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Die Frauen von Salem Roman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18944-0

Erschienen:  13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?

Brunonia Barry (Autorin)

Brunonia Barry, geboren und aufgewachsen in Massachusetts, studierte Literatur am Green Mountain College in Vermont und an der University of New Hampshire. Sie verbrachte ein Jahr in Dublin, um sich intensiv mit James Joyces Meisterwerk »Ulysses« zu befassen. Barry war Mitbegründerin der Portland Stage Company und arbeitete jahrelang als Drehbuchautorin in Kalifornien. Inzwischen lebt Brunonia Barry mit ihrem Mann in Salem, Massachusetts. Ihr Romandebüt »Die Mondschwimmerin«, das sie zunächst im Selbstverlag publiziert hatte, wurde dank Mundpropaganda ein sensationeller Erfolg. Es wurde in über 20 Länder verkauft und stand wochenlang auf den ersten Plätzen der New York Times Bestsellerliste.

Aus dem Amerikanischen von Elke Link
Originaltitel: The Fifth Petal
Originalverlag: Crown

eBook (epub), 6 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-18944-0

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  13.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Solider Roman mit viel Esoterik

Von: Jasmin181 Datum: 23.05.2018

https://lesenistmeinewelt.wordpress.com/

Meine Meinung:

Die Frauen von Salem

Als ich den Klappentext zum ersten Mal las dachte ich das es sich hierbei um einen Thriller oder Krimi handelt, doch in Die Frauen von Salem erwartet einem was ganz anderes. Als Leser erwartet einem Mystik, Esoterik, irgendwie wohl auch Wahnsinn einiger Figuren und auch Übersinnliches wobei der Krimi auch nicht fehlt. Man wird durch die Paranoia und Wirrung der Figuren geleitet und über viele Seiten gefesselt. Der Schreibstil ist einwandfrei, flüssig zu lesen, modern aber nicht gespickt mit Jugendsprache. Kurz um gesagt fand ich das Buch spannend, wenn auch manchmal ein kleines bisschen langatmig, dennoch blieb es gut leserlich. Von mir bekommt die Geschichte 4 von 5 Sternen da ich mir irgendwie ein wenig was anderes vorgestellt hatte. Wer einen mystischen Krimi sucht mit vielen Hollywoodelemten, der irgendwie Fakten in Fiktion einbettet ist mit diesem Buch bestens beraten.

Mein Fazit:

Alles in allem ist Die Frauen von Salem ein solider Krimi der eben von allem was hat. Mir persönlich hat er ganz gut gefallen. Wie immer freue ich mich auf Euer Feedback und Eure Meinung.

Jasmin

Mystischer Romand rund um die Hexen von Salem

Von: Lovely Mix Datum: 10.01.2018

www.lovelymix.de

Vor 25 Jahren wurden in Salem, Neuengland, drei tote Frauen aufgefunden, die sich auch „die Göttinnen“ nannten. Nur ein kleines Mädchen bleibt als Augenzeugin. Und eine bekannte Historikerin, die nun unter Mordverdacht steht. Doch der Fall bleibt auf Jahre ungelöst. Exakt fünfundzwanzig Jahre später passiert in der Halloweennacht ein neuer Mord. Rose Whelan wird erneut verdächtigt. Doch schon damals konnte man ihr nichts nachweisen. Rafferty, der Polizeichef beginnt zu ermitteln und rollt dabei auch den alten Fall neu auf.

Als Callie über das Fernsehen von dem erneuten Mord erfährt, kommt sie zurück nach Salem. Denn Sie muss unbedingt beweisen, dass Rose damals wie heute unschuldig ist und war. Callie wuchs damals bei Rose auf. Ihre Mutter und die anderen Göttinnen lebten bei dieser gutmütigen, liebenswerten Frau. Sie kann es also nicht gewesen sein, oder etwa doch?

Die Morde vor 25 Jahren veränderten ihrer beider Leben. Callie, die seither von einer Pflegefamilie zur anderen gereicht wurden. Und Rose, die scheinbar ihren Verstand verlor. Und Rafferty, der versucht herauszufinden, was nur passiert ist und in sehr gemächlichen, teilweise zu langsamen Tempo, stellt sich heraus, dass hinter den Morden vor 25 Jahren noch viel mehr steckt. Zusammenhänge, die bis in das Jahr 1692 zurückreichen, in das Jahr der Hexenermordung in Salem.

Man könnte meinen, mit „Die Frauen von Salem“ einen spannenden Krimi zu erleben. Aber man darf nicht vergessen, dass das Buch ganz bewusst als Roman eingestuft ist. Denn ja, wir sind hautnah dabei, wie Rafferty versucht, beide Mordfälle zu lösen. Aber, der Mordfall steht, sobald Callie zurück nach Salem kommt, nicht mehr direkt im Vordergrund. Vielmehr erfahren wir viel zu den Geschehnissen vor 25 Jahren, lernen Salem und die alteingesessenen Familien kennen. Familienbande und Familienbrüche, Callies und Roses Leben damals und heute, all das steht die meiste Zeit im Vordergrund. Ebenso wie die Hintergrundinformationen die wir zu den Hexenprozessen aus Salem, Hexen und Banshees erhalten.

Insgesamt gefiel mir die Story gut. Barry schreibt anschaulich und bringt Salem richtig zur Geltung. Atmosphärisch und einnehmend landen wir in dieser von Hexen und Aberglauben geprägten Kleinstadt. Bei der Spannung hätte ich aber noch mehr erhofft. Denn teilweise zieht sich das Buch doch etwas hin. Besonders, wenn es um Szenen geht, die mit Callies Beruf als Klangtherapeutin zu tun haben. Klar, ist interessant, aber das Buch, die Entwicklung der Charaktere und allen voran die Auflösung des Falles wären ohne besser und knackiger daher gekommen.

„Die Frauen von Salem“ ist eher ein mystischer Roman, in denen die Figurenentwicklung und alte Familiengeschehnisse in einer von Aberglauben geprägten Stadt im Vordergrund steht. Einen atemberaubenden, übermäßig spannenden Kriminalfall sollte man in keinem Fall erwarten. Wer sich das vorher klar macht, mit Hexen, Banshees und mystischem zurechtkommt, der kann mit dem Buch, ebenso wie ich, dennoch gut unterhalten werden.

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