VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Belgravia Roman

Kundenrezensionen (20)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10324-1

Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Belgravia beginnt am Vorabend der Schlacht von Waterloo, dem 15. Juni 1815, als in Brüssel die Herzogin von Richmond einen prächtigen Ball für den Herzog von Wellington gibt. Kurz nach Mitternacht kommt die Nachricht, dass Napoleon unerwartet die Grenze überschritten hat. Wellington und seine Truppen müssen umgehend in die Schlacht ziehen. Eingeladen zum Ball sind auch die Trenchards, die durch Geschäfte mit der Armee reich geworden sind. Auf ihre schöne Tochter Sophia hat Edmund Bellasis, der Sohn und Erbe einer der prominentesten Familien des Landes, ein Auge geworfen. Nach diesem Abend wird nichts mehr so sein wie zuvor. Fünfundzwanzig Jahre später werden die beiden Familien noch immer von dem dunklen Geheimnis verfolgt, das am Vorabend der Schlacht von Waterloo seinen Anfang nahm.

»Meisterhaft entwirft Julian Fellowes ein unwiderstehliches Panoptikum menschlicher Eitelkeit.«

Peter Twiehaus, ZDF "Morgenmagazin" (06.12.2016)

Julian Fellowes (Autor)

Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist Schauspieler und preisgekrönter Autor von Romanen, Drehbüchern und Theaterstücken; für »Gosford Park« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet, die Serie »Downton Abbey« hat ihn weltweit berühmt gemacht. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Alexander Kitchener-Fellowes, Baron Fellowes of West Stafford, lebt mit seiner Frau Emma im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.

»Meisterhaft entwirft Julian Fellowes ein unwiderstehliches Panoptikum menschlicher Eitelkeit.«

Peter Twiehaus, ZDF "Morgenmagazin" (06.12.2016)

»Herrlich, eine neue, wieder geschliffen scharfe Story von 'Downton Abbey'- Autor Julian Fellowes!«

Gala (17.11.2016)

»Absolut süchtig machend.«

Grazia (28.11.2016)

»Familiendrama - opulent und mitreißend erzählt.«

bella (11.01.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Maria Andreas
Originaltitel: Belgravia
Originalverlag: Weidenfeld & Nicolson (Orion Publishing), London 2016

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-570-10324-1

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 14.11.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Willkommen in der schillernden Welt von Belgravia

Von: Poesielos Datum: 03.02.2017

https://poesielos.blog/

Manche Epochen faszinieren ungemein und das viktorianische Zeitalter gehört da definitiv zu. Sei es wegen der Kleidung, dem industriellen Wandel, der Standesunterschiede, die sich allmählich verringern… das 19. Jahrhundert ist voll mit spannenden Facetten. Genau in diese Zeit nimmt Julian Fellowes den Leser in seinem Roman Belgravia mit, der hauptsächlich im gleichnamigen Londoner Stadtteil angesiedelt ist. Die Geschichte folgt zwei Familien, den Trenchards und Brockenhursts. Beide Familien könnten nicht unterschiedlicher sein: Die Trenchards sind eine im Aufstieg begriffene Kaufmannsfamilie, während die Brockenhursts eine alte britische Adelsfamilie sind. Das erste Mal kreuzen sich die Geschicke der beiden Familien beim legendären Ball der Herzogin von Richmond am 15. Juni 1815, der nur wenige Tage vor der Schlacht bei Waterloo gegeben wird. Die Ereignisse an diesem Tag holen die Familien gut fünfundzwanzig Jahre später bei einer zufälligen Begegnung von Anne Trenchard und Lady Brockenhurst beim Tee wieder ein und stellen vieles auf den Kopf.

