Leserstimmen zu
The future is female!

Scarlett Curtis

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Das Buch hat mir das Bloggerportal und somit der Goldmann Verlag zur Verfügung gestellt und ich war super gespannt was es mit diesem Buch so auf sich hat. Ich hatte zu dem Zeitpunkt extrem viel darüber gehört, das ist jetzt aber auch schon wieder einige Zeit her, denn ich muss gestehen, dass dieses Buch doch etwas länger auf meinem SuB lag. Zum Buch Die Geschichten in diesem Buch sind vielfältig. Auch Gedichte befinden sich darin. Aufgrund der Vielfalt der Inhalte, findet jeder Leser etwas, das ihm zusagt. Allerdings findet man auch Inhalte, die einem nicht zusagen werden.Es ist sehr interessant so viele Dinge zu lesen und teilweise auch bestürzend. Die Geschichten sind teilweise aufbauend und teilweise erschütternd, was Frauen erlebt haben und noch erleben müssen. Meine Meinung Es gibt ein paar Beiträge, die mich tief berührt haben. Unter anderem der Beitrag von Keira Knightley. Die viele Dinge auf den Punkt bringt. Eigentlich ist es schlimm, dass solch ein Buch geschrieben werden muss um darauf hinzuweisen, was in der heutigen Zeit immer noch Frauen angetan wird. Das die Gleichberechtigung immer noch nicht angekommen ist in unserer Zeit.Es macht aber auch Mut und zeigt, was Frauen schon alles erreicht haben und das es vielleicht in der Zukunft doch irgendwann so weit ist, dass es Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen gibt. Fazit Meiner Meinung nach richtet sich das Buch eher an jüngere Personen, die noch auf der Identitätssuche sind und ich denke da kann es einige nützliche Denkanstöße bieten. Toll finde ich gerade unter diesem Aspekt auch die Liste mit Literaturempfehlungen ganz am Ende. ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zur Autorin Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis. ©amazon.com Klappentext Die Welt, in der Frauen heute leben, ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. »The future is female! Was Frauen über Feminismus denken« ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung. Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu! Weiter Bücher der Autorin ----

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Ich bin wirklich dankbar, dass dieses Buch den Weg zu mir gefunden hat. Vorher war Femininismus irgendwie kein Thema für mich. Jetzt weiß ich warum es immer eins sein sollte. Eine wirklich tolle Textsammlung von intelligenten, spannenden Frauen. ,Leider hatte ich mich zuvor nicht mit dem Thema beschäftigt. Umso besser das jetzt dieses Buch zu mir gefunden hat. Eine wirklich tolle Textsammlung von interessanten, spannenden intelligenten Frauen.

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Feminismus, das ist eines dieser großen Wörter, von denen man schon mal gehört hat und meist sofort abgeschreckt ist. Hinter diesem Oberbegriff steckt einfach so viel, und der Einstieg ins Thema scheint auf den ersten Blick erschlagend. Jedoch erscheinen aktuell eine Menge Bücher, die genau diesen Einstieg etwas erleichtern können – so auch die Textsammlung The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken, die von der Journalistin und Aktivistin Scarlett Curtis herausgegeben wurde. In der erweiterten deutschen Ausgabe finden sich rund sechzig Beiträge in acht Rubriken, die ganz unterschiedliche Themen aufgreifen und sich dem Feminismus recht kurzweilig annähern. Das geben bereits die Rubriken etwas her: Erleuchtung • Zorn • Freude • Zeit für ein bisschen Poesie • Aktion • Bildung • Lektüreempfehlung • Zu guter Letzt Ich mochte dieses Potpourri an Themen, welches eine große Bandbreite an Beiträgen ermöglicht hat. Zwar findet sich auch einiges an geschichtlichen Fakten zum Feminismus in der Textsammlung, aber vieles kommt direkt aus dem Alltag. Wie werden Frauen im Beruf behandelt? Welche