Zwischen Bullerbü und Tierfabrik

Warum wir einen anderen Blick auf die Landwirtschaft brauchen

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»Ich glaube, es ist Zeit für einen ›dritten Weg‹ zwischen Hardcore-Landwirtschaft und Bullerbü-Idylle.« (Andreas Möller)

Nirgendwo prallen urbanes Lebensgefühl und ländliche Wirklichkeit so hart aufeinander wie beim Thema Landwirtschaft. Während Stadtmenschen das Ursprüngliche suchen und erschrocken auf Bilder der »Agrarindustrie« reagieren, erfahren sich Bauern als Getriebene von Verbrauchern und Weltmarkt. Die Folge ist eine zunehmende Entfremdung zwischen Stadt und Land, die weit über die Landwirtschaft hinausgeht.
Dieses Buch überbrückt den kommunikativen Graben zwischen Kritikern und Kritisierten. Einem breiten Publikum erklärt es, wie Landwirte heute arbeiten, welchen Zwängen sie unterliegen und auf welche Zukunft sie zusteuern. Aber auch, wo sie Wünsche und Ängste der Bevölkerung ernster nehmen müssen als bisher. Ein Plädoyer für einen neuen Gesellschaftsvertrag mit dem Land und der Landwirtschaft jenseits von »konventionell« und »bio«.

  • Landwirtschaft zwischen Landlust-Romantik und Massenproduktion

  • Für einen besseren Dialog - Analysen eines Kommunikationsexperten

  • Endlich ein nüchterner Blick auf Wirklichkeit und Zukunft im Stall und auf dem Acker

  • Für einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Bauern und Konsumenten


Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-08724-5
Erschienen am  24. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Für Freunde und Kritiker der Landwirtschaft, also alle

Von: Bauer Willi aus dem Rheinland

01.10.2018

Habe mich sehr über dieses Buch gefreut, weil ein Nicht-Landwirt einen sehr realistischen Blick auf das, was heute mit "moderner Landwirtschaft" beschrieben wird, wirft. Ob es Gentechnik, Pflanzenschutz, Massentierhaltung oder andere kritische Themen sind, er lässt nicht aus und schildert auch, warum Landwirte so produzieren, wie sie es heute tun. Er belässt es aber nicht bei der Beschreibung, sondern bietet auch Lösungen an. Absolut lesenswert für alle, die sich dafür interessieren, woher ihre Lebensmittel kommen. Und wer tut das nicht...

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Die Wirklichkeit von Stall und Acker - Andreas Möller: Zwischen Bullerbü und Tierfabrik

Vita

Andreas Möller, geboren 1974 in Rostock, befasst sich seit seiner Doktorarbeit zur Naturliebe und Technikkritik der Deutschen mit dem Verhältnis von Gesellschaft und Industrie. Er war Journalist beim Deutschlandfunk Kultur, leitete die Politikberatung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und ist heute Kommunikationschef des Maschinenbauers Trumpf. Nach »Traumfang« (2009) und »Das grüne Gewissen« (2013) ist dies sein drittes Buch, das unser Verhältnis zur Natur und dem industriellen Wandel der Landschaften auslotet.

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