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Amalthea Roman

Ungekürzte Lesung mit Detlef Bierstedt

Kundenrezensionen (5)

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€ 39,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2022-4

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen …

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen. 5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Evas von der Raumstation hingegen hochkultiviert — und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren …

(Laufzeit: 34h 28)

Neal Stephenson (Autor)

Neal Stephenson wurde 1959 in Fort Meade, Maryland, geboren. Seit seinem frühen Roman »Snow Crash« gilt der mehrfach ausgezeichnete Autor als eines der größten Genies der amerikanischen Gegenwartsliteratur. »Cryptonomicon«, seine Barock-Trilogie mit den Bänden »Quicksilver«, »Confusion« und »Principia«, sowie »Anathem«, der Thriller »Error« und sein jüngstes Werk »Amalthea« wurden weltweit begeistert aufgenommen und stürmten die Bestsellerlisten.

Weitere Informationen zum Autor unter www.neal-stephenson.de


Detlef Bierstedt (Sprecher)

Detlef Bierstedt wurde 1952 in Ost-Berlin geboren. Dort absolvierte er von 1973 bis 1976 seine Schauspielausbildung, der sich zahlreiche Film- und Theaterengagements anschlossen. 1984 siedelte er in die BRD um und spielte seither in einer Vielzahl von TV-Serien mit. Zudem arbeitet er als Sprecher für Werbespots, Dokumentationen, Hörspiele und -bücher, hat in mittlerweile über 1000 Produktionen mitgewirkt und gehört so zu den gefragtesten und bekanntesten Stimmen in ganz Deutschland. Unter den Stars, denen er seine Stimme leiht, finden sich George Clooney, John C. Reilly, Jonathan Frakes und Bill Pullman uvm. Er ist der Vater der Schauspielerin und Sprecherin Marie Bierstedt. Für den Hörverlag hat er bereits "Ich finde dich", "Ich schweige für dich" und "Ich vermisse dich" von Harlan Coben gelesen.

Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl, Juliane Gräbener-Müller
Originaltitel: Seveneves
Originalverlag: William Morrow

Hörbuch Download, Laufzeit: 2068 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2022-4

€ 39,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 09.11.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Klasse SiFi

Von: Robert Waldmann  aus Leipzig Datum: 02.11.2016

Am Anfang wird man von der Seitenanzahl erschlagen, aber es ließt sich sehr gut und schnell.
Ich hätte mir den Schluss sogar etwas ausführlicher gewünscht.

Ich gebe hier keine Inhaltsangabe, kann es aber jedem SiFi Fan uneingeschränkt empfehlen.
Man hat ein klares Bild vor Augen, viele technische Dinge werden ausführlich erklärt, welche auch Hand und Fuß haben.

Ich würde mich über eine Verfilmung freuen.

Epos vom Ende, Anfang und Wiedererstehung

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 11.02.2016

www.rezensions-seite.de

Neal Stephenson ist einer der Fachmänner für gut recherchierte, im Wissen fundierte und in großer Einzelheit dargelegter „Technik Thriller“, der sich in diesem Werk tatsächlich noch einmal selbst übertrifft.

Wie es Stephenson gelingt, ungeheuer kleinteilig zu verbleiben, alles zu erläutern, zu erklären, den Leser mit auf geozentrische und heliozentrische Umlaufbahnen zu nehmen, Nao Roboter als Werkzeuge und Waffen im Detail zu erläutern, Habitate vor den Augen des Lesers entstehen lässt, einen Zeitraum von 5000 Jahren auf zwei Hauptzeitebenen (Damals und in der Gegenwart des Buches 5000 Jahre später) zusammenzufassen inklusive der „Geschichte dazwischen“, wie er einzelne Charaktereigenschaften von Menschen zu ganzen Ethnien ausbaut, die Besiedelung eines abgesprengten Felsstückes vom Mond oder die „Herbeischaffung“ eines „Eisberges“ aus dem All samt „Dampfantrieb“ minutiös schildert, die Genetik en Passant nach vorne denkt, das packt den Leser und besitzt einfach Klasse.

Alleine schon deswegen, weil Stephenson eben trotz aller Kleinteiligkeit eben nicht die Technik in den Mittelpunkt seines Werkes stellt, sondern in gleicher Weise differenziert und mit spürbarem Interesse an seinen Personen die Charaktere im Buch entwickelt. Und die Frage, ob der Mensch lernfähig wäre (im ersten Augenblick selbst angesichts der maximalen Katastrophe scheinbar eher nicht).

Das es gelingt, gerade im Angesicht der breiten Erläuterungen den Leser dabei in keiner Phase des Buches zu langweilen, eine Neigung zum „überschlagen von Seiten“ gar nicht erst aufkommen lässt, das ist schon eine hohe schriftstellerische Qualität.

Wie es wäre, wenn die Erde vergeht, der Mond explodiert, der „harte Regen“ die Oberfläche des Planeten für tausende von Jahren unbewohnbar macht, wie es geplant wäre, den Menschen im Orbit anzusiedeln, welche komplexen Schwierigkeiten es hier geben würde (und das ist nicht der einzige Ort, an dem Stephenson Habitate im Buch verortet), all das liest sich intensiv, spannend und hochgradig realitätsnah (mit ein paar, dem Ablauf und der Spannung geschuldeten Vereinfachungen).

Und ebenso überzeugend stellt sich dar, was und warum sich daraus entwickeln wird, was sich entwickelt. Mit einem temporeichen Finale und mit dort ausgesprochenen, im gesamten Werk aber hintergründig zu spürender Frage nach „Dem Zweck“. Und wie wichtig allein schon die Frage danach für die Menschheit sein sollte (und leider nicht ist). Nicht erst in Umlaufbahnen, sondern schon jetzt, wo der Mond noch am Firmament steht.

Denn auch für die Gegenwart gilt: „Sie haben ihr eigenes Epos, das, nach allem, was wir wissen, mit unserem vergleichbar sein könnte“.

Vielleicht ist es „Der Zweck“, das zu erkennen. Unter anderem durch diesen rundweg hervorragenden Roman.

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