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Die Perlenfrauen Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42029-8

NEU
Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 31
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Katie Agnew (Autorin)

Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Jens Plassmann
Originaltitel: The Inheritance
Originalverlag: Orion

Taschenbuch, Klappenbroschur, 560 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42029-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 13.02.2017

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Die Perlenfrauen

Von: Denise Otten Datum: 15.03.2017

kitsunebooks.de

Rezension zu Die Perlenfrauen von Katie Agnew

Titel: Die Perlenfrauen
Autor: Katie Agnew
Übersetzer: Jens Plassmann
Verlag: Heyne
Genre: Gegenwartsliteratur/Liebesroman
Preis: 9,99 € Taschenbuch, 8,99 € ebook
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
Isbn: 978-3453420298

Vielen Dank an das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Klappentext:

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Meinung:

„Selbst der Stein, über den man stolpert, ist Teil des Schicksals.“ - Seite 360

Das Buch war mir zunächst nur durch sein hübsches Cover aufgefallen. Und auch, wenn Familiengeschichten nicht wirklich zum meinen liebsten Genres zählen, bin ich im Nachhinein sehr froh, genau dieses Buch ausgesucht und gelesen zu haben.

Der Roman handelt von mehreren Lebensgeschichten, die auf ungewöhnliche Art und Weise miteinander verbunden sind. Es wechseln sich gekonnt Perspektiven zwischen Gegenwart, Erinnerungen und Briefen ab und erzeugen dadurch kleine Cliffhanger, die zusätzliche Spannung mit einbringen.

Der Erzählstil ist sehr bildhaft und mag Figuren und Schauplätze gut beschreiben können. Besonders die Gefühle der Charaktere wurden dadurch mitreißend transportiert. Agnew lässt sich mit jeder Charaktereinführung Zeit, ohne einen Bogen zu überspannen. Jede Person, egal aus welcher Zeit sie stammt, wirkt dadurch authentisch und lebendig.

„Er betastete die Kette liebevoll, und obwohl ich seine Ausführungen nicht wirklich verstanden hatte, faszinierte mich doch die Vorstellung, dass diese Kleinode im Grunde ‚bezaubernde Makel‘ waren.“ - Seite 53

Allerdings blieb bei dem ganzen Figurenausbau und den Familiendramen der Schatten der Kriegsjahre auf der Strecke. Die Verzweiflung und der Schrecken kamen letztendlich nicht so bei mir, wie es hätte sein sollen.

In Agnews Roman gibt es kein schwarz und weiß. Keine Person ist einfach nur böse, oder wahnsinnig gut. Sie alle haben ihren Schattenseite und Bewegründe und wirken dadurch sehr menschlich.

Besonders ergreifend und mitreißend empfand ich die Geschichte der Japanerin Aiko, die unter den „Amas“, den Perlentaucherinnen ihres Heimatdorfes aufwuchs. Auch wenn einige Handlungsbögen vorhersehbar erschienen, war mir bis kurz vor Schluss der Einbau einer bestimmten Figur nicht klar, was zu einem guten Überraschungsmoment führte.

Die eigentliche Suche Sophias nach den Perlen beginnt ab ca. der Hälfte des Buchs, was mit der oben genannter Einführung der Figuren und ihren Geschichten einhergeht. Diesen Umstand konnte ich nicht als störend erachten, da er ohne Längen ausgeblieben ist. Bücher wie diese brauchen ihre Zeit, um ihre ganze Schönheit entfalten zu können. Die anfängliche Antisympathie mit Sophia war von der Autorin beabsichtigt und legt sich dank ihrer Entwicklung zum Ende hin. Allerdings waren andere Figuren eindeutig meine Highlights in diesem Roman.

Das Zusammenführen der einzelnen Geschichten ging mit dem Lüften der Familiengeheimnisse einher. Somit blieben keine Fragen ungeklärt. Das Ende ist rund gestaltet und geht ans Herz - wenn auch vielleicht ein wenig zu kitschig.

Fazit:

Familiengeschichten müssen bei mir das „besondere Etwas“ haben, um mich fesseln zu können. Katie Agnew konnte dies mit ihrem Roman eindeutig schaffen.

