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Das Internet muss weg Eine Abrechnung

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22822-4

Erschienen:  05.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine fundamentale Abrechnung mit dem Internet von einem der einflussreichsten Blogger der Republik

Ausgerechnet Schlecky Silberstein, Kultakteur in der Netzgemeinde, propagiert diesen Leitspruch: »Das Internet muss weg.« Der Blogger und Online Comedian kennt das Netz wie seine Westentasche. Und gerade deshalb warnt er davor. Dank Fake News, Filterblasen und Social Bots erlangen Konzerne, politische Entscheidungsträger und Kriminelle zunehmend Kontrolle über weite Teile der Menschheit. Schlecky Silberstein analysiert den »Daten-Kasino-Kapitalismus«, in dem unsere Daten als Handelsware gezielt eingesetzt werden, um unser Verhalten vorherzusagen und zu beeinflussen. Nicht nur Donald Trump wusste ihn auf seinem Weg zur Macht zu nutzen, auch unsere eigene Gesellschaft droht von programmierbaren Propaganda-Maschinen gelenkt zu werden. Können wir einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen oder hilft nur noch die sofortige Abschaltung?

»Schlecky Silberstein hat ein Buch geschrieben, das aufhorchen lässt und ermutigt, sich mehr mit der Thematik des Internets und unserer Datennutzung zu beschäftigen.«

Tiroler Tageszeitung (A) (07.04.2018)

Schlecky Silberstein (Autor)

Schlecky Silberstein, geboren 1981, ist einer der wichtigsten Blogger Deutschlands. Sein gleichnamiger Blog hat über 600.000 regelmäßige Leser, rund 130.000 folgen ihm auf Facebook. Die von ihm produzierte Comedy Show »Bohemian Browser Ballett« ist fester Bestandteil von »funk«, dem jungen Online-Medienangebot von ARD und ZDF. Schlecky Silberstein lebt in Berlin.

»Schlecky Silberstein hat ein Buch geschrieben, das aufhorchen lässt und ermutigt, sich mehr mit der Thematik des Internets und unserer Datennutzung zu beschäftigen.«

Tiroler Tageszeitung (A) (07.04.2018)

»Wenn Sie also schon immer mal wissen wollten, wie Facebook Ihr Leben kontrolliert und warum Sie eigentlich gar nichts dagegen tun können, sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen.«

Stader Tageblatt, Alexander Schulz (28.04.2018)

06.07.2018 | 19:00 Uhr | Köln

1LIVE Klubbing Lesung
Moderation: Mona Ameziane

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WDR 1LIVE Haus
Mörsergasse 1
Köln

18.07.2018 | München

Lesung und Gespräch

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The LOVELACE
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
80333 München

19.07.2018 | 19:30 Uhr | Gersthofen

Lesung und Gespräch

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Ballonmuseum
Bahnhofstraße 12
86368 Gersthofen

Weitere Informationen:
Stadtbibliothek
86368 Gersthofen

Tel. 0821/2491510

20.07.2018 | 19:00 Uhr | Saarbrücken

Lesung und Gespräch

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Stadtbibliothek Saarbrücken
Gustav-Regler Platz 1
66111 Saarbrücken

Tel. 0681/9052057

20.09.2018 | 19:00 Uhr | Dornbirn

Vortrag

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Stadtbücherei
Schulgasse 44
6850 Dornbirn

19.10.2018 | 19:30 Uhr | Papenburg

Vortrag

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Mehr Infos

Buchhandlung Johannes Eissing
Hauptkanal links 55
26871 Papenburg

Tel. 04961/3091, papenburg@eissing.de

05.11.2018 | 19:00 Uhr | Hannover

Vortrag

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Mehr Infos

Bildungsverein
Wedekindstr. 14
30161 Hannover

eBook (epub), 16 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-22822-4

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  05.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Must Read in Zeiten von Cambridge-Analytica und DSGVO

Von: Gute Seiten Schlechte Seiten Datum: 22.05.2018

https://www.instagram.com/gute_seiten_schlechte_seiten/?hl=de

‚Das Internet muss weg‘ von einem meiner Lieblingsblogger Schlecky Silberstein ist das Buch der Stunde (und länger dauert die Lektüre auch nicht). Fast schon ist es ein Manifest, das sich der Autor von der Seele geschrieben hat. Ein Aufruf zum Handeln, zum Zurückerobern der Selbstbestimmung in sozialen Medien.
Das Internet hat viel versprochen und niemand, auch Schlecky Silberstein nicht, möchte ernsthaft die nützlichen Seiten der Technologie, den freien Austausch von Information, in Frage stellen. Aber mittlerweile ist dieser Austausch pervertiert. Besonders deutlich sieht man an uns like-süchtigen Instagrammern und auch an dem heuchlerischen Empörttun in der aktuellen sog. Datenleak bzw. der Facebook/Cambridge Analytica Affäre. Wer die AGBs nicht liest, darf sich nicht aufregen, wenn Facebook tut, wozu man Facebook ermächtigt hat.
Wir müssen uns zurück erobern, was gut am Internet ist, und das gelingt nur, wenn wir wissen, wie Social Media funktioniert. Wer sind die Profiteure und wer das Schlachtvieh. Wer von euch sich schon immer mal gefragt hat, warum man dem Thema Hassposting in den Kommentaren und Online-Artikeln nicht einfach beikommt, indem man die Kommentarfunktion löscht, dem fällt es bei der Lektüre wie Schuppen von den Augen.
Um der eigenen Filterbubble zu entkommen und nachhaltigen Content zu konsumieren, empfehle ich Schleckys Buch und hin und wieder das Handy auszuschalten.

