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Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen Kriminalroman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18645-6

Erschienen: 17.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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»Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?«

Samuel Hoenig ist ein ungewöhnlicher Mann, und er hat einen ungewöhnlichen Job: Er beantwortet Fragen jeglicher Art. Seine spezielle Persönlichkeit hilft ihm dabei, nahezu jede Antwort zu finden. Doch die Frage eines neuen Kunden entpuppt sich als besonders knifflig: »Wo ist der Kopf von Mrs. Masters-Powell?« Samuels Ehrgeiz ist geweckt. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Ms. Washburn macht er sich auf die Suche. Als dann auch noch ein Mord geschieht, befindet sich Samuel plötzlich inmitten einer verzwickten Verschwörung …

Wussten Sie, dass Jeff Cohen alles dafür geben würde, einen Abend mit Mel Brooks zu verbringen? Zum Interview

Website von Jeff Cohen

Blog von Jeff Cohen alias E.J. Copperman

Der Autor auf twitter.com

Montags bloggt der Autor auf heydeadguy.typepad.com/heydeadguy/

Jeff Cohen (Autor)

Jeff Cohen, aufgewachsen in New Jersey, ist ein schriftstellerischer Tausendsassa. Als Reporter schrieb er u.a. für die New York Times, Entertainment Weekly und USA Today, er arbeitete als Lehrer, Redakteur und Drehbuchautor und veröffentlichte zwei Sachbücher über das Asperger Syndrom. In seinen Kriminalromanen, die sich in den USA bereits über 100.000-mal verkauften, bringt Jeff Cohen seine Leser gern zum Lachen, während er ihnen reihenweise Verdächtige präsentiert und sie auf falsche Fährten lockt.

Aus dem Amerikanischen von Bernd Stratthaus
Originaltitel: The Question of the Missing Head (Samuel Hoenig 1)
Originalverlag: Midnight Ink., Woodbury 2014

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18645-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 17.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Kopf vermisst

Von: Tante Tex Datum: 20.12.2016

https://tantetex.wordpress.com

Nachdem ich mit dem Rosie-Projekt schon einen positiven Einblick in eine gut recherchierte Geschichte über Protagonisten mit Asperger bekommen habe, war ich auf dieses Buch recht neugierig. Als Asperger-Autist verfügt der professionelle Beantworter von Fragen Samuel Hoenig mit dieser Besonderheit über Fähigkeiten, die ihm in seinem Beruf helfen. Spontane Unterstützung bekommt er in diesem kurioseren Fall von einer Fotografin namens Janet. Ihre Dynamik erinnerte mich dabei etwas an Sherlock Holmes und Doctor John Watson aus der britischen BBC-Adaption Sherlock: Der brilliante Detektiv und sein Side Kick, der ihm hilft, zwischenmenschliche Beziehungen zu erklären.

Für einen leichten Kriminalroman mit Schmunzeleffekt ist dieses ungleiche Duo gut gewählt. Es war ein leichter und kurzweiliger Lesegenuss, der mich mit seinen seltsam anmutenden Szenen – wie etwa einen joggenden Detectives während eines Zeugeninterviews – überzeugte. Und obwohl es nur als leichte Lektüre angedacht schien, bedarf es doch einen aufmerksamen Leser, um das Rätsel des verschwundenen Kopfes zu lösen. Einige Hinweise waren nicht all zu offensichtlich, was für mich den Spaß an der Auflösung aufrecht erhielt.

Ähnlich etwa wie bei den seichten Mystery-Krimis (z.B. Alan Bradleys Flavia de Luce – Reihe) sind diese Art von Format mit ungewöhnlichen Charakteren ausgestattet. Hier war das zum einen der Protagonist Hoenig selbst, der dem Leser einen Einblick in den Kopf einer Person mit Asperger-Syndrom gibt. Zudem haben wir den Auftraggeber Ackerman, der offensichtlich narzistische Tendenzen aufweist, ergänzt von Detective Lapides, der in ‚Lestrade‘-Manier zwar fleißig und dienstbeflissen ist, jedoch keinen besonders guten Kriminalbeamten abgibt. All diese seltsamen Charaktere ergeben einen interessanten Mix, welcher der Geschichte seinen Charme verleiht.

Es war gut geschrieben und hervorragend recherchiert. Die originelle Story litt jedoch an dem langsam dahinplätschernden Handlungsbogen und den überzogenen Charakteren, die – so fair muss man sein – jedoch diesem Genre inne wohnen. Ein bisschen mehr Pepp und etwas weniger Asperger-Aspekt hätten dem Buch aber trotzdem nicht geschadet. Wer jedoch einen seichten Krimi mit Situationskomik mag, dem sei dieses Buch von Herzen angeraten.

Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 26.11.2016

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Manche Nobelhotels bieten ihren Gästen an alle Wünsche zu erfüllen - egal, wie spät oder früh. Die Hauptperson dieses Titels bietet die Antwort auf alle - auch knifflige - Fragen an. In diesem Fall geht es um einen Kopf, der nicht da sitzt, wo er hingehört. Fesselnd und unterhaltsam verfasst. Der, der alle Frage beantwortet, ist ein etwas schwieriger Typ mit verschlungenen Gedankengängen. Jeff Cohen liefert dazu einige Übersetzungshilfen an, diese erleichtern das eigene Hineindenken in die Figur. Flüssig und angenehm zu lesen ist diese Geschichte, skurril und witzig außerdem. Denn der Autor stellt seinen miträtselnden Lesern etliche Fallen, präsentiert laufend neue Verdächtige und lockt auf falsche Fährten.

Es ist ein Krimi mit Witz und eine kleine Reise in die Welt der Gedanken rund um die W-Fragen. Habe mich zeitweise köstlich amüsiert!

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