Leserstimmen zu
Das Weihnachtslied

Angelika Schwarzhuber

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Schöne Einstimmung

Von: get lucky

14.11.2019

Einzig und allein um liebevolle Geschenke mache ich mir schon früh Gedanken. Ein Buch hat es mir da besonders angetan: Angelika Schwarz --- das Weihnachtslied Ist das nicht ein gelungenes Cover mit den erhabenen Glitzersternen?!! Es wurde mir vom Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt und einmal in der Hand, konnte ich es nicht mehr weglegen. Der Klappentext: Wenn das Weihnachtslied erklingt, werden alle Herzen höher schlagen … Mia probt für das weihnachtliche Schulkonzert, als der neue Musiklehrer Daniel sie von heute auf morgen ersetzen soll. Dann stirbt auch noch überraschend ihr geliebter Vater. Valerie reist von New York an den Chiemsee, um ihrer Zwillingsschwester beizustehen. Den Schwestern fällt es schwer, nach den langen Jahren, in denen sie seit der Scheidung der Eltern getrennt waren, wieder zur alten Vertrautheit zu finden. Noch nicht einmal ihr gemeinsamer Freund Sebastian kann vermitteln. Da entdeckt Mia Noten für ein geheimnisvolles Weihnachtslied, das ihr Vater einst geschrieben hat. Und damit beginnt sich alles zu verändern ... Die Protagonisten waren mir mehr als sympathisch, wahrscheinlich auch deshalb weil ich ein paar Parallelen (Job/Demenz) entdecken konnte und weil die Geschichte mir einfach unter die Haut ging. Wartet man auch etwas länger, bis das Weihnachtslied im Mittelpunkt steht, ist man schon mitten drin in der familiären und beruflichen Situation von Mia. Ein Happy-End erhoft man sich ja von solchen Romanen immer, aber die Spannung blieb bis zum Schluss und sogar noch eine kleine unerwartete Wendung wartet auf den Leser. Ich werde das Büchlein bestimmt schon zu Nikolaus verschenken, passt es einfach zu gut zum Advent. Hier (klick)hatte ich schon ein anders Exemplar dieser Autorin vorgestellt, das mir auch so gut gefallen hat!

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-diese Rezension basiert auf ein Rezensionsexemplar und dafür wurde ich nicht bezahlt- Titel: "Das Weihnachtslied" Autor: Angelika Schwarzhuber Verlag: blanvalet Seitenzahl: 416 Cover: Ein schönes winterliches Cover, die kleinen Schneeflocken glitzern schön und es verspricht ein paar wunderschöne lese Momente. Inhalt: Wenn das Weihnachtslied erklingt, werden alle Herzen höher schlagen … Mia probt für das weihnachtliche Schulkonzert, als der neue Musiklehrer Daniel sie von heute auf morgen ersetzen soll. Dann stirbt auch noch überraschend ihr geliebter Vater. Valerie reist von New York an den Chiemsee, um ihrer Zwillingsschwester beizustehen. Den Schwestern fällt es schwer, nach den langen Jahren, in denen sie seit der Scheidung der Eltern getrennt waren, wieder zur alten Vertrautheit zu finden. Noch nicht einmal ihr gemeinsamer Freund Sebastian kann vermitteln. Da entdeckt Mia Noten für ein geheimnisvolles Weihnachtslied, das ihr Vater einst geschrieben hat. Und damit beginnt sich alles zu verändern ... Meinung: Ich liebe die Weihnachtsbücher von Angelika Schwarzhuber, sie haben so viel Herz, Charme und jede Menge Emotionen. Ja und auch dieses Mal konnte mich Frau Schwarzhuber mehr als überzeugen, ich habe so sehr mitgelitten, gefiebert und die Tränen flossen. Die Charaktere waren so harmonisch, man fühlte sich als teil der Familie oder zumindest als Nachbarin, welche alles live mit ansehen konnte. Mia steht mitten im Leben als ihr Papa stirbt, sie liebt ihren Beruf als Musiklehrerin und ihre Schüler lieben sie. Schlimm genug, dass sie ihren Vater verliert, nein sie verliert auch ihren Job, und dass Beweggründen, die nicht wirklich nett sind, …die Direktorin kann sie nicht leiden. Das wird später im Buch näher besprochen und erklärt. Sie informiert ihre Mutter in den Staaten der tragischen Ereignisse. Und prompt steht ihre Zwillingsschwester vor der Tür, was sie überhaupt nicht in Freudensprünge ausarten lässt. Der Nachbar, er ist seit Kindertagen eines von Mias konstanten in ihrem Leben und war/ist immer für sie dagewesen. Jedoch ändert sich jetzt auch für ihn einiges. Die Mutter, ach ja, sie war in ihren jungen Jahren sehr naiv und ließ sich von ihrer Mutter oft Dinge aufzwingen und diese machte auch die ganze Familie kaputt. Der Handlungsverlauf ist super, alles ist nachvollziehbar, die Zeitsprünge in der Geschichte verwirren nicht. Denn vieles trägt zur Aufklärung bei. Ihr seht bei dieser Geschichte ist einiges los, und es werden Dinge ans Licht gebracht die lassen einen nur den Kopf schütteln. Ab und zu fragt man sich auch wie eine Mutter nur so handeln konnte. Ob es ein Happy End gibt, sagen wir es mal so, jeder findet sein Frieden…klingt das zu kitschig?! Nein ich glaube das ist okay so. Viel Spaß beim Lesen.

