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Die Fäden der Zeit Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-6031-8

Erschienen: 20.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Nur wenn sie ihr Geheimnis aufs Spiel setzt, kann sie ihren Bruder retten!

Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen.

Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss …

"'Die Fäden der Zeit‘ überzeugt mit einer Welt, wie man sie bisher in – wenn überhaupt – nur wenigen Romanen finden konnte."

buchwurm.info (10.08.2015)

Lori M. Lee (Autorin)

Lori M. Lee wurde in den Bergen von Laos geboren und verbrachte einige Jahre in einem Flüchtlingscamp in Thailand, bevor sie mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten von Amerika auswanderte. Derzeit lebt sie mit ihrem Ehemann in Wisconsin und arbeitet als Internetexpertin für eine große Zeitschrift. Außerdem schreibt sie einen Blog und twittert, wenn sie nicht gerade an ihrem nächsten Roman arbeitet.

"'Die Fäden der Zeit‘ überzeugt mit einer Welt, wie man sie bisher in – wenn überhaupt – nur wenigen Romanen finden konnte."

buchwurm.info (10.08.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Vanessa Lamatsch
Originaltitel: Gates of Thread and Stone 1
Originalverlag: Marshall Cavendish, London 2014

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-6031-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 20.07.2015

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Zu Beginn gut, dann plötzlich ein totales Chaos

Von: Hauntedcupcake Datum: 26.08.2017

www.liebezwischendenzeilen.blogspot.ch

Inhalt
Kai lebt mit ihrem Ziehbruder Reev in der ärmsten Region der Stadt Ninurta. Jeder Tag ist ein Kampf und nur dank ihres Jobs als Briefträgerin kann sie sich über Wasser halten. Dass sie die Fäden der Zeit manipulieren kann, ist eine zusätzliche Gefahr für sie, denn eine solche Macht dürfte eigentlich niemand besitzen. Dann verschwindet Reev spurlos - der Verdacht fällt auf den schwarzen Reiter, der seit Jahren Menschen entführen soll. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Avan macht sich Kai auf die Suche nach ihrem Bruder und deckt Geheimnisse auf, die ihr gesamtes Weltbild ins wanken bringen, während sie ihr eigenes Geheimnis beschützen muss...

Meine Meinung
Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und trotz der für ein Fantasybuch typischen Eigenkreationen von Wörtern kommt man gut klar. Die Autorin beschreibt alles sehr bildhaft und ich konnte mich richtig in die Welt hineinleben.

Kai und ihr nicht blutsverwandter Bruder Reev leben im sogenannten Labyrinth, dem ärmsten Viertel der Stadt Ninurta. Sie kommen geradeso knapp über die Runde. Dass sie wegen Kai's Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren, besonders vorsichtig sein müssen, ist für sie schon fast normal. Als Kai's Bruder verschwindet, steht für sie fest: Sie muss ihn finden und zurückholen, denn er ist das Wichtigste in ihrem Leben. Ihr bester Freund Avan begleitet sie und für die beiden beginnt das Abenteuer ihres Lebens, denn sie müssen die schützenden Mauern ihrer Stadt verlassen.

Es hatte so gut angefangen. Das Leben von Kai ist alles andere als einfach, aber sie kämpft sich durch, an ihrer Seite Reev, der sie als Kind gerettet hat, und Avan, in den sie heimlich verschossen ist. Natürlich will sie Reev zurückholen und natürlich würde Avan als guter Freund sie nicht allein ziehen lassen. Die abenteuerliche Reise nach ausserhalb ist unglaublich spannend und gut geschrieben. Dennoch gibt es hier schon ein paar Kritikpunkte: Kai kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren - und sie denkt, dass das niemand bemerkt. Was aber eigentlich fast alle in ihrem näheren Umfeld tun. Sie ist in ihren besten Freund Avan verschossen - obschon sie nichts über ihn weiss. Die beiden geraten immer wieder in Gefahr aber passieren tut ihnen nie wirklich etwas, alles ist ein wenig zu rund. Und sowieso - obschon Kai eine sympathische Protagonistin ist, ist sie eine der naivsten, der ich je begegnet bin. Sie sieht die Hand vor den Augen nicht, bekommt so gar nichts mit und irgendwann habe ich angefangen, mich über sie zu ärgern. Wie kann man so blind durchs Leben laufen, nicht sehen, was gerade um einen passiert? Aber trotzdem war bis dahin der Spass an der Geschichte vorhanden und die Spannung war da, denn Avan und Kai müssen ins "Nichts" reisen, und ich liebe es, solche Geheimnisse zu erkunden. Ausserdem ist das Setting sehr gelungen - die Stadt Ninurta ist interessant, ich hätte am liebsten noch mehr über sie erfahren und vor allem die "Grauen", die mechanisch-magischen Reittiere fand ich wirklich spannend.

