Hochland

Thriller

Taschenbuch
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»Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ...«

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und müssen die Nacht in einem Haus mitten in der Einöde verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen?

Ein verstörender Pageturner vor der einzigartigen Kulisse des isländischen Hochlands.

  • »Ein faszinierendes Buch voller Schrecken« Kristof Magnusson

  • »Gänsehautgarantie«

»Gänsehautgarantie«

B5 aktuell, Neues vom Buchmarkt, Sabine Zaplin

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Isländischen von Tina Flecken
Originaltitel: Halendid
Originalverlag: Forlagid, Rykjavik 2011
Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10185-7
Erschienen am  12. Februar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

man muss das mögen

Von: Suse

02.08.2018

Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und müssen die Nacht in einem Haus mitten in der Einöde verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese gerne Horor und etwas schaurige Romane, sowas hatte ich mir auch hier versprochen. Mir ist jetzt erst aufgefallen, das es das Buch bereits schon gab und es sich hier nur um eine Neuauflage im Taschenbuch handelt. Aber egal, denn die Geschichte bleibt die selbe. Ich habe voller Begeisterung angefangen zu lesen und wurde auf den ersten Seiten auch nicht enttäuscht. Ich mochte den Aufbau der Geschichte am Anfang wirklich sehr gerne. Ein flüssiger Schreibstil und ein paar skurile Charaktere. Warum sage ich nun am Anfang? Im Laufe des Buches nimmt es eine komische Wendung. Es wird sehr skuril. Das muss man schon mögen. Ich bin durch die ganzen Horror Bücher so einiges gewohnt was das unlogische betrifft. Der Schreibstil ist bei diesem Buch nicht das Problem, sondern eher die Charaktere. Ich wurde nicht wirklich warm mit ihnen und konnte keine Bindung aufbauen. Was das Buch aber definitiv geschafft hat, ist das ich immer weiterlesen wollte. Ich weiss das hört sich wiedersprüchlich an, aber genau so ist es. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Im ganzen betrachtet würde ich aber keine Empfehlung aussprechen. Man sollte selbst entscheiden ob man sich darauf einlässt. Mir hat es auf der einen Seite gut gefallen und auf der anderen Seite gab es einige Punkte die nicht so gut waren. Sehr durchwachsen aber nicht schlecht.

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Düster und geheimnisvoll wie das isländische Hochland

Von: Literaturblogsaarland

29.06.2018

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und müssen die Nacht in einem Haus mitten in der Einöde verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Steinar Bragi, 1975 geboren, zählt zu den ungewöhnlichsten Thrillerautoren Skandinaviens. Sein Roman »Frauen« (2010) war für den Literaturpreis des Nordischen Rats nominiert und brachte dem isländischen Autor den internationalen Durchbruch. Sein Thriller »Hochland« wurde von der Kritik hochgelobt und mit den Horrorgeschichten Stephen Kings verglichen. Das Buch ist in zwanzig Ländern erschienen. Die vier Freunde Egill, Hrafn, Anna und Vigdis unternehmen einen Trip ins isländische Hochland. Während der Fahrt durch undurchdringlichen Nebel und außerdem bekifft und betrunken, prallen sie mit ihrem Wagen gegen das Haus eines verschrobenen, alten Ehepaares. Obwohl die alte Frau offensichtlich bemüht ist, den jungen Leuten zu helfen, verlaufen die Bemühungen der vier, das unheimliche Haus zu verlassen, im Sande. Egal was die beiden Pärchen unternehmen, alle Versuche enden immer wieder bei dem alten Steinhaus. Will etwas oder jemand sie dort festhalten ? Und was hat es mit der unheimlichen Kreatur auf sich, die nachts auf allen vieren ums Haus schleicht ? Zu Anfang hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Zuerst muss man sich an die fremdartigen Namen gewöhnen und erst nachdem ich mich mal bei Wikipedia über das isländische Hochland informiert hatte, konnte ich mir die Szenerie einigermaßen bildlich vorstellen. Das Szenario ist düster, unwirtlich und kalt, fast ebenso wie das Verhältnis der vier jungen Leute untereinander. Man merkt als Leser relativ schnell, das die vier keine besonderen Sympathien füreinander hegen. Vielleicht ist es deswegen auch fast unmöglich, einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden. Nach und nach erfährt der Leser in Rückblenden auch einiges über das Leben der Protagonisten. Dabei war mir Vigdis noch am sympathischsten. Egill und Hrafn haben da schon eine bewegtere Vergangenheit hinter sich. Der Schreibstil von Steinar Bragi ist flüssig und macht somit das Buch gut lesbar. Auch sind die Kapitel relativ kurz gehalten, was zur Spannungssteigerung merklich beiträgt. Der Schluss hat mich leider nicht ganz überzeugt und mich nachdenklich und zwiegespalten zurückgelassen. Der Vergleich mit Stephen King finde ich ebenfalls sehr vermessen, da man meiner Meinung nach beide Autoren nicht in einen Topf werfen kann. Trotz der kleinen Schwächen hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn Steinar Bragi mich noch nicht ganz von sich überzeugen konnte. Falls es einen Nachfolgeband geben wird, werde ich dem Autor aber auf jeden Fall noch eine Chance geben. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Vita

Steinar Bragi, 1975 geboren, zählt zu den ungewöhnlichsten Thrillerautoren Skandinaviens. Sein Roman »Frauen« (2010) war für den Literaturpreis des Nordischen Rats nominiert und brachte dem isländischen Autor den internationalen Durchbruch. Sein Thriller »Hochland« wurde von der Kritik hochgelobt und mit den Horrorgeschichten Stephen Kings verglichen. Das Buch ist in zwanzig Ländern erschienen.

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Zitate

»Das isländische Hochland als eindrucksvolle Kulisse für menschliche Grenzerfahrungen. Die Lektüre lohnt!«

BÜCHERmagazin, Carsten Tergast

»Ein Thriller vom Feinsten, der facettenreich und gekonnt mit dem Genre spielt und psychologisch subtil seine Figuren analysiert.«

buchmedia (A)

»HOCHLAND ist ein unglaublich faszinierender Roman voller Schrecken, der sich aus unserer Realität speist und auf sie zurückverweist. Steinar Bragi schafft es mit seiner schlichten Sprache eine enorme Beklemmung zu erzeugen. Hochspannend!«

Kristof Magnusson

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