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Locked in Wach auf, wenn du kannst
Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17031-8

Erschienen: 14.03.2016
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Du denkst, sie hört dich nicht. Aber du täuschst dich.

Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?

Holly Seddon (Autorin)

Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien.

Aus dem Englischen von Astrid Finke
Originaltitel: Try Not To Breathe

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17031-8

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.03.2016

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Licked in - Ein großartiges Debüt

Von: tamysbücherwelt Datum: 10.10.2016

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

Allgemeines zu Buch und Autor

Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien. (Quelle: Amazon.de)

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es war von Anfang an spannend und mitreißend und es gab für mich keine Seite, die langatmig gewesen wäre. Die Autorin konnte mich sofort in ihren Bann ziehen und hat mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen, da ich einfach unbedingt wissen wollte, was passiert war.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte mit den Figuren beginnen, denn sie sind alle durchweg sehr komplex gearbeitet, auf der einen Seite sympathisch, so dass der Leser eine Bindung aufbauen kann, gleichzeitig sind die Figuren alles andere als perfekt, jede Figur hat ihre eigenen „Dämonen“, gegen die sie ankämpfen muss. Es ist sehr interessant, wie die Autorin es geschafft hat, die Figur, die im Koma liegt, trotzdem als einen wichtigen Teil des Buches zu gestalten, dazu werde ich euch jetzt aber nichts verraten. Besonders Alex hat mir sehr gut gefallen und auch der Exfreund von Amy. Sie geben beide wirklich alles für Amys Gerechtigkeit, auch wenn man nicht immer weiß, was man von ihrem Exfreund halten soll. Insgesamt kann man mit allen Charakteren sehr gut mitfühlen, ärgert sich aber durchaus auch mal über sie und möchte sie gern mal packen und schütteln.

Die Protagonistin Alex ist in jedem Fall eher ein Antagonist, sie ist alkoholkrank, hat ihr Leben nicht mehr im Griff. Gleichzeitig ist in ihrem Leben auch sehr viel schief gelaufen, was überhaupt erst zu dieser Situation geführt hat und man kann merken, dass sie nicht wirklich weiß, wie sie damit umgehen könnte. Doch durch Amy findet sie eine Möglichkeit, eine Aufgabe in ihr Leben zu bringen und so kommt es, dass sie nicht nur Amy helfen will, sondern Amy ihr auf eine gewisse Art und Weise auch hilft, sich zumindest wieder mehr mit ihrem Leben zu beschäftigen.

Der Schreibstil hatte mich wie gesagt schon am Anfang gepackt. Er ist sehr flüssig und gut lesbar, man weiß nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Autorin hält sich nicht allzu lange mit unnötigen Beschreibungen auf, sondern legt den Fokus auf die Handlung und alles, was wichtig für den Fall „Amy“ ist. Sie schafft es, Spannung schon relativ zu Anfang aufzubauen und hält die Kurve durchweg hoch, alleine schon, weil man als Leser unbedingt wissen will, was mit Amy geschehen ist und wie es zu dem Koma kam.

Das Einzige, was ich ein kleines bisschen bemängeln könnte, wäre das Ende, denn das kommt mir dann doch etwas zu plötzlich. Es gibt so eine lange Handlung, die nur auf den einen Moment hinarbeitet und dieser Punkt, wenn er dann da ist, ist mir persönlich dann doch zu schnell vorbei gewesen. Natürlich kann es auch sein, dass ich das Ende zu schnell gelesen habe, aber ich war noch nicht bereit, für ein Ende und vor allem auch nicht für dieses Ende. Wenn ihr es lest, werdet ihr denke ich wissen, was ich meine.

Fazit

Definitiv ein unglaublich gutes Debüt, dass mich absolut begeistern und teilweise sogar beeindrucken konnte. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, vor allem auch an die unter euch, die schon „Girl on the Train“ begeistern konnte, denn es gibt schon einige Parallelen, wenn auch die Umsetzung und natürlich auch die Grundgeschichte eine ganz andere ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Weder Krimi noch Thriller

Von: Das Bücherregaö Datum: 11.01.2017

dasbuecherregal.de/

Eine Geschichte über eines der furchtbarsten Verbrechen, dass eine Journalistin mithilfe einer Koma-Patientin zu lösen versucht.
Alex ist eine hervorragende Journalistin, oder besser gesagt war, denn der Alkohol hat ihr nach und nach die Kontrolle über ihr Leben entrissen und es zerstört.
Durch Zufall trifft sie auf die Komapatientin Amy, die vor Jahren verschwand und bei ihrem Wiederauftauchen ins Koma gefallen ist. Doch sie liegt im Wachkoma und kann so nach und nach Alex dabei helfen, ihre Geschichte aufzudecken.
Mit von der Partie ist zudem Jacob, der einzige, der Amy noch besucht und mehr über sie zu wissen scheint als jeder andere. Allerdings weigert er sich, Alex bei ihrer Recherche zu helfen.
Die Geschichte erzählt von Vertrauensmissbrauch, Jugend und vom Erwachsenwerden, Loslassen und den gestörten Gelüsten der Menschen.

