Dark Room

Roman

(6)
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Im Labyrinth der Lust

Auf den ausufernden Sexparties des Swinger-Netzwerks »Labyrinth« geht es hoch her: Gemma, die geheimnisvolle Frau im Hintergrund, erfüllt die bizarrsten und ausgefallensten erotischen Träume ihrer anspruchsvollen Kundschaft. Hier versucht die junge Fiona, durch Sex zu vergessen. Sie gibt sich Männern und Frauen in den unterschiedlichsten Spielarten hin und kann doch nicht verdrängen, was sie seit ihrer Kindheit begleitet: ein entsetzliches Erlebnis, das aus ihr gemacht hat, was sie heute ist – eine Frau, die keine Angst mehr fühlen kann. Und gerade das bringt sie in große Gefahr. Als ihre Freundin Evi und deren Vater verstümmelt und ermordet werden, beginnt Fiona zu ahnen, das sich hinter dem Labyrinth ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Fionas Nachforschungen führen sie schließlich zu ihrer großen Liebe - aber auch zu ihrem größten Albtraum ...



Der erste Thriller von Deutschlands erfolgreichster Erotikautorin. Düster, bizarr, erregend. Alles ein bisschen anders. Andresky eben.



Sophie Andresky über »Dark Room«: »Ich liebe das Gefühl, wenn die Gänsehaut den Rücken hochkriecht. Und ich liebe das Gefühl, wenn es feucht im Schritt wird. Da lag es doch nahe, beides zu verbinden. Bei Cheesecake fragt man ja auch nicht: oder Prosecco?«


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ISBN: 978-3-641-12785-5
Erschienen am  13. Januar 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mal was anderes

Von: Lilith

02.05.2019

Fiona und Evi lernten sich als kleine Mädchen in einem Heim kennen. Als Erwachsene sind sie nicht mehr befreundet - Fiona versucht, den Mord an ihren Eltern zu verdrängen und vögelt sich dafür auf den geheimnisvollen "Labyrinth-Parties" das Hirn raus, während Evi als "Glaubensgattin" ihres eigenen Vaters, einem Sektenführer, lebt. Dann werden Evi und ihr Vater grausam verstümmelt und ermordet aufgefunden und Fiona war in der Nacht am Tatort. Die Spur führt die Polizei in das Labyrinth und zu Fionas Freunden... und welche Rolle spielt Fionas Ziehmutter Lorina dabei? Ein schönes rotes Korsett, ein verheißungsvoller Titel und ein Eingangszitat von "Alice im Wunderland"? Da muss ich doch reinlesen! Die Alice-Anspielungen ziehen sich konstant durch das ganze Buch, sei es in Form einer Absolem-Plüschraupe, der Chefin des Labyrinths namens Grinsekatze, oder den Spiegel-Referenzen. Ich habe Andreskys erstes Werk ("Vögelfrei") nicht gelesen, in dem Gemma offenbar die Hauptrolle spielt, daher haben sich einige Anspielungen mir nicht erschlossen (zB, dass ihre Mutter sie "Nutte" nennt, obwohl sie nicht vögelt, sondern nur organisiert). Die Sexszenen waren detailliert und offenherzig, aber nichts wirklich Wildes oder Abartiges passiert dabei. Der Fokus liegt tatsächlich auf der Thriller-Komponente und der Klärung der Morde und der mysteriösen Mitglieder des Labyrinths, der Sex ist nur sporadisches heißes Beiwerk. Daher hat mich der Titel im Nachhinein etwas verwirrt - Sex taucht nur ab und zu auf und fast nichts davon findet im Dunkeln statt, kein Darkroom spielt eine besondere Rolle. Weiterer Kritikpunkt: man kann noch so harte Szenen schreiben, wenn man dabei Wörter wie "Fötzchen" benutzt, ist leider alles aus... Insgesamt ein kurzweiliges Vergnügen mit spannender Komponente, das dank der Alice-Referenzen auch das belesene Publikum und dank des Labyrinths auch die Erotikleser zu unterhalten weiß. Wie man an der Extraseite sieht, plane ich, weitere Titel der Autorin zu lesen. "Ich persönlich glaube ja, die Hölle ist ein großer Spiegel, in dem man sich ununterbrochen anschauen muss." ~ Lilith ~ 16.07.2014