Schwierigkeiten bringt teilweise allein schon eine ungewöhnliche Haarfarbe? Was passiert, wenn man bei einem wichtigen Termin auf einmal merkt, dass die Periode beginnt? Welche Erwartungshaltung hat die Gesellschaft gegenüber frischgebackenen Müttern eigentlich? Die Stimmen, die Curtis für diese Sammlung herausgesucht hat, sind recht verschieden, sowohl was Alter, Herkunft und Branche anbelangt. Im Buch selbst erfährt man meist nicht mehr als ein paar Stichpunkte (Journalistin, Aktivistin, Unternehmerin, etc.), was ich etwas schade fand: Klar kann man die Frauen im Internet recherchieren, aber ein kurzer Steckbrief wäre doch besser gewesen als diese teils sehr weit gefassten Stichpunkte. In den Beiträgen konnten sich die Frauen recht ungezwungen mit ihren Erfahrungen und Eindrücken beschäftigen, manchmal sind die Einträge sehr kurz, dann wieder etwas länger, was die Textsammlung sehr angenehm zu lesen macht. Meine liebstem Beiträge waren dabei unter anderem Schwarzmaler-Alphabet (Kat Dennings), Das schwächere Geschlecht (Keira Knightley), Zehn Arten, die Frauen in deinem Leben zu unterstützen (Olivia Perez), Playlist für Feministinnen und Feministen in jeder Lebenslage (Akilah Hughes) sowie Die Geschichte des Feminismus (Claire Horn), aber ich habe generell sehr viele Stellen markieren und Anregungen mitnehmen können. So einsteigerfreundlich ich diese Textsammlung auch empfand, darf man beim Schmökern nicht vergessen, dass es persönliche und damit natürlich subjektive Eindrücke der jeweiligen Frauen sind. Etwas reflektieren muss man das Gelesene schon oder es zumindest als Startpunkt für weitere Recherche nutzen, und trotz der Fülle an Beiträgen fallen manche Bereiche hintenüber oder werden nur angeschnitten. Ebenso wird zwar jeder Beiträge für sich in dieser Sammlung entdecken können, aber nicht alle werden gefallen oder einem Anregungen geben können – aber das ist gerade das tolle an solchen Textsammlung bzw. Lesebüchern! Was etwas weniger toll dagegen ist, ist die Gestaltung des Buches. Ich kenne die Originalausgabe nicht, aber warum musste die deutsche Ausgabe so knallig pink werden? Gut, dass Baker-Miller-Pink ist im ersten Augenblick ebenfalls gewöhnungsbedürftig, wird aber wenigstens in einem Beitrag thematisiert. Vom Titel fange ich gar nicht erst an, weil ich mich mit dieser Kombination aus neuem englischen Titel plus deutschem Untertitel mittlerweile abgefunden habe… aber die unterschiedlichen Textformate in den Beiträgen haben mich wirklich gestört. Ab und an werden Zitate nochmal groß abgedruckt, dann wiederum werden einzelne Passagen hervorgehoben. Das mag in einer Zeitschrift funktionieren, in einem Buch fand ich es eher verwirrend und es hat mich einige Male aus dem Lesefluss gerissen. Wenn Ihr einfach mal in dieses große Thema Feminismus reinschnuppern wollt, dann ist The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken ungeachtet einer Kritikpunkte eine gute Textsammlung und Sprungbrett dafür. Mit den Worten von Claire Horn: "Es gibt so viele verschiedene Konzepte, mit denen du dich auseinandersetzen kannst, so viele feministische Aufträge, derer du dich annehmen kannst, und so viel Raum für deine eigenen Ideen." | Seite 393

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Gefühlt schießen in letzter Zeit immer mehr Anthologien zu feministischen Themen auf. Nicht, dass ich mich darüber beschweren würde. Dass diesem Thema endlich mal wieder etwas mehr öffentliches Interesse gewidmet wird, freut mich unfassbar und ich lege mir ja auch jede dieser Anthologien und Schriften zu. Daher kann ich mich immer wieder über neuen feministischen Input von vielen Seiten freuen, der vielleicht meine eigenen Ansichten auf die Probe stellt! Daher freue ich mich, euch heute: „The Future is Female!