VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Hochland Thriller

Kundenrezensionen (8)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-421-04697-0

NEU
Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ...

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?

Ein verstörender Pageturner vor der einzigartigen Kulisse des isländischen Hochlands.

Die Übersetzung von Steinar Bragi, "Hochland" wurde gefördert durch das Icelandic Literature Center Zur Website des Icelandic Literature Center

»HOCHLAND ist ein unglaublich faszinierender Roman voller Schrecken, der sich aus unserer Realität speist und auf sie zurückverweist. Steinar Bragi schafft es mit seiner schlichten Sprache eine enorme Beklemmung zu erzeugen. Hochspannend!«

Kristof Magnusson

Steinar Bragi (Autor)

Steinar Bragi, 1975 geboren, zählt zu den ungewöhnlichsten Thrillerautoren Skandinaviens. Sein Roman »Frauen« (2010) war für den Literaturpreis des Nordischen Rats nominiert und brachte dem isländischen Autor den internationalen Durchbruch. Sein Thriller »Hochland« wurde von der Kritik hochgelobt und mit den Horrorgeschichten Stephen Kings verglichen. Das Buch erscheint in zwanzig Ländern.

»HOCHLAND ist ein unglaublich faszinierender Roman voller Schrecken, der sich aus unserer Realität speist und auf sie zurückverweist. Steinar Bragi schafft es mit seiner schlichten Sprache eine enorme Beklemmung zu erzeugen. Hochspannend!«

Kristof Magnusson

»Das isländische Hochland als eindrucksvolle Kulisse für menschliche Grenzerfahrungen. Die Lektüre lohnt!«

BÜCHERmagazin, Carsten Tergast (01.10.2016)

»Gänsehautgarantie«

B5 aktuell, Neues vom Buchmarkt, Sabine Zaplin (05.10.2016)

»Ein Thriller vom Feinsten, der facettenreich und gekonnt mit dem Genre spielt und psychologisch subtil seine Figuren analysiert.«

buchmedia (A) (22.11.2016)

»Was für ein Thriller! Atemberaubende Spannung, eine gute Portion Horror, eine dichte, äußerst beklemmende Atmosphäre. Das Buch für nebelige Herbstregentage.«

Solinger Tagblatt (08.10.2016)

mehr anzeigen

Aus dem Isländischen von Tina Flecken
Originaltitel: Halendid
Originalverlag: Forlagid

Paperback, Klappenbroschur, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04697-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

NEU
Erschienen: 12.09.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Auf nach Island!

Von: Kaisu Datum: 06.11.2016

life4books.blogspot.de

„Die Natur war vollkommen still. […] Sie schwiegen alle vier. Nur aus dem Radio drang undeutliches leises Gemurmel.“ (S.7)

Vier Freunde – Anna, Hrafn, Vigdis, Egill – planen einen Trip mitten in die isländische Flora und Fauna. Fernab der Zivilisation und der Hektik des Alltags, wollen sie einfach abschalten und entspannen. Zwei Pärchen, die sich schon seit geraumer Zeit kennen und die eigentlich keine Geheimnisse voreinander haben. Perfekte Aussichten, für ein ruhiges Wochenende. Oder einen bösen Horror-Trip, wie das kleine Stimmchen im Hinterkopf lachend schreit.

Denn es kommt rasch so, wie es kommen musste: Dichter wabernder Nebel verschleiert den Freunden die Sicht und schneller als sie „Vorsicht!“ schreien können, fährt ihr Jeep in ein Haus hinein, was plötzlich vor Ihnen auftaucht. Da scheinen die Vier ja ganz schön vom Weg abgekommen zu sein. Vor allem, da im isländischen Hochland die Häuser recht rar gesäht sind. Doch sie haben Glück im Unglück.

„Sie sind willkommen“, sagte Ása mit ältlicher, schriller Stimme. (S.19)

Das ältere Pärchen, dessen Haus sie geschrammt haben, nimmt sie über Nacht bei sich auf. Dort bekommen sie Verpflegung und können sich über Nacht etwas ausruhen. Dankbar nehmen sie zunächst dieses Angebot an und warten den kommenden Morgen ab. Und siehe da, bei Tageslicht sieht die Sache schon ganz anders aus: Nämlich viel schlimmer als gedacht. Die Achse ist gebrochen, das Auto somit unbrauchbar und selbst das geliehene Auto erweist sich als Schrotthaufen.

Bleiben nur zwei Optionen offen, zurücklaufen oder auf Hilfe warten. Man entscheidet sich dafür einen Tagesausflug zu machen. Voll logisch. Wenn man schon mal im Hochland von Island festsitzt, kann man es auch direkt erkunden. Egal wie verschroben die unfreiwilligen Gastgeber sind. Egal was für seltsame Wesen sie sehen. Egal wie sehr die Angst in ihnen hochkriecht. Hach, ist das schönes Wetter. Lass uns wandern gehen!

Zugegeben, ich jeder reagiert in Panik anders. Warum also nicht die Gunst der Stunde nutzen? Ich hätte es den vier Freunden auch fast abgekauft. Immerhin zeigen sie ganz natürliche Reaktionen, von stummer Akzeptanz, bis hin zu wilder Panik. Allerdings passiert das alles auf dem Level von Teenagern und die sind hier nicht unterwegs, sondern Erwachsene. Alle um die 30 Jahre alt. So sind für mich nicht alle Handlungen nachvollziehbar. Erst recht nicht, als es auf Erkundungstour geht und man sie näher kennenlernt.

Da kommen wir auch schon zu dem größten Manko in dem Buch.