Sechs Staffeln lang habe ich unheimlich gerne die Schicksale der Crawley Familie sowie ihrer Bediensteten in Downton Abbey verfolgt und war doch traurig, als die Serie beendet wurde. Umso schöner, dass von Fellowes ein Roman mit ähnlichen Thematiken erschienen ist! Belgravia geht dabei zwar etwas weg von der Formel, die Geschehnisse in der Familie und im Dienstbotentrakt zu zeigen, aber die beiden Familien reichen so bereits für ordentliches Drama aus. Denn: Der ganze Roman dreht sich um ein Geheimnis, dass eigentlich keines ist. Nur dank falschen Entscheidungen, Missverständnissen, Intrigen und und und bauscht es sich unnötig auf und braucht einiges an Seiten, um wieder entwirrt zu werden. Als Leser ist das teilweise sehr anstrengend, weil man die ganze Zeit über mehr weiß als die Protagonisten.

Für mich ist das mit einer der größten Minuspunkte an Belgravia, denn es kommt einfach keine Spannung auf. Die Geschichte bleibt konstant vorhersehbar und ich wollte die meiste Zeit die Protagonisten nur schütteln. Die beiden Frauen, Anne Trenchard und Charlotte Brockenhurst, machen da Gott sei Dank mit ihrer herrlichen Art wieder einiges wett. Allgemein machen die weiblichen Charaktere in diesem Roman viel mehr Spaß als die männlichen! Denn obgleich die sozialen Gegebenheiten ihnen häufig die Hände binden, finden sie trotzdem eine Möglichkeit sich zu behaupten und ihren eigenen Weg zu gehen.

Fellowes‘ Schreibstil wirkt auf den ersten paar Seiten vielleicht noch etwas sperrig, aber ist der beschriebenen Zeit absolut angemessen und man gewöhnt sich schnell daran. Vor allem die Standesunterschiede werden durch die gewählte Sprache noch einmal deutlich verstärkt, ebenso wie die unterschiedlichen Generationen innerhalb der Familien.

Belgravia bietet zwar keine großen Überraschungen, der Einblick in diese ganz eigene Welt innerhalb der 1840er ist Fellowes dennoch gut geglückt und man fiebert mit den Protagonisten dem glücklichen Ende entgegen. Ich hätte mir gewünscht, dass man vielleicht noch etwas mehr vom sozialen Leben außerhalb der Familie sieht und die Dienstboten etwas mehr in den Hintergrund treten… Tatsächlich glaube ich fast, dass diese Geschichte als Film besser funktionieren würde. Für einen grauen Sonntag ist diese kurze Reise ins viktorianische Belgravia aber absolut perfekt.

Fans von Downton Abbey und Jane Austen kommen voll auf ihre Kosten.

Von: Bella's Wonderworld Datum: 27.01.2017

www.bellaswonderworld.de

Beschreibung

Die Familie Trenchard ist eine der aufstrebenden Geschäftsfamilien des frühen 19. Jahrhunderts. Während des Krieges machte sich Mr. James Trenchard als Proviantlieferant der Britischen Armee einen Namen. So kam es dass die Trenchards zu dem legendären Ball der Herzogin von Richmond für den Herzog von Wellington am Vorabend der Schlacht von Waterloo eingeladen wurden. Genau wie Mr. Trenchard hält auch seine Tochter Sophia nichts für unmöglich und verliebt sich in Edmund Bellasis, Neffe der Herzogin und Erbe eines prominenten Adelsgeschlechts. Die Verbindung der beiden steht jedoch unter keinem guten Stern und alles kommt anders als gedacht. So werden die Familien der beiden Liebenden noch 25 Jahre nach der Schlacht von den Geheimnissen dieser Zeit verfolgt.

Meine Meinung

Alleine schon die Aussage „vom Autor von Downton Abbey“ war für mich Grund genug Julian Fellowes Roman „Belgravia“ unbedingt Lesen zu wollen. Schon seit Jahren liebe ich die Klassiker von Jane Austen und den Brontë Schwestern. Es bereitet mir unheimliche Freude in diese längst vergangene Zeit einzutauchen, die Sitten und Gebräuche dieser entschleunigten Zeit in mich aufzusaugen und dabei die spannenden Wortgefechte mitzuverfolgen.