“ vorstellen zu können! Doch ist diese Anthologie auch lesenswert? Bibliographische Daten Herausgeberin: Scarlett Curtis Genre: Sachbuch, Bericht, Poesie Verlag: Goldmann Seitenzahl: 407 S. Übersetzerin: Antje Althans, Katrin Harlaß, Elke Link, Kristin Lohmann, Johanna Ott, Sopie Zeitz ISBN: 978-3-442-15982-6 Kurzbeschreibung Die Welt, in der Frauen heute leben … ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. „The future is female!“ ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung, Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu! Vielen Dank an den Goldmann-Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares! Eigene Meinung POSITIV Es bewegt zum Handeln Ich habe dieses Buch auf einer Reise nach Holland gelesen und wollte teilweise nur aus dem Auto springen und mich sofort für alle Mädchen und Frauen engagieren, die ich kenne und die ich noch nicht kenne. Ich habe in mir gespürt, dass ich sofort etwas tun will und muss, dass ich mich nicht mehr verstecken muss mit meiner Meinung, meinen Handlungen und generell allem. Wenn dieses Buch eines schafft, ist es definitiv, den feministischen Spirit zu aktivieren, einen völlig zu empowern und eine Leidenschaft für alle Frauen* auf dieser Welt und ihre Probleme zu wecken. Es informiert Ebenso wie eine kurze Geschichte des Feminismus gibt es sehr viele Beiträge, die darauf ausgerichtet sind, dass man über verschiedene Themen informiert – Bildungsungleichheit, die Chancen von Mädchen in Entwicklungsländern, Menstruation und Menstruationsartikel, den Gender Pay Gap oder auch nur feministische Buchtipps. Auch Leute, die sich ausgiebig mit solchen Themen beschäftigen, können hier bestimmt hier und da noch ein paar interessante Details mitnehmen! Es berührt Auch die Geschichten von Frauen, die von Probleme im Beruf, in der Ehe, bei der Geburt, bei der Betrachtung im Spiegel und der Betrachtung der Gesellschaft beschreiben, habe ich mit Freude zugehört, ihre Geschichten genossen und mich in vielen von ihnen wiedergefunden. Diese Poesie war mir nicht immer ganz zugänglich, aber hat ihn mir definitiv Sympathie zu anderen Frauen geweckt. Curtis_The Future is female_3.jpg Nicht zu lange Kapitel Die Kapitel sind hier nicht besonders lang. Die meisten Geschichten sind zwischen 5 und 10 Seiten lang, viele mit seitengroßen Zitaten und einer seitengroßen Vorstellung der Person versehen. Das Buch lässt sich also sehr schnell konsumieren und wird durch die viele Abwechslung durchaus nicht langweilig. Natürlich gibt es sehr lange und auch kurze Passagen, allerdings gleicht es sich gut aus, sodass die Gesichtspunkte sich gut voneinander unterscheiden, aber auch nicht zu kurz dargestellt sind. Ganz unterschiedliche Frauen eingebunden (auch WoC) Viele der Stimmen hier kommen auch von Women of Color, die sich zu Problemen mit Rassismus äußern, allerdngs auch über Genitalverstümmelung und soziale Zwänge, die beispielsweise in vielen afrikanischen Ländern immer noch sehr präsent für diese Frauen sind! Das fand ich besonders spannend, da diese Dinge in meinem Alltag nicht sehr präsent sind und ich es mochte, auch von anderen Frauen zu erfahren, wie ihr Leben so läuft und welche Probleme sie beispielsweise mit Sexismus haben! dav Viele verschiedene Sichtweisen auf den Feminismus Auch, wenn ich gleich noch etwas kritisieren werde: Es gibt viele unterschiedliche Sichtweisen in diesem Buch. Viele behaupten, sie seien intersektionale Feministinnen (setzen sich also mit allen Frauen* und jeder Diskriminierung auseinander) und viele berichten einfach nur von ihren Erfahrungen. Dabei gibt es sehr viele Ansätze, wer nun Feminist ist, was die Probleme und die Methoden sind und was die nächsten Schritte sein sollten! Das fand ich sehr spannend! NEGATIV Diese grässliche Farbe des Einbandes Oh Gott, dieses grelle Pink tut mir wirklich in den Augen weh. Obwohl ich die englische Ausgabe auch wirklich nicht schön finde, ist diese einfach nur viel zu grell