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"Mama sagt, dass selbst die Vögel nicht mehr singen" Mein Tagebuch
Aleppo 2011–2017

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22600-8

Erschienen:  05.03.2018
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Myriam ist knapp sieben Jahre, lebt mit ihren Eltern in Aleppo, liebt das Gewimmel auf dem Basar und die Gerüche des Jabel-Saydé-Viertels, wo sie und andere armenische Christen wohnen. Als im September 2011 die Unruhen ausbrechen, rät die Mutter ihr, ein Tagebuch zu führen, um den Schrecken zu bannen. Erschüttert hält Myriam fest, wie ihre Welt in Terror und Angst zusammenbricht, sie von einem Viertel ins nächste ziehen müssen, Cousins sterben oder entführt werden. Nur selten kann sie dem Terror ringsum ein kurzes kindliches Glück abtrotzen. Doch sie und ihre Familie halten unverbrüchlich zusammen und überleben mit Glück und Geschick das unfassbare Leid.

Am 15. Dezember 2016 kam der französische Journalist Philippe Lobjois nach Aleppo, lernte Myriam und ihre Familie kennen und erfuhr von ihrem Tagebuch. Später half er ihr, es aus dem Arabischen ins Französische zu übertragen.

Myriam Rawick (Autorin)

Myriam Rawick wurde 2004 in Aleppo als Tochter armenischer Christen geboren. Im Alter von sieben Jahren begann sie auf Anraten ihrer Mutter ein Tagebuch über die Schrecken des Krieges, den sie ununterbrochen in Aleppo miterlebte. Nachdem sie ihr Tagebuch im Juni 2017 in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt hat, lebt sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester wieder in Aleppo.

Aus dem Französischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: Le journal de Myriam
Originalverlag: Fayard

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22600-8

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen:  05.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mama sagt, dass selbst die Vögel nicht mehr singen

Von: Catwoman Datum: 16.08.2018

Diese Buch beschreibt die Gefühlswelt Myriams zum Krieg in ihrer Heimat. Es ist keine leichte Lektüre. Immer wieder wird man von Emotionen überwältigt. Es ist ein ständiges Hoffen und Bangen, ob doch noch alles gut wird. Myriam versucht trotz allem ihren Lebensmut nicht zu verlieren und trotz der Gefahren, die immer gegenwärtig sind zur Schule zu gehen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es spiegelt die Ereignisse, die derzeit in Kriegsgebieten herrschen, aus der Sicht eines Kindes wider.

Unfassbar und beeindruckend!

Von: Die VOR-Leser Datum: 07.08.2018

die-vor-leser.de/

„Vor den Ereignissen bin ich in diesem Paradies aus Farben, Düften und Aromen aufgewachsen.
Vor den Ereignissen habe ich mich in Aleppos Sonne gebräunt, Aleppos Wasser getrunken und mich mit Alepposeife gewaschen.“

Und dann passiert es. In Aleppo brechen Unruhen aus und Myriam ist sieben Jahre alt, sodass sie das zunächst gar nicht versteht. Wieso entsteht dieser Terror und diese Angst in ihrer Stadt? Wieso müssen so viele Menschen von einem Viertel zum nächsten fliehen?

Sie hält alle Ereignisse ab dem Jahr 2011 bis zum Jahr 2017 fest und man erlebt mit, wie der IS (Islamische Staat) alles auseinanderreißt.

„Ich war glücklich, frei. Und ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Leben einmal anders sein könnte.“

Dieses Buch ist wirklich… unfassbar. Während man die ersten paar Seiten liest, denkt man sich noch: Joa, das könnte ein gutes Buch sein. Am Ende sitzt man da und ist nur noch beeindruckt von Myriam und allen, die diese Situation durchstehen mussten.

Myriam beschreibt nicht so ausführlich, was passiert, aber man kann es sich trotzdem bildlich vorstellen, wie die Terroristen die Stadt einnehmen wollen. Wie alles zerbombt wird und Myriams Familie alles verliert.

Ich kann das Buch jedem empfehlen. Es ist wirklich interessant, wie Myriam den Kriegs-Verlauf beschreibt und vor allem ihr Nachwort hat mich sprachlos gemacht.

Sarah Schröder, 19 Jahre

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