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Ich gebe dir die Sonne

Ab 14 Jahren

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€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 17,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19040-8

Erschienen: 21.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

"[Ein] weises Plädoyer für die Komplexität der Dinge, die es doch gerade so berauschend macht, ein Leben zu leben."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.11.2016)

Jandy Nelson (Autorin)

Jandy Nelson ist wie Noah und Jude in einem abergläubischen Haushalt aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen wurde ihr beigebracht, wie man vierblättrige Kleeblätter aufstöbert; sie klopft auf Holz, wirft Salz über die Schulter und trägt Glücksbringer mit sich herum. Ihr Debüt Über mir der Himmel stand auf mehreren Bestenlisten und wurde ein großer internationaler Erfolg. Ihr zweiter Roman Ich gebe dir die Sonne ist New York Times-Bestseller, die Filmrechte sind an Warner Brothers verkauft, er stand ebenfalls auf mehreren Bestenlisten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Printz Award. Derzeit lebt Jandy Nelson in Kalifornien – nicht weit von den Schauplätzen aus Über mir der Himmel und Ich gebe dir die Sonne -, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet.

"[Ein] weises Plädoyer für die Komplexität der Dinge, die es doch gerade so berauschend macht, ein Leben zu leben."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.11.2016)

"Ein ganz intensives Leseerlebnis"

WDR 1Live (21.11.2016)

"Souverän und locker erzählt, mit Witz und in einer lässigen, wie mit dem Airbrush-Pinsel dynamisch entworfenen Sprache."

buchjournal (31.10.2016)

"'Ich gebe dir die Sonne' ist ein vielschichtiger Romane, der schon während des Lesens viel Stoff gibt zum Nachdenken und Reden."

Neue Presse (01.12.2016)

"Mit viel Gefühl, einer sehr bildhaften Sprache und einer ordentlichen Portion Humor erzählt. Ein toller Roman!"

Hamburger Morgenpost plan7 (19.12.2016)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Catrin Frischer
Originaltitel: I’ll give you the Sun
Originalverlag: Penguin US

eBook (epub), ca. 420 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-641-19040-8

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 21.11.2016

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Noah und Jude - Wie Zwillinge sich die Sonne geben, aber auch auseinanderdriften...

Von: Lese-Krissi Datum: 08.02.2017

jekranta.jimdo.com/

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover von „Ich gebe dir die Sonne“ sieht man bunte Striche, die wie Sonnenstrahlen von dem Buchtitel in der Mitte wegführen. Die Gestaltung des Buches wirkt von daher eher schlicht, aber auch passend. Das Cover hat mich nicht zum Lesen des Jugendromans angeregt, hier war der Klappentext entscheidend.

Inhalt
Jude und Noah sind Zwillinge. Lange waren die beiden unzertrennlich bis zwischen den beiden eine Art Konkurrenzkampf entstanden ist. Jude ist im Alter von 13 Jahren die Draufgängerin, Noah ist in der Zeit der ruhige Typ. Er malt leidenschaftlich gerne und schwärmt heimlich für seinen Nachbarsfreund Brian. Seine Gefühle hält er geheim, zu sehr wird er von anderen Teenagern gehänselt. Zwischen Jude und Noah beginnen Eifersüchteleien, die ihre Zwillingsbeziehung an ihre Grenzen bringt.
Drei Jahre später hat sich das Leben der beiden Geschwister ,durch ein dramatisches Ereignis, stark gewandelt. Jetzt ist Noah der scheinbar selbstbewusste Junge und Jude hat sich zu einem Mauerblümchen entwickelt, die ,statt Noah, sich der künstlerischen Laufbahn gewidmet hat. Was ist passiert? Und können die Zwillinge sich wieder annähern? Eine rührende Geschichte rund um eine Geschwisterbeziehung, Liebe und Freundschaften aus der abwechselnden Sicht der beiden Zwillinge wir in dem Buch erzählt.