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n ihrem neuen Roman „Das Weihnachtslied“ entführt uns die Autorin Angelika Schwarzhuber nach Prien am Chiemsee, aber auch in der Stadt die niemals schläft, und zwar in New York machen wir Station. Hier am idyllischen Chiemsee lebt die 29jährige Mia mit ihrem Vater, einem bekannten Pianisten. Mia ist Musiklehrerin am hiesigen Gymnasium und probt mit ihrem Schulchor für das weihnachtliche Schulkonzert. Aber von heute auf morgen wird ihr ein neuer Kollege vor die Nase gesetzt, der ihren Chor übernehmen soll. Als dann auch noch überraschend ihr geliebter Vater stirbt, bricht für Mia eine Welt zusammen. Um Mia zu unterstützen, reist ihre Zwillingsschwester Valerie aus New York an. Doch den Schwestern fällt es schwer nach jahrelanger Trennung wieder zusammenzufinden. Da ist auch ihr gemeinsamer Freund Sebastian keine große Hilfe. Irgendwie scheint alles gewaltig schief zu laufen. Doch dann findet Mia die Noten eines geheimnisvollen Weihnachtsliedes, das ihr Vater einst geschrieben hat. Und dieses Lied sorgt für manche Überraschung ….. Einfach wieder klasse! Wenn ich die Augen schließe läuft ein wunderbarer Film vor meinem inneren Auge ab. Eine traumhafte Geschichte, die in mir viele Emotionen wachgerufen hat. Und am Ende der Geschichte hat mich ein Glücksgefühl durchströmt. Aber nun zu unseren zwei Protagonistinnen. Ich sehe Mia vor mir, sie hat in ihrem Beruf als Musiklehrerin ihre Berufung gefunden. Ich sehe ihre begeisterten Schüler vor mir und höre in meinen Ohren den Klang dieser traumhaften Lieder. Aber etwas bedrückt Mia und da hätte ich sie gerne mal in den Arm genommen. Zu Zwillingsschwestern hat man doch eine ganz besondere Verbindung. Und die Unsicherheit der beiden, als sie sich zur Beerdigung ihres Vaters sehen, ist völlig zu spüren. Wunderbar hat die Autorin diese beiden liebenswerten Menschen beschrieben. Valerie hat sich jedoch in New York zur taffen Geschäftsfrau entwickelt. Und es war herrlich, die Veränderung von Mia und Valerie zu beobachten. Erwähnenswert ist natürlich auch der sympathische Nachbar Sebastian und auch der neue Musiklehrer Daniel war ziemlich nett. Und dass dann auch noch die Liebe ins Spiel kommt, gehört doch einfach zu einem Winter-Weihnachtsroman, denn wann geschieht nicht ab und an ein Wunder, wenn nicht zur Weihnachtszeit. Das Cover ist wieder ein echter Hingucker – finde ich toll. Eine absolute Traumlektüre, die für unterhaltsame und berührende Lesestunden gesorgt hat. Ein ganz besonderes Lesevergnügen, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Gerne vergebe ich für diese wunderschöne Weihnachtsgeschichte 5 Sterne.

