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Alleine ist man weniger zusammen

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48628-1

DEMNÄCHST
Erscheint: 17.04.2017

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Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Mit Feingefühl und treffsicherer Analyse entwickelt der bekennende Stadtneurotiker Paul Bokowski aus den harmlosesten Situationen hinreißend humorvolle Geschichten. Seien es die Abenteuer einer wandernden Waschmaschine, die Hilflosigkeit eines Großstädters beim Anblick eines Kükens in der eigenen Küche, der stille Kampf um Beinfreiheit in überfüllten Zügen oder der nachbarschaftliche Wettstreit um die spektakulärste Balkonbegrünung. Paul Bokowski findet das Absurde im Zwischenmenschlichen und entlockt beiläufigen Begebenheiten das größtmögliche Maß an Komik. Neben der schleichenden Befürchtung, dass das alles wirklich so passiert ist, bleibt die augenzwinkernde Erkenntnis: Alleine ist man weniger zusammen...

Paul Bokowski über »Allein ist man weniger zusammen« Zum Interview

Paul Bokowski (Autor)

Paul Bokowski, geboren 1982, gehört zur Speerspitze der Berliner Lesebühnenszene. Der Autor, Vorleser und Geschichtenerzähler lebt seit über zehn Jahren in einem der unbeirrbarsten Problembezirke der bundesdeutschen Hauptstadt. Er ist jüngstes Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«, Gründungsmitglied der Literaturveranstaltung »Fuchs & Söhne« sowie festes Redaktionsmitglied der Satirezeitschrift »Salbader«. 2012 erschien sein Überraschungserfolg »Hauptsache nichts mit Menschen«. Der 'Woody Allen des Weddings' entstammt einer deutsch-polnischen Familie und ist in seinem zweiten Leben leidenschaftlicher Backblogger.

Mehr zum Autor und seinen Büchern unter www.paulbokowski.de

Originaltitel: Alleine ist man weniger zusammen
Originalverlag: Manhattan Verlag, München 2015

Taschenbuch, Broschur, ca. 160 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48628-1

ca. € 9,99 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint: 17.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

"BOTICELLO!". "Im Becher, ohne Sahne!"

Von: evafl Datum: 29.11.2016

https://wasliestdu.de/mitglied/evafl

(Seite 107, etwas zusammengefasst.) Paul Bokowski erzählt in seinem Buch durchaus amüsante und kuriose Geschichten, teils durchaus bissig, sich immer wieder in manches Extrem steigernd – aber durchaus unterhaltsam. Die Geschichten sind durchaus wortgewandt – und für manche Landkinder vielleicht nicht ganz nachvollziehbar. (ist meine Einschätzung!)

Ich lese ja immer wieder gerne die verschiedensten Bücher, mal soll es was lustiges sein, dann mal wieder ein spannender Thriller, es darf aber gelegentlich auch mal typische Frauenliteratur sein – kunterbunt gemischt also. Nun also sollte es mal wieder ein Buch mit verschiedenen Geschichten sein. Der Autor sagte mir vom Namen her auch was, ich verbinde ihn mit Poetry Slam. Und Bücher von Slammern bzw. auf Lesebühnen-tätigen Autoren haben mir schon öfter mal zugesagt.

Die Geschichten im Buch sind wirklich ziemlich unterschiedlich, so werden auch die verschiedensten Themen aufgegriffen. (Von Urlaubsmitbringseln über Bahnreisen bis hin zu Wohnungsneuvermietung sowie einem amüsanten Email-Schriftverkehr wegen einer Bestellung.) Man findet immer mal wieder ca. zwei-seitige Unterhaltungen von Rita und Herta (zwei ältere Damen in Berlin), die sich über den Hof hinweg austauschen, hier habe ich mich durchaus amüsiert. Außerdem zieht sich auch das gegenseitige Schreiben (ob nun via Brief oder Email – das steht für mich nicht so fest) von Paul an seine Schwester durchs Buch, die beiden verreisen jeweils zu den verschiedensten Destinationen mit ihren Eltern und berichten sich jeweils gegenseitig davon. (Manches davon kann man durchaus nachvollziehen, gerade wenn man die Generation der Eltern kennt… ;) )

Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, für mich war soweit alles gut nachvollziehbar, manche Sätze mögen etwas verschachtelt gewesen sein, waren aber dennoch gut verständlich. Auch Sprachlich hatte ich keinerlei Probleme, keine wirklichen Fachbegriffe oder Fremdwörter die es zu klären galt. Angenehme Literatur also, wie ich finde. Was mir als „Kleinstadt“-Kind aufgefallen ist, ist natürlich der Unterschied zu Berlin, manche Sachen hat man hier eben einfach nicht so, die sind wohl eher typisch für eine Stadt wie Berlin. Amüsant das dann so zu lesen – wobei man sich wohl auch dort über gewisse Dinge lustig macht. (Hipster, etc.)

Mir haben eigentlich fast alle Geschichten super gut gefallen, ich hab mich wirklich amüsiert, die Wortwahl fand ich äußerst gelungen, man merkt wie wortgewandt der Autor ist, was ich echt gerne mag. Ja, die ein oder andere Geschichte weißt schon sehr extreme Steigerungen auf, die durchaus abstrus sind, größtenteils fand ich solch ein Extrem wirklich sehr lustig, bei der ein oder anderen Geschichte mal kurz nervig, aber gut, das ist eben so in einem Buch mit verschiedenen Geschichten.

Alles in allem wurde ich hier wirklich gut unterhalten, die Geschichten sind super lustig, absolut unterhaltsam und ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Angenehme Literatur also, ich kann das Buch nur empfehlen, ziehe lediglich einen halben Stern ab, weil mich die Steigerungen mal kurz genervt haben, vergebe entsprechend aber 4 von 5 Sternen.

Humor des Alltags

Von: Anke liest Datum: 28.06.2015

www.anke-liest.blogspot.com


Das Buch ist einfach zum SCHREIEN gut. Bekanntlich bin ich ja kein großer Fan von Kurzgeschichten, diese aber treffen genau meinen Geschmack. Sie berichten von den kleinen Skurrilitäten des Alltags, die man nur mit dem nötigem Humor wahrnimmt. Älter werdende Eltern genauso wie der Nachbar, der plötzlich vor der Tür steht und ein Paket abgeben will. Ein bisschen eine Mischung aus Paul Panzer und einem Fensterplatz im Wedding. Wobei ich über Paul Panzer nie lachen kann. Eine Prise Slapstick kommt auch noch dazu...

Die Geschichten sind ganz unterschiedlich, nur Herta kommt immer wieder, die Frau, deren Arme an der Fensterbank festgewachsen sind. Und natürlich die Eltern und die Schwester - schließlich geht es ja um die Familie. Ansonsten reichen sie aber von Busfahrten durch Polen bis hin zu Telefonaten mit der Polizei, einfach aber auch einfach genial. Alltägliche Szenen auf die Spitze getrieben, beobachtet und mit enorm viel Humor präsentiert - da muss man einfach lachen.

Meine Lieblingsgeschichte ist übrigens die, wo Paul, sein Vater und seine Mutter versuchen, eine Mutters Wurst im Klo zu versenken. Die Geschichten bleiben im Hinterkopf und setzen sich fest - beim letzten Museumsbesuch mit meinen Schwiegereltern jedenfalls habe ich mich erwischt, wie ich im Gästebuch nach den Einträgen gesucht habe. Gab leider keinen... Lustig war es trotzdem.

Sicherlich braucht man den nötigen Humor dafür, für mich jedenfalls ist es genau nach meinem Geschmack.

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