Die Geschichte ist in übersichtliche Kapitel aufgeteilt, die immer mit einer kleinen Überschrift, den kommenden Inhalt erahnen lassen. Meist fängt es mit der Gegenwart an, sprich der Situation nach dem Unfall. Wenn man dann voll dabei ist, den Jungs und Mädels gespannt lauscht und guckt, was sie gleich aufdecken werden, kommt – ein Cut. Badabumm! Mächtiger Badabumm! Das erste Mal denkt man sich noch – Okay, Spannungsaufbau, passt schon!. Wir haben jedoch vier Personen. Es gibt also vier große Einschnitte und wenn die alle „abgearbeitet“ sind. Kommen wir zu den „Zusammenhängen“.

Um was es in den Einschnitten überhaupt geht? Die Hintergrundbeleuchtung der vier Freunde. Wir erfahren mehr über ihre Gedanken, ihre Motivation, lernen sie quasi besser kennen. Nur dummerweise wirkt es nicht stimmig und verfestigt in einem nur den Gedanken, dass wir es mit Teenagern zu tun haben. Außerdem fällt man jedes Mal in ein großes Loch. Da es einen einfach nicht interessiert, was sie in ihrer Kindheit gemacht haben oder warum sie wen mögen oder nicht mögen. Es ist einfach zu viel des Guten.

Letztlich ist die Luft verdammt schnell raus. Man will nur noch wissen, wie es endet. Was meine einzige Motivation war, dieses Buch zu beenden. Hätte ich gewusst was kommt, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Steinar Bragi macht so super Andeutungen. Er baut so ein klasse Spannungsbild auf und macht extrem neugierig auf die Handlung. Aber mit diesen Cuts und den – es tut mir leid – aber diesen total kindlichen Charakteren, kommt es nicht zu einem runden Bild.

Mein Fazit fällt daher recht ernüchternd aus. Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Kannte es vorher nicht. Also hatte es nirgendwo vorher gesichtet und trotzdem lockten „Island“, „Thriller“, „seltsame Begebenheiten“ und das traumhafte Cover mich so sehr, dass ich zugreifen musste. Horror war das bei weitem nicht für mich. Spannung verflüchtigte sich direkt, sobald sie sich heraustraute und unterhaltsam war es dann auch nicht mehr. Eher zäh fließend. Eine kleine Enttäuschung. Selbst das böse Stimmchen im Ohr gab gegen Ende keinen Laut mehr von sich, sondern schmollte grummelnd vor sich hin. Auch wenn das Ende den ein oder anderen komischen Moment „logisch“ erklärt.

Geschmackssache

Von: Nicole Plath Datum: 24.10.2016

www.nicole-plath.de

Vier Menschen wollen in der einsamen und kargen Landschaft des isländischen Hochlandes campen. Hrafn, Anna, Egilt und Vigdís begeben sich mit einer Menge Alkohol und Drogen auf ihre Reise. Als dichter Nebel aufzieht, kommen sie von der Straße ab und verlieren am Ende ganz die Orientierung. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich eine Wand auf, und der Fahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Die Wand gehört zu einem einsam gelegenen Haus, dessen Bewohner vom Lärm aufgeschreckt nach draußen eilen. Die Reisenden dürfen bei dem seltsamen alten Paar übernachten. Doch aus einer Nacht sollen viele werden. Alle Versuche, zurück in die Zivilisation zu gelangen, scheitern.

Das alte Paar bleibt in der Geschichte im Hintergrund und taucht in der Geschichte eher selten auf. Was schade ist, denn die beiden sind interessante Figuren. Die Freunde können in ihrem Haus übernachten und sich frei bewegen, so als gäbe es die alten Herrschaften gar nicht. Dabei werden gerade diese von vielen Geheimnissen umgeben.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Obwohl die Handlung in der dritten Person geschrieben ist, wechselt die Sicht der Geschehnisse zwischen den vier Protagonisten. Jeder von ihnen erinnert sich an Begebenheiten aus seiner Vergangenheit und wie diese mit den anderen Personen verbunden ist. Leider schweifen diese Erinnerungen dermaßen ab, dass die eigentliche Handlung, nämlich das Stranden in der Einöde und die Versuche, von dort zu entkommen, in den Hintergrund gerät.

Im Klappentext lautet der Kommentar von Kristof Magnusson „ein faszinierendes Buch voller Schrecken, das sich aus unserer Realität speist und auf sie zurückverweist … beklemmend und hochspannend.“ Auf der Rückseite verspricht Gomorron Sverige „Dieser Mann beherrscht alle Schattierungen des Horrors … furchteinflößend“. Als ein Buch voller Schrecken oder Horror würde ich dieses Buch jedoch nicht beschreiben.

Die Geschichte dehnt sich wie Kaugummi, ist oft nur flach erzählt, und die Versuchung, das Buch abzubrechen, war enorm groß. Am Ende bin ich aber froh, doch durchgehalten zu haben. Somit habe ich das Geheimnis um das Haus und die einsame Gegend erfahren. Jedoch können diese paar Seiten am Ende des Buches nicht wieder gut machen, was Anfang und Mittelteil an Spannung fehlte. Auch der Schluss ist nicht das große „Aha-Erlebnis“. Auch hätte ich gerne mehr über die beiden Bewohner des Hauses erfahren. Die beiden Figuren kamen eindeutig zu kurz.

Aus der Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, hätte man mehr machen können. Vielleicht haben die Kommentare auch falsche Erwartungen bei mir geweckt. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eindeutig Geschmackssache.

Voransicht