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Nette Weihnachtsgeschichte

Von: katikatharinenhof

13.10.2019

Aus der Traum vom großen Weihnachtskonzert mit dem Schulchor, denn die sauertöpfische Direktorin hat Mia kurzerhand vor die Tür gesetzt und auch schon ein smarten Ersatzlehrer parat. Als wäre die Katastrophe nicht schon groß genug, stirbt auch noch Mias Vater an einem Herzinfarkt. Mia muss ihre Zwillingsschwester Valerie vom Tod ihres Vaters in Kenntnis setzen und das fällt ihr nicht leicht. Wie wird es sein, wenn sich die beiden Schwestern nach so langer Zeit wieder gegenüberstehen ? Und was haben die Noten für ein Weihnachtslied mit all dem zu tun ? "Das Weihnachtslied" ist ein netter Wohlfühlroman, der mit einigen Schwächen aufwartet und mich nicht richtig von ich begeistern kann. Die Geschichte ist recht einfach gehalten und trotz Wendungen, Familiengeheimnissen und Weihnachtsfeeling recht überschaubar gestaltet. Das Ende ist für den Leser schon nach wenigen Seiten absehbar und die weihnachtliche Wohlfühlatmosphäre vermag auch nicht mehr Glitzern und Funkeln zu versprühen, um den Leser bei der Stange zu halten. Die eigentliche Geschichte ist schnell erzählt, plustert sich hier und da noch ein bisschen auf, aber das Wesentliche, nämlich das Weihnachtslied, kommt einfach zu kurz. Erst ab Ende des zweiten Drittels erfährt der Leser überhaupt von der Existenz des Liedes, dann verschwindet es wieder von der Bildfläche, um dann in den letzten drei Kapiteln den ganz großen Auftritt zu bekommen. Zwischendrin wird der Roman künstlich in die Länge gezogen, verliert sich in vielen Nebenschauplätzen und Handlungen, die es meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht hätte. Der Schluß versöhnt wiederum mit dem ganzen Buch, denn hier bekommen noch einmal alle Figuren die Möglichkeit zu zeigen, was sie können...das ist im Verlauf des Buches nämlich immer wieder einmal untergegangen. Das titelgebende Lied spielt leider nur eine minimale Rolle- schade, denn die Idee zum Roman finde ich sehr gelungen, ist Weihnachten doch das Fest der Liebe und der Familie, aber die Umsetzung ist recht einfach strukturiert und nach Schema F gestrickt. Eine Prise Herzenswärme und Geborgenheit ist zwar vorhanden, aber mir insgesamt zu wenig für einen echten Weihnachtsroman. Übrig bleibt eine nette Geschichte, die schnell gelesen, aber auch genauso schnell wieder vergessen ist.

