Leserstimmen zu
Denn du gehörst mir

Mary Higgins Clark, Alafair Burke

Laurie-Moran-Serie (6)

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Sehr überzeugend!

Von: Fynn

18.06.2020

Mary Higgins Clark galt als eine der erfolgreichsten Thrillerautorin der Welt. Leider ist sie dieses Jahr verstorben. Ich persönlich habe vorher noch kein Buch von ihr gelesen, doch ihre Bücher klingen alle sehr spannend und deswegen habe ich mit dem neusten Buch, dass sie gemeinsam mit Alafair Burke geschrieben hat. "Denn du gehörst mir" ist der sechste Band der "Laurie-Moran Serie" und auch wenn ich völlig ohne Vorwissen startete wurde mir Laurie schnell vertraut und auf Anhieb sympathisch. Sowohl die Geschichte mit ihrem Verlobten als auch die Situation in ihrem Job ist wirklich fesselnd. Laurie ist ein Charakter, der wirklich viel Potenzial zu mitreißenden Geschichten hat und Clark hat dieses Potenzial wirklich einmalig genutzt! Die Story des Buches ist wirklich spannend: Laurie versucht einen Mord aufzuklären, der schon Jahre zurückliegt. Dabei sind die Betroffenen genauso verschwiegen wie damals und ganz nebenbei muss sie sich mit einem gefährlichen Stalker herumschlagen. Dabei wird ganz klassische Detektivarbeit geleistet und oft hat mich der Thriller an die Bücher von Agatha Christie und Nicci French erinnert. Auch, wenn das Buch nicht sehr blutig ist, wird eine unglaubliche Spannung durch psychologische Spannung aufgebaut. Der Schreibstil von Clark hat mir wirklich sehr gut gefallen. "Denn du gehörst mir" lässt sich sehr flüssig und wie ein klassischer Kriminalroman lesen. Schlussendlich konnte mich Mary Higgins Clark auf jeden Fall überzeugen und ich werde auch die anderen Fälle mit Laurie lesen. Außerdem hoffe ich sehr, dass Alafair Burke das Erbe der Autorin weiterführen wird. Fazit: Ein wirklich spannender Thriller, der voll und ganz überzeugt. Besonders Leser, die unblutige und trotzdem spannende Bücher lesen ist die Laurie Moran Serie genau das richtige! Das letzte Buch von Mary Higgins Clark "So schweige denn still" wird am 2. November 2020 erscheinen.

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Bobby und Mindy, zwei Geschwister, die mit Bauklötzen spielen und der große Bruder, der seine Chance sieht seine kleine Schwester zu ärgern, in dem er ihren Turm umstürzt, so dass sie weint. Das sind so alltägliche Herausforderungen, mit denen sich das Kindermädchen Caroline rumschlägt. Ein Geräusch, klingend wie ein Schuss, lässt Caroline zusammen zucken. In der Garage entdeckt sie im Auto den Vater der beiden Kinder Martin Bell, wie er blutend über dem Lenkrad lehnt. Es war also wirklich ein Schuss, den sie vernommen hat. Ein tödlicher Schuss. Das Buch ist bereits der sechste Band aus der Reihe rund um Laurie Moran und ihrer Sendung, welche sich um ungelöste Mordfälle dreht. Ich habe mit diesem Buch erst zwei davon gelesen und kann dennoch sagen, dass ich die Bücher sehr schätze. Mary Higgins Clark und Alafair Burke sind bzw. waren ein gutes Team, denn leider ist Mary Higgins Clark Anfang des Jahres verstorben. Nun bleibt es also erstmal offen, ob noch weitere Bücher aus der Reihe erscheinen oder diese nun abgeschlossen ist. Die Schreibweise von „Denn du gehörst mir“ ist schlicht und konsistent logisch. Als Leser hat man keinerlei Probleme bei der Story durchzublicken und muss auch nichts hinterfragen, da alles konsequent glaubwürdig erklärt wird. Ich mag solche leichten Thriller hin und wieder gerne. Für mich kann es zwar auch gerne blutig und widerwärtig hergehen in Büchern oder Filmen, ich mag es aber auch solche seichten Thriller-Geschichten zu lesen. Und genau solch eine ist das. Obwohl dieses Buch also zu einer Reihe gehört ist es möglich für neue Leser einzusteigen und den vollen Durchblick zu haben, ohne die Vorgänger zu kennen. Alles Wesentliche wird beschrieben, sei es nun die Rolle einzelner Charaktere oder Schicksalsschläge einzelner Protagonisten, die bereits früher in der Handlung vorgefallen sind. Besonders mag ich die Beziehung zwischen Alex und Laurie, so beständig und ruhig. Mit jedem weiteren Buch kommen sie in ihrer Beziehung ein Stück voran. Ich mag diese Entwicklung total. Insgesamt ist es ein solide geschriebener und gleichzeitig mitreißender Thriller, der mir aber vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleibt. Eben eine nette Ermittlungsgeschichte für nebenbei und dennoch empfehlenswert weil gut gemacht.

