Leserstimmen zu
Der Koran und die Frauen

Benjamin Idriz

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Gute Theorie...

Von: Serenissima

15.06.2019

Die Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Dass das möglich ist, zeigt dieses Buch, sogar ganz ohne nichtislamische Besserwisserei. Hier erklärt ein Imam, was er die Männer und Frauen in seiner Gemeinde über das Verhältnis der Geschlechter lehrt. Seine Quelle ist der Koran und sein Ziel ein Islam, der sich seines befreienden Ursprungs wieder bewusst ist...

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Der Imam Benjamin Idriz erklärt vergessene Seiten des Islam. Das Sachbuch erschien im April 2019 im Gütersloher Verlagshaus und umfasst 165 Seiten plus Anmerkungen (Quellen). In diesem Buch geht es um die Stellung der Frau im Koran und dem Unterschied, wie diese tatsächlich gelebt wird in der heutigen Zeit. Gleichheit bei der Erschaffung, gleiche Ehre und Würde für beide Geschlechter ohne Unterschied. Der Koran stellt Männer und Frauen in ihrem sozialen und rechtlichen Status gleich und dies verdeutlicht der Autor in vielen Abschnitten und unterlegt dies mit Auszügen aus dem Koran. Allerdings wird auch in einigen Abschnitten die Ungleichheit dargestellt (2:282) , (Kinderehe) und hier zeigt der Autor, meiner Meinung nach, zuviel Verständnis auf und beruft sich auf die Geschichte und Traditionen. Alles in allem ist das Buch sehr interessant und zeigt dem Leser ein neues Bild der Frau im Islam lt. Koran. Nämlich, dass die Frauen viel mehr Rechte haben, als bisher bekannt und gelebt. Vorurteile werden abgebaut und der Koran und die islamische Religion werden dem Leser näher gebracht. Das Buch sollte zur Pflichtlektüre von islamischen Männern werden, damit die Stellung der Frau lt. Koran wieder mehr Achtung erlebt und die Frauen mehr Respekt und Rechte erhalten. Aber auch allen anderen, die wenig Kenntnisse über den Islam und Koran haben, würde ich dieses Buch empfehlen.

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Das Buch "Der Koran und die Frauen" von Benjamin Idriz handelt von der Stellung der Frau im Koran (Islam). Zunächst einmal ist zu sagen, dass Benjamin Idriz (Imam) mit Belegen/Verweisen aus dem Koran arbeitet und all seine Thesen und Argumente damit belegt. Seine Schreibart ist nicht immer verständlich. Ich persönlich musste einige Stellen des Öfteren lesen, um es zu verstehen. Einige Wörter waren mir auch ganz fremd, wobei er die arabischen Wörter gut erklärt. Er geht auf ganz verschiedene Aspekte zu dem Thema (z.B. Ehe) ein und unterteilt diese nochmal in Unterkategorien, was mir persönlich sehr gefallen hat. Somit bleiben kaum Fragen offen. Er vergleicht die Zeit vor dem Islam mit der Zeit danach, um zu zeigen, was sich verändert hat. Alles in allem hat mir das Buch gefallen, da ich viel neues zu den Themen erfahren konnte.

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Für ein Sachbuch gut zu lesen

Von: Ullhei

03.06.2019

Für ein Sachbuch, das aus einer Dissertation entstanden ist, lässt sich das Buch gut lesen. Es gewährt neue Einblicke in das Thema Frauen und Koran ohne zu sehr in fachliche Details zu gehen oder zu oberflächlich zu sein. Auch als Einstieg in das Thema ist das Buch gut geeignet.

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Ausgehend von seiner eigenen Biografie setzt sich Benjamin Idriz bereits in jungen Jahren mit der Thematik Frauen aus der Sicht des Koran auseinander. Ein Anliegen ist ihm, Muslimen und Nicht-Muslimen die muslimische Welt näher zu bringen. Chronologisch beschreibt Idriz die Stellung der Frau ausgehend von der vorislamischen Zeit bis in die Gegenwart. Er zeigt dabei unterschiedliche Interpretationen und gesellschaftlich-bedingte Weiterentwicklungen auf. Neben Geschlechter bedingte Unterschiede in der Umsetzung der Religionsausübung werden Aspekte wie die Darstellung der Stellung von Mann und Frau im Koran, Frauenrechte, Heirat, Scheidung und Polygamie sowie das allgemeine Thema zur Gleichberechtigung betrachtet. Durch seine alltagsnahe Sprache nimmt der die/den Leser*in mit auf eine geschichtliche und kulturelle Reise mit. Er argumentiert Themen über Frauen und den Koran aus unterschiedlichen Perspektiven. Die/der Leser*in bekommt einen umfassen Einblick zur Thematik, die über den Tellerrand hinausgeht. Idriz scheut nicht davor einen Bezug zu kritischen Fragenstellung der heutigen Zeit zum Islam und dem Koran aufzugreifen. Er hinterfragt Themen kritisch, ohne Leser*in Lösungsansätze aufzuzwängen. Aus meiner persönlichen Sicht entwickelt sich „Der Koran und die Frauen“ nach einer langatmigen Einleitung zu einer kurzweiligen Entdeckungsreise des Koran bzw. des Islams. Benjamin Idriz schafft es dem Leser durch eine kritische als auch wohlwollende Betrachtung die Thematik näher zu bringen.

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Neue Perspektiven

Von: AlDe

02.06.2019

Da ich Religionswissenschaft studiere, hat mich dieses Buch wirklich sehr interessiert. Der Schreibstil ist einem wissenschaftlichen Aufsatz ähnlich, lässt sich aber wegen der einfachen Wortwahl sehr angenehm lesen. Ich finde es wirklich toll, dass Argumente stets mit Beispielen belegt werden. Idriz nimmt eine klare Haltung ein, was mich persönlich nicht störte, allerdings denke ich, dass diese Haltung verschiedenen Personen negativ auffalle könnte.

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eine andere Kultur

Von: Günter

02.06.2019

Das Buch "Der Koran und die Frauen" von Benjamin Idriz hat eine dezent-schöne Aufmachung. Es behandelt ein Thema, das immer im Raum steht und nie ausgesprochen wird. Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Das Buch ist schön übersichtlich gegliedert, und die Anordnung/Chronologie ist finde ich sehr sinnvoll. Der Autor berichtet nicht neutral und distanziert, sondern aus erster Hand. Nicht wie es in der Theorie ist, sondern in Wirklichkeit. Benjamin Idriz ist in Skopje/Mazedonien geboren und ist Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg und Vorsitzender des „Münchner Forum für Islam“. Das Buch empfinde ich als große Bereicherung und Horizonterweiterung und kann es eigentlich jedem empfehlen der etwas mehr über andere Kulturen erfahren möchte.

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Vorurteile

Von: larsilein

02.06.2019

Das Buch "Der Koran und die Frauen" behandelt oft und kontrovers diskutierte Thema die Frauen im Islam. Ebenso die Stellung der Frau im Islam. Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. So werden gezielt Vorurteile des Westens über den Islam angesprochen, aber auch Falsch Interpretationen des Korans von Islamisten, was extrem bereichernd und Augen öffnend ist, da das Thema dadurch glaubhaft von allen Seiten betrachtet wird. Ich empfehle das Buch. Es lädt zur kritischen Auseinandersetzung, zum Nachdenken ein.

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