Das Versprechen des Bienenhüters

Roman

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»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.« Belletristik-Couch.de

Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren.

Sie haben alles verloren und glauben dennoch an einen Neuanfang: Diese Geschichte wird Sie berühren, mitreißen und doch hoffnungsvoll zurücklassen.

»Es ist unmöglich, von diesem Appell an die Menschlichkeit nicht bewegt und vielleicht sogar inspiriert zu sein.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Bettina Spangler
Originaltitel: The Beekeeper of Aleppo
Originalverlag: Zaffre, London 2019
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2715-7
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Dieses Buch spielt in: Aleppo, Syrien

Leserstimmen

Ein steiniger Weg

Von: Newspaper aus Krefeld

12.10.2019

Inhalt: „Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren." Schreibstil/Art: Nuri beschreibt aus der Ich-Perspektive die berührende, emotionale und zugleich beschwerliche Flucht von Aleppo über Griechenland und anschließend nach England. 
Der Schreibstil ist sehr poetisch, die Sprache bildhaft. Landschaften, Orte und Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gut umschrieben. Erzählt wird in zwei Strängen; in der Gegenwart, sprich nach der Ankunft in England und der Vergangenheit, die Flucht und die Stationen der Beiden.
 Die Zeitenwechsel sind miteinander verbunden; die Kapitelüberschrift ist das letzte Wort des vorherigen und das erste Wort des folgenden Kapitels. 
 Das hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Schade finde ich es, dass dem Leser bereits zu Anfang offenbart wird, dass es Beide bis nach England geschafft haben. Jeglicher Spannungsbogen ist dadurch genommen. Fazit: Eine sehr bewegende und tiefgründige Erzählung über Leid, Verlust, Zusammenhalt und Liebe. Die Autorin, Christy Lefteri will kein Mitleid erwirken sondern Verständnis und die Beweggründe dieser Flüchtlingsfamilie dem Leser näher bringen. 
 Obwohl mich der Schreibstil und die vielen Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit nicht packen konnten, kann ich dieses Buch dennoch weiter empfehlen.

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Intensive Fluchtgeschichte, Umsetzung zu sprunghaft

Von: monerl

11.10.2019

(3,5 Sterne) Meine Meinung Die Autorin nimmt die Leser*innen in ersten Handlungsstrang mit nach Syrien, in die Vergangenheit der Protagonisten bis zum Punkt des schrecklichen Krieges und der unumgänglichen Flucht. Mit dem zweiten Handlungsstrang gibt es einen kleine Erzählstopp in Istanbul und dann wieder in Griechenland. Dort lernen wir Hoffnungslosigkeit, Elend und Gewalt kennen, die verschiedene Flüchtlinge aus Syrien, dem afrikanischen Kontinent, Afghanistan usw. erleben. Es ist niederschmetternd und schrecklich! Gleichzeitig fragt man sich mit Nuri, welche Möglichkeiten noch bleiben, damit er und Afra noch nach England entkommen können. Es gibt wenige und der Preis ist hoch! Der dritte Handlungsstrang spielt in England, im Flüchtlingsheim bzw. einer Pension, in der Nuri und Afra mit anderen Flüchtlingen untergekommen sind und mitten im Asyl-Beantragungsverfahren stecken. Diese drei Perspektiven wechseln das ganze Buch über und machten es mir nicht so leicht emotional am Ball zu bleiben. Kaum war ich in einer “Geschichte” drin, wurde ich herausgerissen und in die nächste katapultiert. Leider weiß man von Beginn an, dass Nuri und Afra es nach England schaffen. Diese Information tötet das Spannungsmoment. Denn nun gibt es nichts mehr, das einen so richtig am Ball bleiben lässt. Es gibt lediglich das “Dazwischen”, also, wie die Reise verlief und was ihnen dabei so alles widerfährt. Ja, auch das ist schlimm genug, wie oben bereits angerissen. Ich hätte mir jedoch noch etwas mehr Spannung gewünscht. Sprachlich schön erzählt Christy Lefteri die Geschichte und nicht nur einmal ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass die Sprache nicht an den Inhalt der Erzählung ranreicht. Dieser Gegensatz hat mich oftmals innehalten und überlegen lassen, was denn gerade passiert. Ein interessanter und spannender Kunstgriff, um Distanz zum Gesagten zu schaffen. Leider konnten mich die Protagonisten nicht so ganz überzeugen. Ein schweres Leben, schwere Schicksale, die ihnen widerfahren und doch berührten sie mich nicht so richtig. Woran genau das lag, kann ich nicht genau sagen. Ich war dem Buch nicht so ganz verfallen, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Nuri als auch Afra waren mir nicht nah genug. Ihre Charakterisierung hätte noch viel mehr Tiefe verdient. Fazit Eine traurige Fluchtgeschichte, die sich aus vielen echten Erlebnissen speist, denn die Autorin hat als freiwillige Helferin eine Zeit lang in Athen in einem Flüchtlingscamp ausgeholfen und so viele Geflüchtete kennengelernt, die ihr ihre Geschichten erzählt haben. Diese Echtheit und Kraft spürt man deutlich im Handlungsstrang in Griechenland, wo Nuri und Afra eine Weile festsitzen. Obwohl mich das Buch nicht voll und ganz überzeugen konnte, empfehle ich es weiter. Denn die im Buch beschriebenen Schicksale erleiden täglich auch heute noch sehr viele Menschen. Und es darf nicht vergessen werden, was so vielen Menschen passiert und was sie durchleben und erleiden müssen!

