Leserstimmen zu
Das Haifischhaus

Rüdiger Barth

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Die langjährige Nummer 1der Weltrangliste, Toto Berger, wird drei Jahre nach seinem Rücktritt von seinem Nachfolger zu einem letzten Duell heraus gefordert. Zu dieser Zeit liegt sein Leben sowohl privat als auch finanziell in Trümmern. Toto nimmt die Herausforderung an und versammelt seine ehemaligen Weggefährten, seine Sherpas, wieder um sich, um erneut durchzustarten. "Das Haifischhaus" hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Toto Berger ist sehr gut charakterisiert, man sieht und versteht die Welt von der ersten Seite an mit seinen Augen. Der Weg zum Erfolg, die damit verbundenen körperlichen Strapazen, die Einsamkeit auf dem Platz, das Gefühl des Sieges und das des Verlierens. Obwohl letztendlich immer nur er im Fokus der Öffentlichkeit steht ist ihm zugleich auch bewusst, dass er ohne seine Sherpas ein Niemand ist und er ihre Unterstützung benötigt. Dies war bereits zu seiner aktiven Zeit so, ist aber bei seinem aussichtslosen Comeback - Versuch um so wichtiger. Schließlich geht es darum, die absolute Demontage einer Legende in Maßen zu halten. Auch sein inzwischen 17 jähriger Sohn, für den auf der Tour damals nie Zeit oder gar ein Platz vorhanden war, kommt ihm jetzt näher und bietet wichtige emotionale Unterstützung. Gerade auch, weil er die Welt ganz anders als sein Vater sieht. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, gefangen durch den atmosphärisch sehr dichten Erzählstil. Interessant war für mich auch festzustellen, dass ich schlussendlich auch für den Herausforderer, Lamenteau, eine gewisse Sympathie empfinden konnte, der sich als eiskalte Maschine durchaus menschliche Züge zeigen kann. Wie gesagt : ein sehr gelungenes Buch über menschliche Beziehungen mit interessanten Einblicken in die mentalen Welten des Sports. Jederzeit lesenswert!

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Buchhandlung Gustav Fuss

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen

03.06.2019

Dieses Buch ist bestens geeignet für Tennis- und Sportfans. Ansonsten ist es schwer zu verstehen. Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig. Somit ist ein flüssiges Lesen schwer. Es springt sehr schnell zwischen Vergangenheit und Realität hin und her. Fazit: Kein Muss!

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Buchhandlung Reich

Von: Margot Reich aus Herrsching

10.05.2019

Man schaut Tennis in Zukunft mit anderen Augen an. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig!

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Lesart Inh. Sonja Westermann eK

Von: Sonja Westermann aus Rheda-Wiedenbrück

10.05.2019

Sie haben nichts für Tennis übrig? Macht nichts. Lesen Sie dieses Buch trotzdem. Denn dieser Roman ist voller Typen, Freude, Abgründe, Chancen, Schicksale und ganz nebenbei gibt es tiefe Einblicke hinter die Kulissen des Spitzensports. So geht gute Unterhaltung!

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Buchhandlung Jost GmbH

Von: Tobias Wrany aus Bonn

10.05.2019

„Das Haifischhaus“ ist einer jener Romane, bei denen eine Verfilmung im Grunde schon deshalb vollkommen überflüssig ist, weil der Autor seine Geschichte in so lebendigen, dynamischen Bildern erzählt, dass sich die Leinwand im Kopf schon ganz unwillkürlich von selbst mit einem Stück packender Abendunterhaltung füllt. Wobei dies nicht bedeuten soll, dass Rüdiger Barth zu ausschweifenden Detailschilderungen neigt; vielmehr beherrscht er die Kunst, genau die richtigen Wörter und Beschreibungen zu setzen, die gerade notwendig sind, um den internen Projektor zu starten. Dem Unterhaltungswert seines Romans hilft zudem, dass die Geschichte eine vielköpfige Stammbesetzung mit diversen gegenwärtigen und vergangenen Verknüpfungen enthält, was auch auf zwischenmenschlicher Ebene für ein munteres Leseerlebnis sorgt. Insofern kann sich „Das Haifischhaus“ mit seinem Ex-Tennisprofi auf dem jäh absteigenden Ast, auch eine Hauptfigur leisten, die in ihrer selbst- und fremdzerstörerischen Egomanie alles andere als der geborene Sympathieträger ist. Eingefleischter Fan des (beim vorliegenden Blick hinter die Kulissen gar nicht so) edlen Ballsports muss man im Übrigen nicht sein, um am „Haifischhaus“ Gefallen zu finden: Rüdiger Barth nutzt seine Geschichte, um ganz allgemeingültig menschliche Lebensverwerfungen / Lebensentwürfe auseinanderzunehmen; lediglich im (erzählerisch schwächsten) letzten Drittel und gerade zum Finale hin, wird das Geschehen dann doch etwas tennislastiger, ohne jedoch zu übertreiben – enttäuscht könnten, angesichts des Titels, lediglich Selachimorphaenthusiasten sein, taucht doch in der gesamten Geschichte doch kein einziger echter Vertreter jener Spezies auf.

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Buchhandlung Kiefer

Von: Gudrun Kiefer aus Salzgitter

10.05.2019

Ein toller, packender Roman über die Welt des Sports. Persönliche Schicksale und der Druck auf jeden Sportler Erfolge zu erzielen, ist ein wahrer Traum, der jedes Mittel zur Erreichung von eben diesem zu rechtfertigen scheint. Mich hat dieses Buch extrem gefesselt und hinter die Bühne der „Sports“ schauen lassen. Wahnsinn.

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