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Rezension zu
Murder Park

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Wenig Thrill in diesem Thriller

Von: Rebecca Feist
29.08.2017

Cover: Das schwarz-weiße Cover zeigt das Negativbild eines Freizeitparks an einer Küste. Das Bild ansich wirkt schon echt düster und ist passend zum Titel gewählt. Der Kontrast mit der gelben Schrift gefällt mir auch gut. Meinung: Die Idee, auf einer Insel von der man nicht wegkommt, einen Mörder herumgehen zu lassen, gefiel mir auf Anhieb und erinnerte mich an die Schocker-Serie "Harper's Island". Leider blieb der Gruselfaktor bei diesem Thriller auf der Strecke. Aber von vorn: Erzählt wird aus der Erzählerperspektive, begleitet wird aber zum größten Teil Paul Greenblatt. Er berichtet als Journalist über die geplante Eröffnung des speziellen Vergnügungsparks "Murder Park". Einen Park zu kreieren, der sich mit Serienmördern befasst, ist schon ziemlich krank - also real betrachtet. Als Storyline allerdings schon sehr interessant. Das Ganze dann aber als Single-Börse aufziehen zu wollen, war eher lächerlich. Als es die ersten Opfer gab, dachte ich darüber allerdings gar nicht mehr nach. Gelungen fand ich die einzelnen Interviews, die mit den Teilnehmern dieser Pressetour geführt werden. Dadurch lernt man die 12 Personen näher kennen - besonders tun sich bei allen irgendwelche Abgründe auf. Der Schreibstil von Jonas Winner hat mit durchaus gefallen. Die Spannung war durchgehend da, aber mir fehlte der Nervenkitzel, der Thrill... dieser "Oh nein!"-Moment. Auch das Ende war mir persönlich zu flach. Nachdem sich der Leser nämlich am Ende wähnt, komme noch zwei weitere Wendungen, von der ich eine dann nur noch mit "ernsthaft?" kommentieren konnte. Fazit: "Murder Park" ist ein spannendes Buch, aber nägelkauend-spannend dann eher nicht. Wer also in diesem Thriller den Gruselfaktor sucht, wird ihn womöglich nicht finden.

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