und zu „on the nose“ mit dem, was es vermitteln will. In Anlehnung an die englische Aufgabe ist im Einklappband eine andere Pinkfarbe aufgetragen, die zwar eine Bedeutung innerhalb dieses Buches hat aber trotzdem einfach nur grässlich vor allem in Kontrast mit dem grellen Einband aussieht. Ich weiß, dass ist sehr oberflächlich, aber auch das Design des Buches hat mit dem Produkt des Buches an sich zu tun. Manche Sichten und dass diese wohl einfach übernommen wurden Ich habe schon einige Male darüber geklagt: Eine Autorin behauptet, dass J.K. Rowling ihr feministisches Vorbild sei. Da habe ich mich natürlich erst mal kringelig gelacht. Und natürlich soll auch mein Urteil auf die Probe gestellt werden, ich soll mich nicht immer mit allem anfreunden können, was manche Menschen denken und welche Auffassungen sie von feministischen Themen haben. Bei manchen Aussagen hatte ich trotzdem das Gefühl, dass sie nicht noch mal überprüft wurden, weil doch mal eine Erklärung dazu ganz gut getan hätte… Curtis_The Future is female_2.jpg Direkte Wiederholung von Themen Natürlich werden sich bei so vielen Autorinnen auch Themen doppeln. Allerdings wurden diese teilweise nur zwei Kolumnen auseinander platziert, sodass man direkt an einen Beitrag zur Menstruation wieder einen Beitrag dazu finden konnte. Dies hat mich irgendwie sehr verwirrt und da die Ansichten und vorgebrachten Punkte sich auch noch großteils doppelten, war es sehr seltsam, dies so zu lesen. Obwohl sehr viele Beiträge aus sehr vielen Richtungen hier zusammengetragen wurden, finde ich es einfach nur komisch, wenn man mit einem Themenblock von verschiedenen Autorinnen kofrontiert werden, die nicht aufeinander aufbauen, sondern auch noch alle von klein auf anfangen, die Probleme zu erklären, die ihrer Meninung nach vorliegen. Keine Einbindung von Frauen* (vor allem Trans-Frauen) Wie ich gerade schon erwähnte: Dieses Buch behandelt auch Menstruation. Dabei wird von einer Autorin allerdings erwähnt, dass dies ein Problem für Frauen ist. Frauen bluten, Männer nicht. Eine ganz klare Sache, möchte man meinen. Bis einem auffällt, dass es viele Transmänner gibt, die immer noch ihre Periode bekommen oder Nonbinary-Menschen, die sich nicht als weiblich identifizieren. Genauso, wie dieser Aspekt einfach unkommentiert stehen gelassen wurde, ist dieses Buch sehr inklusiv für Cis-Frauen. Lässt aber alle anderen Frauen* gänzlich bei Seiten, obwohl sich viele Feministinnen auch dafür aussprechen, dass sie intersektionalen Feminismus unterstützen und ausleben. Das – und der Fakt, dass Emma Watson in ihren unvermeidbaren Buchempfehlungen am Ende dieses Buches einen Charakter als „transsexuell“ bezeichnet und es absolut niemandem aufgefallen ist, wie falsch und outdatet dieser Begriff ist – haben mir das Buch doch schon ein wenig verdorben. Gerade, weil so viele Feministinnen in diesem Buch behaupten, für alle Frauen* da sein zu wollen. Fazit Ich bin tatsächlich etwas zwiegespalten. Ich denke durchaus, dass dieses Buch vielen helfen könnte. Es ist allerdings nicht als komplette Einsteigerlektüre geeignet, da die Themen dafür einfach nicht gut genug an einem roten Faden entlang laufen. Für „Fortgeschrittene“ sind diese Themen meist jedoch nichts neues und viele angesprochene Themen vielleicht mehr Alltag. Allerdings ruft dieses Buch auch ganz klar zum Handeln auf. Es bewegt meine weibliche Seite und ich fühlte mich verstanden in meiner Weiblichkeit in dieser Welt. Auf der anderen Seite ist dieses Buch nicht für alle Frauen. Es positionieren sich zwar alle Autoren allein, aber ein gewisses Theme der Auslassung von Trans-Frauen konnte ich beobachten. Also, wenn ihr euren feministischen Geist anfeuern oder erwecken wollt: Hier, das ist euer Buch! Wenn ihr euch intersektional feministisch aufstellen wollt: Nicht dieses Buch. tintenkleckse_4 4 von 5 Tintenklecksen!

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“The Future is female” ist ein ganz tolles Buch! Und bevor ich aufzähle, was mir alles gefallen hat, gehe ich ganz schnell auf die zwei kleinen Punkte ein, die mir nicht gefallen haben. Das sind zum Einen der deutsche Titel und die Farbe des Covers. Die Zukunft sollte nicht weiblich sein. Die Zukunft sollte gleichberechtigt sein. Eine Zukunft sollte es geben, in der es egal ist, welches Geschlecht man hat. So vermittelt der Titel leider eine gegenteilige Message als der Inhalt des Buches. Die Farbe des Covers. WARUM? Gegen pink an sich habe ich nichts, es passt auch zum Originaltitel und in einem Text wird über einen besonderen Pinkton berichtet, der (wissenschaftlich bewiesen) beruhigend wirkt. Dieser Farbton ist innen im Buch. Warum nicht auch außen? Das war es aber auch schon an Kritik. Denn den Inhalt des Buches mochte ich sehr und kann ich nur empfehlen! Es handelt sich um eine Sammlung an Texten. Sie haben verschiedene Längen und verschiedene Formen (z.B. Prosa oder Lyrik). Die Autorinnen der Texte sind allesamt weibliche und zum Großteil sehr bekannt. Ich selbst kannte nicht alle Autorinnen, aber auch für mich gab es viele bekannte Namen wie Keira Knightley, Kat Hennings, Helen Fielding oder Zoe Sugg. Die Texte inspirierten mich. Einige stachen wirklich hervor und ich würde sie am liebsten wieder und wieder lesen. Sie geben Kraft, Zuspruch und Mut. Einige sind wütend, und sprechend auf so deutliche Art und Weise Problematiken an. Im Gedächtnis blieb mir so zum Beispiel der Text mit dem Titel “Das schwache Geschlecht”. Durch die verschiedenen Texte bekommen man als Leser die Geschichte des Feminismus näher gebracht, aber auch was es für aktuelle Probleme gibt. Zum Glück aber auch eine Aussicht, wie wir gemeinsam daran arbeiten können. Man kann das Buch sehr gut “nebenbei” lesen. Die Texte haben eine angenehme kurze Länge, sodass man zum Frühstück oder vor dem Schlafgehen noch einen Text lesen kann. So wirken sie auch sehr viel besser als wenn man sie in einem hintereinander “wegliest”. Mir selbst fiel beim Lesen auf, dass ich oft pausieren musste, um einfach noch einmal über das Gelesene nachzudenken. Einige Autorinnen sind aktive Feministinnen und engagieren sich. Ich finde dieses Buch also eine tolle Basis um noch mehr zum Feminismus recherchieren zu können. Es hilft ungemein, sich ein gutes Grundwissen aufzubauen und wichtige Namen zu kennen. Und ja, diese Textsammlung spricht nicht jedes Thema im Feminismus an. Dennoch denke ich, dass es einen guten Einstieg in die Thematik des Feminismus gibt. Wenn man dieses Buch gelesen hat, findet man schnell Zugang zu weiteren Lektüren, die dann auch mehr Personen repräsentieren. Für mich ist es definitiv ein Highlight, dass so viele bekannte Personen ihre Meinung veröffentlicht haben. So findet es Gehör! Sie sind deutlich und nehmen kein Blatt vor den Mund. Es gibt tonnenweise klasse Zitate, die man hier rausziehen kann. In der deutschen Übersetzung gibt zudem sogar noch bekannte deutsche Stimmen, die zu Wort kommen – wie beispielsweise Karla Paul oder Katrin Bauerfeind. Ich bin großer Fan von Emma Watson und ihrem feministischen Buchclub “Our Shared Shelf”, so freute ich mich sehr, dass auch sie einen kurzen Text verfasst hat und Buchemfehlungen ausspricht. Fazit: Eine so inspirierende Sammlung an Texten zum Feminismus. Ich mochte die Vielfalt an Themen und Autorinnen. Man bekommt hier einen so klasse Einstieg in den Feminismus, was anregt, sich viel mehr damit zu beschäftigen und noch weitere Lektüre zu lesen – und sich selbst zu engagieren!

