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Balzacs Meisterwerke in kinoreifen Hörspielen

Banker, Spieler, Lebedamen – Gewinnsucht, Intrigen, Bankrott: Kaum ein anderer hat mit solch genauem Blick und großer Weitsicht die Gesellschaft von damals porträtiert wie Honoré de Balzac im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Vater Goriot, der als Nudelfabrikant ausgenützt wird, verarmt und vereinsamt stirbt. Eugénie Grandet, die schmerzlich die Bedeutung von Reichtum und Macht in Liebesdingen lernen muss. Lucien, der in den „Verlorenen Illusionen” Aufstieg und Fall in einer wankelmütigen und berechnenden Gesellschaft durchmacht. Und schließlich die Cousine Lisbeth, die mit Intrigen und erotischen Ränkespielen ihren Widersacher gesellschaftlich zunichte macht.

Facetten des menschlichen Daseins – inszeniert in kinoreifen Hörspielen.

Mit den Stimmen von Gerd Wameling, Felix von Manteuffel, Hans-Michael Rehberg, Jens Harzer, Friedhelm Ptok, Peter Matić, Matthias Habich, Maren Kroymann, Horst Tappert u. v. a. Mit einem Vorwort von Romanistin und Autorin Barbara Vinken ("Angezogen").

Enthält:

„Vater Goriot”, DLR 2017

„Eugénie Grandet”, DLR 2015

„Cousine Lisbeth”, DLR/RBB 2017

„Verlorene Illusionen”, HR 1970

(12 CDs, Laufzeit: 13 h 3)


Hörbuch CD, 12 CDs, Laufzeit: 13h 3 min
ISBN: 978-3-8445-2975-3
Erschienen am  01. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

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Vita

Honoré de Balzac

Honore de Balzac (1799-1850), eigentlich der Generation der Romantiker angehörend, bildet zusammen mit Stendhal und Flaubert das große Dreigestirn der französischen Realisten. Ruinöse Unternehmungen als Verleger und Spekulant sowie sein hemmungslos verschwenderischer Lebensstil stürzten Balzac schon in jungen Jahren in gewaltige Schulden und zwangen ihn zeitlebens zu rastloser literarischer Arbeit. Seine fast hundert Titel umfassende, als universelles Sittengemälde seiner Zeit angelegte „Comédie humaine“, ist Geniestreich der Selbstvermarktung und virtuoses Monumentalwerk der Weltliteratur in einem.

Zur AUTORENSEITE

Astrid Meyerfeldt

Astrid Meyerfeldt wurde1960 in Rostock geboren, studierte an der Schauspielschule Ernst Busch in Rostock und war von 1992 bis 2007 an der Berliner Volksbühne engagiert. Hier spielte sie u. a. unter der Regie von Frank Castorf, René Pollesch, Christoph Schlingensief, Leander Haußmann und Johan Simons. Astrid Meyerfeldt spielt in diversen Fernseh- und Kinoproduktionen mit, wie u. a. "Tatort" oder "Die Entdeckung der Currywurst", und ist als Sprecherin in vielen Hörspielen und Features zu hören.

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Felix von Manteuffel

Felix von Manteuffel, geboren 1945, steht seit über 30 Jahren auf den großen Bühnen. Daneben ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen und spielte im Kinofilm "Requiem für eine romantische Frau". Seine markante Charakterstimme ist aus zahlreichen Hörbüchern bekannt.

