Leserstimmen zu
Denn du gehörst mir

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (6)

(0)
(2)
(1)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Dieser Thriller ist im bewährten sanften Schreibstil, für den Mary Higgins Clark berühmt ist und war, verfasst. Leider hab ich die ebenfalls berühmte psychologische Raffinesse sehr vermisst. Die Geschichte war mir viel zu vorhersehbar, es gab keine Überraschungen und an Spannung hat es auch teilweise gefehlt. Dass sich auch die Hauptfigur verändert hat, zu ihrem Nachteil, wie ich finde, hat die Sache nicht besser gemacht. Während des Lesens habe ich immer wieder den Eindruck gehabt, dass mir viel zu viel aus dem Buch sehr bekannt vorkommt. Klar, die Szenen waren so gut wie alle neu, bis auf einige wenige die sich im direkten familiären Umfeld von Laurie abgespielt haben. Aber ansonsten las sich das wie aufgewärmter kalter Kaffee. Das Lesetempo ist zügig, keine Frage, auch wenn ich doch etwas länger gebraucht habe, bis ich mit dem Thriller durch war. Schade, wirklich schade, denn ich hab bislang die meisten Bücher der Autorin mit Begeisterung verschlungen. Laurie Moran hat sich verändert. Und nicht unbedingt zu ihrem Vorteil. Was ich aber hauptsächlich der Tatsche zuschreibe, dass ihr Sohn in diesem Buch so gut wie keine Präsenz zeigt. Er wird fast nur am Rande erwähnt, was das Verhalten von Laurie als Mutter hier auch stark ändert. Sicher, sie ist nach wie vor dabei ihren Vater zu fragen, ob er seinen Enkel von da oder dort abholen kann, weil sie ihre Pläne andern musste, doch es gibt keine Dialoge mehr zwischen Mutter und Sohn und damit fehlt der Geschichte ein bisschen das Herz. Dafür zeigt die Hauptfigur umso mehr, dass sie eindeutig die Tochter ihres Vaters ist. Sie zeigt, wie klug sie ist, ihre Kombinationsfähigkeit ist genial und auch ihre Liebe zu Alex Buckley kommt endlich zum Vorschein. Um es ganz ehrlich zu sagen, dieser Thriller hat mich enttäuscht. Entweder waren meine Erwartungen von Anfang an viel zu hoch oder Mary Higgins Clark hat ihre letzten Bücher nicht mehr mit der von ihr gewohnten Qualität verfasst. Sicher, sie war im hohen Alter, eine Granddame, wie man bei uns so schön sagt. Aber ich kenne andere Laurie Moran Titel von ihr, die waren wesentlich spannender, abwechslungsreicher und psychologisch von einer Raffinesse, die ich hier eindeutig vermisst habe. Schade und für mich sehr traurig, denn ich war, und bin noch immer ein großer Fan der Autorin.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Vor fünf Jahren wurde Dr. Martin Bell vor seinem Haus erschossen, obwohl nie ein Täter ermittelt oder verurteilt wurde, steht für Martins Eltern fest, dass nur ihre Schwiegertochter Kendra die Mörderin sein kann. Laurie Moran wird gebeten Kendras Schuld festzustellen, doch Laurie ist Anfangs nicht so begeistert. Sie hat genug zu tun und ist nebenher noch mit Wohnungssuche beschäftigt. Ihr Verlobter wird zum Richter berufen und ihr Vater wandelt auf Freiersfüßen und seine Datingpartnerin ist Laurie keine Unbekannte. Laurie beginnt nun doch in dem Fall zu ermitteln und stellt schnell fest, dass in Martins Leben einiges nicht so war, wie es schien. Während Laurie dem Täter immer näher kommt, bleibt auch sie nicht unbeobachtet. Es gibt jemanden, der Laurie nicht aus den Augen lässt ... Fazit: Dieser Roman hat sehr gut in die Laurie Moran Reihe gepasst und es macht mich traurig, wenn ich mir vorstelle, dass diese nette Reihe nun zu Ende gehen könnte. Mary Higgins Clark verstarb im Januar und ich weiß nicht, ob Alafair Burke das Recht hat, die Reihe weiter zu führen. Ich wünsche es mir! "Denn du gehörst mir" war wieder unterhaltsamer Krimi, der nach Art von Mary Higgins Clark auf unblutige Weise eine spannende Geschichte erzählte. Manchmal möchte ich es ruhiger und unblutiger haben und wenn ich dann zu Mary Higgins Clark greife, bin ich immer richtig. So auch hier. Laurie Moran gefällt mir als Ermittlerin sehr gut, auch weil sie nicht aus polizeilicher Sicht ermittelt, sondern auf der Suche nach der Wahrheit ist. Der Schuldige kommt erst an zweiter Stelle, die Wahrheit ist das, was Laurie finden möchte. Jedes Buch aus der Laurie Moran-Reihe lassen sich unabhängig von anderen Bänden lesen. Natürlich ist es nett, wenn man die Entwicklung von Lauries Beziehung Alex chronologisch lesen kann, aber man kommt in leicht in jede Geschichte rein und auch die Personen sind gut zu erfassen, auch wenn man keinen Vorgängerband gelesen hat. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich hoffe, es wird einen siebten Band dieser Reihe geben

Lesen Sie weiter

Im nunmehr sechsten Band der Laurie Moran Serie hat man nun wieder das Gefühl, als wäre das Buch nur von einer Person geschrieben worden. Nachdem der vorige Band ja ein bisschen so wirkte, als hätte es Verständigungsprobleme zwischen den Autorinnen gegeben, scheint dies nun wieder perfekt zu funktionieren. Auch der Schreibstil von Mary Higgins Clark und Alafair Burke ist unverändert gut. In diesem Buch ist Laurie natürlich wieder dabei, für ihre Sendung einen alten Mordfall aufzuklären und nebenbei sind sie und Alex auf Wohnungssuche, nachdem sie sich am Ende des fünften Bandes endlich verlobt haben. Auch Alex Berufung zum Richter wird nebenher ein bisschen thematisiert. Besonders witzig fand ich aber auch die Szenen mit Lauries Vater, der erstmal Dates mit einer Frau hat, und nicht nur irgendeine Frau, nein es handelt sich dabei um Alex´ zukünftige Vorgesetzte. Auch der Mord, in dem Laurie ermittelt ist wieder herrlich spannend konstruiert und die Auflösung hätte ich so im Leben nie vorhergesehen. Natürlich kommen auch wieder viele bekannte Nebencharaktere vor, die das Buch wunderbar abrunden. Mein Fazit „Denn du gehörst mir“ ist eine spannende Fortsetzung der Laurie Moran Reihe. Man könnte das Buch aber auch durchaus als eigenständige Geschichte lesen, da Vorkenntnisse aus den bisherigen Teilen nicht wirklich nötig sind.

Lesen Sie weiter