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Mia und Valerie sind Zwillinge und wurden im Alter von 12 Jahren voneinander getrennt. Valerie lebt mit ihrer Mutter, deren zweitem Mann und den Großeltern in New York. Sie arbeitet in der Firma des Stiefvaters und führt ein geschäftiges Leben. Mia lebt mit ihrem Vater am Chiemsee, ist Musik-Lehrerin mit Leib und Seele und leitet den Schulchor. Mit diesem bereitet sie gerade das Weihnachtskonzert vor. Mias Vater ist krank und wird tagsüber von der rührigen Alma betreut, die für Mia auch eine gute Freundin ist. Als Mias Schulleiterin, mit der sie sich noch nie gut verstand, ihr den neuen Musiklehrer Daniel vor die Nase setzt und ihm die Leitung des Chors überträgt, kommt es zum Streit und Mia wird supendiert. Ihre Enttäuschung ist riesengroß. Als dann auch noch plötzlich ihr Vater stirbt, muss Mia sich der Vergangenheit stellen und mit ihrer Zwillingsschwester Kontakt aufnehmen. Werden die Schwestern wieder zueinander finden? Die Autorin erzählt diese berührende Geschichte aus der Sicht von Mia und Valerie. In immer wieder eingestreuten Rückblicken erfahren wir, wie und warum es vor vielen Jahren zu der Trennung kam und wie die damals noch jungen Mädchen darunter gelitten haben. Aber auch der Vater der Zwillinge litt damals sehr, seine Frau und eine seiner Töchter zu verlieren. Das war schon sehr ergreifend und das Handeln der Mutter war für mich nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund erleben wir nun, wie die Zwillinge sich nach so vielen Jahren erstmals wiedersehen und mit dem Verlust des Vaters umgehen müssen. Die Annäherung der beiden geht nur schwer und langsam voran und es kommt auch immer wieder zum Streit. Das mitzuerleben war eine Achterbahn der Gefühle, denn neben der problematischen Situation miteinander müssen sich beide Schwestern ja auch noch mit persönlichen Dingen auseinandersetzen. Mia leidet unter dem Verlust ihrer Arbeitsstelle, die ihr viel bedeutet hat und Valerie wird von ihrer Mutter unter Druck gesetzt und muss ihre Arbeit vernachlässigen. Sebastian, der Nachbarssohn und Freund aus Kindertagen lebt wieder in seinem Elternhaus und versucht die Freundschaft wieder aufleben zu lassen und zwischen den beiden zu vermitteln. Mias Schüler aus dem Schulchor stehen zu Mia und halten den Kontakt zu ihr, was Mia viel bedeutet. All das erzählt Angelika Schwarzhuber in einem sehr lebendigen und emotionalen Schreibstil. Ich fühlte mich als stille Beobachterin mittendrin im Geschehen und habe gespannt die Entwicklung verfolgt. Der Fund der geheimnisvollen Noten für ein Weihnachtslied verändert die Situation dann noch mal und das Lied spielt eine wichtige Rolle. Da sich das Ganze in der Vorweihnachtszeit abspielt, gibt es auch immer wieder weihnachtliche Elemente, die eine schöne Stimmung verbreiten. So hätte ich gerne den liebevoll dekorierten Wintergarten im Haus der Schwestern gesehen und auch das Weihnachtskonzert des Chors hätte ich gerne miterlebt, denn die Schilderungen waren lebendig und detailreich. Mia und Valerie haben mir als Protagonistinnen gut gefallen, denn sie sind authentisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Aber auch die weiteren Figuren wie Alma, Sebastian und Daniel sind liebevoll ausgearbeitet und passen gut in die Geschichte. Natürlich gibt es auch unsympathische Charaktere wie z. B. die Mutter und die Großmutter der Zwillinge. Aber auch sie machen Entwicklungen durch. Im Anhang zum Buch gibt es noch einige Rezepte zu Gerichten, die in der Geschichte vorkommen. Zu dem Weihnachtslied, dem