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Gerd Wameling

Gerd Wameling, 1948 in Paderborn geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen. Sein erstes Engagement erhielt er am TAT (Theater am Turm) in Frankfurt am Main. Dort entdeckte ihn Peter Stein und holte ihn 1974 nach Berlin an die Schaubühne, deren renommiertem Ensemble Gerd Wameling fast 20 Jahre lang angehören sollte.
Gerd Wameling fand in der Schaubühne ein Theater, das radikal im Ansatz und in seinem Anspruch war und jenseits jeder Art von Beiläufigkeit. Die Inszenierungen hatten Ereignischarakter, erweckten weltweit Interesse, und dieses Theater wurde eine Zeitlang zur Pilgerstätte aller Theaterbegeisterten und zum Synonym für ein Ensemble einzigartiger Schauspieler.
Um nur wenige Aufführungen innerhalb der großen Spannweite der Schaubühnenprojekte zu nennen, in denen Gerd Wameling spielte und an die man sich bis heute erinnert: "Sommergäste" (Regie: Peter Stein), "Die Wupper" (Regie: Luc Bondy), "Shakespeares Memory" (Regie: Peter Stein), die Botho-Strauß-Stücke "Trilogie des Wiedersehens" (Regie: Peter Stein), beide Teile von "Death, Destruction und Detroit" (Regie: Robert Wilson), "Amphitryon" (Regie: Klaus Michael Grüber), "Kirschgarten" (Regie: Peter Stein).
1992 verlässt Gerd Wameling das Ensemble der Schaubühne und arbeitet seither frei. 1993 und 1994 konnte man ihn bei den Salzburger Festspielen in "Coriolan" (Regie: Deborah Wamer) und "Das Gleichgewicht" (Regie: Luc Bondy) erleben.
Einem breiten Publikum ist Gerd Wameling vor allem als Staatsanwalt Dr. Fried aus der SAT l-Serie "Wolffs Revier" bekannt, eine Rolle, der er 7 Jahre lang mit seiner ihm eigenen Präsenz und Ausstrahlungskraft unverwechselbares Profil gab. 1993 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Unter der Regie erstklassiger Regisseure spielte Gerd Wameling ein weites Spektrum an Rollen, u.a. in den Spielfilmen "In weiter Ferne so nah" (Regie Wim Wenders), "Sexy Sadie" (Regie Matthias Glasner), in den ZDF-Krimireihen "Bella Block" (Regie Max Färberböck) und "Sperling" (Regie Juraj Herz), in der ZDF-Reihe "Frauen morden leichter" die Folge "Gesammelte Werke" (Regie: Thorsten Näter), in der ARD-Reihe "Lauter tolle Frauen - Mit 50 küssen Männer anders" (Regie: Margarethe von Trotta).

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Friedhelm Ptok

Friedhelm Ptok, geboren 1933 in Hamburg, absolvierte nach einer Buchdruckerlehre eine private Schauspielausbildung. Nach seinem ersten Engagement in Flensburg spielte er beispielsweise in Bremen unter Peter Zadek, an den Münchner Kammerspielen und dem Schauspielhaus Hamburg, bis er 1972 an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin bis zu deren Schließung ein Engagement erhielt. Er wirkte in verschiedenen Fernsehproduktionen mit, so zum Beispiel in "Alphateam", "Praxis Bülowbogen" oder "Unser Lehrer, Dr. Specht" und "Kartoffeln mit Stippe", und ist darüber hinaus auch als Regisseur tätig.
Friedhelm Ptok ist in zahlreichen Hörspielen zu hören, so in Helma Sanders-Brahms "1001 Nacht", Per Olov Enquists "Der Besuch des Leibarztes", "Ich habe sie geliebt" von Anna Gavalda und in Hans Magnus Enzenbergers "Hammerstein oder der Eigensinn" die alle im Hörverlag erschienen sind.

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Imogen Kogge

Imogen Kogge, geboren 1957 in Berlin, studierte von 1976 bis 1980 an der Berliner Hochschule der Künste. Unter den Regisseuren Peter Stein und Luc Bondy feierte sie an der Schaubühne am Lehniner Platz große Erfolge. Zusätzlich begann Kogge ab 1997 als freiberufliche Schauspielerin für Film und Fernsehen zu arbeiten. Von 2002 bis 2010 spielte sie die Hauptkommissarin Johanna Herz in der ARD-Reihe "Polizeiruf 110". Daneben war sie in Kinoerfolgen wie "Barfuß" (2004), "Requiem" (2006) und "Russendisko" (2012) zu sehen. Im Jahr 2006 erhielt Imogen Kogge sowohl den Adolf-Grimme- als auch den Deutschen Filmpreis. Mittlerweile steht sie auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses.

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Gustav-Peter Wöhler

Gustav-Peter Wöhler hatte Theaterengagements in Bochum und Hamburg sowie Film- und Fernsehrollen u.a. in "Bella Block" und "Erleuchtung garantiert".