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Gemeinsam mit der talentierten Autorin Alafair Burke verabschiedete sich Mary Higgins Clark (1927-2020) von ihren treuen Fans. Unter ihnen gehörte auch ich. Daher habe ich mir bei diesem Werk sehr viel Zeit genommen. Wir lernen den Arzt, Martin Bell, kennen, der in seiner Einfahrt erschossen wurde. Die Polizei ist ratlos und findet einfach keinen Verdächtigen. Einzig die psychisch kranke Witwe von Martin, Kendra, gerät ins Visier von dessen Familie. Niemand anderes übernimmt den Fall als die TV-Produzentin Lauren Moran, die durch die Ernennung ihres Partners zum Richter und ihre anstehende Heirat reichlich um die Ohren hat… Die Autorin konnte die Entwicklung der Protagonisten großartig aufbauen. Jeder war auf seine Art einzigartig. Besonders Lauries spitzige und feinfühlige Vorgehensweise rückten sie ins gute Licht. Zudem gefiel mir die Beschreibung der zwischenmenschlichen Beziehungen und Probleme der Protagonisten. Kendra war ein interessanter Charakter, denn ihr psychischer Zustand wurde realitätsnah rübergebracht. Während Martins Familie denkt, dass sie psychisch labil ist, ist es eher die Angst um ihre beiden Kinder. Ich konnte mir jeden Protagonisten bildlich vorstellen. Genau dies ist der Autorin sehr gut gelungen. Obwohl ich mir einen spannenden und abgerundeten Abschluss erhoffte, wurde ich leider nicht zu 100% überzeugt. Das Buch sollte ein Thriller sein, welches für mich eher in die Richtung Krimi ging. Zudem konnte mich die Geschichte nicht in seinen Bann reißen, denn der Anfang war etwas langatmig und das Ende enttäuschte mich wahnsinnig. Die Dialoge hätten intensiver und ausschlaggebender sein können. Es fehlten mir die psychologischen Irreführungen und die Wendungen, die ich oftmals in den Vorgänger vorfand. Fazit: Die Autorin hatte definitiv mehr Potential, welches sie nicht ganz ausschöpfte. Die mangelnde Spannung und das misslungene Ende machten die Geschichte zu keinem Pageturner.