„Die Perlenfrauen“ ist ein Roman vollgeladen mit Emotionen und Schicksalen und wird durch einen lebendigen Schreibstil getragen. Die unterschiedlichsten Werdegänge und Erinnerungen werden geschickt miteinander verbunden und bilden ein rundes Gesamtbild.

Stück für Stück reihen sich die unterschiedlichen Geschichten gekonnt zu einer aneinander

Von: Gudrun Datum: 09.03.2017

https://testerblog.jimdo.com/

Das zartschimmernde Cover mit den feinsinnigen Details passt wunderbar zum Buchinhalt. Dies spiegelt sich nicht nur in der Optik sondern auch in der Haptik wider.



Durch sehr viele unterschiedliche Handlungsstränge, die zu Beginn etwas abgehakt wirken und flüssiges Lesen schwermachen, wird nach einiger Zeit deutlich, dass genau dieser Effekt erzielt werden sollte, um die Zerrissenheit gekonnt darzustellen. Deshalb sehe ich dies nicht als Minus- sondern als Pluspunkt an.



Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, durch die verschiedenen Handlungsstränge anfangs etwas schleppend, aber, wenn man in der Geschichte gefangen ist, einfach hervorragend und zeigt dem Leser eine große Bandbreite von Gefühlen.



Das Miterleben und -fiebern ist hier Programm und man fühlt sich als Leser mittendrin statt nur dabei, denn man kann die Reaktionen der Charaktere sehr gut begreifen. Ich möchte die Geschichte authentisch und charismatisch nennen, denn die Szenen werden realistisch und nachvollziehbar dargestellt und geben auch einen Hauch Mystik wider, denn es tauchen immer wieder mysteriöse Umstände auf, die es zu entschlüsseln gibt.



Stück für Stück ergänzen sich die separaten Geschichten, die sich durch´s Buch hindurch immer wieder abwechseln und reihen sich immer mehr aneinander bis sich letztendlich eine vollkommene Handlung ergibt.



Die Mitwirkenden werden mit ihren jeweiligen Charakterzügen gelungen dargestellt. Die Darstellung wird durch die Lebensentwicklungen der einzelnen mit separaten Geschichtssträngen vertieft, so dass die jeweiligen Beweggründe und Reaktionen verständlich werden.



Düstere wie auch herzergreifende Themen werden gut umgesetzt und versetzen den Leser in die Szenerie.



Blicke in unterschiedliche Länder und auch unterschiedliche Zeiten zeigen gelebte Geschichte und machen das Buch sehr wertvoll und informativ.



Die verschiedenen Perspektiven geben ein umfassendes Bild ab und wirken im Laufe des Buches wie Puzzleteile, die Stück für Stück ein vollkommenes Ganzes ergeben. Bei vielerlei Szenen war ich so intensiv mit dabei, dass ich mich beim "Atem-anhalten" erwischt habe.



Die Erzählungen beinhalten vielerlei Traditionen und Gepflogenheiten aus unterschiedlichen Ländern und lassen detailreiche und farbenfrohe Bilder entstehen.



Mein Fazit: Stück für Stück reihen sich die unterschiedlichen Geschichten gekonnt zu einer aneinander

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 20.03.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Die abwechselnden Erzählstränge machen diesen Roman sehr spannend. Eine einfühlsame und ereignisreiche Familiengeschichte. Hat mir gut gefallen.

Von: Lena Krick aus Lehrte Datum: 27.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung C. Böhnert GmbH

Liebes Heyne-Team, ich habe meinen Arbeitsunfall und die damit verbundene Zeit auf der Couch genutzt, um Leseexemplare, die liegen geblieben sind, aufzuholen. Da ist mir ihr wunderbarer Roman "Die Perlenfrauen" in die Hände gefallen. Wow. Was für ein Buch. Ich habe es soeben zuende gelesen und bin völlig begeistert. Das musste ich Ihnen eben mitteilen, obwohl die "Meldezeit" ja schon lange abgelaufen ist. Ein ganz tolles Buch, das ich sobald ich wieder im Laden stehe, wärmstens empfehlen werde. Ich habe natürlich auch schon meinen Kollegen Bescheid gesagt, dass sie es jetzt schon, mit Verweis auf mich, sehr empfehlen können. Danke für dieses tolle Buch. Ich bin wirklich restlos begeistert. WOW !!!!

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