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Patrick Güldenberg

Patrick Güldenberg, 1979 in Hamburg geboren, stand bereits im Alter von zwölf Jahren für die Kinderserie "Neues vom Süderhof" vor der Kamera. Von 1999 bis 2003 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Schauspielhaus Zürich, wo er seit 2009/10 festes Ensemblemitglied ist, hatte er außerdem Theaterengagements inne. Bekannt wurde Güldenberg vor allem durch seine Rolle in dem Kinofilm "Sonnenallee" (1999).

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Peter Matic

Peter Matic wurde in Wien geboren, wo er 1960 als Theaterschauspieler begann. Seit 1994 gehört er zumEnsemble des Wiener Burgtheaters. Er arbeitete auch für Kino, Fernsehen und Hörfunk. 2001 erhielt er den Albin-Skoda-Ring als „besonders hervorragender Sprecher“.

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Max von Pufendorf

Max von Pufendorf wurde 1976 in Hilden geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Von 1999 bis 2001 war er am Residenztheater München engagiert und hatte weitere Engagements im Berliner Maxim Gorki Theater, am Hans-Otto-Theater in Potsdam und am Deutschen Theater Berlin. Max von Pufendorf ist auch in Kino und Fernsehen präsent. So spielte er unter anderem im "Tatort" (2003, 2004), "Polizeiruf" 110 (2005) und "Ein Fall für Zwei" (2006). Zu seinen Kinoarbeiten zählt "Crazy" (1999), "Sniper's Valley" (2006) und "Buddenbrooks" (2008).

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Maren Kroymann

Die Fernsehserie „Oh Gott, Herr Pfarrer” und ihr Satire-Programm „Nachtschwester Kroymann” machten Maren Kroymann bekannt. Seitdem spielt sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit (zuletzt in Doris Dörries „Klimawechsel” und im Kinofilm „Die Friseuse”). Die ausgezeichnete Schauspielerin tritt auch als Kabarettistin und Musikerin auf und ist in zahlreichen Hörbuchproduktionen zu hören. Für Random House Audio zuletzt in dem Hörbuch „Ein Traum von Musik”.

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Matthias Habich

Matthias Habich, Jahrgang 1940, begann 1967 seine Theaterlaufbahn mit Engagements an verschiedenen Bühnen, darunter die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich und das Renaissancetheater Berlin. Neben wichtigen Titelrollen am Theater spielte Matthias Habich in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie in der ARD-Serie "Klemperer" – Ein Leben in Deutschland, in der Verfilmung des Grass-Romans "Die Rättin" oder in Margarethe von Trottas Verfilmung von Uwe Johnsons "Jahrestage". Für seine Darstellung des Heinrich Cresspahl wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Im Kino war er außerdem in Caroline Links "Jenseits der Stille" und in ihrem Oscar-prämierten Film "Nirgendwo in Afrika" zu sehen, für den er 2002 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt. Für seine Rolle in dem Thriller "Das Urteil" erhielt er 1998 den Adolf-Grimme-Preis. 2005 spielte er in der deutsch-polnischen Verfilmung der "Unkenrufe" von Günter Grass und 2008 in der internationalen Kinoproduktion "Der Vorleser". Für den Hörverlag hat Matthias Habich u. a. in den Hörspielen "Sofies Welt" und "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" mitgewirkt.

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Verena von Behr

Verena von Behr wurde in Bielefeld geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin. Es folgten zahlreiche Bühnenengagements, bspw. am Staatstheater Stuttgart, an den Theatern Basel, Heidelberg und Bonn. Seit 1987 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin auch im Bereich Hörspiel.

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Jakob Diehl

Jakob Diehl wurde 1978 in Paris geboren. Von 2001 bis 2006 studierte er Komposition bei Friedrich Goldmann an der Universität der Künste Berlin. Seit 2002 schreibt er Konzertmusiken für unterschiedliche Besetzungen, sowie Film-, Theater- und Hörspielmusik. Bei Deutschlandradio Kultur arbeitete er von 2006 bis 2009 auch als Regieassistent im Bereich Hörspiel. Daneben ist Jakob Diehl auch als Schauspieler im Theater und Film tätig, er war zum Beispiel in "Der Baader Meinhof Komplex" (2007) und "Lichtjahre" (2013) zu sehen. Er lebt seit 2008 als freischaffender Komponist und Schauspieler in den Niederlanden.

