mit viel Spannung

Von: Veronika Kay aus Worms

14.06.2019

Es handelt sich hierbei um den 5. Band der Krimireihe um Kommissar Theo Krumme. Man kann die einzelnen Bände sehr gut unabhängig voneinander lesen. Für mich war dieser Band die zweite Bekanntschaft mit Krumme und seiner Kollegin Pat. Am Nordseestrand wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die erwürgt wurde. Krumme und Pat werden als Ermittler hinzugezogen. Auf Wunsch des Bürgermeisters soll möglichst verdeckt und diskret ermittelt werden, damit die Touristen nicht erschrecken und ausbleiben, zumal das beliebte Hafenfest unmittelbar bevorsteht. Ob dies Krumme gelingen wird? Zumal es plötzlich Parallelen zu anderen älteren Fällen gibt und zu befürchten ist, dass es sich um einen Serienmörder handelt… Ich habe bereits einen der Vorgängerbände gelesen und obwohl dieser mich schon richtig begeistert hatte, so hat dieser Band fast nochmal eins draufgesetzt. Das Buch beginnt direkt schon am Anfang mit Spannungs- und Gänsehautmomenten, so dass das Interesse der Leser sofort eingefangen wird. Der Spannungsbogen hält sich das ganze Buch durch und bleibt bis zum Ende erhalten. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind, und die mir immer wieder eine neuerliche Gänsehaut über den Rücken gejagt haben. Dies waren fast sogar meine Lieblingskapitel. Man hat einen Einblick in die Gedanken des Täters bekommen. Seine Visionen, seine Ängste und sein Verfolgungswahn haben mich so in ihren Sog gezogen, so dass ich schon selbst fast unter Ängsten und Visionen beim Lesen gelitten habe. Kompliment an Hendrik Berg, der wirklich eine unglaubliche Spannung erzeugt hat. Und trotz dieser immens großen Spannung gibt es auch immer wieder kleine humorvolle Einschübe. Vor allem die Szenen mit Watson liebe ich total. Es spielt auch diesmal wieder etwas Mystik mit hinein, aber nur ganz dezent, so dass es in keinster Weise störend wirkt, sondern sich einfach nur harmonisch einfügt. Schön fand ich es, dass ganz dezent auch das Privatleben von Krumme wieder eine kleine Rolle gespielt hat. Dies lockert das Gänsehautfeeling zwischendurch doch ein wenig auf. Für mich ist dieses Buch ein absoluter Volltreffer! Hendrik Berg ist die perfekte Mischung zwischen Spannung, Unterhaltung, Humor, Mystik und Küstenflair gelungen. Mich konnte der Krimi absolut fesseln und begeistern!

Lesen Sie weiter

„Kalte See“ ist bereits der fünfte Fall für den ehemaligen Berliner Kommissar Theo Krumme und seine nordfriesische Kollegin Pat. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse sehr gut lesbar ist. Für diejenigen, die den grummeligen Kommissar schon kennen, bringt „Kalte See“ aber auch neue Facetten: wer hätte gedacht, dass der so bedächtige und eher zurückhaltende Krumme rasend eifersüchtig werden kann? Die Story: Mitten in der Hochsaison wird auf der Insel Föhr die erdrosselte Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Krumme und seine junge Assistentin Pat werden aus Husum zur Verstärkung der Polizei angefordert. Bald stellt sich heraus, dass es ähnliche Fälle in der Vergangenheit gab – ein Serienmörder scheint am Werk. Ausgerechnet vor dem wichtigsten Ereignis auf Föhr, die Insel ist voll ausgebucht und natürlich sollen die Touristen nicht verschreckt werden. Die Ermittlungen werden sehr gut beschrieben. Der Leser merkt, wie mühsam die Ermittlungsarbeit ist, immer wieder gibt es Sackgassen und Irrwege. Im Verlauf der Geschichte wechselt die Perspektive zwischen Täter und Ermittler. Das macht zum einen die Handlung temporeich, zum anderen bekommt der Leser so auch Einblick in die früheren Taten des Mörders und seine Entwicklung zum immer schneller mordenden Monster. Die Handlung ist flüssig und wird durch die Perspektivwechsel noch verstärkt: der Leser bekommt immer wieder Zugang zu den Gedanken des Mörders und spürt, wie stark er unter Druck steht. Eine tickende Zeitbombe, deren Charakter und Handlungsweise sehr dicht geschildert ist. Durch die verschiedenen Blickwinkel ist der Leser den Ermittlern auch immer einen kleinen Wissensvorsprung voraus. Zwischendurch lockern kleine Beziehungskrisen und Missverständnisse zwischen Krumme und seiner Lebensgefährtin die Handlung auf, gewähren dem Leser kleine Erholungspausen, während die Spannung weiter anzieht. Durch den leichten und angenehmen Schreibstil sowie durch Krummes teilweise humorvolle private Episoden, lassen sich die 352 Seiten des Buches schnell lesen. Auch wenn der Plot in diesem fünften Fall nicht ganz so fein gesponnen ist wie bei seinen Vorgängerbänden – er ist wesentlich einfacher und geradliniger aufgebaut – geht es bis zum Schluss gefährlich und spannend zu. Fazit: Ein solider Nordsee-Krimi mit bekannten Charakteren und viel Insel-Feeling. Ein Muss für alle, die Nordfriesland und insbesondere Föhr lieben.

Lesen Sie weiter