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Otherland: Stadt der goldenen Schatten

Hörspiel mit Sophie Rois, Nina Hoss

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€ 20,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-0782-9

Erschienen: 05.10.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das größte Hörspielprojekt der Radiogeschichte

Ende des 21. Jahrhunderts: Die reichsten und mächtigsten Männer und Frauen haben ein gigantisches Netzwerk geschaffen. In dieser virtuellen Welt wollen sie sich den ältesten Menschheitstraum erfüllen: das ewige Leben. Gleichzeitig fallen überall auf der Welt Kinder in ein rätselhaftes Koma. Nur wenige Menschen erkennen einen Zusammenhang zwischen dem Netzwerk und dem Zustand der Kinder. Eine Gruppe von Abenteurern macht sich auf, um das Geheimnis von Otherland zu ergründen und begibt sich damit in ungeahnte Gefahren.

Walter Adler hat mit insgesamt 250 Schauspielern und der Musik von Pierre Oser die größte Hörspielproduktion der Radiogeschichte geschaffen. Seine Inszenierung lebt durch die Stimmen von Sophie Rois, Ulrich Matthes, Nina Hoss, Sylvester Groth, Hans Peter Hallwachs, Ernst Jacobi, Judith Engel, Peter Matic und vielen anderen.

(Laufzeit: 5h 34)

"Herr der Hörspiele!"

Die Tageszeitung

Tad Williams (Autor)

Tad Williams wurde 1957 in San José (Kalifornien) geboren, studierte in Berkeley, war Sänger der Rockband Idiot, war in einer Computerfirma und als Lehrer, Manager eines Finanzinstituts, am Theater, als Schuhverkäufer und Versicherungsvertreter tätig. Er moderierte zehn Jahre lang eine Radio-Show und arbeitete an dem ersten komplett interaktiv funktionierenden Fernsehprogramm mit. Als Autor wurde er durch seinen Zyklus "Das Geheimnis der großen Schwerter" rund um das phantastische Land Osten Ard bekannt. Seine "Otherland"-Tetralogie wurde weltweit veröffentlicht; allein von der deutschsprachigen Ausgabe wurden über 200.000 Exemplare verkauft. Neben seinen Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams Drehbücher und Hörspiele, erfindet Computerspiele und zeichnet Comics. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Francisco.


Sophie Rois (Sprecherin)

Die gebürtige Linzerin Sophie Rois absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Frank Castorf holte sie 1992 an die Berliner Volksbühne, wo sie zum Star avancierte. Sie spielte in einer Reihe Aufsehen erregender Produktionen, u. a. in Christoph Schlingensiefs "Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler". 1995 wurde ihr für ihre Leistung in Frank Castorfs "Die Nibelungen" der Kritikerpreis der Berliner Zeitung verliehen. Der Kinodurchbruch gelang Sophie Rois 1993 mit Detlev Bucks "Wir können auch anders". Die Rolle der Erika Mann im Fernsehdreiteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" brachte ihr 2002 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. 2003 war sie in Hendrik Handloegtens "Liegen Lernen" in deutschen Kinos zu sehen.


Nina Hoss (Sprecherin)

Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, erlangte 1996 erste Bekanntheit in der Neuverfilmung von "Das Mädchen Rosemarie" von Bernd Eichinger. 1999 schloss Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben Engagements am Deutschen Theater und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin ist sie auch in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries "Nackt" und in "Die weiße Massai". 2003 und 2005 erhielt sie den Grimme-Preis in Gold, für "Toter Mann" und "Wolfsburg". Für ihre Hauptrolle im Kinofilm "Yella" wurde Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis und dem silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. Im gleichen Jahr spielte sie in "Anonyma – Eine Frau in Berlin" die Hauptrolle. 2012 erschien der Kinofilm "Barbara" von Christian Petzold. 2014 war sie in "Phoenix", "A Most Wanted Man" und der hochgelobten US-Serie "Homeland" zu sehen. Für den Hörverlag ist sie in Anna Enquists "Die Betäubung" und Tania Blixens "Jenseits von Afrika" zu hören.


Walter Adler (Regisseur)

Walter Adler wurde am 14. September 1947 in Dümpelfeld geboren. Nach dem Besuch der Schauspielschule in Bochum arbeitete er zunächst als Regieassistent beim Hörspiel des Südwestfunks Baden-Baden.
Seit 1971 ist Walter Adler freier Autor und Regisseur und hat bis heute über 200 Hörspiele inszenierte. Daneben hat er für verschiedene Theater gearbeitet, z. B. für das Schauspiel Frankfurt, das Schauspiel Köln und das Staatstheater Karlsruhe. 1976 wurde er für sein Hörspiel Centropolis mit dem 'Hörspielpreis der Kriegsblinden' ausgezeichnet. Diesen wichtigsten deutschen Hörspielpreis erhielt er 1978 noch einmal, für die Regie von "Frühstücksgespräche in Miami". 1995 realisierte er mit dem Hessischen Rundfunk den ersten 'Radiotag': Die Sendung von Walter Kempowskis "Der Krieg geht zu Ende" ist eine 'Chronik für Stimmen', an der rund 250 Sprecher beteiligt waren.
Walter Adler ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt heute in Köln. Zahlreiche Hörspiele, bei denen er Regie führte, sind im Hörverlag erschienen, u. a. "Lolita" von Nabokov, Karl Mays "Orientzyklus", das Fantasy-Epos "Otherland" von Tad Williams und Wolfgang Koeppens Trilogie "Tauben im Gras"/"Das Treibhaus"/"Der Tod in Rom".