Und dann geht alles den Bach herunter. Ich kann und will hier nicht auf Details eingehen, denn ich möchte nicht spoilern. Nur so viel: Es war mir alles too much. Während das Buch vorher ganz klar Richtung Dystopie mit Fantasyelementen ging, kommen plötzlich noch dies und das dazu, der rote Faden verstrickt sich, es wirkt, als hätte die Autorin einen Topf genommen und alles, was ihr gefällt hineingeworfen. Fantasy ist schön und gut, schliesslich auch mein Lieblingsgenre, aber auch Fantasy muss Struktur haben und darf nicht einfach ein Mischmasch aus 1000 Ideen sein, die so gar nicht zusammenpassen.

Nach 179 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt und seither nicht mehr wieder aufgenommen. Normalerweise merke ich von Anfang an, dass ein Buch nicht meins ist, dass es mitten in der Geschichte passiert, ist so bisher noch nie geschehen... Das Kapitel "Die Fäden der Zeit" ist für mich aber abgeschlossen.

Fazit
Trotz eines tollen Settings und einer guten Grundidee, interessanten Wesen und einer dystopischen Ungerechtigkeit ist das Buch für mich eine Enttäuschung und wird abgebrochen. Zu Beginn vermag die Geschichte packen, aber dann wird alles immer kurioser und schräger. Was zu viel ist, ist zu viel. Ein strukturloses Chaos in der Fantasy mag ich einfach nicht.

Dystopisches Märchen

Von: lexana Datum: 03.07.2017

geschichtentaucher.wordpress.com

Ich hatte das Buch aufgrund seines tollen Covers und der doch recht interessanten Inhaltsbeschreibung auf meinem SuB liegen und war dann aufgrund der doch recht widersprüchlichen und vorwiegend negativen Rezensionen, die ich las, relativ voreingenommen dem Buch gegenüber. Als ich es dann schließlich las, wurde ich jedoch überaus positiv überrascht. Natürlich ist es teilweise recht kitschig in Bezug auf die Gefühle von den durchweg noch jungen Protagonisten, aber wer ein Jugendbuch ergreift, sollte sich im Klaren sein, dass er es nicht mit erwachsenen Figuren zu tun hat und diese sich zum Einen nicht so benehmen und zum anderen eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll, die dieses Verhalten zumeist als angemessen in solchen Romanen sehen.

Davon abgesehen hat Lori M. Lee eine interessante und zuerst noch verwirrende, aber durchaus spannende Version einer dystopischen Welt erschaffen, die zwar Parallele zu unserer Welt aufzeigt, andererseits jedoch so gar nichts mit uns gemein hat. Hier beziehe ich mich auf den göttlichen und magischen Aspekt, den ich aber sehr faszinierend fand.

Als ich das Buch beendet hatte, war mir nicht klar, dass es sich um einen ersten Teil handelte. Dies wird eigentlich nur im englischen Titel deutlich und ich muss gestehen, zwar wollte ich aufgrund dessen, dass ich das Buch gut fand, gern eine Fortsetzung lesen, da es noch offene Fragen gab, es hätte jedoch auch für sich stehen können.

Wer bisher davor zurückgeschreckt ist, es zu lesen, dem kann ich nur sagen, er soll dem Buch ruhig eine Chance geben, besonders, wenn er auch Dystopien mag.

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