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Mördermädchen

Gekürzte Lesung mit Oliver Siebeck, Nora Tschirner

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€ 8,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2018-7

Erschienen: 21.12.2015
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Frischer Wind in der Welt der Spannungsromane

Janie Jenkins wird im Alter von 16 Jahren für den Mord an ihrer prominenten Mutter für schuldig erklärt. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in der Nacht des Mordes geschehen ist. Als sie zehn Jahre später das Gefängnis verlässt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in eine verschlafene Provinzstadt in South Dakota, wo sie Stück für Stück die überraschende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt. Am Ende muss Janie sich entscheiden, ob sie weiter unter falscher Identität vor Presse, Polizei und einem möglichen Mörder fliehen will – oder sich der Wahrheit stellt.

(Laufzeit: 7h 15 min)

Elizabeth Little (Autorin)

Elizabeth Little ist in St. Louis geboren und aufgewachsen. Sie studierte an der Harvard University und veröffentlichte Artikel in der New York Times und dem Wall Street Journal. Nach zwei Sachbüchern wurde ihr Debütroman auf Anhieb ein Los Angeles Times Bestseller. Elizabeth Little lebt mit ihrer Familie in Los Angeles.


Sprecher

Oliver Siebeck, geboren 1961, ist als Synchronsprecher aus verschiedenen Fernsehserien bekannt. Er lieh schon vielen Figuren in deutschen Fassungen seine Stimme: So spricht er in "Prison Break" (2007-2009) den Agenten Paul Kellerman, in "Alias - Die Agentin" (2003-2005) die Figur Eric Weiss und seit 2004 hört man ihn in "Two and a Half Men" als Dr. Melnick. Siebeck ist auch als Hörbuchsprecher beliebt.

Nora Tschirner, Jahrgang 1981, erhielt ihre erste Fernsehrolle 1997 in der ZDF-Serie "Achterbahn". Großen Bekanntheitsgrad erlangte sie jedoch als Moderatorin beim Musik-Sender MTV. Dort moderierte sie verschiedene Chartshows, News und die Sendung "Ulmens Auftrag". In der Verfilmung von Benjamin von Stuckrad-Barres Roman "Soloalbum" spielte Nora Tschirner 2003 ihre erste Hauptrolle. Zuletzt war Nora Tschirner neben Christian Ulmen in den Kinofilmen "FC Venus" (2006) und mit Til Schweiger in "Keinohrhasen" (2007) zu sehen.

Übersetzt von Eva Kemper
Originalverlag: Goldmann TB

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 435 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2018-7

€ 8,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 21.12.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ein spannender Familienroman

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 28.06.2016

www.hallo-buch.de

Mit 16 Jahren kommt Jane Jenkins ins Gefängnis. Das High-Society-Girl soll seine Mutter brutal ermordet haben, obwohl es doch eigentlich alles hatte: Ruhm, Geld und tolles Aussehen. Zehn Jahre später ist Janie wieder frei – aus formalen Gründen, denn bei der Bewertung der Indizien wurde gepfuscht. Doch die Öffentlichkeit hat ihr nicht verziehen. Verzweifelt versucht sie, der geifernden Medienmeute zu entfliehen. Mit Hilfe ihres Rechtsanwalts nimmt sie eine neue Identität an und fährt unerkannt zum abgelegenen Geburtsort ihrer Mutter, nach Ardelle in der Provinz South Dakota. Auf den Fersen ist ihr vor allem der Blogger Trace, der sogar eine Belohnung für Hinweise auf ihren Aufenthalt ausgeschrieben hat. Jane indes entdeckt in der alten Goldgräberstadt Ardelle Unerwartetes über die Vergangenheit ihrer Mutter. Doch findet sie auch Beweise für ihre Unschuld?

“Mördermädchen” von Elisabeth Little ist ein spannender Familienroman, in dem eine junge Frau nach dem Mörder ihrer Mutter sucht und dabei ihre eigenen Wurzeln findet. Die Autorin erzählt Janies Story im lockeren Stil aus der Ich-Perspektive und garniert sie mit Zeitungsausschnitten, Blogs, Tweets und Chats. Anhand ihrer Heldin Janie, die sie als coole Städterin darstellt, und der anderen gut herausgearbeiteten Figuren zeigt sie, wie die gesellschaftlichen Strukturen einer US-amerikanischen Kleinstadt funktionieren. Zwar kann Little die Spannung nicht über die gesamte Länge ihrer Geschichte halten, aber sie gibt einen authentischen Blick auf eine junge Frau, die nach einem Mörder sucht und dabei viel über sich selbst herausfindet.

Erfrischend anders

Von: Melanie Datum: 26.02.2016

melbuecherwurm.blogspot.de/

In "Mördermädchen" begegnet uns Janie. Janie lässt viele Protagonisten in Büchern erblassen, denn sie ist erfrischend anders. Sarkastisch und immer einen Schritt voraus. Sie ist es, die "Mördermädchen" aus der breiten Masse von Romanen erstrahlen lässt. Janie saß 10 Jahre im Gefängnis, da sie an die Tatnacht, als ihre Mutter starb keinerlei Erinnerungen hat. Was ist wirklich geschehen? Alle Indizien sprachen für Janie als Täterin. Ist sie wirklich so kaltblütig? Das Verhältnis zu ihrer Mutter war voller Spannungen, dennoch liegt lange kein Grund vor, warum Janie ihre Mutter hätte umbringen wollen. Nach und nach tauchen wir tiefer in das Geschehen und die Vergangenheit ein, da Janie sich eine neue Identität schafft, um herauszufinden, wer ihre Mutter umgebracht hat. Interessant hierbei sind auch der Kontakt, den Janie zu ihrem Anwalt über SMS hält und die Zeitungsartikel über Janie, die immer wieder aufpeppen. Der Spannungsbogen bleibt die Story über aufrecht erhalten. Am Ende entlädt es sich mit einem dicken Knall, der wirklich überrascht. Insgesamt hat mich "Mördermädchen" bestens unterhalten können. Ich fand die Jagd auf die Wahrheit und des Täters wirklich amüsant, da Janie sich immer wieder in Situationen befindet, aus der sich herauswinden kann. Dies geschieht äußerst sympathisch, da Janie redegewandt und ihre Sprache sarkastisch und regelrecht frech wirkt. Anders wäre auch zu langweilig gewesen. Bitter ist die Tatsache, dass Janie den Täter überführen kann und es sich herausstellt, dass sie 10 Jahre ihrer wertvollen Zeit unschuldig im Gefängnis gesessen hat und diese Zeit nicht nachzuholen ist.

Von mir eine Leseempfehlung an einen Roman, der zwar in die Genre Thriller / Krimi eingeordnet wurde, aber nur einen leichten Spannungsbogen aufweisen konnte. Wir treffen auf eine außergewöhnliche junge Frau, die der Wahrheit sehr nah kommt und sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Ein Roman, der es wert ist gelesen zu werden. Es war anders als erwartet, aber gerade das macht den gewissen Reiz am Ende aus, bevor man ein Buch zufrieden oder unzufrieden zuklappt, denn nicht immer erahnt man das Geschehen komplett und der Autorin ist es mehrmals gelungen mich komplett an der Nase herumzuführen.

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