Mehr als in dem kurzen Absatz möchte ich gar nicht über die Handlung verraten, da ich sonst nur Geheimnisse preisgeben würde, die jeder Leser selber lesend erfahren und lösen muss.
Doch ich kann verraten, dass Locked In aus Amys Perspektive aus dem Jahre 1995 und Alex' Perspektive aus dem Jahr 2010 geschrieben wurde. Wobei man Amys Jugendzeit auch durch einige charakteristische Merkmale dieser Zeit hätte erraten können, während man aus Alex' Zeit wenig mitbekommt.
Die beiden sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten mit komplett anderen Leben, doch ihnen beiden ist gemein, dass sie die Kontrolle über ihr Leben verloren haben und es ein mehr als mühsamer Weg ist, diese zurück zu erlangen. Selbiges gilt für Jacob, der einfach nicht die Fesseln der Vergangenheit abschütteln kann, die ihn immer wieder zurück zu Amy treiben und drohen, seine Ehe zu zerstören.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Leser auch Amys Sicht der Dinge erfahren konnte, ohne dass so viel verraten worden wäre, dass Alex' Teil die Spannung genommen worden wäre, sondern ganz im Gegenteil. Durch den gewählten Zeitpunkt zu dem Amys Perspektive angesetzt ist, wird der Leser nur noch neugieriger und auf weitere, verwirrende und meist falsche Fährten gelockt.
Die Alkoholprobleme von Alex treten während der Geschichte zwar eher in den Hintergrund, geben dem Ganzen aber diesen für die aktuellen Bücher typischen „menschlichen Touch“. Die Figuren werden zu mehr als „der ermittelnden Journalistin“ oder „dem Typen mit den Vergangenheitsbewältigungsproblemen“, sondern zu plastischen Menschen, die ein vollständiges Leben haben.
Weniger gut gefiel mir der Mangel an unterschiedlichem Stil für die verschiedenen Charaktere. Zwischen Amy und Alex gibt es zwar sprachlich durchaus Unterschiede, zu den anderen Erwachsenen in Alex' Umgebung jedoch weniger, was zu geringerer Differenzierung der Persönlichkeiten führte.
Mein Fazit: Locked In ist ein relativ spannender Roman, der viele schwierige Themen anspricht, ohne sie dabei übermäßig zu verdramatisieren. Wer etwas krimi-/ thrillerartiges sucht, was aber weder ein ausgesprochener Krimi noch ein Thriller ist, wird mit Locked In gut beraten sein.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Nicole Pienkoß aus Potsdam Datum: 13.05.2016

Buchhandlung: Bornstedts kleine Bücherstube

Ein besonderer Psychothriller, der im wahrsten Sinne des Wortes viel Kopfkino mit sich bringt. Eigentlich laufen zwei Stories parallel - die Geschichte der jungen Komapatientin, die sich peu à peu vor dem Leser entwickelt und die Geschichte der alkoholabhängigen Journalistin, die sich mit der Entwicklung der Geschichte aus der Vergangenheit selber immer mehr entwickelt und ihrer Vergangenheit ein bisschen entfliehen kann. Angenehm Psycho, ohne zu viel Schrägheit und Gewalt. Glaubhafte Personen und immer die Überlegung, ob die zarten Signale der Komapatientin nur Einbildung oder vielleicht doch wahr sind. Am Ende eine schlüssige Auflösung und ein guter Umgang mit der Patientin. Kleiner Minuspunkt - hier und da wiederholen sich die Szenen dann doch und Ähnlichkeiten in Ablauf und Sprache wirken manchmal etwas ermüdend. Sonst super.

Fesselnd!

Von: Lucy Sommer aus Bebra Datum: 18.03.2016

Buchhandlung: Hoehlsche Buchhandlung

Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so sehr gepackt hat, wie dieses. Es kommt schnell zum Punkt, die Handlung ist realistisch und vor allem finde ich das Alkoholproblem der Protagonistin gut dargestellt. Daumen hoch für dieses Buch. Rasantes Ende, aber unerwartet.

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