Während die Serie „Downton Abbey“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, versetzt uns der neue Roman von Julian Fellows nochmals einhundert Jahre in der Zeit zurück. Schon nach wenigen Seiten habe ich mich in die Zeit kurz nach Napoleon Bonapartes letzter Schlacht bei Waterloo versetzt gefühlt. Gekonnt lässt Julian Fellowes die besondere Atmosphäre dieser Nachkriegszeit in seine Geschichte einfließen. Es scheint nun nicht nur für Menschen mit Adelsgeschlecht voran zu gehen, sondern auch einfache Menschen können sich mit Geschick und Geschäftsgeist einen Namen machen. Genau solch eine Geschichte steht in Julian Fellowes Roman „Belgravia“ im Mittelpunkt.

Neben der nostalgischen Sprache, in der der Roman verfasst ist, bestechen vor allem die detailliert gezeichneten Charakter. Im Vordergrund steht die neureiche Familie von Mr. Trenchard sowie die adlige Familie Brockenhurst, die durch ein altes Geheimnis miteinander verbunden sind. Der Titel „Belgravia“ ist sogleich Schauplatz des Geschehens, denn Belgravia ist schon damals die Adresse in London für alles was Rang und Namen hat. Als sich Mrs. Trenchard und die Countess of Brockenhurst, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dort zum ersten Mal begegnen, kommt die Geschichte in’s Rollen. Das Geheimnis das beide Familien miteinander verbindet kann nicht länger gewahrt werden und wird über kurz oder lang an die Öffentlichkeit gelangen. Dabei gibt es vielfältige Gelegenheiten für Intrigen, Spekulationen und Machtspiele. Fast wie nebenbei ergibt sich dann auch noch eine Romanze die sich perfekt in das Gesamtbild einfügt.

"»Lady Maria, ich würde gegen Drachen kämpfen, ich würde über glühende Kohlen laufen, ich würde das Tal des Todes durchqueren, wenn ich glaubte, ich hätte damit eine Chance, Ihr Herz zu gewinnen.«" (Seite 254)

Ich bin sehr beeindruckt wie Julian Fellowes es geschafft hat so vielen Charakteren Raum in seiner Geschichte zu geben und neben den feinen Herrschaften auch noch einige der Bediensteten näher zu beleuchten. Außerdem kommen die Sitten und Umgangsformen der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts wunderbar zum tragen. Für mich als Fan von Jane Austen und Downton Abbey war dieser Roman von Anfang bis Ende ein wundervoller Genuss!

Besonders eindrucksvoll fand ich die Damen der Geschichte, Mrs. Anne Trenchard und die Countess of Brockenhurst. Zu Beginn scheinen sie vollkommen unterschiedlich zu sein, ja sogar in verschiedenen Welten zu leben, die ihr gesellschaftlicher Stand ihnen zugewiesen hat. Doch im Verlauf des Romans werden sich diese beiden Figuren immer ähnlicher. Jede der Damen zeigt eine kämpferische Seite, denn schließlich möchten sie für ihre Familien nur das beste!

Als Leser ist man von Beginn an in alle Geheimnisse und Gegebenheiten der Geschichte eingeweiht, und dennoch hat es mir eine große Freude bereitet zu beobachten wie sich das ganze entwickelt. Ich finde die damalige englische Gesellschaft mit ihren gesellschaftlichen Gepflogenheiten und das Streben einer jeden Familie die Mädchen gut zu verheiraten sehr unterhaltsam. Dabei geht es nicht nur um Titel, Erbschaften und Ehre, sondern auch um Familienbande sowie Werte der Ehrlichkeit und Loyalität. Natürlich bietet dies alles einen prächtigen Nährboden für Skandale und intrigante Persönlichkeiten.

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob der Roman etwas für euch ist, könnt ihr euch auf www.belgravia-roman.de das erste Kapitel kostenlos zum Lesen herunterladen.

Fazit

Ein stimmiger Roman um sich von der englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts verzaubern zu lassen! Fans von Downton Abbey und Jane Austen kommen voll auf ihre Kosten.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors