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Der schwarze Handschuh Erzählungen

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Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-2246-1

Erschienen: 08.10.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine bezaubernde russische Trouvaille

Charmanter Feingeist und scharfzüngiger Kritiker skandalöser Zustände, erzählt Vladimir Odoevskij stets mit der Eleganz des formvollendeten Stilisten. Dieser Auswahlband ist eine Trouvaille für alle, die sich mit Felicitas Hoppe von der «Leichtigkeit, Geistesgegenwart und Beobachtungsgabe» dieses russischen Klassikers bezaubern lassen möchten.

Neu zu entdecken: ein Hochkaräter der russischen Literatur und ein Großmeister der kleinen Form. Vladimir Odoevskij (1803–1869) hat die Erzählkunst seiner Heimat mitbegründet und sie mit seinen Novellen in weltliterarische Sphären geführt. Sprachlich souverän und in unbefangenem Fabulierton vermittelt er uns ein launig- heiteres Zeit- und Sittenbild der spätaristokratischen Welt. Kaum ein gesellschaftlicher Missstand und kaum ein menschlicher Makel, den der versierte Satiriker nicht auf seine spitze Feder gespießt hätte. Habgier, Eitelkeit, Ruhmsucht, Trägheit des Herzens, Standes- und Geistesdünkel, nichts ist vor seiner Polemik sicher. Der Enge gesellschaftlicher Konventionen und des schönen Scheins entkommen am Ende weder die Privilegierten noch die Habenichtse, weder die Berechnenden noch die, die angeblich reinen Herzens sind. Wie das Zwillingsstück um die zauberhaften Prinzessinnen Mimi und Zizi, das den Beginn der psychologischen Analyse in der russischen Literatur markiert, sind auch die anderen Erzählungen des Bandes eine tiefgreifende Kritik an ausgehöhlten Traditionen. Romantische Motive, spätromantische Brechung und ein modern anmutender Scharfblick finden sich hier meisterhaft miteinander verschränkt.

Bei den hier von Peter Urban gehobenen Prosaschätzen handelt es sich durchwegs um Erst- bzw. Neuübersetzungen, die den Nimbus dieses großen Erzählers belegen.

»Witzig und liebevoll zugleich [...]. Schönstes 19. Jahrhundert!«

Berliner Zeitung, 11.07.2015

Vladimir Odoevskij (Autor)

Vladimir Odoevskij (1803–1869) zählt mit Gogol und Puškin zum Dreigestirn der frühen Blüte russischer Erzählkunst. Den Schilderer des Märchenhaft-Phantastischen verbindet eine innige Seelenverwandtschaft mit der deutschen Romantik. Seine Lebensbilder aus der spätaristokratischen Adelswelt bezaubern durch Unmittelbarkeit und Esprit.

»Witzig und liebevoll zugleich [...]. Schönstes 19. Jahrhundert!«

Berliner Zeitung, 11.07.2015

»Charakterskizzen voll geistreichem Spott: Der russische Adlige entlarvt in eleganten Sätzen die Dekadenz seines eigenen Milieus.«

Börsenblatt, 01.08.2013

»Charmanter Feingeist und scharfzüngiger Kritiker skandalöser Zustände, erzählt Vladimir Odoevskij stets mit der Eleganz des formvollendeten Stilisten.«

Mainpost - Schweinfurter Tagblatt, 23.10.2013

»Die Welt, die Odoevskij beschreibt, ist längst versunken, aber die menschlichen Makel sind geblieben - zeitlos lesenswert, wie er sie schildert.«

Hellweger Anzeiger, 02.11.2013

»Launig-heiteres Zeit- und Sittenbild der Adelsgesellschaft.«

Lesart, 4/13

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Aus dem Russischen von Peter Urban

Mit Nachwort von Peter Urban

Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 9,0 x 15,0 cm

ISBN: 978-3-7175-2246-1

€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 08.10.2013

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