VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Fuck the Föhnfrisur Eine Lehrerin schult um

Kundenrezensionen (8)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0233-2

Erschienen: 18.04.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Videos

  • Links

  • Service

  • Biblio

Frau Frei checkt aus!

Lehrerin Meike hadert mit ihrem Alltag: Will sie ihren Bildungsauftrag wirklich in die Tat umsetzen und sich bis zum Rentenalter die Lunge aus dem Hals schreien? Als sie ausprobiert, welchen Alternativjob ihr die Berufsberatung nahelegen würde, ist sie fassungslos: Ausgerechnet Friseurin soll sie werden?! Meike begibt sich in die Ausbildung, womit sie sogar bei ihren Schülern gut abschneidet: Schließlich brauchen die Topmodels und DSDS-Stars von morgen eine persönliche Stylistin, die noch dazu die Rechtschreibfehler auf ihren Autogrammkarten ausmerzen kann! Doch dann passiert etwas wahrhaft Haarsträubendes, womit niemand gerechnet hat …

Wussten Sie, dass Meike Frei sich regelmäßig selbst die Haare schneidet? Zum Interview

Meike Frei (Autorin)

Meike Frei hat sich nach zweijähriger Berufsodyssee für ein Lehramtsstudium entschieden. Nach vierjährigem theoretischem Studium hat sie gefühlte vierzig Jahre praktisch unterrichtet, bevor sie sich eine Auszeit gegönnt hat. Jetzt endlich konnte sie einen Blick über die Grenzen der Bildungsanstalt werfen und war in haarigen Angelegenheiten unterwegs. Heute schöpft die Autorin aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz der »hairlichen« pädagogischen Welt von Schule und Salon.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0233-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.04.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Fuck the Föhnfrisur

Von: Merendina Datum: 21.11.2016

www.merendinabloggt.wordpress.com

Eine Lehrerin, die ihren Beruf hinwirft und Friseurin wird? Das klang für mich sehr interessant und deswegen war ich sehr auf diesen Roman gespannt.

Schon der Titel „Fuck the Föhnfrisur – Eine Lehrerin schult um“ und das Buchcover klingen nach einem sehr unterhaltsamen, witzigen Buch. Oranger Titel auf grünem Hintergrund, dazu eine Lehrerin, die etwas genervt zu Boden blickt und Zettel in die Luft wirft…

Bereits nach den ersten Zeilen war ich mitten im Buch und konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Natürlich ist das Buch sehr übertrieben, aber trotzdem ist es sehr witzig und ich musste oft schmunzeln und lachen. Als Lehrerin kann ich sagen, dass vieles, das im Buch beschrieben wird, auch einen Kern Wahrheit hat und dass vieles davon wirklich an Schulen vorkommt, wenn auch in sehr abgemilderter Form. Ich habe da allerdings nicht den direkten Vergleich, weil Frau Frei an einer Hauptschule unterrichtete… Auch all die Klischees wie „Lehrer haben mittags schon frei“, „haben viele Ferien“ etc. werden hier angesprochen.

Die Sprache ist einfach und bestens lesbar, oft auch frech und „der Schnauze nach“. Das Buch wirkt auf keiner Seite langweilig oder langatmig. Man muss unbedingt weiterlesen, weil man wissen möchte, was als nächstes wieder geschieht.

Ein wirklich unterhaltsames Buch mit sehr viel Humor, das man gut zwischendurch lesen kann. Für Lehrer und Nicht-Lehrer gleichermaßen geeignet und ein toller Lesespaß! Ich kann den Roman bestens weiterempfehlen und vergebe volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Von einer die auszog, das Föhnen zu lernen

Von: NiWa Datum: 25.10.2016

zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at

Meike ist Lehrerin und hat es nicht leicht. Die Kollegen gehen ihr auf den Senkel, die Schüler noch mehr, und nun fragt sie sich, ob sie das die nächsten 30 Jahre bis zur Pensionierung noch ertragen kann. Daher beschließt Frau Frei umzusatteln und geht ein Praktikum als Friseuse - pardon - Friseurin an.

Meike Frei schult um. Sie hat den Lehreralltag satt und geht eine Ausbildung zur Friseurin an. Statt korrigieren, belehren und benoten, heißt es auf einmal waschen, schneiden, föhnen - und sie glaubt, damit sei sie auf lange Sicht besser dran.

Großteils geht man mit Meike den eher bescheidenen Alltag als Lehrer an. Die Schüler sind vorlaut und unverschämt, sind trotz ihrer eifrigen Bemühungen der deutschen Grammatik nicht mächtig und spätestens, wenn Schüler Hassan „Hastu Arbeit gecheckt?“ von seiner Bank aus nach vorne ruft, hat sie es mit äußerst unangenehmen Kopfschmerzen zutun.

Die Schattenseite des Lehrerseins ist damit aber noch lange nicht ausgeschöpft. Es fehlt an Respekt von Schülern und Kollegen und im gesellschaftlichen Umfeld kommt man mit seinem übermäßigen Urlaubstagen auch nicht gut an. Meike weiß auf einmal, dass sie lieber etwas anderes machen und ihre kreative Seite ausleben will.

Der Roman ist in einem amüsant-lockeren Ton geschrieben und lädt tatsächlich auf jeder einzelnen Seite zum Schmunzeln ein. Denn egal, in welcher Berufsfalle man sitzt, der Jobfrust hat wohl schon jeden Berufstätigen einmal erwischt. Und grad als Lehrerin ist es halt schwierig, ausgerechnet im Friseursalon Fuß zu fassen, weil es doch eine sehr ungewöhnliche Umschulung ist.

Hier wird zwar gejammert, aber Meike Frei suhlt sich nicht in ihrem Selbstmitleid sondern geht mit bissigem, selbstkritischen Humor den Ausweg aus ihrem beruflichen Dilemma an. Meike selbst fand ich witzig, bemüht und amüsant. Allerdings frage ich mich, wie sich eine Mittdreißigerin selbst die Haare mit einer Nagelschere schneiden kann? Diese und ähnliche Szenen waren mir einen Hauch zu übertrieben, weil ich es einfach nicht nachvollziehen kann. Trotzdem ist es wunderbare Unterhaltungskost, die den Leser raus aus dem Alltagstrott und rein in das Abenteuer Lehrerin mit Friseurbedarf reisst.

Besonders gut hat mir gefallen, wie die Autorin zeigt, dass jeder Job seine dunklen Seiten hat. Egal wie sehr man sich bemüht, ein simples Dankeschön kriegt man nur selten als Lohn, und der Jobfrust ist eine Phase, die jeder mal hat.

Mir hat Meike Freis Abenteuer am Arbeitsmarkt sehr gut gefallen, mich durchgehend zum Schmunzeln und etliche Male zum Lachen gebracht. Leser, die sich über den Berufswechsel, die Stimmung an deutschen Schulen oder den Leidensweg einer Lehrerin bzw. angehenden Friseuse - pardon - Friseurin informieren wollen, finden darin ein nicht ernst gemeintes Grundlagenwerk. Wer einfach mit Meike Frei auszieht, um das Föhnen zu lernen, hat damit ein humoristisches Basiswerk.

Ich war gern mit Meike in der Schule und im Friseursalon unterwegs, bedanke mich für heitere Lesestunden und für die Einsicht, dass es Jobs gibt, die ich noch weniger als meinen wollen würde.

Voransicht