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Vita

Christy Lefteri wuchs als Tochter zypriotischer Geflüchteter in London auf. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an der Brunel University. 2016 und 2017 verbrachte sie die Sommermonate als Freiwillige in einem von der Unicef unterstützten Geflüchtetenlager in Athen. Die Geschichten, die die Menschen ihr dort erzählten, inspirierten sie dazu, »Das Versprechen des Bienenhüters« zu schreiben.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein überzeugender und tief beeindruckender Roman über den Willen, zu Überleben und die immerwährende Kraft der Liebe.«

Sunday Mirror (14. Mai 2019)

»Dieser Roman erzählt berührend und erschreckend von den echten Menschen hinter den Schlagzeilen über Geflüchtete.«

Kirkus Reviews (Starred Review) (19. Juni 2019)

»Lefteri erzählt einfühlsam und kraftvoll von den schrecklichen Folgen des Bürgerkriegs auf syrische Zivilisten. Intensiv, emotional, berührend.«

Publishers Weekly (19. Juni 2019)

»Eine Geschichte über Zuversicht und Hoffnung im Angesicht erschütternder Widerstände.«

Irish Independent

»Ein Roman über Verlust, Liebe, Stärke und Hoffnung, der an ›Der Tätowierer von Auschwitz‹ und ›Drachenläufer‹ erinnert.«

The Observer (03. Juni 2019)

»Wenn sie mitreißende, toll erzählte Geschichten mögen, die so relevant wie emotional sind, dann ist dieser Roman genau das richtige für Sie.«

The Metro (03. Juni 2019)

»Dies ist ein Buch von internationaler Relevanz. Mutig, provokant und eindringlich – es wird Ihnen die Augen öffnen.«

Heather Morris, Autorin des Bestsellers »Der Tätowierer von Auschwitz«

»Herzzerreißend und doch voller Hoffnung!«

Daily Express (03. Juni 2019)

»Ein wichtiger Roman, der aktueller nicht sein könnte. Wunderschön und auf den Punkt geschrieben, erzählt er vom Guten und Schlechten im Menschen.«

The Sun (14. Mai 2019)

»Ein relevantes Buch, das zur richtigen Zeit kommt und vor allem durch seine emphatisch gezeichneten und glaubwürdigen Figuren überzeugt.«

»Eine bemerkenswerte Geschichte über Geflüchtete und ein wichtigter, notwendiger Roman der all jenen, die so oft verteufelt werden, ein Gesicht und eine Stimme gibt.«

»Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die tiefer geht als jede reißerische Schlagzeile, eine Geschichte, so wahr und voll stiller Kraft.«

Esther Freud, britische Bestsellerautorin

»Ein Roman über Dunkelheit und Licht, Schrecken und Hoffnung und die schiere Kraft des menschlichen Willens.«

Culturefly

»Diese mitreißende Geschichte hielt mich mit ihrem Mitgefühl, der sensiblen Erzählweise und ihrem Drang nach Hoffnung und Erlösung gefangen.«

Daljit Nagra, britischer Dichter

»Sensibel erzählte, eindringliche Fluchtgeschichte, die trotz aller Tragik nie hoffnungslos wirkt.«

Gong (06. September 2019)

»Einfühlsam und ergreifend.«

Neue Post (28. August 2019)

»[…] ein schweres Thema unglaublich feinfühlig und hoffnungsvoll erzählt.«

Für Sie (23. September 2019)

»Es sind traurige Geschichten, die Christy Lefteri zu Papier bringt, doch auch eine große Menschlichkeit schimmert durch jede Seite. Dieser Roman gibt den Flüchtlingszahlen aus der Statistik ein Gesicht.«

Freie Presse (06. September 2019)

»Das Versprechen des Bienenhüters ist ein zu tiefst beeindruckender Roman und eine sehr einfühlsame Geschichte, die von Liebe und Leid erzählt […].«

Radio Mühlheim (15. September 2019)

»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.«

belletristik-couch.de (30. September 2019)