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Mit The Future Is Female hat der Goldmann-Verlag ein Buch veröffentlicht, das definitiv ins Auge fällt. Ich war schon an dem Buch interessiert, als ich davon das erste Mal in den sozialen Medien davon gehört habe. Ich muss aber gestehen, dass wenn ich das Buch so in der Buchhandlung gesehen hätte, dann hätte mich dieses grelle Pink abgeschreckt. Hier hätte definitiv ein angenehmeres Pink gewählt werden können, so wie das der englischen Ausgabe. Das Buch ist eine Ansammlung vieler verschiedener Essays von verschiedenen Autorinnen, darunter sind auch einige WoC, was mir sehr gefallen hat. So hat man definitiv eine Chance viele verschiedene Meinungen/Ansichten zu dem Thema Feminismus zu lesen. Bei der Menge an verschiedener Meinungen ist es natürlich auch der Fall, dass man mit einigen Dingen nicht übereinstimmt, was bei mir zum Beispiel der Fall war, als J.K. Rowling als feministisches Vorbild genannt worden ist. Selbst wenn man einigen Sachen nicht zustimmen konnte, war es aber dennoch sehr interessant über diese zu lesen und auch den Grund zu erfahren, warum jemand so denkt, denn das Buch fokussiert sich zu einem großen Teil darauf, wie die einzelnen Frauen zum Feminismus gefunden haben oder welche Erfahrungen sie im Alltag machen mussten. Das Buch ist außerdem in mehrere Kategorien aufgeteilt, so wie zum Beispiel Erleuchtung, Zorn und Freude und unter diesen Kategorien werden die Beiträge sortiert. Somit ist immer klar, womit sich ein jeweiliger Beitrag beschäftigen wird, was mir sehr gut gefallen hat. Man konnte sich einfach immer auf etwas Bestimmtes einstellen. Mir ist an manchen Stellen allerdings aufgefallen, wie sehr sich das Buch auf Cis-Frauen fokussiert. In einem Beitrag kommt zwar auch eine Transfrau, Charlie Craggs, zu Wort, aber viele andere Beiträge wirken sehr auf Cis-Frauen bezogen. Besonders aufgefallen ist es mir in dem Beitrag, als über die Menstruation gesprochen worden ist. Eine weitere Sache, die mir auffiel, ist, dass einige Themen sich unmittelbar wiederholt haben. Es wäre ja kein Problem gewesen, wenn sie aufeinander aufgebaut hätten, aber häufig dröselten sie dieselben Problematiken von Anfang an auf und haben dieselben Dinge erklärt. Das war manchmal leider etwas lästig, weil es einem ja schon bekannt war. Fazit Es war wirklich interessant die verschiedenen Meinungen/Ansichten zum Feminismus zu lesen und man kann seine eigene Meinung in dem ein oder anderen Beitrag auch sicher wiederfinden. Wer einen Einblick in die Erfahrungen verschiedener Frauen und ihrer Ansichten haben möchte, dem kann ich das Buch definitiv empfehlen. Man sollte sich aber bewusst bleiben, dass das alles sehr individuelle Erfahrungen und Ansichten sind.

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Durch das grelle Pink fällt das Cover sofort ins Auge und das ist bei diesem Thema auch wichtig. Im Buch gibt es auch einige Geschichten, die auf diese Farbe eingehen und darüber berichten. Die Geschichten in diesem Buch sind vielfältig. Auch Gedichte befinden sich darin. Aufgrund der Vielfalt der Inhalte, findet jeder Leser etwas, das ihm zusagt. Allerdings findet man auch Inhalte, die einem nicht zusagen werden. Es ist sehr interessant so viele Dinge zu lesen und teilweise auch bestürzend. Die Geschichten sind teilweise aufbauend und teilweise erschütternd, was Frauen erlebt haben und noch erleben müssen. Es gibt ein paar Beiträge, die mich tief berührt haben. Unter anderem der Beitrag von Keira Knightley. Die viele Dinge auf den Punkt bringt. Eigentlich ist es schlimm, dass solch ein Buch geschrieben werden muss um darauf hinzuweisen, was in der heutigen Zeit immer noch Frauen angetan wird. Das die Gleichberechtigung immer noch nicht angekommen ist in unserer Zeit. Es macht aber auch Mut und zeigt, was Frauen schon alles erreicht haben und das es vielleicht in der Zukunft doch irgendwann so weit ist, dass es Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen gibt. Ein Buch das auf jeden Fall lesenswert ist. Ich vergebe verdiente 4 von 5 Sternen.

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