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Fuck the Föhnfrisur Eine Lehrerin schult um

Kundenrezensionen (11)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0233-2

Erschienen: 18.04.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Frau Frei checkt aus!

Lehrerin Meike hadert mit ihrem Alltag: Will sie ihren Bildungsauftrag wirklich in die Tat umsetzen und sich bis zum Rentenalter die Lunge aus dem Hals schreien? Als sie ausprobiert, welchen Alternativjob ihr die Berufsberatung nahelegen würde, ist sie fassungslos: Ausgerechnet Friseurin soll sie werden?! Meike begibt sich in die Ausbildung, womit sie sogar bei ihren Schülern gut abschneidet: Schließlich brauchen die Topmodels und DSDS-Stars von morgen eine persönliche Stylistin, die noch dazu die Rechtschreibfehler auf ihren Autogrammkarten ausmerzen kann! Doch dann passiert etwas wahrhaft Haarsträubendes, womit niemand gerechnet hat …

Wussten Sie, dass Meike Frei sich regelmäßig selbst die Haare schneidet? Zum Interview

„Ausbildung mit überraschendem Ende. Lesenswert!“

Clips (01.07.2016)

Meike Frei (Autorin)

Meike Frei hat sich nach zweijähriger Berufsodyssee für ein Lehramtsstudium entschieden. Nach vierjährigem theoretischem Studium hat sie gefühlte vierzig Jahre praktisch unterrichtet, bevor sie sich eine Auszeit gegönnt hat. Jetzt endlich konnte sie einen Blick über die Grenzen der Bildungsanstalt werfen und war in haarigen Angelegenheiten unterwegs. Heute schöpft die Autorin aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz der »hairlichen« pädagogischen Welt von Schule und Salon.

„Ausbildung mit überraschendem Ende. Lesenswert!“

Clips (01.07.2016)

„Wir sagen: Hut ab für so viel Mut zur Veränderung!“

CHANGES (02.06.2016)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0233-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.04.2016

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Von den Bengel zu den Engeln...

Von: buch-leben Datum: 04.03.2017

buch-leben.blogspot.de

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht... Ich kenne das Gefühl, wenn man stundenlang den Unterricht vorbereitet, man aber nicht das Gefühl hat, das irgendetwas bei den Schülern hängenbleibt. Aber so extrem, wie es in dem Buch dargestellt wird, ist es dann doch nicht. Aber genau das Übertriebene und Überspitzte, auch was das Lehrerkollegium angeht, ist recht witzig.

Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin Meike geschrieben. Sie ist sehr sympathisch, war für mich aber an der ein oder anderen Stelle zu naiv und sprunghaft. Da kam sie für mich nicht wie eine erwachsene Frau rüber, sondern eher wie eine ihrer Schülerinnen. Das zeigte sich zum Beispiel, als sie sich mal schnell selbst mit der Nagelschere eine neue Frisur verpasst und das ihrem Freund verheimlichen will, in dem sie eine Wollmütze trägt.

Der Schreibstil an sich war nicht schlecht, das Buch lässt sich schnell lesen und die Kapitelüberschriften sind immer sehr passend. Allerdings war es mir teilweise etwas zu viel Jugendslang, gerade von Hassan. Trotzdem hat es gepasst. Genervt war ich allerdings nach einer Weile von den ständigen Wortspielen rund um den Frisurberuf wie "Cutastrophe" etc. Das war für meinen Geschmack etwas drüber.

Die Geschichte an sich wird von lustigen Anekdoten immer wieder aufgelockert, in der Mitte gibt es dann aber auch einige Längen. Hier hätte es etwas kürzer sein dürfen.

Insgesamt war das Buch eine nette Unterhaltung und gerade (angehende) Lehrer werden sich amüsieren. Alles in allem gibt es deswegen von mir 3 Sterne.

Von Bengeln zu Engeln

Von: Sarah von Fashion-Library Datum: 30.12.2016

fashion-library.de

Meike ist Lehrerin einer Hauptschule, übernimmt oft Vertretungsstunden, springt mal hier und mal da ein und plagt sich mit einem Haufen pubertierender Schüler herum. Zu ihren Schäfchen zählen die 8ter und die 5er. "Ey du Bitch, das ist voll pornös.", "Ich bin hier der Klassenbabo." und "Lass mal Haare wehen.", gehören zu den sprachlichen Ergüssen 14-jähriger Schüler an der Schule, wo Meike arbeitet. Neben Hasan, Kimberly und Johanna, gehören auch Alex oder Sandy zu den Schützlingen. Ob Streitigkeiten oder gegenseitiges Imponieren, alles außer dem Unterricht folgen, gehört zur Tagesordnung. Die Lehrerin wird nicht für voll genommen und von einem Unterrichtsgeschehen ist gänzlich abzusehen. So kommt es nicht selten vor, dass Meike mit Kopfschmerzen nach Hause geht oder sich in den nächsten Schultag quält.

Bei der Vorbereitung für die Praktikumswochen der Schüler, probiert die Lehrerin auch einen Eignungstest bei sich durch. Das Ergebnis: Friseurin sei angeblich ihr Steckenpferd. Nach einem himmlischen Besuch beim Coiffeurteam Engelshaar, bei dem sie selbst Kundin ist, fasst sie den Entschluss ihren Schülern ein gutes Vorbild zu sein und ein Praktikum im selbigen Friseurladen zu machen.
Es kommt wie es kommen muss. Die überdrüssige Lehrerin verliebt sich schockartig in ihren neuen Beruf und beschließt eine Ausbildung zur Friseurin zu machen. Es ist ihr egal, ob sie nun schlechter bezahlt wird, kaum Freizeit hat oder in den Urlaub kann; hier beim Friseur kann sie Menschen verschönern und Dank schlägt ihr entgegen. Doch das wird nicht so bleiben...

Wer Fack ju Göhte gerne gesehen hat, wird auch Fuck the Föhnfrisur gerne lesen. Die bunten Erzählungen und detallierten Beschreibungen der Schule lassen den Leser selbst "Opfa" werden und man fühlt sich direkt in die Schulzeit zurückversetzt.
Auch der Gegensatz, also das Friseurteam und die Arbeit im Selben, wird wunderbar und wahrheitsgemäß dargestellt. Meike Frei lässt kein Haar an der Sache und erzählt frei heraus, wie die Arbeit als Friseurin wirklich ist und sich auch ihre Beziehung zu ihrem Freund ändert.

Besonders gut gefällt mir, dass die Emotionen Achterbahn fahren. Während der Lehrerjob anfangs das totale Negative darstellt und die Arbeit als Friseurin das totale Positive, schleicht es sich nach und nach ein, dass es zum Umgekehrten wird.
Ohne noch mehr vorwegzunehmen, kann ich jedem das Buch wärmstens empfehlen. Es wird garantiert keine Schote ausgelassen und ein Pluspunkt sind die besonderen Wortkreationen für die Namen der Friseursalons.
Das Buch ist gut für zwischendurch, ist kurzweilig und lässt sich einfach lesen. Deswegen 5 von 5 Sternen.

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