Meine Meinung
Der Klappentext „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson hat mich sehr angesprochen. Das Buch hat mich beim Lesen auch nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, es zog mich in den Bann. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte rund um die Zwillinge Jude und Noah so berühren wird. Ich musste mich zwar erst daran gewöhnen, dass die Handlung aus zwei Sichten und Zeiträumen erzählt wird, doch schließlich machte genau dieser Erzählstil das Buch sehr lesenswert. Die Geschichte wird unter den Kapitelnamen „Das unsichtbare Museum“ (Noahs Sicht) und „Die Geschichte des Glücks“ (Judes Sicht) erzählt. Dabei muss man erwähnen das Noahs Kapitel zeitlich früher spielen als Judes Kapitel. So erfährt man von dem charakterlichen Wandel der Geschwister und fragt sich, wie es dazu kam. Dies wird nach und nach geklärt, was die Geschichte interessant macht.

Noah ist in den Kapiteln „Das unsichtbare Museum“ ein in sich gekehrter Junge, der seine Homosexualität geheim halten möchte. Er entwickelt Gefühle für seinen neuen Nachbarsfreund Brian, kann aber nicht offen darüber sprechen. Immer wieder wird er von anderen Jungs gehänselt. Mir tat Noah sehr leid. Seine Erlebnisse werden sehr rührend beschrieben, so dass ich für ihn gehofft habe, dass auch er mal Erfolge erlebt. Er liebt das Malen und entwickelt eine große Leidenschaft dafür. Unbedingt möchte er auf die nahgelegene Kunst-High-School gehen. Die Mutter der Zwillinge möchte die beiden auch gerne auf dieser Schule sehen. Hierbei entwickelt sich schon bald ein Konkurrenzkampf zwischen Jude und Noah.
Letztendlich werden wir in Judes Kapitel „Die Geschichte des Glücks“ erfahren, in wie weit die beiden auf der Kunsthochschule aufgenommen worden sind.

Jude ist in Noahs Kapitel eine Draufgängerin, die mir in den Abschnitten relativ unsympathisch herüber kam. In ihren Kapiteln hingegen ist sie liebenswerter. Sie hat ja auch eine große Charakterwandlung hinter sich gelegt. Leider hat dies aber mit einem traurigen Ereignis zu tun, der in der Zwischenzeit vorgefallen ist. Dies hat die Zwillinge sehr erschüttert und sie haben damit beide auf ihre eigene Weise zu kämpfen.
Jude möchte bei dem Steinhauer Guillermo aus einem gewissen Grund neue Fähigkeiten erlernen. Dieser ist ein Eigenbrötler, den es zu knacken gilt. Er spielt aber noch eine andere Rolle in der Familie von Jude und Noah. Bei Guillermo lernt Jude Oscar kennen. Irgendwoher kennt sie ihn. Doch woher? Auf jeden Fall ist sie sehr fasziniert von ihm.

Jude spricht mit ihrer verstorbenen Großmutter, die immer wieder vor ihr auftaucht. Das ist eine Art Gabe der weiblichen Personen der Familie. Ihre Großmutter erscheint immer mal wieder. Irgendwie ist diese Bindung von Enkelin zur Großmutter etwas Besonderes.

Natürlich möchte ich auch nichts zu Noahs und Judes Verhältnis unerwähnt lassen. Die beiden haben sich im Alter von 13 Jahren auseinander gelebt. Eigentlich sind sie typische Zwillingsgeschwister, die auf besondere Art miteinander verbunden sind. Schnick-Schnack-Schnuck konnten sie nie spielen, da sie immer das Gleiche gewählt haben. Sie würden für einander alles geben. Doch alles ändert sich plötzlich und sie begegnen sich als Rivalen. Es ist wirklich traurig zu lesen, wie fies sie sich teilweise gegenseitig begegnen. Man hofft, dass sie wieder zueinander finden werden. Doch eine große Zeit wird vergehen bis es eventuell wieder zu Annäherungen kommt.
Süß finde ich, wie Noah und Jude die Welt bildlich untereinander aufgeteilt haben. Daher kommt wohl auch der Buchtitel „Ich gebe dir die Sonne“. Es gibt eine Schlüsselszene, die diesen Titel wohl erklärt…

Mich hat die Geschichte von Noah und Jude sehr berührt. Ich habe mit beiden mitgelitten und –gefiebert. Beide sollten unbedingt ein Happy-End erleben.