"Herr der Hörspiele!"

Die Tageszeitung

"Man kann nur staunen, dass so etwas wie Otherland überhaupt möglich ist."

Süddeutsche Zeitung

Übersetzt von Hans-Ulrich Möhring
Originaltitel: © 1998 Klett-Cotta, (p) 2004 Hessischer Rundfunk/ Der Hörverlag

Regie: Walter Adler

Hörbuch Download, Laufzeit: 334 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0782-9

€ 20,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 05.10.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Otherland - 1. Stadt der goldenen Schatten

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 11.08.2010

Erster Eindruck: Vielfältiges Fantasyepos

Paul Jonas dient als Soldat im ersten Weltkrieg, doch immer mehr zerbröckelt für ihn die Fassade der Realität. Durch mehrere merkwürdige Begebenheiten merkt er, dass seine Welt eine virtuelle ist, in der mehrere Ebenen nebeneinander existieren. Und dort herrscht ein ägyptischer Gott und zieht im Hintergrund seine Fäden...

"Otherland" heißt die vierteilige Fantasy-Science-Fiction-Romanserie von Autor Tad Williams, die vom hessischen Rundfunk in einem wahren Mammutprojekt als aufwändiges Hörspiel produziert wurde, eine CD-Version ist beim Hörverlag erschienen. Schon der erste Teil "Stadt der goldenen Schatten" stellt höchste Ansprüche - an sich selbst, aber auch an die Hörer. So ungemein komplex die Buchvorlage ist, so ist es denn auch das Hörspiel geworden. Durch das Grundgerüst der verschiedenen virtuellen Welten plus der Realität wird dem Hörer größte Aufmerksamkeit abgerungen, will er die Geschichte verstehen. So braucht es auch einige Zeit, bis man sich in dem verwirrenden Erzählstil zurechtgefunden hat, aber einige Anläufe kann es bis dahin schon brauchen. Hat man diese Hürde überwunden kommt man in den Genuss einer außergewöhnlichen Hörspiels, unglaublich tiefgreifend stellt es nicht nur die verschiedenen Welten, sondern insbesondere auch die Charaktere sehr genau und intensiv dar. Dabei wird durchaus auch schon einmal auf andere Erzählungen oder Mythen zurückgegriffen, eine Epdisode der Handlung spielt beispielsweise im Wunderland von Lewis Carrol. Verschiedene Erzählstränge vereinfachen das Verständnis nicht unbedingt, permanent ist der Hörer gefordert, um keine wichtigen Ereignisse zu verpassen. "Otherland" ist anstrengend zu hören, belohnt dann aber mit viel Spannung, Phantasie und einen unvergleichlichen Hörerlebnis.

Sylvester Groth ist als Paul Jonas im Einsatz, mit Feingefühl und fester Stimme macht er seinen Charakter greifbar und arbeitet feine Nuancen heraus. Effi Rabsilber spricht eine geheimnisvolle Vogelfrau, die immer wieder Pauls Weg kreuzt, ihre Stimme ist sehr eingängig und präsent. Anita Iselin-Souberyrand spricht die böse rote Königin im Wunderland und gewinnt der Figur viele Nuancen ab. Weitere der vielen Sprecher sind unter anderem Matthias Habich, Wolf-Dietrich Sprenger und Udo Schenk.

Die Gestaltung der Musik nimmt ebensolche Mammut-Züge wie das gesamte Projekt an. Pierre Oser hat seine Stücke perfekt auf die jeweilige Situation zugeschnitten, sodass ein sehr detailverliebtes Werk entstanden ist. Durch vielfältige und glaubhafte Geräusche werden die verschiedenen Welten sehr intensiv dargestellt.

Natürlich ist das bekannte Buchvover auch für das Hörspiel verwendet worden.Eine goldene Pyramide sowie mehrere Obelisken ragen von dem futuristischen Schriftzug hervor und spielen auf die ägyptische Otherland-Welt an. Zudem sind schon hier einige der Sprecher sowie das Produzententeam genannt.

Fazit: Ein sehr anspruchsvolles Hörspiel mit vielen Erzählebenen, in die man sich erst einmal hereinhören muss. Dann allerdings eine exzellente und spannende Geschichte.

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