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Club der blauen Welt An was glaubst du, wenn morgen dein letzter Tag wäre
Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19987-6

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Erschienen: 17.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Als der Held des Romans das Sprechzimmer des Arztes betritt und ihn dessen mitleidiger Blick trifft, weiß er sofort: Er wird sterben. Drei Tage bleiben ihm noch. Nie zuvor hatte er das Leben so sehr geliebt wie in jenem Moment, als er es zu verlieren beginnt. Beinahe traumwandlerisch begibt er sich auf seine letzte Reise und gelangt auf eine mystische Insel. Es ist die Abschiedsstation einer Gruppe todgeweihter Jugendlicher, die hierhergekommen ist, um die Welt hinter sich zu lassen, insbesondere die der Erwachsenen mit ihren festen Regeln, den falschen Zwängen, Schuldgefühlen und nie enden wollenden Verpflichtungen. Denn im Angesicht des Todes wissen sie, dass jeder Augenblick, jede Sekunde zählt. Gewohnt fesselnd, in kraftvollen fabelhaften Bildern und mit anrührenden wahrhaftigen Fragen an das Leben lädt Albert Espinosa seine Leser ein, ihm in die blaue Welt zu folgen.

Albert Espinosa (Autor)

Albert Espinosa, geboren 1973, ist Autor, Schauspieler, Film- und Theaterregisseur und lebt in Barcelona. Sein Erstling wurde weltweit in über 20 Sprachen übersetzt und in mehreren Ländern höchst erfolgreich als TV-Serie verfilmt. Seither hat Albert Espinosa diverse weitere Romane und Sachbücher veröffentlicht.

Aus dem Spanischen von Sonja Hagemann
Originaltitel: El mundo azul. ama tu caos
Originalverlag: Grijalbo & Rosa dels Vents

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19987-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 17.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Kurze, aber tiefgehende Geschichte für einen schönen Lesenachmittag!

Von: Meike Datum: 20.11.2016

meikeslittleworldofbooks.blogspot.de

Beschreibung:
Als der Held des Romans das Sprechzimmer des Arztes betritt und ihn dessen mitleidiger Blick trifft, weiß er sofort: Er wird sterben. Drei Tage bleiben ihm noch. Nie zuvor hatte er das Leben so sehr geliebt wie in jenem Moment, als er es zu verlieren beginnt. Beinahe traumwandlerisch begibt er sich auf seine letzte Reise und gelangt auf eine mystische Insel. Es ist die Abschiedsstation einer Gruppe todgeweihter Jugendlicher, die hierhergekommen ist, um die Welt hinter sich zu lassen, insbesondere die der Erwachsenen mit ihren festen Regeln, den falschen Zwängen, Schuldgefühlen und nie enden wollenden Verpflichtungen. Denn im Angesicht des Todes wissen sie, dass jeder Augenblick, jede Sekunde zählt. Gewohnt fesselnd, in kraftvollen fabelhaften Bildern und mit anrührenden wahrhaftigen Fragen an das Leben lädt Albert Espinosa seine Leser ein, ihm in die blaue Welt zu folgen.


Meinung:
Von der Serie zu "Club der roten Bänder" hat vermutlich schon jeder etwas gehört. Die Serie ist für mich zu etwas ganz besonderem geworden und durch sie wird man zu vielem Nachdenken angeregt und verdrückt vielleicht sogar mal die ein oder andere Träne. Das Buch zur Serie habe ich Anfang des Jahres ebenfalls gelesen und es hat mich überzeugen können. Allgemein ist Albert Espinosa ein sehr bewunderswerter Mensch und ich schätze seine Werke sehr. So war es klar, dass auch "Der Club der blauen Welt" schleunigst in meine Hände gelangen musste.

Das Buch beginnt mit der Diagnose des Protagonisten, der von seinem Arzt gesagt bekommt, dass er nur noch wenige Tage zu leben hat. Um seine lezten Tage genießen und ausleben zu können macht er sich auf den Weg zur Insel names Grandhotel. Auf dieser Insel wohnen all diejenigen Jugendlichen denen ihr Leben ebenfalls bald vorbei sein wird. Es gibt dort keine Ärzte oder Medikamente, sondern einfach nur das Gefühl von Freiheit. Sie erleben unvergessliche letzte Tage, können noch einmal das tun was sie schon immer wollten und vorallem erfahren sie was wirklich wichtig im Leben ist.

