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Im Winter Mit Bildern von Lars Lerin

Die Jahreszeiten-Bände (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18747-7

NEU
Erschienen:  13.11.2017
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Die Jahreszeiten-Bücher von Karl Ove Knausgård: "Im Winter" ist der zweite Teil einer aus vier Bänden bestehenden grandiosen Liebeserklärung an das Leben und die sinnlich erfahrbare Welt. Enthalten: Briefe an eine neu geborene Tochter, Essays über Weihnachten und den Schnee, das Licht am Winterhimmel und ein Feuerwerk zwischen den Jahren, das Leben im Winter.

„Es ist seltsam, dass es dich gibt, du aber nichts darüber weißt, wie die Welt aussieht. Es ist seltsam, dass es ein erstes Mal dafür gibt, den Himmel zu sehen, ein erstes Mal dafür, die Luft auf der Haut zu spüren. Es ist seltsam, dass es ein erstes Mal dafür gibt, ein Gesicht, einen Baum, eine Lampe, einen Pyjama, einen Schuh zu sehen. In meinem Leben passiert das so gut wie nie. Aber bald ist es so weit. In ein paar Monaten nur werde ich dich zum ersten Mal sehen.“

Video: Das Phänomen Karl Ove Knausgård Zum Beitrag im SRF

Österreichischer Staatspreis für europäische Literatur 2017 Laudatio von Anton Thuswaldner

Dankesrede von Karl Ove Knausgård

»Eine wunderbare Lektüre für kalte, verregnete Winterabende. Man folgt gerne seiner besonderen Wahrnehmung der Welt.«

Ariane Wick / hr2-kultur (22.11.2017)

Das autobiographische Projekt

Die Jahreszeiten-Bände

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Karl Ove Knausgård (Autor)

Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor der Gegenwart. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes wurden weltweit zur Sensation. Sie sind in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. 2015 erhielt Karl Ove Knausgård den WELT-Literaturpreis, 2017 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Er lebt mit seiner Familie an der schwedischen Südküste.


Paul Berf (Übersetzer)

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

»Eine wunderbare Lektüre für kalte, verregnete Winterabende. Man folgt gerne seiner besonderen Wahrnehmung der Welt.«

Ariane Wick / hr2-kultur (22.11.2017)

»Knausgårds Schreibseele funktioniert wie eine magische Lupe, durch die sehr viele Menschen schauen können. Wir staunen über Alltäglichkeiten - ihre Rätselhaftigkeit, ihre Schönheit.«

Christine Richard / Basler Zeitung (05.12.2017)

»Aus dem Allgemeinen und Unspektakulären des eigenen Lebens versteht er es, das Besondere, das Staunenswerte, oft Unbegreifliche des Daseins zu machen.«

Gerrit Bartels / Der Tagesspiegel (21.11.2017)

»Eine literarische Liebeserklärung an das Leben.«

Bücher Magazin (17.11.2017)

»Das zufällige Dahingleiten seiner Gedanken wird Knausgårds Fans einmal mehr verzaubern, zumal zum Familienweihnachtsfest.«

Britta Heidemann / Westdeutsche Allgemeine (15.11.2017)

Aus dem Norwegischen von Paul Berf
Originaltitel: Om vinteren
Originalverlag: Forlaget Oktober

eBook (epub), 8 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-641-18747-7

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

NEU
Erschienen:  13.11.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Poesie des Unpoetischen

Von: Gute Seiten Schlechte Seiten Datum: 03.01.2018

https://www.instagram.com/gute_seiten_schlechte_seiten/?hl=de

Mit „Im Winter“ geht Knausgårds Jahreszeitenzyklus weiter und wieder kann man das Buch nicht aus der Hand legen. Durchschnittlich nimmt sich der Autor vier Seiten Zeit, um einen Begriff oder Zustand zu beschreiben, der irgendwas mit Winter zu tun hat. Schon in seinem Mammut-Werkzyklus ist auch hier vieles langatmig, unwichtig und manchmal weit davon entfernt Literatur genannt zu werden, aber bei Knausgard geht es um die Poesie des Unpoetischen und nicht um die Handlung. Das Große Ganze ist entscheidend. Denn irgendwo in diesen Geschichten findet der Leser sich wieder und identifiziert sich mit dem Text, weil die Gedanken des Autors so alltäglich sind, so unprätentiös und ehrlich. Versteckt in den Details ahnt der Leser, dass manche Texte der großen Literatur gerade deshalb ganz nahe kommen.

Wunderbare Miniaturen über das Universum und den Alltag

Von: YukBook Datum: 14.12.2017

www.yukbook.me

Pünktlich zur kalten Jahreszeit ist der zweite Teil eines vierbändigen Projekts von Karl Ove Knausgård erschienen. Der Titel hätte auch ebenso gut „Das Leben“ lauten können, denn darum geht es in dieser Essay-Sammlung. Das deutet bereits das erste Kapitel an, in dem der Autor in einem Brief seine ungeborene Tochter darauf vorbereitet, was sie nach der Trennung vom Mutterleib erwartet.

Es folgen Betrachtungen über Alltagsgegenstände, Lebewesen, Naturerscheinungen und abstrakte Themen, die in ihrer Auswahl willkürlich erscheinen. Manche haben einen Bezug zum Winter, manche nicht. Der norwegische Schriftsteller hat dabei einen ganz eigenen Stil: Erst beschreibt er sachlich Form und Funktionalität eines Elements wie Wasser oder eines Möbelstücks wie einen Stuhl. Daraus lässt er überraschende Assoziationen und Gedanken entfalten, die oft das ganze Universum umfassen.

Eines haben die Miniaturen gemeinsam: Sie sind alle angetrieben von Knausgårds immenser Neugier, Wissbegierde und Bewunderung für seine Umwelt. Er versucht das Leben zu begreifen, indem er Gesetzmäßigkeiten ausarbeitet, nach Parallelen zwischen der materiellen Welt und den Lebewesen sucht und Gegenstände bin ins Kleinste seziert.

Nach den Naturbeschreibungen zu Beginn des Buches, die eher trist, dunkel, teilweise mystisch sind, tut es richtig gut, wenn der Autor aus seinem Familienleben plaudert. Er beschreibt Geburtstagsrituale, die Unordnung im Kinderzimmer oder Weihnachtsvorbereitungen und bringt dabei nicht nur Farben, Fülle und Lebensfreude ins Spiel, sondern strahlt auch eine unglaubliche Wärme aus. Besonders gut gelingt ihm dies in der Episode „Weihnachtsgeschenke“. Darin beschreibt er, wie leblose Gegenstände wie ein Kuscheltier mit seinem neuen Besitzer eine Bindung eingehen und eine völlig neue Bedeutung gewinnen – erst als ständiger Begleiter, später als wertvolle Kindheitserinnerung.

Es ist erstaunlich, welche tiefgründigen Gedanken banale Alltagsgegenstände wie Zahnbürsten oder Q-Tips bei Knausgård auslösen. Sein Buch liest sich wie ein Appell, auf das Besondere, Staunenswerte im Leben, das sich einem nicht sofort erschließt, zu achten. Es enthält außerdem sehr schöne Aquarelle von Lars Lerin, die mit den Essays stimmig sind. Es könnte gut sein, dass ich bei meinem nächsten Waldspaziergang die Winterlandschaft mit anderen Augen sehe als bisher.

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