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Ich war angenehm überrascht

Von: Alex

29.05.2018

Der Schreibstil Geschrieben ist das komplette Buch aus der Dritten Perspektive. Zwar mag ich die Erzählung aus der Ich-Perpektive lieber, aber hier finde ich Sie dennoch sehr passend. Die Umgebungen, die Personen und alle anderen optischen Sachen sind sehr schön beschrieben und regen das Kopfkino gut an. Es gibt zwischendurch den ein oder anderen sehr guten Cliffhänger, wo ich einfach weiter lesen musste. Die Personen welche pro Kapitel im Mittelpunkt stehen, unterscheiden sich von Kapitel zu Kapitel. Auch werden manche Geschehnisse dual geschildert, jeweils aus der Sicht von einer der zwei Personen die daran beteiligt sind. Zu guter letzt hat jedes Kapitel eine eigene, besondere Überschrift. Hauptsächlich Namen, welche innerhalb des jeweiligen Kapitels eine bestimmte Bedeutung haben, was ich eine sehr schön finde. Die Charaktere Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und auch, wenn manche nicht sonderlich tiefgehende Charakterzüge haben, finde ich passt dennoch alles zusammen. Fiona hat eine Bewegte vergangenheit hinter sich. Ihre Eltern starben als sie klein war, sie musste dabei zusehen. Danach war für sie alles anders. Sie fühlte keine Angst mehr und sobald die unguten Gefühle sie zu übermannen drohen, flüchtet sie sich ins Labyrinth – voller Sex, Begierden und Drogen. Doch dann stirbt eine ihrer Freundinnen, oder eher eine ehemalige Freundin und sie findet sich wieder an eben jenem Ort den sie seither zu vergessen versucht. Hinter dem Labyrinth steht die Grinsekatze, auch Gemma genannt. Zu Beginn erscheint sie eher im Hintergrund und man weiß nicht wirklich inwiefern sie in diese ganze Geschichte reinpasst. Doch mit der Zeit erfahren wir auch ihre Geschichte und der Charakter bekommt eine schöne, leichte Tiefe. Der Security Mann Püppi hat zwar keine tiefe und herzzerreißende Geschichte aber dennoch ist er ein wichtiger Teil, ohne ihn wäre es wohl nur halb so gut gewesen. Sogar der unscheinbarste Charakter bekommt in dieser Geschichte sein persönliches Ende, und jedes gefällt mir sehr gut. Die Fantasie Zu Beginn war es schwierig zu verstehen, worum es genau geht. Der nahtlose Wechsel zwischen den Orten und Personen hat mich anfangs etwas verwirrt, aber nach einigen Malen habe ich schnell verstanden worum es geht. Ich finde es sehr gut das man teilweise im Dunkeln gelassen wird, wenn es um die Verbindung zwischen manchen Protagonisten. Die wenigen aber sehr intensiven sexuellen Szenen sind sehr gut beschrieben , nicht zu offen aber offen genug um ein angenehmes Kopfkino zu erzeugen. Die Geschichte um das Labyrinth finde ich sehr interessant, gut durchdacht, auch mit dem Netzwerk, über welches das Labyrinth abläuft. Der Sex ist nur zu Beginn sehr präsent, gegen Ende wird das ganze ein unglaublich guter Thriller der Nicht nur in der Gegenwart spielt. Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit der Geschichte, sie erschien mir zu oberflächlich aber ich gelohnt, weiter zu lesen, denn das hat sich recht schnell gewandelt. Das Genre Zum Genre muss ich eine Kleinigkeit sagen. Unter Hardcore verstehe ich mehr Blut und Brutalität. Damit will ich nicht sagen das es davon nichts in diesem Buch gibt. Es ist nur nicht genug, meiner Meinung nach. Auf jeden Fall ist in diesem Buch aber genügend Erotik, Fantasie und Thrill vorhanden. Das Fazit Ich muss zugeben das meine Erwartungen hier sehr gering waren. Umso begeisterter war ich als ich das Buch gelesen habe. Nicht alle, aber die wichtigsten Charaktere sind tiefgängig gestaltet und mir sehr sympathisch. Die Geschichte ist außergewöhnlich und gut durchdacht. Die Waage zwischen Erotik und Thrill ist sehr gut und ausgewogen. Ich kann dieses Buch wirklich sehr zu empfehlen!

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Vita

Sophie Andresky, geboren 1973, lebt als freie Autorin in Berlin. Mit dem Bestseller Vögelfrei und den folgenden Romanen wurde sie zur erfolgreichsten Erotik-Autorin Deutschlands. Ihre Artikel erschienen in zahlreichen Magazinen, derzeit schreibt sie für den Playboy.

www.sophie-andresky.de

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