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Der Historiker und der Zeitgenosse Eine Zwischenbilanz

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0048-9

Erschienen: 27.01.2014
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Wie hängt die Arbeit des Historikers mit seiner eigenen Biographie und seiner eigenen Lebenszeit zusammen? Was kann Geschichtsschreibung für die Gegenwart leisten? Über diese Fragen hat Christian Meier, der renommierteste Althistoriker Deutschlands, immer wieder nachgedacht. Anlässlich seines 85. Geburtstags zieht er nun Bilanz und reflektiert über die Probleme, die aus dem Verhältnis zwischen der Welt der Geschichte und der Provinz des Historikers erwachsen.

Die Fragen, die Historiker an die Geschichte stellen, werden immer auch durch ihre Zeitgenossenschaft beeinflusst. Sie bestimmt ihre Vorstellungen ebenso wie ihre Sorgen und Ängste. Diese Erkenntnis bildet den Bogen von Meiers Antrittsvorlesung, die er 1968 unter dem Titel »Die Wissenschaft des Historikers und die Verantwortung des Zeitgenossen« gehalten hat, zu seiner vielbeachteten Abschiedsvorlesung vom Juli 2012. Der vorliegende Band versammelt diese beiden wichtigen Texte sowie ein Gespräch mit Georg Frühschütz, einem seiner letzten Studenten, in dem Christian Meier über Schwierigkeiten und Freuden des Historikerberufs nachdenkt. Er formuliert seine Sicht auf die Geschichtsschreibung und bewertet die Rolle des Historikers in unserer sich rasant wandelnden Gegenwart – einer Zeit, die es scheinbar längst aufgegeben hat, diesen Wandel geschichtsphilosophisch zu verstehen.

»Auch Fachfremde [können] mit diesem Band mühelos in geschichtsphilosophische Tiefen vordringen. Der Ton ist nie belehrend oder naseweis, sondern in schönster Weise erkenntnisorientiert.«

Die Zeit (13.02.2014)

Christian Meier (Autor)

Christian Meier, geboren 1929 in Stolp/Pommern, ist emeritierter Professor für Alte Geschichte und einer der herausragenden Historiker und Intellektuellen Deutschlands. Von 1980 bis 1988 war er Vorsitzender des Verbands der Historiker Deutschlands, von 1996 bis 2002 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Er hat bedeutende Werke zur Antike veröffentlicht, darunter die Bestseller „Caesar“ (1982), und „Athen“ (1993). Mit Büchern wie „Das Verschwinden der Gegenwart“ (2001), „Von Athen bis Auschwitz“ (2002) und „Das Gebot zu vergessen“ (2010) hat er immer wieder auch aktuelle politische Debatten angestoßen.

»Auch Fachfremde [können] mit diesem Band mühelos in geschichtsphilosophische Tiefen vordringen. Der Ton ist nie belehrend oder naseweis, sondern in schönster Weise erkenntnisorientiert.«

Die Zeit (13.02.2014)

»Die Berichte des Zeitzeugen über die Desorientierungen nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes sind ebenso erhellend, wie einzelne Erinnerungen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (15.02.2014)

»Mit kritischer Distanz und konstruktiver Skepsis verfolgt [Christian Meier] weiterhin das Zeitgeschehen. Resignation ist ihm fremd. Ihn kennzeichnen vielmehr Tatendrang und Lust am Schreiben.«

Neue Zürcher Zeitung (15.02.2014)

»Christian Meier hat die Abenteuerlust, die es braucht, um große Bögen zu spannen, um Antike und Gegenwart in Beziehung zu setzen.«

Süddeutsche Zeitung, 18.03.2014

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 12,0 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-8275-0048-9

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 27.01.2014

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