Leserstimmen zu
Das Haifischhaus

Rüdiger Barth

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Irgendwie fehlte das Finale

Von: Kathi

31.10.2019

'Daa Haifischhaus' ein Roman über den ehemaligen Tennis Star Toto, der es nochmal wissen will. An meinen Sternen kann man erkennen, dass ich nicht ganz zufrieden war, aber fangen wir mit dem positiven an: Was mir wirklich gut gefallen hat, war Toto der Hauptcharakter als Person. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie es einem Sport Ass geht, wenn die Karriere beendet ist und fand es sehr spannend in die Welt von Toto Berger einzutauchen. Es wirkte für mich realistisch, ehrlich und hat mich beim Leben gehalten. Was mich allerdings gestört hat, war der fehlende Spannungsbogen. Klar kann nicht jedes Buch einen wie ein Thriller von Anfang bis Ende packen, aber trotzdem fehlte für mich irgendwie der Reiz, das Buch immer wieder in die Hand zu nehmen, was mich doch ziemlich enttäuscht hat.

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Das Haifisch Haus

Von: Leseratte

27.10.2019

Dieser Roman ist eine Geschichte vom Aufstehen nach einem tiefen Fall. Wir begleiten nicht nur die Hauptfigur, einen einst gefeierten Tennisstar, bei seinem Weg zurück ins Leben, in die Wirklichkeit, das Erkennen von den wahren Werten im Leben und was wirklich wichtig ist. Diese Erkenntnis kommt fast zu spät. Geschrieben ist dieses Buch wie ein Tennismatch bestehend aus kurzen Ballwechseln. Ständig wechselt die Geschichte die Seite, bis sich sich alle Personen aus der Vergangenheit der Hauptfigur in die Gegenwart eingefunden haben. Am Anfang wird man beim Lesen fast atemlos, so schnell kommt eine neue Figur in die Geschichte. Man weiß lange nicht wie diese alle zusammengehören. Bis zum letzten und entscheidenden Matchball.

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Die Inhaltsangabe las sich fast wie ein Sachbuch, daher war ich gespannt zu erfahren, wie der angekündigte Einblick in die Welt des Profitennis aussehen wird. Nachdem Toto das Profisportler-Leben vor allem aus gesundheitlichen Gründen hinter sich gelassen hat, ergibt sich eine Situation, in der er und der führende Tennisprofi entscheiden, zu einem alles-oder-nichts-Match gegeneinander anzutreten. Dies erfordert zunächst eine monatelange Vorbereitungszeit, um nicht nur gesundheitlich, sondern auch mental wieder auf die Beine zu kommen. Toto schart zur Unterstützung seine frühere Riege um sich, angefangen vom Physiotherapeuten bis hin zum Statistiker, der Spielbälle und Bewegungen des Gegners auswertet. Von Schmerzmittel- und Beruhigungsmittelmissbrauch ist die Rede, von seelischen Zweifeln und körperlichen Einschränkungen. Alle Figuren bleiben aber merkwürdig blass, zwischenmenschliche Beziehungen werden zum Teil nur angerissen - der Moment, in dem man normalerweise voll in eine Story eintauchen kann, weil man alle teilnehmenden Personen gut kennengelernt hat, bleibt irgendwie aus. Für mich ungewohnt, habe ich die letzten Kapitel eher quer gelesen, um zum Abschluss zu kommen. Von mir daher leider nur 2 Sterne

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