VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Madonna der Berge Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 22,00 [D] inkl. MwSt.
€ 22,70 [A] | CHF 30,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-29206-2

NEU
Erschienen:  20.08.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Venezien 1923: Maria Vittoria muss dieses Jahr heiraten, sonst wird es nie geschehen. Sie ist schon fünfundzwanzig, trotzdem findet ihre kleine Schwester sie schön. Ihr Vater findet einen Ehemann für sie, und Maria hat Glück: Gut sieht der Fremde aus, er ist kein alter Mann, er ist nicht kriegsversehrt. Sie ist dem neuen Inhaber des Dorfladens eine gute Frau, gebärt ihm über die Jahre fünf Kinder, und an Arbeit mangelt es nicht. Doch die Zeiten sind beschwerlich in den italienischen Bergen. Und man muss sich in Acht nehmen. Denn im Faschismus ändern die Regeln sich fast täglich. Maria ist fest entschlossen, ihre Familie zu beschützen. Koste es, was es wolle.

Elise Valmorbida (Autorin)

Elise Valmorbida ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und preisgekrönte Filmproduzentin. Als Kind italienischer Eltern wuchs sie in Australien auf. Sie studierte Englisch und Graphikdesign und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an der University of the Arts in London. Die Madonna der Berge ist ihr erster Roman im Diana Verlag.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: The Madonna of the Mountains
Originalverlag: Faber & Faber

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-29206-2

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  20.08.2018

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ärmliche Bergwelt in Italien

Von: Angela Busch Datum: 26.09.2018

https://literaturgarten.blogspot.com

Inhalt/Klappentext:
Venezien 1923: Maria Vittoria muss dieses Jahr heiraten, sonst wird es nie geschehen. Sie ist schon fünfundzwanzig, trotzdem findet ihre kleine Schwester sie schön. Ihr Vater findet einen Ehemann für sie, und Maria hat Glück: Gut sieht der Fremde aus, er ist kein alter Mann, er ist nicht kriegsversehrt. Sie ist dem neuen Inhaber des Dorfladens eine gute Frau, gebärt ihm über die Jahre fünf Kinder, und an Arbeit mangelt es nicht. Doch die Zeiten sind beschwerlich in den italienischen Bergen. Und man muss sich in Acht nehmen. Denn im Faschismus ändern die Regeln sich fast täglich. Maria ist fest entschlossen, ihre Familie zu beschützen. Koste es, was es wolle.
DIE AUTORIN: Elise Valmorbida ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und preisgekrönte Filmproduzentin. Als Kind italienischer Eltern wuchs sie in Australien auf. Sie studierte Englisch und Graphikdesign und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an der University of the Arts in London. Die Madonna der Berge ist ihr erster Roman im Diana Verlag. Der Link führt zur Verlagsseite. Elise Valmorbida.

Meine Meinung: In dieser facettenreichen Familiengeschichte reise ich in das Jahr 1923, in die Lebenszeit meiner Mutter, allerdings nicht nach Deutschland, sondern in die wilden Berge Italiens, in ein kleines, ärmliches Dorf in Venezien. Das beeindruckende Cover des gebundenen Buches zeigt eine Frau in den Bergen , die bewusst ein Ziel vor Augen hat. Dieses Bild ist bestimmend für die Charakterstärke dieser besonderen Frau, die für damalige Zeiten spät in den Bund der Ehe eintritt, aber umso gezielter für den Schutz ihrer fünf Kinder und des geliebten Ehemannes Achille kämpft. Der Vater hat ihr den Ehemann sorgfältig ausgesucht und er ist für Maria ein guter und starker Gefährte. Die beiden Eheleute eröffnen einen Dorfladen und ihre Ehe verläuft harmonisch. Wäre da nicht der Faschismus und Mussolini. Diese Katastrophe erreicht auch die abgelegenen Orte Italiens und seine Menschen.
Der faszinierende Schreibstil von Elise Valmorbida hat mich gefesselt und begeistert. Schlicht, einfach, in kurzen und prägnanten Sätzen schildert sie das Leben im Dorf und den täglichen Kampf um das Überleben. Den Hunger. Die Denunziationen und Veränderungen des Dorflebens. Menschen werden beschrieben, die ihr Mäntelchen nach dem Wind ausrichten. Immer wieder lebt, liebt und arbeitet Maria Vittoria für ihre Familie. Gibt all ihre Kraft und Leidenschaft einem Leben für Gerechtigkeit und Frieden und dem Schutz der Ihrigen hin. Fast schon poetisch wirken die Sätze von Elise Valmorbida auf mich. Das Leben und Umfeld von Maria Vittoria zeigt sich bildhaft und eindrucksvoll in meinem Kopf. Ich bin erschüttert und bewundere diese starke und gläubige Lebenseinstellung. Denn Maria Vittoria hat einen Halt in ihrem ärmlichen Dasein. Zusätzlich zu ihrer handgefertigten Aussteuer hat sie eine Madonnenstatue mit in die Ehe gebracht. Sie hält Zwiesprache mit der Statue und holt sich Kraft, Rat und Hilfe. Der zweite Welt-Krieg greift immer mehr in das Leben der Italiener ein. Die deutsche Besatzung ist allgegenwärtig.
Die Gliederung des Buches in acht Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin beschreibt in Zeitangaben die Entwicklung und das Aufkeimen des Faschismus in den Jahren 1923, 1928 - Faschistische Ära Jahr VI, 1936-Faschistische Ära XIV, 1942-Faschistische Ära XX, 1944-Faschistische Ära XXII, 1948, 1950.
Der Anhang des Buches über ESSEN mit REZEPTEN, FAMILIE und GESCHICHTE lockert diesen ernsten Roman etwas auf und verführt geschickt zum Nachkochen der einfachen Gerichte.

Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses grossartige und faszinierende Buch.

Mein Dank für das überragende Leseerlebnis geht an die Autorin und den Diana-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar !

Ein emotionaler und bewegender Roman, der einen in den Bann zieht.

Von: sk Datum: 21.09.2018

https://booksarelifexoxo.blogspot.com/

Klappentext:

Venezien 1923: Maria Vittoria muss dieses Jahr heiraten, sonst wird es nie geschehen. Sie ist schon fünfundzwanzig, trotzdem findet ihre kleine Schwester sie schön. Ihr Vater findet einen Ehemann für sie, und Maria hat Glück: Gut sieht der Fremde aus, er ist kein alter Mann, er ist nicht kriegsversehrt. Sie ist dem neuen Inhaber des Dorfladens eine gute Frau, gebärt ihm über die Jahre fünf Kinder, und an Arbeit mangelt es nicht. Doch die Zeiten sind beschwerlich in den italienischen Bergen. Und man muss sich in Acht nehmen. Denn im Faschismus ändern die Regeln sich fast täglich. Maria ist fest entschlossen, ihre Familie zu beschützen. Koste es, was es wolle.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr sehr gut und ist an die Handlung sowie dem Titel. Im Hintergrund erkennt man fast unerkennbar die Berge. Währenddessen steht im Vordergrund eine Frau, die dem Betrachter den Rücken.

Zum Inhalt: Es wird Zeit, dass die 25-Jährige Maria Vittoria heiratet, sonst wird es nie geschehen. Ihr Vater ist losgezogen und hat ihr einen Mann besorgt, denn er will sie nicht an irgendjemanden verheiraten. Genau dieser Mann ist nicht vom Krieg versehrt, sondern ein gutaussender und starker Mann. Mit ihrem frisch angetrauten Ehemann zieht Maria mit ihm ins Tal, in dem sie gemeinsam einen Laden eröffnen. Sie ist ihm eine gute Frau, gebiert ihm über die Jahre fünft Kinder, und an Arbeit mangelt es nicht. Doch als alles richtig gut läuft, ändern sich die Zeiten in Italien - die Faschisten und Mussolini sind seitdem an der Macht. In einer patriarchalisch geprägten Welt, stößt Maria an ihre Grenzen. Es herrscht Angst und Sorge. Zudem ist der Hunger groß, die Nahrung wird knapp und dann marschieren die Deutschen ein und besetzten das Land. Marias Ehemann gerät in Gefahr und Maria tut alles, um ihn und ihre Familie zu retten.

Zum Schreibstil: Die Autorin Elise Valmorbida hat mich beim Lesen ihres Romans verzaubert. Es war wie ein Sog dem man sich nicht mehr entziehen konnte. Sprich das Buch lässt sich nicht aus der Hand legen und die Seiten verfliegen nur! Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, denn dieser ist kraftvoll und sehr flüssig. Die Autorin Elise Valmorbida nimmt uns Leser auf eine Reise in eine bewegende und dunkle Epoche der italienischen Bergwelt Norditaliens von 1923 bis 1950 mit. Dabei schafft Sie es diese Zeit der Faschisten und Mussolini mit der herrschenden Armut, der harten Arbeit und Lebensbedingungen beschrieben, ebenso der Einmarsch der deutschen Wehrmacht. Der Roman hat ein Inhaltsverzeichnis, sieben Kapitel und ein Anhang. Die Kapitel sind in die Jahre 1923, 1928, 1936, 1942, 1944, 1948 und 1950 unterteilt. Valmorbida verwendet kurze Sätze und Abschnitte. Außerdem finden sich mehrere italienische Sätze, die auch übersetzt wurden. Die Madonnenstatue, die eine große Rolle für Maria spielt, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.



Mein Fazit:

Elise Valmorbida ist mit "Die Madonna der Berge" ein facettenreicher Roman über eine sehr starke Frau in der dunkelsten Zeit Italiens gelungen. Dieser historische Roman lässt sich einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen.

Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5/5 Sterne und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus!


Danke an das Bloggerportal und dem Diana - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Voransicht