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Laura Gehlhaar: Kann man da noch was machen?, Heyne Verlag, Banner

SPECIAL zu Laura Gehlhaar »Kann man da noch was machen?«

»Oh, eine Frau im Rollstuhl, interessant!«

Na, ertappt? Hallo, ich bin Laura. Die Frau in dem Rollstuhl, der sie neugierig gemacht hat. Von dem Sie vielleicht denken, dass ich an ihn gefesselt bin und deshalb nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch besondere Anerkennung verdiene. Weil ich das Buch ganz alleine geschrieben habe. Trotz Behinderung.
Oder dachten Sie: »Ach, eine Frau im Rollstuhl, nicht schon wieder!«? Weil es ja schon genug Bücher zum Thema Menschen mit Behinderung gibt und am Ende ja eh in allen mehr oder weniger das gleiche steht. Kennt man ja.
Vielleicht haben aber auch Sie mich ertappt. Dabei, dass nicht Sie mich, sondern ich Sie vorverurteilt habe und Sie die Geschichte(n) im Buch und nicht der Rollstuhl auf dessen Cover interessieren. Zum Beispiel die, in der mir Lars Eidinger seine Krone schenkt. Oder die, in der mein Stiefpapa mich mit einer verdorbenen Meeresfrüchteplatte in die Quarantänestation des örtlichen Krankenhauses befördert hat. Warum ich beiden dankbar bin, habe ich dazugeschrieben.
Und über Vorurteile. Die nerven zwar, aber das schöne an ihnen ist, dass man jederzeit damit anfangen kann, sie zu hinterfragen.

Ihre Laura Gehlhaar

»Ich mag den Menschen, den meine Behinderung aus mir geformt hat«
»Ich kann mir mich ohne meinen Rollstuhl nicht mehr vorstellen. Er ist ein Körperteil von mir geworden.«
»Mein Rollstuhl ist leicht und wendig, er steht mir – und er heißt Manfred.«

© Fotos: Schall & Schnabel

Kann man da noch was machen? Blick ins Buch

Laura Gehlhaar

Kann man da noch was machen?

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