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Martin Engler

Martin Engler, geboren 1967, studierte zunächst Theaterwissenschaften, Philosophie und Politikwissenschaften, ehe er sich in Berlin an der Ernst-Busch-Hochschule der Schauspielkunst widmete. In den folgenden Jahren war er als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen renommierten Theatern tätig, etwa in Wien, Basel, Nürnberg, Berlin, Lyon und Dublin. Neben seiner Tätigkeit als freier Dozent an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst realisiert er Kurz- und Experimentalfilme. Als engagierter und international bekannter Sprecher beteiligte er sich an einer Vielzahl von Hörspielproduktionen im deutschsprachigen und französischen Raum, darunter das preisgekrönte Kinderhörspiel „20 000 Meilen unter dem Meer“ sowie Heimrad Bäckers „Epitaph“.

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Jens Harzer

Jens Harzer, 1972 in Wiesbaden geboren, besuchte die Otto-Falckenberg-Schule in München. Von 1993 an war er 16 Jahre lang Mitglied im Schauspielerensemble von Dieter Dorn: zunächst an den Münchner Kammerspielen, dann am Bayerischen Staatsschauspiel. Außerdem hatte er Engagements u.a. an der Schaubühne Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, bei der RuhrTriennale, am Deutschen Theater Berlin und am Wiener Burgtheater. Seit 2009 ist Jens Harzer festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters Hamburg. Bereits zweimal, 2008 und 2011, wurde Jens Harzer von der Zeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres gewählt.

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Hans-Michael Rehberg

Hans-Michael Rehberg spielte und inszenierte an allen bedeutenden deutschen Theatern. Neben der Bühnenarbeit stand Hans-Michael Rehberg in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen ersten Ranges vor der Kamera, z. B. in "Berlin Alexanderplatz" (1980), in "Schindlers Liste" (1993), in "Der Totmacher" (1995) und in "Die Manns" (2001). Im Fernsehen ist Hans-Michael Rehberg wiederholt in den gängigen Krimireihen "Der Alte", "Rosa Roth", "Wolffs Revier", "Derrick", "Eurocops" und "Kommissar Rex" präsent. Er ist als Jonathan Leverkühn in dem Hörspiel "Doktor Faustus" nach dem Roman von Thomas Mann zu hören. Er spricht mit bei den 2008 erscheinden Hörspielen "Das Spiel der Könige" von Rebecca Gablé und Hans Magnus Enzenbergers "Hammerstein oder Der Eigensinn". Hans-Michael Rehberg starb 2017 in seiner Heimatstadt Berlin.

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Leslie Malton

Leslie Malton besuchte das "Emerson College" in Boston und die "Royal Academy of Dramatic Art" in London. Klaus Maria Brandauer sagte ihr eine Weltkarriere voraus, ebenso wie George Tabori, der ihr größter Lehrmeister war. Leslie Malton arbeitet ehrenamtlich fürs CCF Kinderhilfswerk, ist Schirmherrin verschiedener Projekte und hat mehrere Kinder in der ganzen Welt zur Patenschaft.

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Jürgen Goslar

Jürgen Goslar: Schauspieler, Regisseur, Rezitator, Lehrer (u.a. an der Universität München und als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz) hat die Kraft und den magischen Reiz von Rilkes Gedanken- und Gefühlswelt früh erkannt. Schon als junger Schauspieler präsentierte er in vielbeachteten Rezitationsabenden die Duineser Elegien, so auch während der Salzburger Festspiele 1980.

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Peter Weis

Peter Weis absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Anschließend folgten Engagements in Darmstadt, am Deutschen Theater Göttingen, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Theater im Zimmer Hamburg sowie bei den Hamburger Kammerspielen. In den siebziger Jahren war er als Drehbuchautor für das damalige Kinderfernsehprogramm des NDR tätig. Weis wirkte in Fernseh- und Filmproduktionen mit, dazu gehören der "Tatort" und der Kinofilm „Die Hermannsschlacht“. Er arbeitet heute zudem als Synchron- und Hörbuchsprecher, so z. B. für den Film "Die Sopranos". Für den Hörverlag sprach er unter anderem in den Hörspielen "Verlorene Illusionen" (nach Honoré de Balzac), "Nachtzug nach Lissabon" (nach Pascal Mercier), "Pompeji" (nach Robert Harris), "Oliver Twist" (nach Charles Dickens), die "Wolkenvolk-Trilogie" (nach Kai Meyer) und "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (nach Thomas Mann).