Bemerkenswerte Aktualität

Von: Thomas Lawall Datum: 26.03.2018

www.querblatt.com

Reingefallen. Der Rezensent hat sich ordentlich vertan. Der Titel "Das Internet muss weg" kann ja wohl nicht ernst gemeint sein, dachte er. Das muss eine Satire sein, dachte er. Das wird sicher lustig werden, dachte er. Alles falsch gedacht.
So ist das wohl, wenn man sich im Internet nicht wirklich auskennt ...

Der Blogger mit dem lustigen Künstlernamen wird sicherlich den ganzen Internetkram ordentlich auf die Schippe nehmen. Zumal er ja als Comedy-Autor bekannt ist. Diese Vermutung wurde noch zusätzlich durch den Klappentext "Das Internet ist die größte Verarschungsmaschine aller Zeiten" genährt. Na klar, weiß doch jeder. Trotzdem, das wird DIE Gaudi!

Na dann eher nicht. Denn der Mann meint das ernst. Wobei er den reißerischen Titel (doch nicht etwa ein Lockmittel?) dann am Ende doch wieder relativiert. Er meint damit die "aktuelle Version des Internets". Und genau das untermauert er in seinem Buch, indem er beispielsweise den Kaiser aller sozialen Medien, "Facebook", Stück für Stück zerlegt.

Die Enthüllungen der letzten Wochen und Monate geben ihm Recht und unterstreichen das, was er recherchiert hat und ausführlich beschreibt. Die Vernetzung, Verbreitung und Verwendung privater Daten ist unglaublich. Fast liest sich das Buch wie ein spannender Wirtschaftskrimi. Ob man den oder die Täter wirklich dingfest machen kann, bleibt allerdings fraglich.

Unfassbar auch die Zahlen, mit welchen schlaue Köpfe hier hantieren. Für Otto Normalsurfer ist es kaum noch nachzuvollziehen, dass man für den Kauf von Instagram eine Milliarde und für WhatsApp gar 19 Milliarden Dollar ausgeben kann. Und wenn man vom Teufel spricht: Jetzt platzt doch tatsächlich der Herr Zuckerberg selbst und dann auch noch persönlich mit seiner Entschuldigung mitten in diese Rezension. Man könnte fast meinen, dass er nun einer ganzen Menge Systemkritikern reichlich Wind aus den aufgeblähten Segeln nimmt.

Man wird sehen. Silbersteins Buch verleiht er damit jedenfalls eine bemerkenswerte Aktualität. Volltreffer. Auch wenn die Menge der abgegriffenen Daten dem Konzern nicht unbedingt neu sein dürfte. Schließlich leben "Facebook, Google und Snapchat" davon, "uns immer mehr Anreize zur Interaktion zu liefern und damit den Abbau von Nutzerdaten zu verfeinern". Facebooks Chef müsste sein eigenes Unternehmen nicht nur in Frage stellen, sondern gar abschalten ...

... was nicht passieren wird. Es kann jedoch nicht schaden, sich über die Mechanismen des Netzes zu informieren, denn nicht jeder ahnt, was er mit einem schlichten "Like" auslöst und anrichtet, und nicht jeder weiß, was ein "Marketing-Tool" ist, wie "AdSense" funktioniert, was ein "Troll" wirklich im Schilde führt, oder was mit "Adobe VoCo", "Face2Face" oder "Social Bots" möglich ist. Oder wie wäre es mit einem weiteren Beitrag zur Kontroverse um die Filterblasen-These (filter bubbles)?

Bleibt dem staunenden Laien und Gelegenheitssurfer nur noch die Frage, wie er sich dem Einfluss der immerwährenden und scheinbar übermächtigen Werbetrommeln entziehen kann, ohne gleich das ganze Netz abzuschalten. Der Rezensent hat für sich und seine Familie eine vorläufige Lösung gefunden: Werbung interessiert uns nicht (Hey Mark, bitte weitersagen. Danke!). Alle Produkte, für die geworben wird, wenn wir doch einmal versehentlich etwas (bewusst) aufschnappen, werden aus Prinzip nicht gekauft.

Werbung für dieses Buch macht der Rezensent hingegen gerne. Das Internet im Desinformationszeitalter auf dem Seziertisch. Tatsächlich eine gnadenlose Abrechnung. Ob diese die richtigen Leute erreichen wird, ist jedoch fraglich. Schlecky Silberstein wird ganz sicher dranbleiben. Die vernetzte Welt verändert sich rasend schnell. Wie er selbst schreibt, wird es schon 2022 wieder völlig anders aussehen. Spätestens dann wird auch sein nächstes Buch erscheinen. Vielleicht heißt es dann: "Das Internet ist weg."

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