im Roman eine wichtige Rolle zukommt, haben Angelika Schwarzhuber und ihr Sohn Elias den Text geschrieben und ein wunderschönes Weihnachtslied daraus gemacht. Näheres dazu gibt es auf der Homepage der Autorin. „Das Weihnachtslied“ ist eine wunderschöne Geschichte über das Schicksal einer Familie, Musik, die im Leben viel bewirken kann und die Liebe. Verpackt in eine schöne weihnachtliche Atmosphäre hat die Geschichte der Zwillinge mein Herz berührt und viele Emotionen in mir ausgelöst. In diesem Roman passt einfach alles zusammen und ich hatte fesselnde Lesestunden mit bester Unterhaltung! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Inhalt Mia liebt ihre Arbeit und ihren Vater über alles. Doch dann wird ihr beides genommen. Sie muss ihren Chor an den neuen Musiklehrer Daniel abtreten und dann stirbt auch noch ihr Vater. Kurz entschlossen reist Mias Zwillingsschwester Valerie von New York an den Chiemsee um Mia beizustehen. Allerdings haben die Schwester schon viele Jahre keinen Kontakt mehr und sich noch länger nicht gesehen. Sie sind sich fremd und das scheint sich auch nicht mehr zu ändern. Erst als Mia Noten für ein geheimnisvolles Weihnachtslied ihres Vaters findet, könnte sich dies ändern. Meine Meinung Eigentlich finde ich es noch viel zu früh um Weihnachtsbücher zu lesen, aber seitdem ich das Buch „Der Weihnachtswald“ von der Autorin geliebt habe, bin ich auch bereit schon im September mal zu einem Weihnachtsbuch zu greifen. Denn das Buch „Der Weihnachtswald“ hatte ich geliebt. Aber auch „Das Weihnachtslied“ ist ein wundervoller Roman in der die Liebe und die Familie im Vordergrund stehen. Alles spielt natürlich zur Weihnachtszeit und man begleitet Mia und Valerie und Mias besten Freund Sebastian und erfährt wieso die Zwillinge sich so fremd sind, wie krank Mias Vater war und wie es für sie war ganz alleine für ihn zu sorgen und noch vieles mehr. Hier dreht sich auch vieles um Trauer und Verlust. Zu Beginn des Romanes lebt Mias Vater noch und ihr wird ihr Chor weggenommen. Alleine das ist für sie schon schwer. Sie liebt die Musik und hat hohe Ansprüche an sich, ihre Arbeit und ihre Schüler. Als dann ihr Vater stirbt, bricht endgültigt die Welt für sie zusammen. Ich konnte gar nicht anders als mit ihr zu fühlen. Mia ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, die sich aber schwer damit tut, dass ihre Schwester auftaucht. Auch Valerie mochte ich sehr, auch wenn sie ein komplett anderes Leben als ihre Schwester führt. Dennoch will sie für sie da sein, auch wenn sie zuerst sehr hilflos ist. Sowieso finde ich die Figuren des Buches unglaublich toll ausgearbeitet und dargestellt. Wie der Titel schon erahnen lässt, spielt Musik und ein bestimmtes Lied eine große Rolle in dem Buch, was mir sehr gut gefiel. Zudem war der Schreibstil unglaublich atmosphärisch und voller Emotionen. Ich habe mit den Figuren gefühlt, gelitten und geliebt. Der Plot wird abwechselnd aus der personale Erzählperspektive von Mia und Valerie geschildert, wobei Mias Perspektive dominiert. Zudem gibt es einige Rückblicke in die Vergangenheit der Zwillinge, die den Plot gut ergänzen. Es ist ein ruhiges Buch, aber alles in allem gefiel es mir sehr, auch wenn es meiner Meinung nicht ganz an „Der Weihnachtswald“ heranreicht. Woran das genau liegt, kann ich nicht mal definieren. Fazit Wer Weihnachtsbücher mag dürfte auch gefallen an „Das Weihnachtslied“ finden. Hier dreht sich alles um Familie, Liebe, aber auch Trauer und Verlust und diese Mischung war sehr gelungen. Ich kann das Buch definitiv empfehlen.