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Dagmar Altrichter

Dagmar Altrichter wurde 1924 als Dagmar Schons in Berlin geboren. Nach einer Ballettausbildung am dortigen Lyzeum nahm sie von 1940 bis 1942 Schauspielunterricht. Daraufhin stand sie unter anderem in Frankfurt, Stuttgart, Berlin und München auf der Bühne. Im Fernsehen war sie erstmals 1949 zu sehen und spielte später gemeinsam mit Curd Jürgens in "Meines Vaters Pferde" 1953 und in zahlreichen Spielfilmen und Serien, beispielsweise dem "Tatort". Darüber hinaus ist Dagmar Altrichter die Synchronstimme von vielen Hollywoodgrößen wie Elizabeth Taylor, Claudia Cardinale, Ingrid Bergman oder Katharine Hepburn und wirkte in vielen Hörspielproduktionen mit. 2010 verstrab Dagmar Altrichter mit 86 Jahren in Lüdersdorf.

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Horst Tappert

Horst Tappert, Jahrgang 1923, spielte ab 1956 an den Münchner Kammerspielen und begann Ende der 50er Jahre seine Fernsehkarriere mit Rollen in Jerry-Cotton- und Edgar-Wallace-Filmen. Der Dreiteiler 'Die Gentlemen bitten zur Kasse' 1966 machte ihn schließlich berühmt. Ab dem Jahr 1974 nahm er mit Kommissar 'Derrick' in der gleichnamigen Fernsehserie die Rolle seines Lebens an. Bis 1998 stand er für rund 300 Folgen der Krimiserie vor der Kamera. Horst Tappert erhielt 1979 den "Goldenen Bambi" und 1998 den "Telestar" für sein Lebenswerk. Darüber hinaus erhielt er das "Bundesverdienstkreuz" 1988 und den "Verdienstorden der Bundesrepublik" 1997.

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Maria Körber

Maria Körber (* 1930 in Berlin), Tochter von Veit Harlan und Hilde Körber, nahm nach der Trennung ihrer Eltern den Geburtsnamen ihrer Mutter an. 1947 bis 1949 erhielt sie Schauspielunterricht am Hebbel-Theater und bei Marlise Ludwig in Berlin. 1948 gab sie ihr Debüt in "Die Fliegen". Sie stand auf den Bühnen zahlreicher deutschsprachiger Theater, vom Staatstheater Oldenburg über das Theater am Kurfürstendamm, das Thalia Theater Hamburg bis zu den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Bekannt ist sie aus TV-Filmen und -serien wie "Unser Charly" als Großmutter Rosa Bergner. In Berlin führte sie eine eigene Schauspielschule.

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Gerd Baltus

Gerd Baltus, geboren 1932 in Bremen, debütierte 1953 ohne Schauspielausbildung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Bis 1956 gehörte er diesem an und arbeitete dort unter anderem mit Gustaf Gründgens zusammen. Ab 1963 widmete er sich ausschließlich Film- und Fernseharbeiten. Seitdem war Gerd Baltus in nahezu allen großen deutschen Serien wie "Tatort", "Derrick", "Das Traumschiff" oder "Der Alte" zu sehen.

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Christiane Eisler-Mertz

Christiane Eisler-Mertz hat viele erfolgreiche Esoterik-Ratgeber geshrieben.Sie führt eine Handberatungspraxis und leitet regelmäßig Seminare zum Thema Handdeutung.

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Christiane Ohaus

Christiane Ohaus, 1959 in Osnabrück geboren, studierte Philosophie und Germanistik in Tübingen und Berlin, Volontariat in der Künstlerischen Wortproduktion des Rias Berlin, arbeitete als Rundfunkautorin und -regisseurin, Theaterarbeit in einer Off-Theatergruppe, seit 1993 fest als Regisseurin bei Radio Bremen. Im Hörverlag erschienen von ihr "Robin Hood" von Maria Seidemann, "Madame Bovary" von Gustave Flaubert, "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse, "Jane Eyre" von Charlotte Bronte und Hans Magnus Enzensbergers "Hammerstein oder Der Eigensinn".

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