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Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern? Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21427-2

Erschienen:  05.03.2018
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»Sie rauchen ohne Filter, ich lebe ohne Filter.«

Nachdem eine Party-Nacht in der Notaufnahme endet, stellt Schröders Schwester ihn vor die Wahl: »Entweder Therapie, oder ich sags Mama.« So findet er sich auf der Couch der Kette rauchenden Psychologin Dr. Schulz wieder und erzählt ihr sein Leben: Von den Saunapartys der Hippie-Eltern. Von der ersten Liebe, die tragisch endete. Von ausverkauften Konzerten seiner Band Villa Hammerschmidt. Von Mardi Gras in New Orleans, Kneipenschlägereien in London und bizarren Orgien in Hamburg. Und natürlich von Sophia, der Frau, für die er alles tun würde. Dumm nur, dass es Knirpsi gibt – Schröders bösen Zwilling, der in seinem Kopf wohnt und nie aufhört, ihn zu wilden Exzessen anzustiften …

»Es geht – klar! – viel um Sex, viel um Drogen, all das aber auf höchst unterhaltsame Art.«

Stern (08.03.2018)

Timo Blunck (Autor)

Timo Blunck, geboren 1962 in Hamburg, ist Musiker, Sänger, Komponist, Produzent und Autor. Ab 1981 war er Bassist der international erfolgreichen Avantgarde-Punkband Palais Schaumburg. Zur gleichen Zeit gründete Blunck mit Detlef Diederichsen die Band Die Zimmermänner, mit denen er heute noch aktiv ist. Nach Stationen in England und den USA betreibt Blunck seit 2001 in Hamburg die Firma BLUT, die Musik für Filme, Events und Werbung produziert.

www.blut.audio

»Es geht – klar! – viel um Sex, viel um Drogen, all das aber auf höchst unterhaltsame Art.«

Stern (08.03.2018)

»Viel zu gut, um ausgedacht zu sein«

Jenny Hoch, Die Zeit (08.03.2018)

»Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?“ ist zugleich Seelentrip und Seelenstrip. Aber wer schon einmal heftig und ungesund verliebt war, könnte es nachvollziehen.«

Jenni Zylka, Rolling Stone (29.03.2018)

»Eine wunderbare Zeitreise in die wilden, bunten und auch etwas melancholischen Achtziger.«

Bild (15.03.2018)

»Völlige Hingabe an das Erleben und Erzählen von Liebe und Rausch, in den besten Momenten ist das nicht nur unterhaltsam, sondern auch ergreifend.«

Dirk Schneider, taz (02.03.2018)

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31.10.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Heyne Hardcore Night mit John Niven, Timo Blunck, Simone Buchholz, Bernd Begemann und Hawel/McPhail

Moderation: Markus Naegele

Eintritt: VVK € 18,- zzgl. Geb.
Einlass ab 19:00 Uhr

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Nochtspeicher
Bernhard-Nocht-Straße 69a
20359 Hamburg

10.11.2018 | Wangels

Musikalische Lesung mit Timo Blunck im Rahmen des Rolling Stone Weekenders 2018

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Mehr Infos

Weissenhäuser Strand
Seestraße 1
23758 Wangels

17.11.2018 | Rust

Musikalische Lesung mit Timo Blunck im Rahmen des Rolling Stone Parks

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Mehr Infos

Europa-Park

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21427-2

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen:  05.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Sex, Drugs and Punk

Von: Nini Datum: 08.08.2018

ninis-kleine-fluchten.blogspot.com

Selbstverständlich ist Schröder eine fiktive Person - immerhin steht "Roman" auf dem Umschlag. Entsprechend ist sicher auch einiges an Vorkommnissen in der Handlung erdacht - ist ja ein Roman. Dennoch darf man getrost davon ausgehen, dass die Parallelen, die ins Auge stechen, nicht zufällig sind: Schröder wird in den 80ern erfolgreich mit seiner Band Villa Hammerschmidt und Timo Blunck, der Autor, war Mitglied bei Palais Schaumburg. Auch andere biographische Ähnlichkeiten lassen den Schluss zu, dass Herr Blunck ein bewegtes Leben hinter sich hat, aber zurück zu Schröder.

Das Buch lässt sich auf zwei Weisen lesen. Ich habe mich für die konservative entschieden und das Buch einfach von vorn nach hinten gelesen. Dadurch sind eine Menge Sprünge in der Zeit, vor und zurück, inbegriffen, die mitunter dazu zwingen, innezuhalten und zu rekapitulieren, was genau zeitlich jetzt davor passiert war. Der Autor bietet darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, das Buch in der zeitlich richtigen Abfolge zu lesen und diese ist sicher weniger verwirrend, sodass ich dazu raten würde.