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Von Angelika Schwarzhuber habe ich schon einige Bücher gelesen und durfte sie vor einigen Jahren beim Passauer Diözesankurs von Sankt Michaelsbund, wo viele Büchereien vertreten sind, persönlich kennenlernen. Ihr neues Buch „Das Weihnachtslied“ habe ich mir aus unserer Gemeindebücherei, die ich ehrenamtlich leite, ausgeliehen. Die Zwillinge Mia und Valerie wurden getrennt, als sie 12 Jahre alt waren. Mia ist mit dem Vater Albert in Prien am Chiemsee geblieben, die Mutter Olivia ist mit Valerie nach New York gezogen. Nach der Trennung der Eltern, hatten die Schwestern den Kontakt irgendwann abgebrochen. Viele Jahre später ist Mia Musiklehrerin und Chorleiterin an einem privaten Gymnasium. Neben ihrer Arbeit, kümmert sie sich zusammen mit der Pflegerin Alma um ihren an Alzheimer erkrankten Vater. In New York arbeitet Valerie in der Firma ihres Stiefvaters Anthony. Als der Vater überraschend stirbt, reist Valerie nach Bayern. Die Annährung der Schwestern ist nicht leicht, sie machen sich gegenseitig Vorwürfe… „Und egal, wie sehr sie sich entzweit hatten, offenbar gab es da immer noch ein unsichtbares Band aus der Vergangenheit, das die Zwillingsschwerstern in dieser schwierigen Stunde zusammenhielt.“ – Zitat Seite 226 Ob sich die Schwestern verzeihen können und was es mit dem Weihnachtslied auf sich hat … das müsst ihr selber lesen … Meine Meinung: Was für ein emotionaler Roman! Ich war absolut gefesselt von der Geschichte, konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Angelika Schwarzhuber hat einen leichten, flüssigen und emotionalen Schreibstil. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart machten die Geschichte der Zwillinge sehr spannend. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht von Mia und Valerie, ich konnte mir jeden einzelnen Charakter und die Ortschaften bildlich vorstellen. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Mia ist meine Lieblingsprotagonistin. Für Valerie hatte ich ab und zu ambivalente Gefühle, konnte ihr Benehmen nicht immer verstehen. Habe mit den Zwillingen gefühlt, getrauert und es war schön, den beiden beim Annähern so nah zu sein. Alma, Sebastian, Daniel und Anthony sind mir ans Herz gewachsen. Die Chormitglieder sind liebenswert und halten zusammen… bei Konzert wird dem Leser die Weihnachtsstimmung gekonnt vermittelt. Die Mutter Olivia konnte ich nicht leiden, wie kann eine Mutter nur so handeln… bei Oma Kate kann ich nur den Kopf schütteln. Es ist nicht nur eine Weihnachts- oder Liebesgeschichte, sondern auch eine stimmige, berührende Familiengeschichte. Ich gestehe, ich habe ein paar Tränen vergossen… Besonders schön finde ich, dass sich die Geschichte auch um Musik dreht. Das wunderbare Weihnachtslied könnt ihr auf der Website von Angelika Schwarzhuber finden bzw. hören. Fazit: „Das Weihnachtslied“ hat mir schöne Lesestunden beschert. Angelika Schwarzhuber erzählt eine großartige, tief berührende und spannende Familiengeschichte. Ein schönes Cover, das Weihnachtslied und die Rezepte im Anhang des Buches vervollständigen den wunderbaren Roman. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Meine Meinung: In den letzten Tagen habe ich schon einige "Weihnachtsbücher" gelesen, aber hier kann ich behaupten, dass dies bei mir die meisten Emotionen ausgelöst hat. Gut, dass immer ein Päckchen mit Taschentüchern in der Nähe liegt. Die Zwillinge Mia und Valeria wurden mit 12 Jahren voneinander getrennt, die Mutter zog mit Valerie nach New York und Mia blieb mit dem Vater am Chiemsee. Sie haben sehr darunter gelitten und ich war echt sauer über das Verhalten einiger Personen. Als sie nach 18 Jahren durch den Tod des Vaters sich wieder annähern, ist es für keine leicht. Außerdem hat jede ein Päckchen zu tragen, ob nun auf privater oder beruflicher Basis. Angelika Schwarzhuber hat es verstanden und mich an das Buch gefesselt, ich habe mit den Mädchen gelitten, hatte einige Tränen in den Augen und ich konnte mich aber auch freuen und zumindest, einige Personen haben dann doch mein Leserherz erobern können. Gut, dass mich beim Lesen nie jemand beobachtet, ich habe im Wechsel sehr böse geguckt und dann ein paar Tränen laufen lassen und natürlich habe ich auch gelächelt und mich gefreut. Fazit: Ein sehr schönes Buch, das nicht nur jede Menge Emotionen auslöst sondern auch Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. Zu gerne hätte ich den dekorierten Wintergarten gesehen und natürlich auch das besagte Weihnachtslied gehört. Auf jeden Fall gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.

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