Leserstimmen zu
Das graue Phantom

Clive Cussler, Robin Burcell

Die Fargo-Abenteuer (10)

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⁣Durch Zufall geraten Sam und Remi Fargo in die komplexen Streitigkeiten zweier Familien, die seit über 100 Jahren zerstritten sind. Hinzu kommt noch der Diebstahl vom bereits 1906 zum ersten Mal gestohlenen "Grey Ghost" von Rolls Royce.⁣ ⁣ Wie gewohnt erlebt der Leser von Anfang bis Ende eine spannende und actiongeladene Geschichte, die von zahlreichen Ortswechseln geprägt ist.⁣ ⁣ Neu und fantastisch eingebaut ist die Geschichte um den Autodiebstahl vor über 100 Jahren. Für die erfahrenen Fans ist der ermittelnde Detektiv Isaac Bell aus seiner eigenen Reihe bereits bekannt - für andere eine tolle Ergänzung der Geschichte und Kennlernchance dieses vorzeitlichen Holmes-Bond-Mixes!⁣ ⁣ Mir hat die Geschichte von Cussler und Burcell besser gefallen als der Vorgänger "Jäger des gestohlenen Goldes". Dennoch muss ich eine Sache kritisieren.⁣ ⁣ Auch hier standen den Fargos wieder stark unterstützende Seitencharaktere beiseite, die notwendigerweise eingesetzt wirken. Zwar geschieht das nicht so extrem wie in "Das fünfte Grab des Königs", aber doch deutlich stärker als in den anderen Bänden der Reihe.⁣ ⁣ Das Ganze schadet der Geschichte und dem super spannenden Lesevergnügen aber nicht. Gute Unterhaltung ist mit "Das graue Phantom" wieder garantiert!⁣ Das Ende ist rund und mal etwas Neues gegenüber früherer Bände.

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Oft bekomme ich dieses Genre nicht in die Hände, umso mehr freute ich mich auf diesen Band und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt! Es handelt sich um mein erstes Buch von Clive Cussler und ich kann bestätigen, dass man die Fargo-Romane unabhängig voneinander lesen kann. Die Handlung packte mich schnell und Remi und Sam sind ein total sympathisches wie auch eingespieltes Team, denen ich gerne folgte. Insbesondere ihre Vertrautheit und wie sie sich wortlos verstehen ist echt umwerfend! Wer wünscht sich so etwas nicht. Ebenso gefällt es mir, dass dies zwar alles zum Vorschein kommt, ihre Liebesbeziehung aber nicht in den Mittelpunkt rückt. Auch die anderen Figuren sind sehr gut dargestellt und überzeugen in voller Länge. Vor allem Isaac Bell fand ich sehr interessant und ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen. Die Geschichte spielt hauptsächlich in der Gegenwart, doch anhand kleiner Auszüge erfährt man, wie der Grey Ghost im Jahr 1906 gefunden wurde. Ich verschlang diese Rückblicke regelrecht, denn sie gaben dem Leser einerseits Antworten, doch andererseits kamen wieder neue Fragen auf. Besonders gut gefiel mir, wann diese Auszüge eingespielt worden; gefühlt immer an der passenden Stelle in der Gegenwart und das angenehm gleichmäßig von Anfang bis Ende. Gegenwart wie Vergangenheit hielten einige Wendungen und Überraschungen bereit, die mich durchweg an das Buch fesselten! Doch auch mit dem Schreibstil kam ich super klar und die Thematik Automobil ist toll integriert - und zudem liebe ich Autos, passte also. Das Verbrechen wie auch die Gegenspieler sind glaubwürdig durchdacht, doch an der ein oder anderen Stelle hätte ich ein wenig mehr Tiefe erwartet. Dennoch fiebert man mit, was alles dahinter stecken mag und bei der Auflösung lag ich nur teils richtig; auf alles wäre ich nie im Leben gekommen, auch wenn es im Nachhinein so einfach klingt und einem plötzlich die ganzen versteckten Hinweise während des Buches einfallen. Das Abenteuer wie auch die Charaktere packten mich von Anfang bis Ende, Langeweile oder langatmige Szenen gab es nicht. Sobald sich etwas Zeit findet, werde ich gerne wieder zu einem Fargo-Roman greifen! 'Das graue Phantom' erhält von mir 4,5 / 5 Sterne. (aufgerundet für einige Websites 5/5 Sterne)

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"Das graue Phantom" von Clive Cussler ist ein neuer Band seiner Fargo-Romanreihe. Ich hatte bisher noch kein Buch dieses Autors gelesen und war dementsprechend neugierig, denn das Buch hat mich auf Anhieb angesprochen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der "Grey Ghost" der Firma Rolls-Royce. Dieser wird auf einer Ausstellung gestohlen. Die Schatzjäger Sam und Remi Fargo, selbst entfernt mit dem Besitzer verwandt, heften sich an die Fersen der Verbrecher. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, das sie von den USA ausgehend nach England, Rom, Paris und wieder nach England zurückführt. Besonders pikant: Das Auto wurde bereits 1906 gestohlen und hat tiefe Spuren in der Familie der Besitzer hinterlassen, die auch heute noch spürbar sind. Zwischengeschobene Tagebucheinträge aus dem Jahr 1906 geben dem Leser immer wieder Einblicke in den Diebstahl des "Grey Ghost". Dieser ist nicht nur ein äußerst wertvolles Auto, sondern soll zusätzlich ein Geheimnis in sich verbergen. Das Lesen dieses Fargo-Abenteuers ist Spannung pur. Die durchaus authentische Handlung ist eine Mischung aus Indiana Jones und James Bond und verströmt angenehme Popcorn-Stimmung. Von der ersten bis zur letzten Seite wird man großartig unterhalten. Auch die Charaktere, allen voran Sam und Remi Fargo, sind einfach großartig und sehr lebendig. "Das graue Phantom" hat mich durchweg positiv überrascht. Wer packende Spannung und tolle Locations in Büchern sucht, sollte sich Clive Cussler genauer anschauen.

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