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Prinz der Dunkelheit Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16098-2

Erschienen: 27.11.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Sag uns kurz, wie du heißt.
Jorg. Eigentlich Kronprinz Jorg von Ankrath, aber das war einmal.
Du siehst jung aus. Wie alt bist du, fünfzehn?
Knapp daneben. Mit fünfzehn werde ich König sein!
Du bist die meistgehasste Person im ganzen Land. Warum?
Nun ja, wenn man mit einer Horde Gesetzloser ganze Dörfer niederbrennt, löst das Unmut aus. Aber was würdest du tun, wenn die Königin, also deine Mutter, und dein Bruder vor deinen Augen getötet werden? Dieser Hass ist erst der Vorgeschmack auf meine Rache – denn die wird tödlich sein!

Mark Lawrence (Autor)

Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Mark Lawrence als Wissenschaftler, der sich hauptsächlich mit der Erforschung künstlicher Intelligenz beschäftigt. »Prinz der Dunkelheit« ist sein erster Roman. Der Autor lebt mit seiner Frau und ihren gemeinsamen vier Kindern in England.


Andreas Brandhorst (Übersetzer)

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit seinen Romanen die deutsche Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrzehnts entscheidend mitgeprägt. Mit dem erfolgreichen 2Kantaki“-Zyklus – bestehend aus Diamant, Der Metamorph, Der Zeitkrieg, Feuervögel, Feuerstürme und Feuerträume – gelang ihm Anfang der 2000er Jahre der Durchbruch. Seither sind spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thrillerplot zu seinem Markenzeichen geworden. Außerdem liegen von ihm die Mystery-Thriller Äon, Die Stadt und Seelenfänger vor. Andreas Brandhorst hat viele Jahre in Italien gelebt und ist inzwischen in seine alte Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt.

Aus dem Englischen von Andreas Brandhorst
Originaltitel: Prince of Thorns

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16098-2

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 27.11.2014

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Ein düsterer Prinz ist er, der Prinz der Dunkelheit

Von: michaelaschreibt Datum: 16.07.2017

https://michaelaschreibt.wordpress.com/

Prinz Jorg Honorous von Ankrath ist zehn Jahre alt, als er mit ansehen muss, wie seine Mutter und sein kleiner Bruder bei einem Überfall auf ihre Kutsche getötet werden. Selbst steckt er während dieser Szene in einem dichten Gebüsch aus giftigem Hakendorn fest, aus dem er sich nicht befreien kann, wo ihn die Übeltäter allerdings auch nicht finden.

Vier Jahre später ist er mit einer Bande zusammengewürfelter Söldner, Diebe und Schläger unerkannt auf den Straßen des Königreiches und angrenzender Gebiete unterwegs. Sein Vater, der König, hält ihn für tot, doch Jorg hat nicht vor, ihn in diesem Glauben zu lassen, denn mit Erreichen seines 15. Geburtstags, so hat er geschworen, wird er selbst König sein. Zuvor muss er allerdings noch Rache für den Überfall nehmen, dessen Drahtzieher ihm wohlbekannt ist.

Die Beschreibung von Prinz der Dunkelheit, dem ersten Band der Trilogie um Prinz Jorg von Mark Lawrence, der bereits 2011 auf deutsch im Heyne-Verlag erschienen ist, deutet vielleicht schon an, dass es in der Geschichte nicht zimperlich zugeht. Und das ist in der Tat der Fall. Nicht nur, dass Jorg und seine Kumpanen, seine „Brüder“ genannt, zu Beginn des Buches durch die Dörfer ziehen und dabei kein Mitleid mit den Dorfbewohnern haben, diese bestehlen, ermorden und deren Häuser in Brand stecken (in beliebiger Reihenfolge), so schreckt vor allem Jorg nicht davor zurück, als junger Anführer der kleinen Gruppe auch mal einen seiner eigenen Männer um die Ecke zu bringen, um seine Position zu stärken und seinen Standpunkt den übrigen Brüdern zu verdeutlichen. Die Gewalt zählt schon zu einem der zentralen Elemente von Prinz der Dunkelheit, konnte mich allerdings nicht abschrecken.

Zunächst hatte ich einige Schwierigkeiten, mit dem Schreibstil an sich zurecht zu kommen und Prinz Jorg als Ich-Erzähler macht es einem dabei wirklich nicht leicht. Wir bekommen seine Gedanken aus erster Hand mitgeteilt und die sind manchmal echt verquer. Teilweise bestehen komplette Absätze aus halbe Sätzen und Gedankensprüngen, sodass wirklich scharfes Mitdenken beim Lesen erforderlich ist. Aber so ist das eben mit den Ich-Erzählern.

Und dabei ist es natürlich gerade Jorg, der dem Buch das verleiht, was es von der Masse abhebt. Der Prinz ist weder ein strahlender Held, der von alles und jedem ob seiner Taten gefeiert wird, noch ein einsamer Wolf, der wegen seines tragischen Lebenslaufs nun als falsch verstandener Zeitgenosse sein Leben fristet und seine ruhmreichen Taten im Verborgenen verrichtet. Man könnte Jorg sogar als totalen Unsympath bezeichnen. Seine Einstellung zum Leben, seine berechnende Denkweise und seine Kaltblütigkeit müssten ihn eigentlich sofort als Ekelpaket entlarven. Aber gerade weil wir als Leser quasi in seinem Kopf stecken, blieb zumindest bei mir diese Reaktion aus. Meist hat er eine Begründung für das, was er tut, und wenn diese Begründung, wenn sie auch noch so abstrus sein sollte, fehlt, dann ist er selbst überrascht. Doch der inneren Stimme, die ihn immer wieder zu merkwürdigen Handlungen verleitet, kann er nichts entgegen setzen. Sie gehört einfach zu ihm – so glaubt er zunächst. Er merkt schon bald, dass da noch andere Strippenzieher am Werk sind, denen er mit seinen kleinkarierten Aktionen geradewegs in die Hände spielt.