Club der blauen Welt behandelt Themen wie den Tod, Sterben und eben seine letzten Tage zu verbringen. Das mag sehr traurig klingen und ja das ist dieses Buch auch, aber trotzdem erzählt der Autor die Geschichte so dass man Hoffnung schöpfen kann. Allgemein macht das Buch unglaublich nachdenklich und man kann nochmal viel Neues über das Leben lernen.
Mir persönlich hat das Buch unglaublich gut gefallen, da ich die Idee einfach unglaublich schön und traurig zugleich empfunden habe. Es mag teilweise keinen allzu genauen roten Faden gehabt habe, aber trotzdem sind bei mir die Seiten einfach nur dahingeflossen, weil ich mich super hineinfinden konnte.

Leider erfährt man nicht allzu viel über die ganzen Charaktere wie z.B. richtige Namen, jedoch ist dies in einem Buch wie diesem hier nicht wichtig. Ich konnte das Handeln aller nachvollziehen und fand es wirklich schön wie sie miteinander umgegangen sind und auch geholfen haben. Man begleitet sie auf eine Reise der wunderschönsten Erlebnisse auf der Insel und bei ihren letzten Schritten auf dieser Welt. Mein einziger Mangel ist, dass die Geschichte wirklich viel zu kurz ist und man noch etwas mehr hineinpacken hätte können. Ich verstehe warum sie so abrupt endet, das Leben kann nun Mal einfach so mittendrin enden, jedoch hätte man sie trotzdem etwas mehr ausschmücken können.

Nach dem Buch war ich emotional erstmal geflasht und es hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Albert Espionas Schreibstil ist sehr poetisch, irgendwie auch trotz traurigen Themen witzig und wunderschön zu lesen. Für mich ist die Geschichte eine dieser, die wirklich etwas in mir verändert haben. Ich kann ganz klar sagen, dass es nicht jedem gefallen wird, da die Geschichte anders als andere ist, aber mir hat sie wunderbar gefallen.


Fazit:
Eine unglaublich traurige und doch auch hoffnungsmachende Geschichte. Ich habe das Buch sehr genossen und bin auf weitere Werke des Autors gespannt. Leider ist das Buch etwas zu kurz und so hat man es innerhalb kurzester Zeit durch. Für einen unvergesslichen Lesenachmittag ist es letztendlich perfekt geeignet, denn das Buch regt zum Nachdenken an und man wird es so schnell nicht mehr vergessen.

Ich vergebe gerne 4 von 5 Sterne!
Ein großes Dankeschön an den Goldmann-Verlag für dieses Rezensionsexemplar (:

Ein Nachmittag voller Tiefgang

Von: Lenny Datum: 07.11.2016

listen-to-lenny.blogspot.de/

Klappentext laut Amazon:
Als der Held des Romans das Sprechzimmer des Arztes betritt und ihn dessen mitleidiger Blick trifft, weiß er sofort: Er wird sterben. Drei Tage bleiben ihm noch. Nie zuvor hatte er das Leben so sehr geliebt wie in jenem Moment, als er es zu verlieren beginnt. Beinahe traumwandlerisch begibt er sich auf seine letzte Reise und gelangt auf eine mystische Insel. Es ist die Abschiedsstation einer Gruppe todgeweihter Jugendlicher, die hierhergekommen ist, um die Welt hinter sich zu lassen, insbesondere die der Erwachsenen mit ihren festen Regeln, den falschen Zwängen, Schuldgefühlen und nie enden wollenden Verpflichtungen. Denn im Angesicht des Todes wissen sie, dass jeder Augenblick, jede Sekunde zählt. Gewohnt fesselnd, in kraftvollen fabelhaften Bildern und mit anrührenden wahrhaftigen Fragen an das Leben lädt Albert Espinosa seine Leser ein, ihm in die blaue Welt zu folgen.

