Mördermädchen

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Frischer Wind in der Welt der Spannungsromane

Janie Jenkins wird im Alter von 16 Jahren für den Mord an ihrer prominenten Mutter für schuldig erklärt. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in der Nacht des Mordes geschehen ist. Als sie zehn Jahre später das Gefängnis verlässt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in eine verschlafene Provinzstadt in South Dakota, wo sie Stück für Stück die überraschende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt. Am Ende muss Janie sich entscheiden, ob sie weiter unter falscher Identität vor Presse, Polizei und einem möglichen Mörder fliehen will – oder sich der Wahrheit stellt.

(Laufzeit: 7h 15 min)


Übersetzt von Eva Kemper
Originalverlag: Goldmann TB
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 7h 15min
ISBN: 978-3-8445-2018-7
Erschienen am  21. Dezember 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

sehr freches und spannendes Hörbuch - Ende leider enttäuschend

Von: Susen liest

21.04.2017

Die Geschichte um die freche Janie Jenkins hatte mir zu Beginn so gut gefallen, dass ich mir sogleich noch das Buch dazu geholt habe, um es später nochmals genießen zu können. Der Hörer lernt Janie Jenkins kennen, die gerade aus einer langjährigen Haft entlassen wurde – der Schuldspruch wurde revidiert und sie ist ein freier Mensch – theoretisch. Praktisch weiß sie selbst nicht mehr, was vor 10 Jahren geschehen ist und es gibt genügend Stimmen und sensationslustige Menschen, die ihren Kopf sehen wollen – auf die eine oder andere Weise. Selbst nicht von ihrer Unschuld überzeugt, plant Janie zunächst ihr Verschwinden und dann weitere Schritte auf der Suche nach den wahren Begebenheiten zu jener Nacht, in der ihre sterbende Mutter mit Blut Janies Namen auf den Boden geschrieben hat. Diese Grundstory fand ich richtig spannend und mir hat Janie sehr gut gefallen, denn sie ist frech, ein ehemaliges High-Society-Girl mit zu viel Geld, aber auch Ecken, Kanten und v.a. Krallen. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war nie besonders gut und beide haben in ihrem Leben viele Fehler gemacht. Trotzdem mochte ich die kratzbürstige Janie, denn sie spricht fließend sarkastisch und kann sich wehren – auch wenn sie in ihrem Inneren natürlich sehr verletzt ist. Das ganze wird von Nora Tschirner sehr gut umgesetzt und die Sprecherin passte wie die Faust aufs Auge. Auch wenn Janie 10 Jahre im Gefängnis saß, denkt und handelt sie doch wie eine trotzige Jugendliche, was mich gar nicht gestört hat und die Geschichte für mich eigentlich zu einem Jugendthriller macht – denn spannend war ihre Suche in Adeline auf jeden Fall. Weswegen ich dann doch nur noch 4 Sterne vergeben habe und das Buch wahrscheinlich nicht noch zusätzlich zum Hörbuch lesen werde: die Auflösung des Ganzen war dann irgendwie … seicht. Man konnte sich zwar vieles denken und die Jagd nach der Vergangenheit der Mutter und somit auch ihrem Mörder war so cool konstruiert und dann kommt da ein Mörder daher, der einfach öde war. Für mich sehr schade, grundsätzlich kann ich die Geschichte aber jedem empfehlen, der Spaß an einer pöbelnden und missverstanden Tochter hat, die bis zum Ellenbogen im Morast ihrer Familiengeschichte wühlt!

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Leider nicht meins

Von: Emjott_liest

22.12.2016

Ich habe dieses Hörbuch leider ca. nach der 1/2 abgebrochen, da es mir so gar nicht gefallen hat.

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Vita

Elizabeth Little

Elizabeth Little ist in St. Louis geboren und aufgewachsen. Sie studierte an der Harvard University und veröffentlichte Artikel in der New York Times und dem Wall Street Journal. Nach zwei Sachbüchern wurde ihr Debütroman auf Anhieb ein Los Angeles Times Bestseller. Elizabeth Little lebt mit ihrer Familie in Los Angeles.

Zur AUTORENSEITE

Oliver Siebeck, geboren 1961, ist als Synchronsprecher aus verschiedenen Fernsehserien bekannt. Er lieh schon vielen Figuren in deutschen Fassungen seine Stimme: So spricht er in "Prison Break" (2007-2009) den Agenten Paul Kellerman, in "Alias - Die Agentin" (2003-2005) die Figur Eric Weiss und seit 2004 hört man ihn in "Two and a Half Men" als Dr. Melnick. Siebeck ist auch als Hörbuchsprecher beliebt.

Nora Tschirner, Jahrgang 1981, erhielt ihre erste Fernsehrolle 1997 in der ZDF-Serie "Achterbahn". Großen Bekanntheitsgrad erlangte sie jedoch als Moderatorin beim Musik-Sender MTV. Dort moderierte sie verschiedene Chartshows, News und die Sendung "Ulmens Auftrag". In der Verfilmung von Benjamin von Stuckrad-Barres Roman "Soloalbum" spielte Nora Tschirner 2003 ihre erste Hauptrolle. Zuletzt war Nora Tschirner neben Christian Ulmen in den Kinofilmen "FC Venus" (2006) und mit Til Schweiger in "Keinohrhasen" (2007) zu sehen.

Oliver Siebeck
Nora Tschirner