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SPECIAL zu »Du kannst mich mal« von Julie Klausner

Julie Klausner im Gespräch

Du kannst mich mal. Meine Erfahrungen mit Indie-Rockern, Großunternehmern, Pornographen, Verbrechern, sensiblen Hipstern und anderen Typen

1. Wie sind Sie aufgewachsen?
Julie Klausner: Danke, gut! Aber mal im Ernst – ich verbrachte meine Kindheit in einem Vorort von New York, 45 Minuten von Manhattan entfernt. Ich ging auf eine jüdische Privatschule, dann aufs College in New York City. Meine Eltern sind beide aus New York – meine Mutter aus Brooklyn, mein Vater aus der Bronx. Ich war ein süßes kleines Mädchen, pummelig und ängstlich, aber auch freundlich und ziemlich altklug.


2. Gibt es eine Person, die Ihr Leben entscheidend geprägt hat?
Julie Klausner: Mein Vater stellte immer einen großen Einfluss auf mich dar – er ist sehr witzig und warmherzig. Auf der entgegengesetzten Seite des Spektrums wäre da wohl John Waters zu nennen. Ich liebe seine Arbeit, obwohl er und mein Dad nicht viel gemeinsam haben. Außer vielleicht, dass sie beide jahrelang Schnurrbart trugen.

3. Welcher Ort auf der Welt fasziniert Sie am meisten?
Julie Klausner: Ich liebe Italien und würde gerne mal wieder dorthin fahren. Die Galapagosinseln würden mich auch interessieren.

4. Wovor haben Sie Angst?
Julie Klausner: Vor Schlangen und meinen eigenen Gefühlen.

5. Was macht Sie glücklich?
Julie Klausner: Hunde, Katzen, Schokoladenkekse und der Satz »Sie haben den Job«.

6. Können Sie sich einen Tag ohne Musik vorstellen?
Julie Klausner: Ja, das kann ich tatsächlich. Früher oder später wird unser Alltag so voller Ablenkungen sein, dass keiner mehr Musik hören wird. Obwohl – andererseits ist die Musik viel zu wichtig für die Menschen. Sie wird niemals ganz verschwinden. Und doch gibt es Tage, da höre ich nichts außer den Geräuschen des Computers oder der Klimaanlage oder des Fernsehers. Das sind ziemlich traurige Tage.

7. Welche Rolle in einem Kinofilm hätten Sie gerne gespielt?
Julie Klausner: Bernie aus Immer Ärger mit Bernie. Es kann ja nicht so schwierig sein, eine Leiche zu spielen.

8. Wenn Sie nur noch $ 10.- übrig hätten, wofür wurden Sie sie ausgeben?
Julie Klausner: Für Schokoladenkekse und vielleicht noch einen Eiskaffee.

9. Gibt es Himmel und Hölle?
Julie Klausner: Mit der Hölle kann ich gar nichts anfangen – das alles klingt viel zu dämlich, als hätte man einen verstockten alten Knacker gefragt, was er sich unter einem angesagten Nachtclub vorstellt. Vom Himmel habe ich nur eine ungefähre Vorstellung. Da wird es keine wallenden Gewänder, Heiligenscheine oder so was geben – trotzdem glaube ich an die Ewigkeit der Seele und so weiter.

10. Was ist wichtig im Leben?
Julie Klausner: Liebe, Loyalität und dass man nett zu Außenseitern ist. Außerdem sollte man nicht vergessen, ab und zu nach draußen zu gehen und einen Spaziergang zu machen. Und natürlich Schokoladenkekse.

Julie Klausner

Du kannst mich mal

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