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Worum geht’s? Vor fünf Jahren wurde der hoch angesehene Dr. Martin Bell in seiner Auffahrt erschossen. Der Täter blieb unbekannt. Nun bitten Martins verzweifelte Eltern Laurie Moran um Hilfe: Sie soll die psychisch labile Witwe, die sie für die Schuldige halten, ihrer gerechten Strafe zuführen. Laurie gräbt sich immer tiefer in die erschütternden Zusammenhänge und bemerkt dabei gar nicht, dass sie selbst ins Visier eines Stalkers geraten ist. Eines Stalkers, dessen Hass auf sie keine Grenzen zu kennen scheint. Meine Meinung: Auch der 6. Teil dieser Reihe um Laurie Moran hat mich überzeugt. Obwohl der Aufbau der Geschichte in allen Teilen gleich ist, ist es immer wieder sehr spannend mitzuerleben wie Laurie den wahren Täter findet. Am Anfang steht ein ungeklärter Mord, dann beginnen die Recherchen für ihre Sendung " Unter Verdacht", und fast bis zum Schluss ist es nicht sicher wer der Mörder sein könnte. Als Leser fiebert man bis zum Schluss mit, zum Schluss ist die Spannung dann so hoch, das man das Buch nicht mehr weglegen kann. Man möchte endlich wissen, wer der wahre Täter ist. Und wieder bin ich vollkommen überrascht gewesen. Die beiden Autorinnen schaffen es, den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken, plötzlich könnten so viele ein Motiv für den Mord haben. Jeder wird plötzlich verdächtigt. Auch in diesem Teil begibt sich Laurie wieder in Lebensgefahr, sie versucht das unmögliche einfach möglich zu machen, damit ihre Sendung ein voller Erfolg wird. In diesem Teil bekommen wir etwas mehr Einblick in ihr Privatleben und es ist immer wieder schön davon zu lesen, obwohl sie selbst so einige Schicksalsschläge hinnehmen musste. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig gewesen, die Seiten flogen nur so dahin. Leider war das Lesevergnügen nach 336 Seiten schon vorbei. Hier hätten es wieder noch ein paar 100 Seiten mehr sein können. Ich hoffe sehr das die Reihe noch weiter geht. Fazit Ich kann das Buch jedem empfehlen. Es ist bis zum Schluss sehr spannend. Auch wenn man die ersten fünf Bücher aus der Reihe nicht kennt, kann man ohne Probleme dieses Buch lesen, denn durch die kleinen Rückblicke, weiss man was in den anderen Büchern passiert ist. Von mir gibt es die volle Punktzahl. Weiter so!!!

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Dieser Thriller ist im bewährten sanften Schreibstil, für den Mary Higgins Clark berühmt ist und war, verfasst. Leider hab ich die ebenfalls berühmte psychologische Raffinesse sehr vermisst. Die Geschichte war mir viel zu vorhersehbar, es gab keine Überraschungen und an Spannung hat es auch teilweise gefehlt. Dass sich auch die Hauptfigur verändert hat, zu ihrem Nachteil, wie ich finde, hat die Sache nicht besser gemacht. Während des Lesens habe ich immer wieder den Eindruck gehabt, dass mir viel zu viel aus dem Buch sehr bekannt vorkommt. Klar, die Szenen waren so gut wie alle neu, bis auf einige wenige die sich im direkten familiären Umfeld von Laurie abgespielt haben. Aber ansonsten las sich das wie aufgewärmter kalter Kaffee. Das Lesetempo ist zügig, keine Frage, auch wenn ich doch etwas länger gebraucht habe, bis ich mit dem Thriller durch war. Schade, wirklich schade, denn ich hab bislang die meisten Bücher der Autorin mit Begeisterung verschlungen. Laurie Moran hat sich verändert. Und nicht unbedingt zu ihrem Vorteil. Was ich aber hauptsächlich der Tatsche zuschreibe, dass ihr Sohn in diesem Buch so gut wie keine Präsenz zeigt. Er wird fast nur am Rande erwähnt, was das Verhalten von Laurie als Mutter hier auch stark ändert. Sicher, sie ist nach wie vor dabei ihren Vater zu fragen, ob er seinen Enkel von da oder dort abholen kann, weil sie ihre Pläne andern musste, doch es gibt keine Dialoge mehr zwischen Mutter und Sohn und damit fehlt der Geschichte ein bisschen das Herz. Dafür zeigt die Hauptfigur umso mehr, dass sie eindeutig die Tochter ihres Vaters ist. Sie zeigt, wie klug sie ist, ihre Kombinationsfähigkeit ist genial und auch ihre Liebe zu Alex Buckley kommt endlich zum Vorschein. Um es ganz ehrlich zu sagen, dieser Thriller hat mich enttäuscht. Entweder waren meine Erwartungen von Anfang an viel zu hoch oder Mary Higgins Clark hat ihre letzten Bücher nicht mehr mit der von ihr gewohnten Qualität verfasst. Sicher, sie war im hohen Alter, eine Granddame, wie man bei uns so schön sagt. Aber ich kenne andere Laurie Moran Titel von ihr, die waren wesentlich spannender, abwechslungsreicher und psychologisch von einer Raffinesse, die ich hier eindeutig vermisst habe. Schade und für mich sehr traurig, denn ich war, und bin noch immer ein großer Fan der Autorin.

