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Über uns die Nacht Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-12597-4

Erschienen: 08.12.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ihre Hoffnung überwindet alle Grenzen

Die Jüdin Lila begegnet dem arabischen Teehändler Elias zum ersten Mal am Vorabend der israelischen Staatsgründung in Jerusalem. Es ist der Beginn einer tiefen Liebe, die geheim bleiben muss. Als Krieg ausbricht, wird die Stadt durch eine Mauer geteilt, die die beiden fortan unüberwindbar voneinander trennt. Neunzehn Jahre wird es dauern, bis es wieder Hoffnung für Lila und Elias gibt. Doch kann ihre Liebe den Hass der beiden verfeindeten Kulturen, die Jahre der Trennung und der Sehnsucht überstehen?

Anat Talshir im Interview zu »Über uns die Nacht« auf www.herzenszeilen.de

»Die zutiefst berührende und hoffnungsvolle Geschichte einer Liebe in Jerusalem, einer Stadt, die keinen Frieden kennt.«

Israel Today

Anat Talshir (Autorin)

Anat Talshir wurde in Jerusalem geboren und wuchs dort auf. Sie ist eine angesehene Investigativ-Journalistin in Israel und wurde für ihre Arbeit u.a. mit dem renommierten Sokolov-Preis ausgezeichnet. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit ist sie als Moderatorin tätig und unterrichtet Creative Writing. Heute lebt die Autorin in Tel Aviv.

»Die zutiefst berührende und hoffnungsvolle Geschichte einer Liebe in Jerusalem, einer Stadt, die keinen Frieden kennt.«

Israel Today

»Das Buch führt tief in die Stadt Jerusalem und ihre Geschichte und lässt den Ort in seiner Farbenpracht, mit seinen Stimmen und Düften lebendig werden.«

Kalkalist

'Die schönsten Liebesgeschichten der Saison!': „Jahre der Trennung, dramatische Verwicklungen können ihrer lebenslangen Liebe nichts anhaben. Traurig, hochromantisch, komplett kitschfrei.“

ELLE (01.03.2015)

"(..) in leisen Tönen wird die Liebesgeschichte zwischen Elias und Lila erzählt. (…) Obwohl von Anfang an absehbar ist, was aus der Liebe zwischen Elias und Lila wird, kann es niemanden kalt lassen, ihren gemeinsamen und getrennten Weg mitzuverfolgen."

Magazin LoveLetter (01.01.2015)

„Mit Liebe scheint plötzlich alles ganz leicht zu sein, das ist auch die Überzeugung, die 'Über uns die Nacht' trägt. Zwar erzählt sie von der Schwierigkeit einer Liebe zwischen einem arabischen Teehändler und einer Jüdin, doch ist es letztlich diese Liebe, die die Grenzen überwindet.“

BÜCHER Magazin (01.03.2015)

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Aus dem Hebräischen von Stefanie Fahrner
Originaltitel: der englischen Übersetzung: If I Forget Thee
Originalverlag: Kinneret Zmora-Bitan Dvir

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-12597-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 08.12.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

EINE BEEINDRUCKENDE UND BERÜHRENDE GESCHICHTE

Von: Bücherleben - Bücherfreude Datum: 01.06.2015

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:



Ihre Hoffnung überwindet alle Grenzen

Die Jüdin Lila begegnet dem arabischen Teehändler Elias zum ersten Mal am Vorabend der israelischen Staatsgründung in Jerusalem. Es ist der Beginn einer tiefen Liebe, die geheim bleiben muss. Als Krieg ausbricht, wird die Stadt durch eine Mauer geteilt, die die beiden fortan unüberwindbar voneinander trennt. Neunzehn Jahre wird es dauern, bis es wieder Hoffnung für Lila und Elias gibt. Doch kann ihre Liebe den Hass der beiden verfeindeten Kulturen, die Jahre der Trennung und der Sehnsucht überstehen?





MEINE MEINUNG:



Aus diesem Bereich habe ich noch nicht soviel gelesen, wo es um fremde Kulturen und Länder wie Israel geht, da ich mich dafür aber interessiere, habe ich mich mal ein wenig umgeschaut und dieses Buch entdeckt und die Geschichte sprach mich sofort an und ich liebe das Cover total.



Dieses Buch spielt in zwei Zeitepochen - heute und in der Vergangenheit und das gefiel mir absolut, denn ich lese gerne Bücher die etwas aus der Vergangenheit erzählen, sowas findet man ganz oft in Familiengeheimnisbücher und ich deswegen freute ich mich umso mehr darauf.



In der Gegenwart lernen wir Elias kennen, der im Krankenhaus und eigentlich nicht mehr auf der Welt sein will, weil er seine Liebe Lila nicht mehr bei sich hat. Er sehnt sich so nach ihr und ihrer Gegenwart, dass er am liebsten nicht mehr am Leben sein will.



In der Vergangenheit wird die Geschichte von Elias und Lila erzählt, wie sie sich kennenlernten und sich toll fanden, doch das das Leben leider dazwischen kommt, denn es bricht Krieg aus und keiner der beiden weiß, ob sie jemals richtig zusammensein können.



Die Autorin lässt ihre Wurzeln in dieser Geschichte mit einbringen und dadurch wird die Geschichte viel realer und man kauft es ihr vollkommen ab. Man merkt das wissen über diese Zeit und mit wieviel Gefühl und Liebe diese Geschichte erzählt wird, dies hat mich sehr beeindruckt.

Ich habe mitgefiebert und mitgelitten - ich war ganz bei den Protagonisten, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe.

