Leserstimmen zu
Das Glück so leise

Leonie Lastella

(49)
(24)
(7)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

„das Glück so leise“ von Leonie Lastella war für mich zwar kein Highlight aber die Story ist echt nett. Die Charaktere waren sympathisch und besonders Lilians Tochter habe ich absolut ins Herz geschlossen. Ich hab das Buch gerne gelesen, bin aber immer wieder über die Beschreibung von Lilians Gehörlosigkeit gestolpert. Ich möchte betonen, dass ich selber hörend bin und mich daher nicht als Profi sehe, aber ich halte es für seehr unwahrscheinlich, dass sie das so gut verstecken kann. Besonders da sie nicht von Geburt an gehörlos ist, ist es beeindruckend, dass sie so gut Lippen lesen kann, dass sie keine Gebärdensprache o. Ä. braucht. Ich lerne selbst Gebärdensprache und weiß, wie schwer das tatsächlich ist (deshalb finde ich es auch etwas schade, dass diese so wenig erwähnt wurde). Dennoch, ich mochte die Charaktere und die Story, und auch wenn mich das Ende nicht 100 % zufrieden gestellt hat, würde ich euch das Buch gerne ans Herz legen. Es gibt viel zu wenig Bücher, in denen Gehörlosigkeit angesprochen wird und ich freue mich jedes Mal wieder. Erst Recht, seit ich selbst Gebärdensprache lerne (und ich liebe es), freue ich mich über Einblicke in die Community oder wenn es anderweitig angesprochen wird. Ich möchte allerdings auch betonen, dass es sich bei dem Buch meiner Meinung nach nicht um ein New Adult Buch, sondern einen Erwachsenenroman handelt. Das Buch kam fast gleichzeitig mit „Wenn Liebe eine Farbe hätte“ raus und ist daher meiner Meinung nach etwas untergegangen. Ich habe dem Buch 4/5 Sterne gegeben und würde mich freuen, wenn ihr ihm auch eine Chance gebt.

Lesen Sie weiter

Ich mochte ihn, diesen Roman „Das Glück so leise“ von Leonie Lastella. Die Geschichte erzählt die Liebesgeschichte von Sam, einem oberflächlichen Yuppie aus Hamburg, und der gehörlosen Lillian, die mit ihrer Tochter auf dem Gestüt von Sams Oma Henriette arbeitet und lebt. Bei Sam ist es nicht so gut gelaufen. Sein Job in einer erfolgreichen Werbeagentur ist wegen einer doofen Sache futsch, sein Ruf verdorben und nun will er seine Großmutter um einen Kredit bitten, um sich selbständig machen zu können. Henriette macht den Kredit aber davon abhängig, dass er eine Weile für ihre Charity-Agentur arbeitet. Er bleibt dann also doch länger als geplant auf dem Gestüt, lernt Lillian besser kennen und dazu auch sich selbst. Ein schöner, leichter Liebesroman, dessen Charaktere mir sehr ans Herz gewachsen sind, so dass ich das Buch eigentlich gar nicht beenden wollte.

Lesen Sie weiter

Schon lange gehört Leonie Lastella zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit „Das Glück so leise“ hat sie einen Roman für erwachsene Frauen geschrieben (die meisten anderen ihrer Bücher, die ich gelesen habe, sind Young Adult-Romane und richten sich eher an ein jüngeres Publikum). Mit der Geschichte um Samuel und Lillian hat sie mich sehr berührt. Sam hat große Ziele. Er will in der Marketing-Branche hoch hinaus, doch fällt tief. Als er seinen Job verliert, hofft er, von seiner reichen Großmutter Henriette Geld zu bekommen, als Startkapital für seine neue Karriere zu bekommen. Doch Henriette will ihm nicht bedingungslos Geld überlassen – erst soll er eine Weile in ihrer Glücks-Agentur mitarbeiten. „Er hat sich in diesem ganz falschen Ehrgeiz verloren und ist jetzt dieser Anzug-Typ, aber das war mal anders. Ich meine, ich bin eine Sachen-Finderin, also finde ich vielleicht den Jungen von früher wieder.“ Lillian, Henriettes Mitarbeiterin, die seit ihrer Jugend gehörlos ist und mit ihrer Tochter auf dem Anwesen von Henriette lebt, findet Sam vom ersten Moment an zum Kotzen. Doch nach und nach lebt Sam sich ein und wird sich vieler Dinge bewusst. Ihm wird klar, dass nichts von dem wirklich wichtig ist, das er all die Jahre versucht hat zu erreichen. „Sam war aus der Schublade gekrochen, in die ich ihn von Anfang an gesteckt hatte.“ Ein wunderschöner Roman mit viel Humor, liebevollen Charakteren, schönen sommerlichen Szenen, Gänsehautmomenten und voller Gedanken(fetzen), die noch in mir nachhallen.