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Inhalt: Vor fünf Jahren wurde Dr. Martin Bell vor seinem Haus erschossen, obwohl nie ein Täter ermittelt oder verurteilt wurde, steht für Martins Eltern fest, dass nur ihre Schwiegertochter Kendra die Mörderin sein kann. Laurie Moran wird gebeten Kendras Schuld festzustellen, doch Laurie ist Anfangs nicht so begeistert. Sie hat genug zu tun und ist nebenher noch mit Wohnungssuche beschäftigt. Ihr Verlobter wird zum Richter berufen und ihr Vater wandelt auf Freiersfüßen und seine Datingpartnerin ist Laurie keine Unbekannte. Laurie beginnt nun doch in dem Fall zu ermitteln und stellt schnell fest, dass in Martins Leben einiges nicht so war, wie es schien. Während Laurie dem Täter immer näher kommt, bleibt auch sie nicht unbeobachtet. Es gibt jemanden, der Laurie nicht aus den Augen lässt ... Fazit: Dieser Roman hat sehr gut in die Laurie Moran Reihe gepasst und es macht mich traurig, wenn ich mir vorstelle, dass diese nette Reihe nun zu Ende gehen könnte. Mary Higgins Clark verstarb im Januar und ich weiß nicht, ob Alafair Burke das Recht hat, die Reihe weiter zu führen. Ich wünsche es mir! "Denn du gehörst mir" war wieder unterhaltsamer Krimi, der nach Art von Mary Higgins Clark auf unblutige Weise eine spannende Geschichte erzählte. Manchmal möchte ich es ruhiger und unblutiger haben und wenn ich dann zu Mary Higgins Clark greife, bin ich immer richtig. So auch hier. Laurie Moran gefällt mir als Ermittlerin sehr gut, auch weil sie nicht aus polizeilicher Sicht ermittelt, sondern auf der Suche nach der Wahrheit ist. Der Schuldige kommt erst an zweiter Stelle, die Wahrheit ist das, was Laurie finden möchte. Jedes Buch aus der Laurie Moran-Reihe lassen sich unabhängig von anderen Bänden lesen. Natürlich ist es nett, wenn man die Entwicklung von Lauries Beziehung Alex chronologisch lesen kann, aber man kommt in leicht in jede Geschichte rein und auch die Personen sind gut zu erfassen, auch wenn man keinen Vorgängerband gelesen hat. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich hoffe, es wird einen siebten Band dieser Reihe geben

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Im nunmehr sechsten Band der Laurie Moran Serie hat man nun wieder das Gefühl, als wäre das Buch nur von einer Person geschrieben worden. Nachdem der vorige Band ja ein bisschen so wirkte, als hätte es Verständigungsprobleme zwischen den Autorinnen gegeben, scheint dies nun wieder perfekt zu funktionieren. Auch der Schreibstil von Mary Higgins Clark und Alafair Burke ist unverändert gut. In diesem Buch ist Laurie natürlich wieder dabei, für ihre Sendung einen alten Mordfall aufzuklären und nebenbei sind sie und Alex auf Wohnungssuche, nachdem sie sich am Ende des fünften Bandes endlich verlobt haben. Auch Alex Berufung zum Richter wird nebenher ein bisschen thematisiert. Besonders witzig fand ich aber auch die Szenen mit Lauries Vater, der erstmal Dates mit einer Frau hat, und nicht nur irgendeine Frau, nein es handelt sich dabei um Alex´ zukünftige Vorgesetzte. Auch der Mord, in dem Laurie ermittelt ist wieder herrlich spannend konstruiert und die Auflösung hätte ich so im Leben nie vorhergesehen. Natürlich kommen auch wieder viele bekannte Nebencharaktere vor, die das Buch wunderbar abrunden. Mein Fazit „Denn du gehörst mir“ ist eine spannende Fortsetzung der Laurie Moran Reihe. Man könnte das Buch aber auch durchaus als eigenständige Geschichte lesen, da Vorkenntnisse aus den bisherigen Teilen nicht wirklich nötig sind.

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