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Und so kam es Roman

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CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17239-8

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Risten lebt gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn in Kopenhagen, sie steht kurz vor ihrer ersten Reise zurück nach Norwegen, wo sie endlich ihre Mutter Rhitta wiedersehen wird – die alte Frau, die dicke Scheiben Käse in ihren Kaffee tunkt, den sie literweise trinkt. Und die Risten so sehr an ihre Großmutter erinnert, eine alte Samin, die sie vor den gefährlichen Wesen der Unterwelt gewarnt hat, die ihre Enkelin ihr ganzes Leben lang verfolgen werden. Von ihrer Mutter will die Tochter nun wissen, was damals geschehen ist, als ihr Vater mit ihr abgehauen ist, in ein neues Land, zu einer neuen Frau, in ein neues Leben. Warum hat sie sie einfach gehen lassen?

Maren Uthaug (Autorin)

Maren Uthaug wurde 1972 als Tochter einer norwegischen Mutter und eines samischen Vaters geboren und wuchs in Dänemark auf. Sie arbeitet als Graphikerin und gewann 2013 den Cartoon-Wettbewerb der großen dänischen Tageszeitung Politiken. Sie hat drei Töchter. Ihren Blog gibt es auch auf Englisch.


Ulrich Sonnenberg (Übersetzer)

Ulrich Sonnenberg, geboren 1955 in Hannover, arbeitet als freier Übersetzer und Herausgeber in Frankfurt/Main. 2013 erhielt er den Übersetzerpreis des Staatlichen Dänischen Kunstrats.

Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg
Originaltitel: Og sådan blev det
Originalverlag: Lindhardt og Ringhof

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17239-8

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 10.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Und so kam es

Von: witchofapartment23 Datum: 25.11.2017

https://witchofapartment23.wordpress.com/

Und so kam es hat mich besonders mit seiner Thematik gelockt: Eine Samin, die aus der Reihe tanzt, weil sie einen von den Samen verachteten Norweger heiratet. Und ein Mädchen, das mit diesem Konflikt ringen muss. Das Buch hat viel Magisches. Es hat mich in eine Welt entführt, die zu dem herannahenden Winter passt.


Zum Inhalt: Risten lebt gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn in Kopenhagen, sie steht kurz vor ihrer ersten Reise zurück nach Norwegen, wo sie endlich ihre Mutter Rhitta wiedersehen wird – die alte Frau, die dicke Scheiben Käse in ihren Kaffee tunkt, den sie literweise trinkt. Und die Risten so sehr an ihre Großmutter erinnert, eine alte Samin, die sie vor den gefährlichen Wesen der Unterwelt gewarnt hat, die ihre Enkelin ihr ganzes Leben lang verfolgen werden. Von ihrer Mutter will die Tochter nun wissen, was damals geschehen ist, als ihr Vater mit ihr abgehauen ist, in ein neues Land, zu einer neuen Frau, in ein neues Leben. Warum hat sie sie einfach gehen lassen?

(Quelle: Random House Bloggerportal)

Meine Meinung: Ich bin sehr froh darüber, dieses Buch gelesen zu haben. Nicht nur habe ich viele Erkenntnisse über ein Volk gewonnen, dass vielen gar nicht bekannt ist, sondern merke ich auch, dass ich immer noch über die Geschichte nachdenke. Und das heißt für mich, dass mich die Geschichte entweder bereichert oder erschrocken hat. Ich denke, dass eher ersteres der Fall ist, auch wenn ich stellenweise schon schockiert war. Uthaug erzählt ohne Scham. Es werden auch Themen angesprochen, mit denen eigentlich nicht so offen umgegangen wird. Auch die Figuren zeugen von Besonderheit. Jede Figur ist speziell und hat gute sowie schlechte Seiten – was sie sehr authentisch erscheinen lässt. Während mir zwischendurch kurz etwas langweilig wurde, kam gegen Ende der große Gau. Die letzten 50 Seiten sind spannend und unerwartet. Sie stellen die ganze Geschichte auf den Kopf und lassen uns das Gelesene wieder reflektieren.

20. Satz: Er wollte Silvester so feiern, wie er es von zu Hause in Oslo kannte.

Kurz und knapp:

#Familiensaga #Skandinavien #Samen #Lebensgeschichte

Für 9,99 Euro beim btb-Verlag erhältich.

Und so kam es

Von: tination Datum: 08.11.2017

https://booksoftination.wordpress.com/

Das Buch: Kirsten lebt mit ihrem Vater und Stiefmutter in Dänemark. Doch so richtig wohlbehütet wächst sie nicht auf: denn sie muss immer an den Ort ihrer frühen Kindheit denken. Irgendwo im Norden, wo man Angst vor den Nordlichtern hat. Doch warum durfte sie nicht mehr dort leben? Etwa wegen den Geistern? Davor sollte sie sich immer in Acht nehmen – am besten mit viel Silber.

Das Fazit: Es tut mir leid, eigentlich kann ich hier nur schwärmen. Und ich habe die Vermutung, es ist kein Buch für jedermann. Es ist ein ruhiges Buch, was von den (tragischen) Erlebnissen lebt. Es sind die einzelnen Charaktere, die mal mehr mal weniger ausführlich daherkommen – aber der Leser möchte wissen, wie es mit denen über die Jahre weiterging.
Und so kam es halt. Es ist die Erzählung, wie es kam, wie sich alle fügte, dass Kirsten ihre Heimat verlassen musste und warum ihre Mutter so gar nichts von ihr wissen wollte. Es geht nicht, was daraus geworden ist. Dies hätte durchaus in zwei, drei weiteren Kapiteln beschrieben werden können. Aber es wird mit dem Titel schon alles gesagt: wie es passierte. Mehr nicht.
Man merkt, es werden Fäden und Geschichten gesponnen, die irgendwann anfingen und mit Kirstens Rückkehr enden. Und mit diesem ruhigen Erzähltempo (was aber keinesfalls als langweilig genannt werden kann), schafft die Autorin die richtige mystische Atmosphäre. Ein Buch typisch für lange, kalte Nächte. Und der Bezug zu den Samen, zu den nordischen Mythen ist
Die Protagonistin Kirsten ist durchweg klar nachvollziehbar. Mal möchte man sie einfach nur in den Arm nehmen. Mal möchte man sie einfach nur schütteln. Aber nie handelt sie voreilig oder unbegründet. Sie geht ihren Weg. Und es ist schön, sie auf der Suche nach der eigenen Identität zu begleiten.
Zusammenfassend ist es eine schöne Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen. Einigen wird die Geschichte wohl doch zu ruhig sein. Doch wer sich für eine nordische Familiensaga interessiert, mit Drama, Missverständnissen und doch nah an der Realität, wird hier seine Freude finden.

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