Alles in allem mochte ich den jungen Prinzen irgendwie, der trotz allem immer noch ein 14-jähriger Junge ist. Ich mochte auch so einige andere auftretende Personen bzw. hätte sie gemocht, wenn viele von ihnen nicht kurz nach dem Kennenlernen sofort wieder gestorben wären. Einige seiner Brüder lernen wir im Laufe des Buchs etwas besser kennen, andere bleiben auch komplett ungenannt. Die Auswahl wirkt willkürlich, doch dieser Umstand passt einfach zum Rest des Buches.

Auch die Welt an sich, in der Prinz der Dunkelheit spielt, wird eher sporadisch und etwas nebenher erklärt, wobei „erklärt“ fast schon übertrieben ist. Wir befinden uns wohl in der Zukunft, in der der „Tag der Tausend Sonnen“ die Menschheit in einen eher mittelalterlichen Zustand zurückversetzt hat. Es gibt Burgen, Ritter, Könige, aber auch seltsame Monster (vielleicht die Überbleibsel einer atomaren Katastrophe?) und Magie (Traumhexer, Nekromanten usw.). Computer und dergleichen sind gänzlich unbekannt, doch in einer Szene unterhält Jorg sich mit einem vermeintlichen Geist, der seit über eintausend Jahren in einem seltsam grün blinkenden Kasten gefangen ist und den „Tag der Tausend Sonnen“ miterlebt hat. Er erlöst den Geist schließlich von seinem Leid, indem er sein Schwert in den Kasten stößt. Ein Blitz, ein Schlag gegen die Brust und eine dampfende, geschwärzte Klinge sind die Folge.

Nach dem ersten Teil ist der sprichwörtliche Prinz der Dunkelheit seinem Ziel einen Schritt näher gekommen, doch Jorg wäre nicht Jorg, wenn er sich mit dem Erreichten zufrieden geben würde. Ich bin wirklich gespannt darauf, wie es im nächsten Buch mit ihm weitergeht, außerdem würde ich gern noch mehr über die Hintergründe der Welt, in der Prinz der Dunkelheit spielt, erfahren. Hat man sich einmal an den Stil gewöhnt, macht das Buch echt Spaß. Und etwa ab der Mitte des ca. 380 Seiten umfassenden Buches, wenn die Rückblenden, in denen die Ereignisse des zehnjährigen Jorg erzählt werden, abgeschlossen sind, zieht die Spannung merklich an. Ab da konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Nachfolgebände König der Dunkelheit und Kaiser der Dunkelheit werde ich mir also bestimmt bald zulegen.

Viele Grüße
Michaela

Der coolste Prinz

Von: Karina Datum: 08.12.2015

Prinz der Dunkelheit ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!
Auf der Suche nach einem Fantasy Roman, der sich von den üblichen Heldensagen und vorhersehbaren Geschichten abhebt, stieß ich auf dieses Buch. Mich hat es angesprochen - aber dass ich so mitgerissen würde, in diese Welt und in die Geschehnisse, hätte ich nie erwartet. Ich bin sehr froh, dass ich es mir gekauft habe.

Von Jorg war ich begeistert. Für mich ist er eine absolut gelungene Hauptfigur. Aber nicht nur ihn empfand ich als spannend, auch den Nebenfiguren, all jenen, die ihn begleiten oder ihm im Wege stehen, hat der Autor Leben eingehaucht.
Der Schreibstil war gut, die Geschichte war spannend und plausibel, die Charaktere überzeugend. Lange habe ich kein so gutes Buch mehr in der Hand gehabt.

Der Weg des düsteren Prinzen und seiner Gefährten - einiger ebenso derber Männer - ist eine Geschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Jorg ist gerissen und kaltblütig, und immer für eine Überraschung gut (Der Autor ebenso, da er mich mit geschickten Wendungen immer wieder überrascht hat). Ich liebte den Prinz von Seite 1 an, denn so stelle ich mir einen Prinz der Dunkelheit vor; er geht über Leichen (allerdings hat er auch einige Gründe dafür.)
Jorg ist ein gelungenes Beispiel eines "Schurken" der einem irgendwie doch sympatisch wird, obwohl nichts "Weiches", nichts "Gutes", an ihm ist.
Ein Muss für jeden Fan von düsterer Fantasy.
Also ich kann nur sagen, für mich ist er der absolut coolste Prinz. Und ich werde mir auf jeden Fall auch die anderen Bände zulegen.
Ich hoffe, dass ich von dem Autor dieser Reihe noch mehr solcher gelungener Romane erwarten kann, denn seit diesem ersten Buch bin ich ein absoluter Fan.
Absolute Kaufempfehlung und fünf Sterne für einen tollen Roman.

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