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Nadjas Katze Ein Berndorf-Roman

Berndorf ermittelt (10)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75676-6

Erschienen:  25.04.2016
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Privatermittler Berndorf ermittelt in eigener Sache …

Auf der Suche nach vergessenen Autoren – ihrem Hobby – entdeckt die pensionierte Lehrerin Nadja Schwertfeger in einem Antiquariat ein Heft mit einer Erzählung über das Kriegsende 1945. Stunden vor dem Einmarsch der US-Army hören in einem kleinen Dorf Einheimische, Flüchtlinge und versprengte Soldaten gemeinsam die Rundfunkübertragung zu Hitlers bevorstehendem 56. Geburtstag. Doch als der Strom ausfällt, läuft die Zusammenkunft aus dem Ruder … Eine Erfindung?

Nadja stolpert über ein seltsames Detail: die Beschreibung einer schwarzen Stoffkatze mit rosa Tatzen. Sie selbst besitzt eine solche Stoffkatze – es ist die einzige Verbindung zu ihrer Mutter, die ihr dieses Kuscheltier mitgegeben hat, als sie sie nach Kriegsende einer anderen Frau überließ. Nadja beschließt zu recherchieren. Hat es ein solches Dorf – wie in der Erzählung beschrieben – wirklich gegeben? Bald scheint sie tatsächlich fündig zu werden. Doch niemand in dem Dorf will mit ihr reden. Schließlich wird sie auf jemanden verwiesen, der hier ebenfalls aufgewachsen ist und später Polizist wurde: Es ist der ehemalige Kriminalkommissar Hans Berndorf, den sie dazu überredet, mit ihr auf eine Zeitreise zu gehen, die in den wenigen Stunden kulminiert, in denen das Dritte Reich bereits zusammengebrochen ist und die Menschen, gleichermaßen von Angst und neuer Lebenshoffnung erfüllt, auf die Ankunft der Sieger warten. Es wird auch eine Zeitreise in Berndorfs eigene Kindheit …

»Wichtiger ist der kriminalliterarische Beifang: Die sorgsame Ausleuchtung der Endkriegszeit, die feine Zeichnung der seelischen Folgen von Flucht und Vertreibung und Verschweigen dessen, was mit den Menschen geschah und dsa Schweigen bei Nachgeboren bewirkt. Man wird ganz still mit diesem Buch. Das macht es im Geballer dieses hartgekochten Genres so besonders, beglückend. Groß.«

Elmar Krekeler, Die Welt

KOMMISSAR BERNDORF ERMITTELT

Berndorf ermittelt

Doppelbände

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ulrich Ritzel (Autor)

Ulrich Ritzel, geboren 1940, aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb, arbeitete mehr als drei Jahrzehnte als Journalist und wurde 1980 mit dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet. Mit dem Roman „Der Schatten des Schwans“ debütierte er 1999 als freier Autor. Aus der Reihe seiner Romane um den Kommissar Berndorf erhielten „Schwemmholz“ und „Beifang“ den Deutschen Krimi-Preis, „Der Hund des Propheten“ den Preis der Burgdorfer Krimi-Tage. Ulrich Ritzel lebt mit seiner Ehefrau Susanne und seinen beiden Hunden seit 2008 in der Schweiz.

»Wichtiger ist der kriminalliterarische Beifang: Die sorgsame Ausleuchtung der Endkriegszeit, die feine Zeichnung der seelischen Folgen von Flucht und Vertreibung und Verschweigen dessen, was mit den Menschen geschah und dsa Schweigen bei Nachgeboren bewirkt. Man wird ganz still mit diesem Buch. Das macht es im Geballer dieses hartgekochten Genres so besonders, beglückend. Groß.«

Elmar Krekeler, Die Welt

»Die Zeit, die Welt kulminiert in diesem Dorf, die Hoffnungen, die Rachegelüste, die Versuche zu verschwinden oder seine Geschichte, seine Geschichten verschwinden zu lassen.«

Elmar Krekeler, Die Welt

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75676-6

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  25.04.2016

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Wie im Spinnennetz

Von: Ulrike Frey  aus Haltern am See Datum: 11.01.2018

ulliken.blogspot.de/p/meine-buch-rezensionen.html

Nadja, pensionierte Lehrerin, ist adoptiert. Sie sammelt antiquarische Schriften. Sie findet bei einem Antiquar ein Heftchen, das die letzten Tage des zweiten Weltkrieges aus der Sicht eines Soldaten erzählt. In einem Dorf wird der 56. Geburtstag des Führers gefeiert. In der Erzählung findet sie auch die Beschreibung eines Stofftiers, einer Katze, die genauso aussieht wie die, die sie von ihrer leiblichen Mutter mitbekommen hat.

Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, erst mit ihrer besten Freundin. Sie finden das Dorf, in dem der Roman spielt. Man möchte ihr wenig Auskunft geben, daran ist nicht zuletzt ihr dicker Schutzpanzer schuld, den sie aus welchen Gründen auch immer angelegt hat. Jedoch erfährt sie den Namen eines Polizisten, der ihr vielleicht helfen kann. Dieser ist inzwischen Privatermittler in Berlin.

Im Laufe der Suche stellt sich heraus, dass auch Berndorf, der Detektiv, wohl immer mehr an der Lösung des Falles interessiert ist, so arbeitet er auch auf eigene Rechnung weiter.

Als Leser kommt man sich vor wie in einem Spinnennetz, man wird umgarnt und mit kleinen Häppchen gelockt, das Buch von Ulrich Ritzel nimmt immer mehr an Fahrt auf bis zum überraschenden Finale.

Die Charaktere der Protagonisten sind sehr ausführlich geschildert, so weiß ich nicht genau, ob ich mit diesen beiden, Nadja und Berndorf, befreundet sein möchte/könnte. Erst im Epilog öffnet Nadja ihren Schutzpanzer.

Das Buch lässt uns teilhaben an die schlimme Zeit zum Ende des zweiten Weltkrieges und die Zeit danach. Es lebt aus den Schriften eines Feuilletonisten und aus den heutigen Recherchen und Gedanken der Protagonisten, die sich nicht besonders grün sind.

Deutsche Geschichte mit Berndorf

Von: Ritja Datum: 24.05.2016

buchstabenfestival.blogspot.de/

Ulrich Ritzels Berndorf ist nicht einfach und je älter er wird, umso eigenwilliger wird er. Aber ich mag ihn irgendwie trotzdem (oder gerade deshalb).

Die Geschichte an sich ist gut durchdacht und auch interessant. Ulrich Ritzel verwebt wieder sehr viel deutsche Geschichte in den aktuellen Fall und strickt zwei Handlungsstränge, die sich im Laufe der Geschichte miteinander verbinden werden. Man ahnt recht schnell, wohin es führen könnte, aber hier ist der Weg das Ziel, denn die Verstrickungen aus dem zweiten Weltkrieg sind interessant. Das Verstecken und das Schweigen, damit die Verbrechen und das eigene Handeln nicht an die Öffentlichkeit kommen. Man will mit dieser Zeit nichts mehr zu tun haben. Einfach vergessen, was war.

Bei dieser Geschichte weiß man nicht, was ist Fiktion und was ist Realität und doch kann man sich das Erzählte gut als wahre Begebenheit vorstellen.

Jedoch haben mich die eingeschobenen Erzählungen des Autoren Paul Anderweg nicht so richtig packen können. Die sind jedoch Grundlage für die Suche, die dann Nadja Schwertfeger und Berndorf starten. Die Geschichte ringsum war wieder gut und interessant, die Recherche und die innere Unruhe, die mit jeder weiteren Information wächst bis zur Erkenntnis, dass...und hier macht es Ulrich Ritzel spannend.

Auf "Nadjas Katze" hatte ich mich gefreut und bin nun nach der Lektüre etwas enttäuscht. Es war nicht wie immer, flüssig und gut, sondern eher etwas holprig und schleppend.

Trotzdem lohnt es sich (der deutschen Geschichte wegen), aber ich würde das Buch nicht als "Einsteigerbuch" empfehlen. Den Berndorf sollte man lieber etwas kennen bis man sich dieses Buch vornimmt.

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