Es war an keiner Stelle langweilig, klar es gibt keine große Spannung an sich, aber sowas erwarte ich auch bei so einem Buch nicht, sondern ich möchte mehr über die damalige Zeit erfahren, historische Hintergründe und eine Liebesgeschichte die zu Herzen geht und das findet man hier absolut.



Dadurch das man die Konflikte selbst heute noch in diesem Land hat, konnte man alles gut verstehen und der Story folgen und es ist immer noch erschreckend, was Krieg und Macht mit Menschen macht, wieviele darunter leiden mussten und immer noch müssen.

Die Autorin hat mir dies näher gebracht mit diesem Buch und ich kann es jedem nur ans Herz legen.





5/5 Sterne

Israelische Geschichte und Liebesgeflüster - das geht nicht zusammen

Von: Detlef M. Plaisier Datum: 06.05.2015

lesekabinettleipzig.com

<em>Im Herbst seines Lebens erinnert sich ein Mann noch einmal an seine große Liebe. Ein klassischer Einstieg für einen romantischen Debütroman, der auf große Momente und tragische Wendungen setzt. Ein Buch versucht mit Liebe zum Detail die Kategorie „ Literatur für Frauen“ zu rehabilitieren.</em>

<strong>Zur Autorin</strong>
Anat Talshir hat sich mit „Über uns die Nacht“ an ihren ersten Roman gewagt. Als investigative Journalistin lag ihr Schwerpunkt bisher auf faktengestützter Berichterstattung, zum Beispiel über die Verbindung zwischen Militärtraining und Krebserkrankungen von Soldaten, wofür sie 2002 mit dem renommierten Sokolov-Preis ausgezeichnet wurde. Zusätzlich moderierte sie eine TV-Sendung und unterrichtete Kreatives Schreiben. Die Autorin wurde in Jerusalem geboren und lebt heute in Tel Aviv.

<strong>Die zwei Seiten Jerusalems</strong>
Jerusalem 1947: Die schöne und stille Lila lernt auf einer Feier der gehobenen Gesellschaft den distinguierten Teehändler Elias Rani kennen. Als sie sich kurze Zeit später durch einen Zufall wieder über den Weg laufen, keimt aus der anfänglichen Neugier eine innige Liebe zueinander, die jedoch verborgen bleiben muss. Denn Elias gehört einer alteingesessenen arabischen Familie an, Lila ist Jüdin. Die beiden versuchen gemeinsam vor dem konfliktaufgeladenen Jerusalem in eine romantische Traumwelt zu fliehen, doch unter dem Donnergroll der Teilung Palästinas wird ihre Liebe immer mehr zur Gefahr. Als der Bau der Mauer im Mamila-Viertel das Paar drei Jahre später endgültig zu trennen scheint – er im Osten der Stadt, sie im Westen –, trotzen beide noch dem Hass und Druck ihrer Umgebung. Sie nutzen jede Gelegenheit, um einander ein liebevolles Wort oder einen Kuss zu schenken. Aber wieviel kann die Liebe zweier Menschen ertragen? Und wie lange wird sie bestehen können?

<strong>Der Nahostkonflikt als Kulisse</strong>
Ganz unaufdringlich bettet Anat Talshir ihr Liebespaar in die Geschichte Israels und die Entwicklung des Nahostkonfliktes ein, schildert plastisch große wie kleine Geschehnisse, in deren Strudel Elias und Lila sich zu verlieren drohen. In den letzten Tagen vor der Ausrufung des Staates Israel lernt der Leser die beiden Hauptfiguren auf die gleiche Weise kennen, wie sie einander kennenlernen: Beruf, Familie, Interessen, Marotten und kleine Eigenarten. Beide greifen harmonisch ineinander, ergänzen sich. Talshir manövriert ihre Erzählung nahe am Kitsch, greift auf typische Elemente des „Frauenromans“ zurück, die mir ein seufzendes „Ach“ entlocken.

Nach der Teilung Jerusalems begleitet der Leser hauptsächlich Lila, die immer mehr ihrer Aura einbüßt. Ohne ihr männliches Ebenstück wirkt sie blass, kühl und entwickelt sich trotz der Zeitspanne nicht weiter. Sie ist einfach zu perfekt, gönnt sich keine Schwäche, erträgt stoisch Trennung und Ungewissheit. Ihre wenigen Vertrauten, die leicht verschlagene Margo und die liebenswerte Nomi, überschatten mit ihren eigenen Geschichten das Warten auf das Happy End. Was als Adaption der großen Shakespeare-Tragödie angedacht zu sein scheint, verliert auf den letzten Seiten stark an Tempo und Fokus.

<strong>Mein Fazit</strong>
Warum Anat Talshir eine Liebesgeschichte als Debüt wählen musste, bleibt mir unklar. Viel interessanter als die eigentliche Handlung sind die klaren Momentaufnahmen einer geteilten Gesellschaft. „Über uns die Nacht“ zählt dank seines stabilen Fundaments und der fesselnder Kulisse nicht zu den schlechtesten Liebesromanen, durch die blasse weibliche Hauptfigur allerdings auch nicht zu den besten.

Die Rezension wurde verfasst von Jasmin Beer. Sie gehört zum Autorenpool von Detlef M. Plaisier [Der Mann für den Text].

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Brigitte Riedel aus Tittmoning Datum: 15.01.2015

Buchhandlung: Buch und Kunst am Gerberberg

Die Geschichte der geteilten Stadt ist gut verwoben mit der Liebesgeschichte und der gesellschaftlichen Problematik. Das Buch hat mir gut gefallen.

Von: Caroline Sänftl Datum: 13.11.2014

Guter Lesestoff zu aktuellem Thema!

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