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Bevor ich verzeihe Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18863-4

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Erschienen: 19.09.2016
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Seit dem schrecklichen Moment, in dem sie erfuhr, dass ihre Tochter ermordet wurde, will Maris sich immer mehr von der Welt zurückziehen. Daher geht sie nur wiederwillig ran, als das Telefon klingelt – und hört die vertraute Stimme des Mannes, dessen Sohn ihre Tochter umgebracht hat. Er fühlt sich zutiefst verantwortlich für das, was geschehen ist. So sehr, dass er jetzt auf der Golden Gate Bridge steht und Maris anbietet, sich von der Brücke zu stürzen. Und plötzlich hat sie es in der Hand. Will sie Vergeltung oder hat sie den Mut zur Vergebung? Eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird ...

Sophie Littlefield (Autorin)

Sophie Littlefield schreibt schon seit ihrer Kindheit, und ihre Bücher wurden bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Nordkalifornien, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.

www.sophielittlefield.com

Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Guilty One
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18863-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 19.09.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Bevor ich verzeihe

Von: Nicca Datum: 18.10.2016

www.kosmeticca.blogspot.de

Meine Meinung
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, ich finde es passt auch ganz hervorragend zum Inhalt.

Die Thematik ist wirklich unglaublich spannend. Zumindest wenn man die Inhaltsangabe liest. Ich war sehr auf dieses Buch gespannt und wurde nicht enttäuscht. Es ist tatsächlich sehr interessant, ich wollte es gar nicht erst aus der Hand legen!

Die Autorin kannte ich davor noch nicht, deshalb war der Schreibstil natürlich neu für mich, aber ich bin sehr gut damit zurechtgekommen. Es war weder zu anstrengend, noch zu anspruchslos. Also genau perfekt!

Ich finde die Situation unglaublich schwierig. Natürlich ist man als Mutter, dessen Tochter getötet wurde, unglaublich aufgewühlt. Wütend, traurig, hilflos - und noch vieles mehr. Die Emotionen spielen verrückt, am liebsten würde man sie irgendwo rauslassen. Und dann wird man ausgerechnet von dem Vater angerufen, dessen Sohn die eigene Tochter getötet hat. Und dieser will sich umbringen, er bietet es ernsthaft an, weil er sich so schuldig fühlt. Das ganze scheint so surreal zu sein und doch passiert es.

Es hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte zu verfolgen. All die Gefühle mitzuerleben. Vor allem sich selbst zu überlegen, was man in so einer Situation getan hätte, ist sehr schwierig gewesen. Die Thematik hat mich auf jeden Fall sehr lange beschäftigt. Noch lange nachdem ich es bereits gelesen habe, musste ich über all das nachdenken und es sozusagen "verarbeiten".

Fazit

Dieses vielseitige Buch kann ich euch für zwischendurch auf jeden Fall empfehlen!

Guter Roman um Schuld und Vergebung

Von: Anneblogt Datum: 14.10.2016

anneblogt.de/

Inhalt:
Maris Welt stürzt in sich zusammen, als ihre Tochter Calla stirbt-ermordet von ihrem Ex-Freund Karl. Nur mühsam gelingt es Maris, sich wieder aufzurappeln, und sie beschließt, ein komplett neues Leben anzufangen. Doch auch das Leben von Karls Eltern Ron und Deb steht Kopf, als ihr Sohn für sieben Jahre ins Gefängnis muss.

Meine Meinung:
Sophie Littlefield schildert abwechselnd die Gefühle von Maris und Ron, den beiden Hauptpersonen dieses Buches. Spielend und auf erstaunliche Weise verbindet sie zwei unterschiedliche Parteien. Maris ist nach dem Tod ihrer Tochter am Boden zerstört, und als sie dann noch ein Geheimnis ihres Mannes enthüllt, reißt es sie komplett aus ihrem alten Leben. Neue Hoffnung findet sie erst bei der schrillen, frechen Pet, ihrem etwas ruppigen, neuen Vermieter Norris und beim sensiblen Tischler George. Alle Charaktere sind äußerst anschaulich beschrieben und mit ihren Eigenarten schließt man sie gleich ins Herz. Auch hat es mich gefreut, dass aus der anfangs etwas weinerlichen Maris langsam eine mutige, zu ihrer Vergangenheit stehenden Frau wird.
Ron hingegen gibt sich die Schuld an der Tat seines Sohnes-während Deb verzweifelt und mit allen Mitteln für ihren Sohn kämpft, hat Ron Zweifel an Karls Unschuld, schließlich weiß er selbst nur zu gut um das schreckliche Geheimnis der Familie. Sophie Littlefield schreibt somit sowohl aus der Täter-als auch aus der Opferrolle. Dabei deckt sie nach und nach ein erschütterndes Geheimnis nach dem anderen auf, wie es zu dem schrecklichen Vorfall kam, sodass die beiden Sphären nicht mehr klar definierbar sind. Die Autorin zeigt die Hintergrunde der Tat auf und stellt nicht die Tat an sich in den Vordergrund, außerdem zeigt sie die Reaktion der Betroffenen dar. So ergibt sich ein angenehm zu lesender Roman, der anfangs etwas zäh ist, zum Ende aber interessanter wird. Vor allem übermittelt er aber eine ganz wichtige Botschaft: Ob altes oder neues Leben, auch nach einem schrecklichen Ereignis geht das Leben weiter.
Fazit:
Zu Beginn langatmig, gegen Ende faszinierend psychologisch und fesselnd-das ist „Bevor ich verzeihe“. Der Frage nach Schuld und Vergebung wird hier erzählerisch außerordentlich gut nachgegangen, sodass es von mir insgesamt 4 von 5 Herzen gibt.

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