Zwischen Bullerbü und Tierfabrik

Warum wir einen anderen Blick auf die Landwirtschaft brauchen

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Hardcover
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»Ich glaube, es ist Zeit für einen ›dritten Weg‹ zwischen Hardcore-Landwirtschaft und Bullerbü-Idylle.« (Andreas Möller)

Nirgendwo prallen urbanes Lebensgefühl und ländliche Wirklichkeit so hart aufeinander wie beim Thema Landwirtschaft. Während Stadtmenschen das Ursprüngliche suchen und erschrocken auf Bilder der »Agrarindustrie« reagieren, erfahren sich Bauern als Getriebene von Verbrauchern und Weltmarkt. Die Folge ist eine zunehmende Entfremdung zwischen Stadt und Land, die weit über die Landwirtschaft hinausgeht.
Dieses Buch überbrückt den kommunikativen Graben zwischen Kritikern und Kritisierten. Einem breiten Publikum erklärt es, wie Landwirte heute arbeiten, welchen Zwängen sie unterliegen und auf welche Zukunft sie zusteuern. Aber auch, wo sie Wünsche und Ängste der Bevölkerung ernster nehmen müssen als bisher. Ein Plädoyer für einen neuen Gesellschaftsvertrag mit dem Land und der Landwirtschaft jenseits von »konventionell« und »bio«.

  • Landwirtschaft zwischen Landlust-Romantik und Massenproduktion

  • Für einen besseren Dialog - Analysen eines Kommunikationsexperten

  • Endlich ein nüchterner Blick auf Wirklichkeit und Zukunft im Stall und auf dem Acker

  • Für einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Bauern und Konsumenten

»Andreas Möller wirbt für den Blick aufs Land – der Leser profitiert vom Lektüreschatz des Autors. Möller ist nahe dran an den Debatten des Feuilletons[...].«

Jan Grossarth, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) (17. Dezember 2018)

Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-08724-5
Erschienen am  24. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

„Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum!

Von: Christina Annelies aus Cloppenburg

10.12.2018

Geschafft! "Zwischen Bullerbü und Tierfabrik. Warum wir einen anderen Blick auf die Landwirtschaft brauchen": Seit Veröffentlichung ist das Buch auf meinem Radar, endlich habe ich die Zeit gefunden, es zu lesen. Fazit: Ich habe das Grundproblem der urbanisierten Wohlstandsgesellschaft mit ihrer Lebensmittelerzeugung noch nirgends so krass, aber zutreffend gelesen wie in dem Buch von Andreas Möller. Daher: Daumen hoch! Ich finde, das Buch ist ein Fall für den Gabentisch!

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Für Freunde und Kritiker der Landwirtschaft, also alle

Von: Bauer Willi aus dem Rheinland

01.10.2018

Habe mich sehr über dieses Buch gefreut, weil ein Nicht-Landwirt einen sehr realistischen Blick auf das, was heute mit "moderner Landwirtschaft" beschrieben wird, wirft. Ob es Gentechnik, Pflanzenschutz, Massentierhaltung oder andere kritische Themen sind, er lässt nicht aus und schildert auch, warum Landwirte so produzieren, wie sie es heute tun. Er belässt es aber nicht bei der Beschreibung, sondern bietet auch Lösungen an. Absolut lesenswert für alle, die sich dafür interessieren, woher ihre Lebensmittel kommen. Und wer tut das nicht...

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Vita

Andreas Möller, geboren 1974 in Rostock, befasst sich seit seiner Doktorarbeit zur Naturliebe und Technikkritik der Deutschen mit dem Verhältnis von Gesellschaft und Industrie. Er war Journalist beim Deutschlandfunk Kultur, leitete die Politikberatung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und ist heute Kommunikationschef des Maschinenbauers Trumpf. Nach »Traumfang« (2009) und »Das grüne Gewissen« (2013) ist dies sein drittes Buch, das unser Verhältnis zur Natur und dem industriellen Wandel der Landschaften auslotet.

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Pressestimmen

»Ein detailreiches, kurzweiliges und vor allem differenziertes Plädoyer für einen dritten Weg zwischen Öko-Fetisch und Massenindustrie«

Michael Bröcker, Rheinische Post (12. November 2018)

»Ein rundum gelungenes Buch, das angesichts der zunehmenden Lagerbildung im öffentlichen Diskurs zur richtigen Zeit kommt. Lesens- und empfehlenswert!«

Top Agrar (13. Dezember 2018)

»Möller ist Pressesprecher eines Maschinenbauunternehmens. Sein Blick von außen kann helfen, dass Bauern und Verbraucher sich besser verstehen«

Ralf Stefan, Land und Forst (19. Oktober 2018)