Oberflächlich betrachtet ist "Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern" ein Bericht nicht enden wollender Sexparties, Drogenexzesse und Katertage, gespickt mit viel Musiktheorie, die mitunter ermüdend sein kann. Wäre das Buch darauf beschränkt, hätte ich es sicher nicht weiter gelesen. Aber da ist ja noch Schröder und den lernt man natürlich auch besser kennen und stellt fest: Eigentlich ist er ein verwirrter Junge, der nie so recht die Chance hatte, erwachsen zu werden. Der seine Selbstzweifel und Probleme mit flüchtigen Abenteuern kompensiert, weil er dann nicht darüber nachdenken muss - und natürlich, weil er in einem Milieu lebt, wo er es kann.

Dann gibt es aber auch noch den anderen Schröder, der sein Herz immer an die Falschen verschenkt, die ihm das nicht zurückgeben können, vor allem und insbesondere Sophia - die Liebe seines Lebens. Die paar Jahre, die er ganz schlicht als Familienvater in den USA verbringt, scheinen die glücklichsten seines Lebens - aber mehr davon war ihm wohl nicht vergönnt.

Außerdem nicht zu vergessen Knirpsi - die Stimme in seinem Kopf. Ich persönlich glaube ja, dass sie in seinem Kopf nur wiederhallt und eigentlich von weiter unten kommt.... Vermutlich gibt es diese Stimme in fast jedem männlichen Kopf, nur hat der Ottonormalverbraucher nicht die Möglichkeit, ihr ständig nachzugeben...

Man braucht ein wenig Durchhaltevermögen für "Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern", da die hundertste Orgie irgendwann ermüdend ist, aber für die Charaktere lohnt es sich.

Leicht zu lesender, amüsanter Titel

Von: Michael Lausberg  aus Doveren Datum: 21.06.2018

Timo Blunck ist Liedtexter, Musikproduzent und Sänger, bekannt wurde er als Bassist der Band Palais Schaumburg. Seine Erfahrungen auf der jahrzehntelangen Tour projiziert er in seinem Buch über seine zahlreichen Abenteuern, Sexorgien und Sexlüsten auch um die Erfahrungen der Liebe. Der Protagonist der Story ist Schröder, der über 50 ist und erfolgreich durch viele Länder mit seiner Band tourte. Zusammen mit seinem imaginären Begleiter Knirpsi, der ihm immer wieder suggeriert, was er tun und denken soll, der als dunkle Seite in seinem Hirn auftritt. Seine Erfahrungen in den 1980er Jahren mit Schlägereien, wilde Partys, Drogen-Nächte und eine Reise um die gesamte Welt.
Heute bereut er die Exzesse in der Vergangenheit: Weil er unter Drogen zusammenbricht, zwingt ihn seine Schwester Esther dazu, sich in Therapie zu begeben. Dies macht er dann auch, sein Psychotherapeut hört sich seine gesamte Lebensgeschichte an, was dieser gierig aufnimmt.
Dabei erfährt die Vergangenheit Schröders, der seinem Vater, einem Uniprofessor, und seine Erwartungen an ihn, entkommen wollte. Er wollte das Leben genießen und dabei wilde Partys mit tollen Frauen feiern, das bürgerliche Leben wollte er hinter sich lassen. Frei von allen Verpflichtungen lernt er dann das Leben am Rande der Gesellschaft kennen und lernt Leute kennen, die seine Vorliebe für wilde Sexorgien und Drogen teilen. So erlebt er die Zeit der 1980er Jahre und sieht sich selbst als eine Art Jim Morrison der westlichen Konsumgesellschaft. Trotz allem Sex and Drugs ist er auf der Suche nach der Liebe des Lebens, was auch einen Teil des Buches ausmacht. In seiner Fantasie erfindet er seine Traumfrau, was zu skurrilen Situationen führt.
Schröder, der Held der Geschichte, wird als Aussteiger und Hedonist geschildert, der im Leben nichts ausgelassen hat. Die eigenen Erfahrungen des Autos werden in der Person Schröder lebendig. In seiner Retrospektive zieht er Bilanz seines früheren Lebens, ein Abenteuerleben, das seinen gesundheitlichen Tribut besitzt. In unterschiedlichen Zeitepochen schildert Schröder seine Erlebnisse, die faszinieren und zugleich abschrecken. Sein extremes Leben wird mit all seinen guten und schlechten Facetten geschildert, der Ausbruch aus der bürgerlichen Welt und auf der Suche nach anderem Sinn im Leben macht den Roman fesselnd und authentisch. Ein außergewöhnlicher Roman, der leicht zu lesen ist und daher empfohlen werden kann.

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