Der Erzählstil von Jandy Nelson gefällt mir gut und gerne möchte ich noch mehr von der Autorin lesen. Sie hat mich in den Bann gezogen, sodass ich oft meinen eBook-Reader nicht bei Seite legen konnte.

Mein Fazit
Ich gebe dem rührenden Buch „Ich gebe dir die Sonne“ fünf volle Sterne, weil es mich in den Bann gezogen und sehr berührt hat. Diesen Jugendroman kann ich nur weiterempfehlen.

Als Unterhaltungsliteratur 2 Punkte, als Charakterstudie 5

Von: Wichmann-Reviews.de Datum: 19.01.2017

www.wichmann-reviews.de

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Cover
Ähnlich einer Sonne tasten sich die Strahlen und wirken doch etwas hausgemacht.

Inhalt und Aufteilung des Buches
Um es vor weg zu sagen: Dieses Buch ist etwas für Leser, die es lieben Charaktere zu erforschen und kennenzulernen.
Erzählt wird die Geschichte von Zwillingen, die sich im Laufe entzweien und schließlich daran arbeiten wieder aufeinander zuzugehen.

Zeitliche Sprünge, detaillierte Beschreibungen und Perspektivwechsel, um beide Sichtweisen darzulegen, ermöglichen es dem Leser Gefühle, Hoffnungen und Furcht aus nächster Nähe zu erfahren.
Zwischenzeitlich geht es um Dinge, die wie von Geisterhand zerstört werden, wobei die Geschichte darin mündet, sich auf die Zwillinge und ihr Umfeld zu fokussieren. Der Blick liegt zuletzt darauf, wie sie sich weiterentwickeln und das Leben kennenlernen.

Zielgruppe
Es ist ein Jugendbuch, dass aus meiner Sicht Jugendlichen viel geben kann, wenn sie sich darauf einlassen und durch die teils langatmige Geschichte kämpfen. Hilfreich wird den Lesern die bildhafte Sprache zu Seite stehen. Ein Beispiel an dieser Stelle sei genannt, ich zitiere: „Die Sonne ginge aus, wenn Mom sterben würde.“

Stil
Zeitsprünge und Perspektivwechsel machen das Lesen nicht leicht, wobei die eingesetzte Sprache das gewisse Etwas ausmacht und die dateilreiche Erzählung dem Werk authentischen Flair verleiht.

Methodisch / didaktisch
Die Gegenwartsliteratur ist beileibe nicht mit hohem Tempo oder spannungsreiche Abenteuer ausgestattet. Vielmehr ist es immer wieder die eingesetzte Wortwahl, die den Leser bei der Stange hält.

Umfang
Ehrlich gesagt war mir das Buch etwas zu dick und die Story zu dünn. Es nahm kein Ende, weil es aufgrund der fehlenden Spannungsbögen und der mageren Handlung ein wenig zu wenig bot. Wer Charaktere erforschen mag, hat hier seinen Spaß.

Fazit
Höhepunkte sind schwer auszumachen sodass diese Geschichte mit zu geringem Unterhaltswert langweilig vor sich hinplätschert. Erst zum Ende zeigte sich der Neid, die Missgunst, der Fehler und der Versuch der Wiedergutmachung, um böse Geister zu vertreiben. Da mag es für viele Leser jedoch schon zu spät sein.

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