Meine Meinung:
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt - dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

Diese Serie ging wohl in den letzten Jahren an keinem vorbei: "Club der roten Bänder" war der Überraschungserfolg des Senders VOX und verzeichnete überdurchschnittlich gute Einschaltquoten. Ich selber bin erst in diesem Jahr dem Club beigetreten und verfolgte die Serie mit sehr viel Spannung und der ein oder anderen Träne. Als ich dann sah, dass der Autor, auf dessen Idee die Serie und das dazugehörige Buch beruht, ein neues Werk veröffentlicht war ich sofort hellhörig und wollte unbedingt wissen, ob er diese einzigartige Stimmung der Serie wieder in einem Buch einfangen konnte.

"Club der blauen Welt" dreht sich rund um eine Gruppe von Jugendlichen, die alle auf einer Insel ihre letzten Tage verbringen. Ohne Medikamente, Doktoren und Krankenhauszimmern. Völlig losgelöst können sie ihre letzten Tage an einem Ort verbringen, der ihnen all das möglich macht, was sie in der normalen Welt nicht tun könnten. Doch nicht nur das: Sie alle lernen, was wirklich wichtig ist im Leben. Sein Chaos zu lieben.

Das Buch fängt eigentlich mit genau der Stimmung an, mit der "Club der roten Bänder" es tut: Mit der harten Diagnose für einen Jungen, die sein ganzes Leben verändert. Er hat noch drei Tage zu leben. Drei. Und um diese genießen zu können macht er sich auf den Weg auf die Insel mit dem Namen Grandhotel. Was er sich luxuriös vorstellt, ist aber so ganz anders, als er es sich denkt. Denn aus unbesorgten drei Tagen wird eine Reise, die tiefreichender und lehrreicher nicht sein könnte. Während des ganzen Buches erfährt man übrigens keinen einzigen Namen, denn diese sind unwichtig. Vielmehr geht es darum, sich selbst zu finden, der der man wirklich ist und nicht der, für den die Gesellschaft einen hält.

Man liest die Seiten, macht sich ernsthaft über deren Inhalt Gedanken und ist dabei so emotional mitgenommen, dass man natürlich hier und da eine Träne verdrückt. Klar, schließlich geht es um das Thema Tod und wen lässt das schon kalt? Doch Albert Espinosa schafft es, all das hoffnungsvoll zu formulieren und dem Leser klar zu machen, dass einem nicht der Tod so viel Angst machen sollte, sondern vielmehr ein ungenütztes Leben. Jetzt könnte man natürlich sagen: Das kann ich ja in jedem Poesie-Album lesen, das ist jetzt nichts Neues. Richtig, könnte man, aber wenn man wirklich selber in so eine Situation schlüpfen möchte, sozusagen in einem geschützten Raum, dann liest man "Club der blauen Welt". Denn so nah wie hier, kommt man selten.

Das Buch ist ja nur knapp 200 Seiten schwer und kann deshalb an einem Tag durchgelesen werden. Ich tat es so und erlebte einen Nachmittag voller Tränen, Lachen und ganz viel Herz.

Mein Fazit:
Auch wenn das Buch mich nur einen Tag begleitete, fand ich den Nachmittag wunderschön und habe so viel mehr mitgenommen als von manch anderen Büchern, die mich über Tage und Wochen begleiteten. Albert Espinosa schenkt einem Hoffnung, ohne ein rosarotes Szenario zu zeichnen, sondern knallhart und trotzdem ganz zärtlich Gefühle und Gedankengänge zu beschreiben.

Ja, das Ende kam vielleicht sehr abrupt und unerwartet, aber für mich ist das eher eine Ode an das Leben. Denn auch das endet meist abrupt und ohne Vorwarnung. Ein Buch nach diesem Motto dann so zu beenden ist daher nur schlüssig, oder? Natürlich ist es jetzt kein literarisches Meisterwerk, aber das braucht es auch nicht sein. Es geht um den Gedanken, vielmehr um Gefühle dahinter. Und dafür gibt es von mir 4/5 Punkte und eine Empfehlung für all jene, die einen schönen Nachmittag mit Tiefgang haben wollen.

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