Lesen Sie weiter

Das Glück so leise ist eine ergreifendes, emotionsgeladene und entzückendes Werk, die einen Sams und Lillans Geschichte erzählt. Sam der unzufrieden das Jobangebot seiner Oma annimmt und Lillans Aufgaben dadurch zum Wackel bringt, diesen aber auch immer näher in seinen Bann zieht. Wer hätte gedacht das Sam dazu bestimmt ist die stille Welt von Lillan viel bunter, lebendiger und vielleicht auch lebenslustiger macht. Er schafft es in kürze nicht nur das Herz ihrer Tochter als natürlich auch die harten Mauer von Lillans zu durchbrechen. Ganz schnell verfängt man sich in ihrer Chemie und Dynamik und fiebert den guten Ausgang entgegen. Besonders das ungeahnte Engagement von Sam für die gute Sache und seine liebevoller Umgang sind erstaunlich, er überrascht und begeistert. Herausstechend mit der Kombination mit Lillan, sie arbeiten und harmonieren perfekt miteinander. Das Dilemma von Sam, der nicht weiß ob er genau dafür geschaffen ist und diese mit seinen eigenen Zukunftsplänen kollidieren reißt mit und verwickelt in den weiteren Verlauf. Auch Lillan und ihre Sorge um ihr Herz und ihre Gefühle ziehen an und involvieren innerhalb ihren Schmerz auch in ihre Freude. Ich bleibe daher sehr gut unterhalten, entzückt und begeistert von dem emotionalen als auch guten Taten zum Verbreiten vom Glück zurück. Herausstechend auch den Mut und die Stärke die Risiken einzugehen, um jemanden sein Glück zu bescheren. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #DasGlücksoleise #Leonie Lastella #Diana #Rezension

Lesen Sie weiter

Mit ihrem Buch "Das Glück so leise" konnte mich die Autorin gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und lässt sich angenehm lesen. Die Charakteren waren gut ausgearbeitet und authentisch. Ich mochte Sam sehr gerne, bei ihm hatte ich direkt das Gefühl, dass in ihm ein guter und gefühlvoller Mann steckt, auch wenn er von seiner Großmutter erstmal nur da Geld möchte, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Lilian sorgt sich um Henriette und zeigt Sam die kalte Schulter. Einerseits verständlich, aber das kam auch manchmal sehr zickig rüber. Ida ist einkleiner Sonnernschein und ein sehr aufgewecktes Kind, so süß die Kleine. Die Liebesgeschichte auf die es hier nun mal hinausläuft, fand ich ganz nett, aber auch nicht herausragend. Viel passierte hier nicht und stellenweise zog es sich dann doch. Das große Gefühlschaos gab es bei mir nicht. Insgesamt ein Wohlfühlroman, der mir schöne schöne Lesestunden bescherte, aber nicht lange nachhallt. Daher vergebe ich drei von fünf Sternen.

Lesen Sie weiter

Sam hat gerade seinen Job und seine Freundin verloren. Er hofft auf eine Finanzspritze von seiner Großmutter Henriette und besucht diese auf ihrem Gestüt. Sie will ihm das Geld nur unter der Bedingung geben, dass er eine Zeit lang für sie arbeitet. Nach anfänglicher Skepsis gefällt ihm die Arbeit von Tag zu Tag besser. Besonders die gehörlose Lillian und ihre Tochter Ida haben es ihm angetan. Aus der anfänglichen Abneigung wachsen schon bald zarte Gefühle bis Sam etwas Unbedachtes tut, womit er die Beziehung aufs Spiel setzt... Leonie Lastella beschreibt die Charaktere so einfühlsam und bunt, wie kaum ein anderer Autor. Sie schafft es immer wieder mich an ihre Bücher zu fesseln, sodass ich sie nicht weglegen möchte. Ich möchte nicht allzu viel verraten, deshalb fällt es mir schwer auf den Inhalt einzugehen ohne zu spoilern. Eines kann ich aber sagen: Dieser Roman ist erfrischend - mit einer Prise Dramatik, viel Liebe, Humor, Herzlichkeit und Momenten in denen man nur den Kopf schütteln möchte.

Lesen Sie weiter

Zauberhaft

Von: busdriver

26.10.2020

*Das Glück so leise* ist eine bezaubernde, zu Herzen gehende Geschichte, die man unbedingt gelesen haben muss. Die zwei Hauptfiguren könnten unterschiedlicher nicht sein! Sam, der gerade vor den Scherben seines Lebens steht, packt seine Sachen und fäht zu seiner Großmutter. Nicht ganz ohne Hintergedanken, hofft er doch auf eine Finanzspritze ihrerseits, um seine Pläne umzusetzen. Lilian, gehörlos und alleinerziehend mit einer kleinen süßen Tochter. Und Oma ist ja nicht auf den Kopf gefallen und schickt ihn erstmal auf das Gestüt. Dort lernen sich die beiden kennen und es fliegen die Fetzen... Die Figuren haben alle einen wunderbaren, ausgeprägten Charakter und man muss sie einfach mögen. Jeden auf seine Art. Je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto interessanter wird sie. Ein schöner, liebenswerter Roman mit vielen Emotionen!

Lesen Sie weiter

Eine Geschichte zum Fallenlassen

Von: Tina

17.10.2020

Ein junger Mann der seinen Job in der Tretmühle einer Werbeagentur verliert sucht auf Gut Auweide bei seiner Grossmutter materielle Unterstützung. Diese soll ihm aber nur gewährt werden wenn er sich für eine unbestimmte Zeit in der Wunscherfüller-Organisation seiner Grossmutter einbringt. Auf dem Gut lernt er die taube Lillan und ihre Tochter kennen und verliebt sich in die toughe Frau. Zuerst ist die Beziehung wunderbar harmonisch, durch ein Missverständnis kommt es zum Bruch zwischen den beiden, aber wie zu erwarten finden sie natürlich wieder zueinander. Obwohl einiges vorhersehbar war habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen und konnte herrlich abschalten. Die abwechselnden Perspektiven zeigen uns deutlich die unterschiedlichen Sichtweisen von Sam und Lillan und nehmen der Geschichte den Kitsch den Liebesromane manchmal mit sich bringen. Für beide Charaktere entwickelte ich Sympathie und habe mich über dieses humorvolle, einfühlsame Buch sehr gefreut.

Lesen Sie weiter