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Stadt der Intrigen Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21384-8

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Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der Weg zur Macht ist mit Lügen gepflastert

Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen.

Christina Kovac (Autorin)

Christina Kovac hat mehr als zwanzig Jahre als Produzentin und Redakteurin im Nachrichtenjournalismus gearbeitet, unter anderem für NBC News. Mit ihrer Familie lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. „Stadt der Intrigen“ ist ihr erster Thriller.

Aus dem Englischen von Andrea Brandl
Originaltitel: The Cutaway
Originalverlag: Simon & Schuster, New York 2017

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21384-8

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 10.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Top Polit-Thriller

Von: eulenmatz liest Datum: 15.05.2017

https://eulenmatz-liest.com/

Man steigt ohne große Umschweife in die Geschichte ein. Es ist gleich klar, dass es um die Suche nach der verschwundenen Frau geht. Aus irgendeiner intuitiven Eingebung her lässt diese Tatsache Virginia Knightly nicht los und sie beginnt dem nachzugehen.

Der Schreibstil von Christina Kovac hat ein gutes Niveau. Er lässt sich sehr flüssig lesen, ist aber nicht trivial. Man merkt, dass Christina Kovac selbst vom Fach ist. Man merkt nicht, dass es ein Debüt Roman ist. Die Frau kann erzählen und schreiben. Eine Tatsache, die man dem Roman anmerkt und die ich sehr zu schätzen weiß. Die ganze Handlung verläuft sehr flüssig und ist konstant spannend mit vielen Wendungen. Ich konnte keinerlei Längen feststellen.

Ich mochte vor allem Virginia, die eine absolut toughe Frau und professionelle Journalisten ist. Man erfährt auch ein wenig über ihr Privatleben, aber es nimmt keinen großen Teil und überschattet auch nicht die eigentlich Handlung, was mich häufig in Krimis und Thriller stört. Die Autorin wählt genau die richtige Dosis, damit ein gutes Verständnis für Virginia bekommt. Virginias Job verlangt ihr einiges ab und mag sie sicher auch an der ein oder andere Stelle hart erscheinen lassen, aber es gibt immer wieder Momente, in denen man merkt, dass auch sie Gefühle hat und schwach ist.

Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte. Auch diese war für mich genau richtig und hat dem ganzen noch eine gewisse Spannung verliehen (auch wenn das Ganze eher zum Scheitern verurteilt war), die mir auch sehr gut gefallen hat. Häufig finde ich solche Liebesgeschichte in Thriller deplatziert, aber hier war das nicht der Fall.

Auch die anderen Charaktere hat Kovac sehr gut ausgearbeitet. Mir gefielen auch die Konfliktsituationen, die sie immer wieder heraufbeschwört. Sie spielt auch mit dem Leser und lockt immer wieder auf andere Fährten und am Ende ist doch alles anders. Mir gefiel der politische Einschlag und der Einblick ist das journalistische Arbeiten, dass einem wirklich was abverlangt. Die Presse kommt ja häufig nicht gut weg, aber dank des Romans habe ich auch mal einen Eindruck davon gewonnen, dass es auch wichtige Arbeit ist und nicht überall schwarze Schafe sind, sondern das Information quasi dreifach abgesichert werden bevor man sie veröffentlicht. Auch der Kontakt und die Beziehung zu Informanten waren sehr interessant.

FAZIT:
Für mich ein Thriller-Highlight! Eine komplette runde Geschichte mit Spannung, Wendungen und Einblick hinter die Türen der Politik und des Journalismus in Washington. Ich würde sehr mich freuen, wenn es weitere Romane mit Virginia Knightly als Protagonistin gibt.

Viel Luft nach oben

Von: Krimisofa.com  aus Wien Datum: 19.04.2017

krimisofa.com

Medien haben neben Legislative, Judikative und Exekutive wohl die meiste Macht in einem Staat, nicht umsonst zählen sie in den westlichen Ländern zumindest inoffiziell zu den vier Säulen der Demokratie; sie haben viel Einfluss auf das Leben aller, sie können Geschichten klein, aber auch ziemlich groß machen. Dass sie Geschichten groß machen können, zeigt uns Christina Kovac in ihrem Debütroman „Stadt der Intrigen“.

Wir schlüpfen in die Rolle von Virginia Knightly, die Producerin bei einem TV-Sender in Washington D.C ist. Sie hat nicht nur eine beeindruckende Geschichte, die den American Way of Life gekonnt wiederspiegelt, nein, sie hat auch noch ein fotografisches Gedächtnis, was die Ausgangslage dieser Geschichte ist. Danach kommt gleich der oben beschriebene Macht-Aspekt, denn Knightly nutzt ihre Position beim Fernsehen, um eine scheinbar kleine Story ganz groß zu machen – ohne ihr wäre die vermisste Frau, um die es in dem Buch eigentlich geht, nur eine von 10.000 Menschen, die jedes Jahr in der US-Hauptstadt vermisst werden (Quelle: Buch). Am Ende des siebten Kapitels fragt sich Knightly: „Was zum Teufel geht mich das alles an?“ – tja, das hab ich mich zu diesem Zeitpunkt allerdings auch gefragt.

Über Knightly selbst erfährt man nur nach und nach etwas, die restlichen Charaktere bleiben weitestgehend blass. Ben, ihr engster Arbeitskollege und Anchorman beim TV-Sender, zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass er ein unfassbarer Frauenheld ist und Stimmungsschwankungen Ende nie hat – er wird von allen anderen Charakteren noch am besten beschrieben. Was die Äußerlichkeiten der Charaktere betrifft, hält sich Kovac allerdings nicht zurück; was auch okay ist, aber die inneren Werte zählen dann aber  – vor allem in Büchern – doch etwas mehr.

Christina Kovac hat selbst einen TV-Hintergrund; sie war bei NBC beschäftigt und kennt den Alltag genau, was sie auch sehr gut in die Geschichte einfließen lässt – ob sie sich beim Schreiben bewusst war, dass ihr Buch auch außerhalb der USA verkauft wird, dessen bin ich mir nicht sicher. Denn man stolpert beim Lesen über Abkürzungen und Begriffe, die man als Europäer nicht unbedingt kennt und die die Autorin entweder sehr spät oder gar nicht erklärt. Da müsste man schon das ein oder andere Mal Google bemühen.

Die Geschichte selbst bleibt großteils oberflächlich, nur hin und wieder geht es etwas tiefer. Loyalität ist eines der wichtigsten Themen, was ich wiederum gut finde. Weniger gut finde ich die Beziehungskiste, in der immer wieder gekramt wird. Den Großteil des Publikums von Krimis und Thrillern (Frauen) wird das vermutlich gefallen – ich kann damit aber recht wenig anfangen. Der Showdown ist schon recht früh, weit bevor sich überhaupt ein Ende abzeichnet, aber noch früher kann man erahnen, wie er ablaufen wird – schade.

Fazit: Für ein Debüt ist „Stadt der Intrigen“ okay, sonderlich berührt oder gepackt hat mich das Buch allerdings nicht, weil sich die Handlung ziemlich oberflächlich verhält.

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